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Rechtsprechung
   BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,1247
BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71 (https://dejure.org/1973,1247)
BGH, Entscheidung vom 25.05.1973 - V ZR 13/71 (https://dejure.org/1973,1247)
BGH, Entscheidung vom 25. Mai 1973 - V ZR 13/71 (https://dejure.org/1973,1247)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1973, 2019
  • MDR 1973, 751
  • WM 1973, 840
  • DB 1973, 1646
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 17.11.1969 - VII ZR 83/67
    Auszug aus BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71
    Die Bestätigung, daß die abgetretene Forderung bestehe und durch Zahlung an den Neugläubiger befriedigt werde, verbunden mit der Erklärung, daß Rechte Dritter an der Forderung und zur Aufrechnung geeignete eigene Ansprüche nicht bestünden, ist ein weitverbreiteter Inhalt der "Abtretungsannahme", wie sie Kreditinstitute von Schuldnern ihrer kr edit suchenden Kunden erbitten (vgl. BGH WM 1962, 742; NJW 1970, 321).

    Zwar hat der Bundesgerichtshof in einem Einzelfalle (NJW 1970, 321) eine formularmäßige Schuld bestätigung nach dem Beispiel eines Vertrages mit typischen Bedingungen behandelt und selbst ausgelegt.

    Aber selbst wenn konkrete Umstände für einen Verzicht auf Einwendungen sprächen, die den Beklagten unbekannt waren und mit denen sie nicht rechneten, wäre möglicherweise noch zu unterscheiden zwischen naheliegenden oder jedenfalls auch im gewöhnlichen Ablauf der Dinge möglichen Einwendungen (vgl. BGH NJW 1970, 321) und solchen, mit denen die Beklagten nicht zu rechnen brauchten.

  • BGH, 16.04.1962 - VII ZR 47/61
    Auszug aus BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71
    Die Bestätigung, daß die abgetretene Forderung bestehe und durch Zahlung an den Neugläubiger befriedigt werde, verbunden mit der Erklärung, daß Rechte Dritter an der Forderung und zur Aufrechnung geeignete eigene Ansprüche nicht bestünden, ist ein weitverbreiteter Inhalt der "Abtretungsannahme", wie sie Kreditinstitute von Schuldnern ihrer kr edit suchenden Kunden erbitten (vgl. BGH WM 1962, 742; NJW 1970, 321).

    Nach der Lebenserfahrung ist davon auszugehen, daß der Schuldner regelmäßig nur bereit ist, auf Einwendungen zu verzichten, die er kennt oder mit denen er rechnet, wenn er die Schuld nur im Interesse von Alt- und Neugläubiger bestätigen soll (vgl. BGH WM 1962, 742).

    In der beiderseitigen Interessenlage sieht die Rechtsprechung ein wichtiges Moment der Auslegung (vgl. RGZ 77, 157, 159; BGH LM BGB § 406 Nr. 2; BGH WM 1956, 1211, 1213; 1962, 742; BGH ürt. v. 23. Februar 1961 - VII ZR 20/60 - und v. 27. März 1961 - VII ZR 241/59).

  • RG, 21.10.1911 - V 615/10

    Rechtswirkung der Annahme einer Abtretung von Baugeldern.

    Auszug aus BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71
    Es besteht Einigkeit darüber, daß ihre Tragweite durch Auslegung nach dem darin zum Ausdruck gebrachten Parteiwillen zu bestimmen ist und daß dabei alle Umstände des Falles, auch solche, die außerhalb der Urkunde liegen, berücksichtigt werden müssen (vgl. RGZ 77, 157; 125, 252; RG JW 1938, 1247 Nr. 13 BGH LM BGB § 406 Nr. 2; BGH WM 1956, 221, 222).

    In der beiderseitigen Interessenlage sieht die Rechtsprechung ein wichtiges Moment der Auslegung (vgl. RGZ 77, 157, 159; BGH LM BGB § 406 Nr. 2; BGH WM 1956, 1211, 1213; 1962, 742; BGH ürt. v. 23. Februar 1961 - VII ZR 20/60 - und v. 27. März 1961 - VII ZR 241/59).

  • BGH, 23.02.1961 - VII ZR 20/60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71
    In der beiderseitigen Interessenlage sieht die Rechtsprechung ein wichtiges Moment der Auslegung (vgl. RGZ 77, 157, 159; BGH LM BGB § 406 Nr. 2; BGH WM 1956, 1211, 1213; 1962, 742; BGH ürt. v. 23. Februar 1961 - VII ZR 20/60 - und v. 27. März 1961 - VII ZR 241/59).
  • BGH, 27.03.1961 - VII ZR 241/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71
    In der beiderseitigen Interessenlage sieht die Rechtsprechung ein wichtiges Moment der Auslegung (vgl. RGZ 77, 157, 159; BGH LM BGB § 406 Nr. 2; BGH WM 1956, 1211, 1213; 1962, 742; BGH ürt. v. 23. Februar 1961 - VII ZR 20/60 - und v. 27. März 1961 - VII ZR 241/59).
  • RG, 13.06.1929 - VI 587/28

    Kann der Schuldner einer abgetretenen Forderung dem neuen Gläubiger gegenüber …

    Auszug aus BGH, 25.05.1973 - V ZR 13/71
    Es besteht Einigkeit darüber, daß ihre Tragweite durch Auslegung nach dem darin zum Ausdruck gebrachten Parteiwillen zu bestimmen ist und daß dabei alle Umstände des Falles, auch solche, die außerhalb der Urkunde liegen, berücksichtigt werden müssen (vgl. RGZ 77, 157; 125, 252; RG JW 1938, 1247 Nr. 13 BGH LM BGB § 406 Nr. 2; BGH WM 1956, 221, 222).
  • BGH, 30.03.2010 - XI ZR 200/09

    Zwangsvollstreckung aus einer Unterwerfungserklärung für den Zessionar einer …

    Dies hat zur Folge, dass dem Zessionar Einwendungen oder Einreden aus dem Sicherungsvertrag gemäß § 1192 Abs. 1, §§ 1157, 892 BGB aF nur dann entgegengehalten werden können, wenn deren Tatbestand zum Zeitpunkt der Abtretung bereits vollständig verwirklicht war (BGHZ 85, 388, 390; BGH, Urteil vom 4. Juli 1986 - V ZR 238/84, WM 1986, 1386, 1387) und dem Erwerber sowohl der Sicherungscharakter der Grundschuld, als auch die konkrete Einwendung zum Zeitpunkt der Abtretung bekannt war oder letztere aus dem Grundbuch ersichtlich gewesen ist (BGHZ 59, 1, 2; 85, 388, 390; 103, 72, 81 f.; BGH, Urteile vom 18. Mai 1973 - V ZR 75/72, WM 1973, 840, vom 7. Dezember 1989 - IX ZR 281/88, WM 1990, 305, 306 f. und vom 16. Januar 2001 - XI ZR 41/00, WM 2001, 453, 454).
  • BGH, 24.03.1976 - IV ZR 222/74

    Inhalt und Tragweite eines "Anerkenntnisses"

    Die Festlegung des Schuldverhältnisses reicht nur so weit, wie es dem erklärten Willen der Beteiligten entspricht; dabei ist es eine Aufgabe der Auslegung der im konkreten Einzelfall abgegebenen Willenserklärungen, die Tragweite des Anerkenntnisses zu ermitteln (…BGH WM a.a.O.; BGH NJW 1973, 2019).

    Dabei sind im Rahmen der jeweils auf das Schuldverhältnis anwendbaren Rechtsvorschriften und Vertragsbestimmungen vor allem der erkennbar mit dem Anerkenntnis verfolgte Zweck, die beiderseitige Interessenlage im konkreten Fall und die allgemeine Verkehrsauffassung über die Bedeutung eines solchen Anerkenntnisses bedeutsam (vgl BGH NJW 1973, 2019/20).

  • OLG Stuttgart, 12.02.2019 - 10 U 152/18

    VOB-Vertrag: Geltendmachung von Abschlags- und Vorauszahlungsforderungen und …

    Regelmäßig sind nach der Rechtsprechung solche Abtretungsbestätigungen als bestätigendes Schuldanerkenntnis auszulegen, mit dem der Schuldner in einem durch Auslegung näher zu ermittelnden Umfang auf Einwendungen verzichtet (BGH, NJW 1973, 2019).
  • BGH, 15.01.1988 - V ZR 183/86

    Gesamtschuldnerausgleich in der Auseinandersetzung einer BGB -Gesellschaft; …

    Bösgläubig war K. nur dann, wenn er nicht nur den Sicherungszweck der Grundschuld gekannt, sondern auch gewußt hat, daß die gesicherte Forderung nicht bestand oder einredebehaftet war (BGHZ 59, 1, 2 [BGH 21.04.1972 - V ZR 52/70] ; BGH Urt. vom 18. Mai 1973, V ZR 75/72, WM 1973, 840; BGH Beschl. vom 28. Juni 1984, III ZR 106/83, WM 1984, 1087; st. Rspr.;… Erman/Räfle, BGB 7. Aufl. § 1191 Rdn. 19 m. w. Nachw.).
  • BGH, 23.03.1983 - VIII ZR 335/81

    Vereinbarung eines Gewährleistungsausschluss - Abtretung eines Teilanspruchs - …

    Erklärt der Schuldner nach Abtretung der gegen ihn gerichteten Forderung auf Antrage des Zessionars, daß die Forderung zu Recht bestehe oder daß sie anerkannt werde, so liegt darin regelmäßig kein konstitutives, sondern nur ein bestätigendes Anerkenntnis, durch das nur solche Einwendungen ausgeschlossen werden, die dem Schuldner bei der Abtretung bekannt sind oder mit denen er rechnen muß (BGH Urteile vom 17. November 1969 - VII ZR 83/67 = NJW 1970, 321 [BGH 17.11.1969 - VII ZR 83/67] = WM 1970, 124 unter II 1 und vom 25. Mai 1973 - V ZR 13/71 = LM BGB § 404 Nr. 11 = NJW 1973, 2019 [BGH 25.05.1973 - V ZR 13/71], jeweils m.w.N.).

    Inhalt und Reichweite der Erklärung sind durch Auslegung zu ermitteln, wobei es in erster Linie darauf ankommt, wie der Zessionar sie verstehen muß (…BGH Urteil vom 17. November 1969 a.a.O.), der dabei aber die ihm bekannte Interessenlage des Schuldners zu berücksichtigen hat (BGH Urteile vom 18. Oktober 1972 und vom 25. Mai 1973 a.a.O.).

    Ob sie deshalb (und weil sie möglicherweise im Raiffeisenverband üblich ist) vom Revisionsgericht als typische, vorformulierte rechtsgeschäftliche Erklärung selbst ausgelegt werden kann (BGH Urteile vom 17. November 1969 …und vom 18. Oktober 1972 a.a.O.), oder ob mangels ständiger geschäftlicher Beziehungen zwischen den Parteien Bedenken gegen eine solche Auslegung bestehen (BGH Urteil vom 25. Mai 1973 a.a.O.), kann dahingestellt bleiben.

    Denn der Schuldner, der fälschlicherweise den Empfang der gesamten Vertragsleistung bestätigt und dabei ausdrücklich jegliche eigenen Gegenrechte verneint, übernimmt damit das Risiko für das Ausbleiben oder für die Mangelhaftigkeit der Gegenleistung jedenfalls dann, wenn nach dem Erklärungsinhalt und etwaigen sonstigen Umständen kein Anlaß besteht, an seinem umfassenden Verzichtswillen zu zweifeln (…BGH Urteil vom 17. November 1969 a.a.O. unter II 4; vgl. ferner BGH Urteile vom 18. Oktober 1972 und vom 25. Mai 1973 a.a.O.).

  • BGH, 23.01.1997 - IX ZR 297/95

    Individualvertragliche Übernahme einer Bürgschaft oder Garantie auf erstes …

    Die Auslegung hat sich danach auszurichten, was als Wille für denjenigen erkennbar geworden ist, für den die Erklärung bestimmt war; dabei sind der Wortlaut der Urkunde sowie die beiderseitige Interessenlage zu berücksichtigen, außerhalb der Erklärung liegende Begleitumstände können einbezogen werden (BGH, Urt. v. 25. Mai 1973 - V ZR 13/71, WM 1973, 840, 841;… v. 12. März 1992 - IX ZR 141/91, aaO. 1446 f).
  • OLG Brandenburg, 23.06.2021 - 13 UF 83/19

    Rechtsnatur der Anerkennung einer Forderung

    Dabei sind im Rahmen der jeweils auf das Schuldverhältnis anwendbaren Rechtsvorschriften und Vertragsbestimmungen neben dem Wortlaut und dem situativen Zusammenhang des erklärten Anerkenntnisses vor allem der erkennbar mit dem Anerkenntnis verfolgte Zweck, die beiderseitige Interessenlage im konkreten Fall und die allgemeine Verkehrsauffassung über die Bedeutung eines solchen Anerkenntnisses bedeutsam (vgl BGH NJW 1973, 2019/20).
  • BGH, 26.11.1982 - V ZR 145/81

    Einreden gegen abgetretene Grundschuld

    Der Schutz des § 1157 BGB ist aber auf solche Einreden beschränkt, die im Zeitpunkt der Grundschuldabtretung bereits entstanden waren (Baden, JuS 1977, 75, 76; Huber, Die Sicherungsgrundschuld, S. 141/142;… Serick, Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübereignung, Bd. II § 28 III 3, S. 435;… Palandt/Bassenge, BGB 41. Aufl. § 1157 Anm. 1;… Staudinger/Scherübl, BGB 12. Aufl. § 1191 Rdn. 44;… Soergel/Baur, BGB 11. Aufl. § 1157 Rdn. 1;… vgl. auch BGH Urt. v. 11. März 1976, II ZR 11/75, DB 1976, 255 = WM 1976, 665 und die - das Bestehen der Einrede im Zeitpunkt der Abtretung stillschweigend voraussetzenden - Senatsurteile BGHZ 59, 1 ff [BGH 21.04.1972 - V ZR 52/70] und vom 18. Mai 1973, V ZR 75/72, WM 1973, 840; a.A. RGZ 91, 218, 225).
  • LG Bonn, 05.09.2007 - 5 S 193/06

    Autokauf - Beweislastumkehr hilft dem Käufer nicht immer

    Dabei ist im Rahmen der jeweils auf das Schuldverhältnis anwendbaren Rechtsvorschriften und Vertragsbestimmungen vor allem der erkennbar mit dem Anerkenntnis verfolgte Zweck, die beiderseitige Interessenlage im konkreten Fall und die allgemeine Verkehrsauffassung über die Bedeutung eines solchen Anerkenntnisses bedeutsam (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.1973, NJW 1973, 2019 [2020]).
  • OLG Karlsruhe, 12.05.2023 - 4 U 336/21

    Anspruch eines Architekten im Urkundenprozess auf Zahlung eines Honorars für …

    Gehe man ferner mit dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 25.05.1973, V ZR 13/71) davon aus, dass die beiderseitige Interessenlage maßgeblich für die Auslegung eines Anerkenntnisses sei, könne man hier nur zu dem Ergebnis kommen, dass mit dem Anerkenntnis der Beklagten Einwendungen gegen die Forderung des Klägers, insbesondere ein Widerrufsrecht, ausgeschlossen seien.

    Aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25.05.1973 ( V ZR 13/71, juris) ergibt sich entgegen der Auffassung des Klägers nichts für den behaupteten Einwendungsverzicht auch bezüglich des Widerrufsrechts.

  • OLG Stuttgart, 30.06.2015 - 12 U 123/13

    Vermögensschadenhaftpflichtversicherung von Rechtsanwälten: Anspruch auf …

  • OLG Düsseldorf, 28.05.2024 - 13 U 108/23

    Ansprüche gegen eine Versicherungsgesellschaft auf Invaliditätsleistungen aus …

  • OLG Oldenburg, 21.07.2005 - 8 U 96/05

    Auslegung einer Erklärung, mit der der Schuldner einem Factoringunternehmen, die …

  • LG Duisburg, 30.12.2011 - 6 O 386/09

    Schadensersatzanspruch wegen eines Verkehrsunfalls bei vorsätzlicher Kollision …

  • OLG Köln, 15.01.1998 - 7 U 136/97

    Keine Drittwirkung des § 8 Zivildienstgesetz

  • OLG Dresden, 28.03.1994 - 2 U 1531/93

    Tilgung von Staatsbankkrediten der vormaligen DDR

  • BGH, 19.06.1985 - IVa ZR 227/83

    Anspruch auf Maklerprovision aus abgetretenem Recht - Rechtmäßigkeit der …

  • LAG München, 25.02.1997 - 8 Sa 907/96

    Haftung des Arbeitnehmers: Schuldanerkenntnis bei Untreuehandlungen

  • BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 173/92

    Unwirksamkeit der Abtretung von Werklohnforderungen wegen vorheriger …

  • LG Cottbus, 15.03.2017 - 4 O 327/15

    Schadensersatzanspruch gegenüber einem Braunkohletagebau-Unternehmen wegen …

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