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Rechtsprechung
   EuG, 09.09.2020 - T-187/19   

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https://dejure.org/2020,25805
EuG, 09.09.2020 - T-187/19 (https://dejure.org/2020,25805)
EuG, Entscheidung vom 09.09.2020 - T-187/19 (https://dejure.org/2020,25805)
EuG, Entscheidung vom 09. September 2020 - T-187/19 (https://dejure.org/2020,25805)
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Wird zitiert von ... (5)

  • EuG, 26.10.2022 - T-621/21

    Lemken/ EUIPO (Nuance de bleu ciel) - Unionsmarke - Anmeldung einer Unionsmarke, …

    Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass Farben oder Farbenkombinationen in Verbindung mit einer Ware oder einer Dienstleistung ein Zeichen im Sinne von Art. 4 der Verordnung 2017/1001 sein können (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Glaxo Group/EUIPO [Schattierung der Farbe Lila], T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 32 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 26 Nach Art. 3 Abs. 3 Buchst. f Ziff. i der Durchführungsverordnung (EU) 2018/626 der Kommission vom 5. März 2018 mit Einzelheiten zur Umsetzung von Bestimmungen der Verordnung 2017/1001 und zur Aufhebung der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1431 (…ABl. 2018, L 104, S. 37) wird die Marke, wenn sie ausschließlich aus einer einzelnen Farbe ohne Umrisse besteht, durch eine Darstellung der Farbe und einen Hinweis auf diese Farbe unter Bezugnahme auf einen allgemein anerkannten Farbcode wiedergegeben (Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 34).

    Rn. 27 Für die Frage, ob Farben oder Farbenkombinationen im Sinne von Art. 4 der Verordnung 2017/1001 geeignet sind, die Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden, ist zu prüfen, ob diese Farben oder Farbenkombinationen für die Übermittlung von eindeutigen Informationen, insbesondere über die Herkunft einer Ware oder einer Dienstleistung, geeignet sind (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 35 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Sie sind dies umso weniger, als sie in der Werbung und bei der Vermarktung von Waren und Dienstleistungen wegen ihrer Anziehungskraft gewöhnlich in großem Umfang ohne eindeutigen Inhalt verwendet werden (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 36 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 30 Somit kommt Farben und abstrakten Farbenkombinationen nur unter außergewöhnlichen Umständen originäre Unterscheidungskraft zu, da sie mit dem Erscheinungsbild der gekennzeichneten Waren selbst verschmelzen und grundsätzlich nicht als Mittel zur Identifizierung der betrieblichen Herkunft verwendet werden (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 39 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 77 Aus Art. 7 Abs. 3 der Verordnung 2017/1001 ergibt sich, dass die fehlende originäre Unterscheidungskraft eines Zeichens seiner Eintragung dann nicht entgegensteht, wenn der Nachweis erbracht wird, dass es infolge seiner Benutzung Unterscheidungskraft erlangt hat (Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 77).

    Sie ist zum einen im Hinblick auf die Waren oder Dienstleistungen, für die sie angemeldet worden ist, und zum anderen im Hinblick auf die Anschauung der maßgeblichen Verkehrskreise zu beurteilen (Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 78).

    Damit die Marke ihre Aufgabe als wesentlicher Bestandteil des Systems eines unverfälschten Wettbewerbs, das der Vertrag errichten und erhalten will, erfüllen kann, muss sie nämlich die Gewähr bieten, dass alle mit ihr gekennzeichneten Waren oder Dienstleistungen unter der Kontrolle eines einzigen Unternehmens hergestellt oder erbracht wurden, das für ihre Qualität verantwortlich gemacht werden kann (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 79 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Nach der Rechtsprechung kann der in Art. 7 Abs. 2 der Verordnung 2017/1001 genannte Teil der Union gegebenenfalls auch nur aus einem einzigen Mitgliedstaat bestehen (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 80 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Aus der Einheitlichkeit der Unionsmarke folgt daher, dass ein Zeichen in der gesamten Union originäre oder durch Benutzung erlangte Unterscheidungskraft haben muss, um zur Eintragung zugelassen zu werden (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 81 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Für den Fall, dass die vorgelegten Beweise einen - auch unwesentlichen oder nur aus einem einzigen Mitgliedstaat bestehenden - Teil der Union nicht abdecken, kann daher im Ergebnis nicht davon ausgegangen werden, dass die Marke in der gesamten Union durch Benutzung Unterscheidungskraft erlangt hat (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 86 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 83 Was den Nachweis einer durch Benutzung erlangten Unterscheidungskraft angeht, ergibt sich aus der Systematik von Art. 7 Abs. 3 der Verordnung 2017/1001, dass es demjenigen, der sich auf diese Bestimmung berufen möchte, obliegt, den Nachweis zu führen, dass die angemeldete Marke durch Benutzung Unterscheidungskraft erlangt hat (Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 67).

  • EuG, 18.03.2026 - T-108/25

    Unionsmarke - Nichtigkeitsverfahren - Unionswortmarke V12X - Absoluter …

    Rn. 18 Die Verordnung 2017/1001 schreibt nicht vor, welche Form die zur Untermauerung eines Vorbringens vorgelegten Beweise haben müssen (…vgl. entsprechend Urteile vom 20. April 2005, Atomic Austria/HABM - Fabricas Agrupadas de Muñecas de Onil [ATOMIC BLITZ], T-318/03, EU:T:2005:136, Rn. 39, und vom 9. September 2020, Glaxo Group/EUIPO [Schattierung der Farbe Lila], T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 67).

    Rn. 20 Daraus folgt, dass die Beteiligten die Beweise, von denen sie annehmen, dass ihre Vorlage beim EUIPO der Stützung ihres Antrags dient, frei wählen können, und dass das EUIPO alle ihm vorgelegten Beweismittel prüfen muss, ohne von vornherein eine bestimmte Art Beweismittel als unzulässig zurückweisen zu können (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 9. September 2020, Schattierung der Farbe Lila, T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 68 und die dort angeführte Rechtsprechung).

  • EuG, 02.09.2026 - T-835/25

    Unionsmarke - Anmeldung einer Unionsbildmarke, die die Kombination der drei …

    Rn. 16 Schon bei einem Mindestmaß an Unterscheidungskraft greift das absolute Eintragungshindernis nach Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung 2017/1001 nicht ein (Urteil vom 9. September 2020, Glaxo Group/EUIPO [Schattierung der Farbe Lila], T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 30).
  • EuG, 02.09.2026 - T-834/25

    Unionsmarke - Anmeldung einer Unionsmarke, die aus der Kombination der drei …

    Rn. 17 Schon bei einem Mindestmaß an Unterscheidungskraft greift das absolute Eintragungshindernis nach Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung 2017/1001 nicht ein (Urteil vom 9. September 2020, Glaxo Group/EUIPO [Schattierung der Farbe Lila], T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 30).
  • EuG, 17.12.2025 - T-487/21

    Neoperl/ EUIPO (Représentation d´un insert sanitaire cylindrique) - Unionsmarke - …

    Rn. 43 Außerdem ist es, soweit ein Kläger entgegen der Beurteilung der Beschwerdekammer geltend macht, dass die angemeldete Marke Unterscheidungskraft besitze, seine Sache, durch konkrete und fundierte Angaben darzulegen, dass die angemeldete Marke Unterscheidungskraft entweder von Haus aus besitzt oder durch Benutzung erworben hat, weil er dazu wegen seiner genauen Marktkenntnis wesentlich besser in der Lage ist (vgl. Urteil vom 9. September 2020, Glaxo Group/EUIPO [Schattierung der Farbe Lila], T-187/19, nicht veröffentlicht, EU:T:2020:405, Rn. 60 und die dort angeführte Rechtsprechung).
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Rechtsprechung
   EuG, 20.11.2019 - T-187/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,49270
EuG, 20.11.2019 - T-187/19 (https://dejure.org/2019,49270)
EuG, Entscheidung vom 20.11.2019 - T-187/19 (https://dejure.org/2019,49270)
EuG, Entscheidung vom 20. November 2019 - T-187/19 (https://dejure.org/2019,49270)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • EuG, 02.03.2011 - T-237/10

    Vuitton Malletier / OHMI - Friis Group International (Représentation d'un …

    Auszug aus EuG, 20.11.2019 - T-187/19
    Rn. 23 Un élément futur et hypothétique n'est pas de nature à démontrer un intérêt actuel et certain à la solution du litige [ordonnance du 2 mars 2011, Vuitton Malletier/OHMI - Friis Group International (Représentation d'un dispositif de verrouillage), T-237/10, non publiée, EU:T:2011:67, point 32 et jurisprudence citée].

    Cela est d'autant plus le cas que ces demandes devront être appréciées par rapport à un public différent (le public national et non pas le public de l'ensemble de l'Union européenne, pertinent pour l'appréciation du caractère distinctif de la marque de l'Union en cause dans la présente affaire) et que, le cas échéant, la preuve de l'acquisition, par les marques en question, d'un caractère distinctif par l'usage qui en a été fait, ne devra être apportée que pour le territoire de l'État membre concerné ou pour une partie de celui-ci (voir, en ce sens, ordonnance du 2 mars 2011, Représentation d'un dispositif de verrouillage, T-237/10, non publiée, EU:T:2011:67, point 51).

    Rn. 34 D'autre part, même à admettre que l'arrêt à intervenir dans la présente affaire pourrait fournir une inspiration aux juridictions nationales aux fins de l'appréciation des demandes en nullité des marques nationales introduites devant elles, ce fait ne justifierait pas un intérêt direct des demanderesses en intervention à la solution du présent litige, au sens de la jurisprudence évoquée au point 22 ci-dessus (voir, en ce sens, ordonnance du 2 mars 2011, Représentation d'un dispositif de verrouillage, T-237/10, non publiée, EU:T:2011:67, point 52).

  • EuGH, 09.10.2018 - C-181/18

    Polen / Kommission

    Auszug aus EuG, 20.11.2019 - T-187/19
    En effet, par « solution " du litige, il faut entendre la décision finale demandée au juge saisi, telle qu'elle serait consacrée dans le dispositif de l'arrêt ou de l'ordonnance à intervenir (voir, en ce sens, ordonnance du président de la Cour du 9 octobre 2018, Pologne/Commission, C-181/18 P, non publiée, EU:C:2018:826, point 5, et ordonnance du 14 décembre 2010, Huvis/Conseil, T-536/08, non publiée, EU:T:2010:513, point 13).

    En principe, un intérêt à la solution du litige ne saurait être considéré comme suffisamment direct que dans la mesure où cette solution est de nature à modifier la position juridique du demandeur en intervention (voir ordonnance du président de la Cour du 9 octobre 2018, Pologne/Commission, C-181/18 P, non publiée, EU:C:2018:826, point 6 et jurisprudence citée).

  • EuGH, 24.05.2012 - C-98/11

    Die Form eines Schokoladenhasen mit rotem Band ist nicht als Gemeinschaftsmarke …

    Auszug aus EuG, 20.11.2019 - T-187/19
    Rn. 31 En outre, l'évaluation concrète du caractère distinctif d'un signe susceptible d'être enregistré comme marque comporte des appréciations de nature factuelle (arrêt du 24 mai 2012, Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli/OHMI, C-98/11 P, EU:C:2012:307, point 49).
  • EuGH, 29.04.2004 - C-456/01

    Henkel / HABM

    Auszug aus EuG, 20.11.2019 - T-187/19
    Rn. 30 Or, d'une part, il ressort d'une jurisprudence constante que le caractère distinctif d'une marque doit être apprécié, notamment, par rapport à la perception qu'en a le public pertinent (arrêt du 29 avril 2004, Henkel/OHMI, C-456/01 P et C-457/01 P, EU:C:2004:258, point 35).
  • EuG, 14.12.2010 - T-536/08

    Huvis / Rat

    Auszug aus EuG, 20.11.2019 - T-187/19
    En effet, par « solution " du litige, il faut entendre la décision finale demandée au juge saisi, telle qu'elle serait consacrée dans le dispositif de l'arrêt ou de l'ordonnance à intervenir (voir, en ce sens, ordonnance du président de la Cour du 9 octobre 2018, Pologne/Commission, C-181/18 P, non publiée, EU:C:2018:826, point 5, et ordonnance du 14 décembre 2010, Huvis/Conseil, T-536/08, non publiée, EU:T:2010:513, point 13).
  • EuG, 21.09.2021 - T-486/20

    H&H/ EUIPO - Giuliani (Swisse)

    Rn. 30 Cette conclusion est corroborée par la circonstance que, sous l'empire de son règlement de procédure du 2 mai 1991, 1e Tribunal avait déjà apprécié des demandes d'intervention présentées par de telles personnes dans des recours dirigés contre des décisions des chambres de recours de l'EUIPO à l'aune des règles s'appliquant aux autres recours que ceux relatifs aux droit de la propriété intellectuelle [ordonnance du 2 mars 2011, Vuitton Malletier/OHMI - Friis Group International (Représentation d'un dispositif de verrouillage), T-237/10, EU:T:2011:67, points 33 à 37]. En tout état de cause, de telles demandes d'intervention sont couvertes par l'article 40, deuxième alinéa, du statut de la Cour de justice [ordonnance du 20 novembre 2019, Glaxo Group/EUIPO (Nuance de couleur pourpre), T-187/19, non publiée, EU:T:2019:810, points 20 à 23].
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