Rechtsprechung
| BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10 |
Volltextveröffentlichungen (19)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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WEG §§ 22 Abs. 1, 14 Nr. 1
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Wohnungseigentumssache: Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im Klingeltableau einer Wohnanlage
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 14 Nr 1 WoEigG, § 22 Abs 1 WoEigG
Wohnungseigentumssache: Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im Klingeltableau einer Wohnanlage - IWW
- Deutsches Notarinstitut
WEG §§ 22 Abs. 1, 14 Nr. 1
Zum nachträglichen Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau - Kanzlei Prof. Schweizer
Einbau einer Videoanlage
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau kann bei Aktivierung der Kamera durch Betätigung der Klingel verlangt werden; Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau bei Aktivierung der Kamera durch ...
- zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Rechtmäßiger Einbau einer Videoanlage in (wohnungs-)gemeinschaftliches Klingeltableau
- iurado.de (Kurzinformation und Volltext)
Anspruch auf Duldung Klingelanlage mit Videoüberwachung, §§ 14 Nr. 1, 22 Abs. 1 WEG
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
WEG §§ 22 Abs. 1, 14 Nr. 1
Nachträglicher Einbau einer Videoanlage in Klingeltableau; übermäßige Beeinträchtigung; bauliche Veränderungen des Gemeinschaftseigentums - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
WEG § 14 Nr. 1; WEG § 22 Abs. 1; BDSG § 6b
Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau bei Aktivierung der Kamera durch Betätigung der Klingel; Rechtfertigung der theoretischen Möglichkeit einer manipulativen Veränderung der Anlage über das Maß des § 14 Nr. 1 WEG hinausgehenden ... - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Nachträglicher Einbau einer Videoanlage
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (16)
- ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)
Zur Zulässigkeit von Videoüberwachung an einer Klingelanlage
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Die neue Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Videoauge im Klingeltableau?
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Videokamera mit Klingelanschluss zulässig
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
WEG: Videoanlage an der Hausklingel - Eigentümerin darf sie auch ohne Zustimmung aller Miteigentümer nachträglich einbauen
- mein-mietrecht.de (Kurzinformation)
WEG-Anlage - Anspruch auf Anbringung einer Videokamera im Hauseingang
- proeigentum.de (Kurzinformation)
Videokamera am Hauseingang
- rechtambild.de (Kurzinformation)
"Klingel-Cam" zulässig
- haufe.de (Kurzinformation)
Wohnungseigentümer kann Videoauge am Eingang verlangen
- haufe.de (Kurzinformation)
Wohnungseigentümer kann Videoauge am Eingang verlangen
- gevestor.de (Kurzinformation)
Kurzzeitige Videoüberwachung
- datenschutzbeauftragter-info.de (Kurzinformation)
Videoüberwachung und Privatsphäre - Wenn der Nachbar 2x klingelt
- anwalt.de (Kurzinformation)
Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau einer WEG-Anlage
- presseportal.de (Kurzinformation)
Elektronisches Auge - Rechtsstreit um eine mit der Türklingel kombinierte Videoüberwachung (BILD)
- 123recht.net (Kurzinformation)
Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau
- 123recht.net (Kurzinformation)
// Keine Kamera in Hauseingang von Mietshaus
Besprechungen u.ä. (2)
- kanzlei-klumpe.de
, S. 11 (Entscheidungsbesprechung)
Überraschende Wende: Videoüberwachung unter bestimmten Voraussetzungen zulässig
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Anspruch des Einzelnen auf Einbau einer Videoanlage im Gemeinschaftseigentum? (IMR 2011, 288)
Verfahrensgang
- AG Berlin-Schöneberg, 18.03.2009 - 77 C 233/08
- LG Berlin, 07.09.2010 - 85 S 39/09
- BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Papierfundstellen
- NJW-RR 2011, 949
- MDR 2011, 778
- NZM 2011, 512
- ZMR 2011, 734
- WM 2011, 1298
- MMR 2011, 489 (Ls.)
Wird zitiert von ... (29) Zitiert selbst (9)
- BAG, 18.10.2006 - 7 AZR 145/06
Befristung - Arbeitnehmerüberlassung - Rechtsmissbrauch
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Ein vorhergehender Arbeitsvertrag hat deshalb nur dann mit demselben Arbeitgeber bestanden, wenn Vertragspartner des Arbeitnehmers bei beiden Verträgen dieselbe natürliche oder juristische Person ist (BAG 18. Oktober 2006 - 7 AZR 145/06 - Rn. 13 mwN, BAGE 120, 34).Der Gesetzgeber hat für die Zulässigkeit der sachgrundlosen Befristung nicht auf die vorherige Beschäftigung in einem Betrieb oder für einen Betriebsinhaber, sondern nur auf den rechtlichen Bestand eines Arbeitsverhältnisses mit dem Vertragsarbeitgeber abgestellt (BAG 18. Oktober 2006 - 7 AZR 145/06 - Rn. 26, aaO).
- EuGH, 23.04.2009 - C-378/07
Angelidaki u.a. - Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 5 und 8 der …
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Entschließt sich ein Mitgliedstaat zu einer dieser Maßnahmen oder zu mehreren, hat er das unionsrechtlich vorgegebene Ziel der Verhinderung des Missbrauchs von aufeinanderfolgenden befristeten Arbeitsverträgen zu gewährleisten (vgl. EuGH 23. April 2009 - C-378/07 ua. - [Angelidaki] Rn. 94, 95 mwN, Slg. 2009, I-3071).Wie der Gerichtshof der Europäischen Union in mehreren Entscheidungen ausgeführt und geklärt hat, ist es Aufgabe der nationalen Gerichte, im Rahmen ihrer Zuständigkeit diesem Ziel bei der Auslegung der nationalen Vorschriften Rechnung zu tragen (vgl. EuGH 23. April 2009 - C-378/07 ua. - [Angelidaki] Rn. 106, aaO;… 7. September 2006 - C-53/04 - [Marrosu und Sardino] Rn. 56, Slg. 2006, I- 7213;… 7. September 2006 - C-180/04 - [Vassallo] Rn. 41, Slg. 2006, I-7251).
- BAG, 25.04.2001 - 7 AZR 376/00
Befristung nach dem BeschFG
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Auch die Ausnutzung der durch das Teilzeit- und Befristungsgesetz vorgesehenen Gestaltungsmöglichkeiten kann unter bestimmten Voraussetzungen rechtsmissbräuchlich sein, etwa wenn mehrere rechtlich und tatsächlich verbundene Vertragsarbeitgeber in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken mit einem Arbeitnehmer aufeinanderfolgende befristete Arbeitsverträge ausschließlich deshalb schließen, um auf diese Weise über die nach § 14 Abs. 2 TzBfG vorgesehenen Befristungsmöglichkeiten hinaus sachgrundlose Befristungen aneinanderreihen zu können (vgl. zum Beschäftigungsförderungsgesetz: BAG 25. April 2001 - 7 AZR 376/00 - zu IV 1 a der Gründe, BAGE 97, 317).
- BAG, 28.10.2004 - 8 AZR 492/03
Berufungsfrist bei nicht zugestelltem Urteil
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Ist die erstinstanzliche Entscheidung nicht in vollständig abgefasster und unterschriebener Form innerhalb von fünf Monaten zugestellt worden, reichen für die Berufungsbegründung entweder die Auseinandersetzung mit den hypothetischen Entscheidungsgründen oder der Hinweis des Berufungsklägers aus, dass das arbeitsgerichtliche Urteil nicht mit Gründen versehen ist (vgl. BAG 28. Oktober 2004 - 8 AZR 492/03 - zu B IV 4 der Gründe mwN, BAGE 112, 286). - BAG, 16.07.2008 - 7 AZR 278/07
Sachgrundlose Befristung - Zitiergebot
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Das Zuvorbeschäftigungsverbot knüpft nicht an den Beschäftigungsbetrieb oder den Arbeitsplatz an (BAG 16. Juli 2008 - 7 AZR 278/07 - Rn. 13, BAGE 127, 140). - BAG, 09.03.2011 - 7 AZR 657/09
Sachgrundlose Befristung - derselbe Arbeitgeber iSv. § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
BAG, Urteil vom 9.3.2011 - 7 AZR 657/09 Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 30. Juli 2009 - 8 Sa 523/09 - wird zurückgewiesen. - EuGH, 07.09.2006 - C-53/04
Marrosu und Sardino - Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 1 Buchstabe b und 5 der …
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Wie der Gerichtshof der Europäischen Union in mehreren Entscheidungen ausgeführt und geklärt hat, ist es Aufgabe der nationalen Gerichte, im Rahmen ihrer Zuständigkeit diesem Ziel bei der Auslegung der nationalen Vorschriften Rechnung zu tragen (…vgl. EuGH 23. April 2009 - C-378/07 ua. - [Angelidaki] Rn. 106, aaO; 7. September 2006 - C-53/04 - [Marrosu und Sardino] Rn. 56, Slg. 2006, I- 7213;… 7. September 2006 - C-180/04 - [Vassallo] Rn. 41, Slg. 2006, I-7251). - EuGH, 07.09.2006 - C-180/04
Vassallo - Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 1 Buchstabe b und 5 der …
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
Wie der Gerichtshof der Europäischen Union in mehreren Entscheidungen ausgeführt und geklärt hat, ist es Aufgabe der nationalen Gerichte, im Rahmen ihrer Zuständigkeit diesem Ziel bei der Auslegung der nationalen Vorschriften Rechnung zu tragen (…vgl. EuGH 23. April 2009 - C-378/07 ua. - [Angelidaki] Rn. 106, aaO;… 7. September 2006 - C-53/04 - [Marrosu und Sardino] Rn. 56, Slg. 2006, I- 7213; 7. September 2006 - C-180/04 - [Vassallo] Rn. 41, Slg. 2006, I-7251). - LAG Hamm, 30.07.2009 - 8 Sa 523/09
Arbeitsvertrag / Befristung / sachgrundlose Befristung / Anschlussverbot / …
Auszug aus BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10
BAG, Urteil vom 9.3.2011 - 7 AZR 657/09 Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 30. Juli 2009 - 8 Sa 523/09 - wird zurückgewiesen.
- AG Brandenburg, 22.01.2016 - 31 C 138/14
Keine Videoüberwachung des Nachbargrundstücks!
Das Grundrecht auf Selbstbestimmung wird jedoch nicht schrankenlos gewährleistet (BGH, Urteil vom 24.05.2013, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 21.10.2011, Az.: V ZR 265/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 140 f.; BGH, Urteil vom 08.04.2011, Az.: V ZR 210/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 949 f.; OLG München, Beschluss vom 13.02.2012, Az.: 20 U 4641/11, u.a. in: CR 2012, Seiten 335 f.; LG Berlin, Beschluss vom 08.12.2014, Az.: 65 S 384/14, u.a. in: "juris"; LG Wiesbaden, Urteil vom 17.02.2011, Az.: 9 S 38/10, u.a. in: "juris"; LG Bielefeld, NJW-RR 2008, Seiten 327 f.; LG Itzehoe, NJW-RR 1999, Seiten 1394 f.), so dass in der Regel danach zu differenzieren, ob die Videokamera auf das Grundstück des Klägers ausgerichtet ist oder aber öffentlich zugänglichen Raum abbildet oder gar nur das Grundstück der Beklagten, die die fraglichen 3 Videokameras angebracht hat (LG Wiesbaden, Urteil vom 17.02.2011, Az.: 9 S 38/10, u.a. in: "juris"; LG Bielefeld, NJW-RR 2008, Seiten 327 f.; AG München, Urteil vom 20.03.2015, Az.: 191 C 23903/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 20085).Zudem darf der Grundstückseigentümer grundsätzlich nur sein eigenes Grundstück mittels einer Videoanlage überwachen und dies auch nur dann, wenn die Kameras nicht das benachbarte Privatgrundstück oder gar öffentliche Bereiche mit erfassen (BGH, Urteil vom 24.05.2013, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 21.10.2011, Az.: V ZR 265/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 140 f.; BGH, Urteil vom 08.04.2011, Az.: V ZR 210/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 949 f.; BGH, Urteil vom 16.03.2010, Az.: VI ZR 176/09, u.a. in: NJW 2010, Seiten 1533 f.; BGH, Urteil vom 25.04.1995, Az.: VI ZR 272/94, u.a. in: NJW 1995, Seiten 1955 ff.; LG Berlin, Beschluss vom 08.12.2014, Az.: 65 S 384/14, u.a. in: "juris"; AG München, Urteil vom 20.03.2015, Az.: 191 C 23903/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 20085; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 06.07.2012, Az.: 34 C 97/11).
- BGH, 24.05.2013 - V ZR 220/12
Wohnungseigentum: Zulässigkeit der Überwachung des Eingangsbereichs einer …
Rn. 8 bb) Diese Rechtsprechung hat der Senat auf das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander übertragen (Urteile vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949, 950 Rn. 7 f. …und vom 21. Oktober 2011 - V ZR 265/10, NJW-RR 2012, 140 f. Rn. 8 f.).Der Senat hat dem einzelnen Wohnungseigentümer das Recht zuerkannt, in das Klingeltableau der Wohnanlage der Parteien eine Videoanlage einzubauen, die es ihm erlaubt, mit einer kurzen Bildübertragung in seine Wohnung zu prüfen, wer die Klingel betätigt hat (Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, aaO Rn. 10 f.).
Er hat mangels entsprechender Feststellungen offen gelassen, ob der einzelne Wohnungseigentümer auch zur dauerhaften Bildaufzeichnung berechtigt wäre (Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, aaO Rn. 11).
Eine über das in § 14 Nr. 1 WEG bestimmte Maß hinausgehende Beeinträchtigung liegt deshalb vor, wenn die Überwachung selbst dem Maßstab ordnungsmäßiger Verwaltung und in diesem Rahmen den Vorgaben des § 6b BDSG nicht entspricht (Senat, Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949, 950 Rn. 10).
Dazu kann zum Beispiel der Eingangsbereich einer Wohnanlage gehören (Senat, Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949, 950 Rn. 10;… Gola/Schomerus, BDSG, 11. Aufl., § 6b Rn. 8;… Simitis/Bizer, BDSG, 5. Auflage, § 6b Rn. 34, 41).
Auf sie hat der Senat schon für die Bestimmung des im Zusammenhang mit der baulichen Veränderung des Gemeinschaftseigentums festzustellenden Nachteils des einzelnen Wohnungseigentümers zurückgegriffen (Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949, 950 Rn. 10).
- BGH, 21.10.2011 - V ZR 265/10
Wohnungseigentum: Beseitigungsanspruch gegen die Installation von …
Nur konkrete und objektive Beeinträchtigungen gelten als ein solcher Nachteil; entscheidend ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer in der entsprechenden Lage verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann (Senat, Beschluss vom 19. Dezember 1991 - V ZB 27/90, BGHZ 116, 392, 396; Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949).
- AG Brandenburg, 05.12.2024 - 30 C 190/22
Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch mögliche Videoaufnahmen
Rn. 60 Das Grundrecht auf Selbstbestimmung wird jedoch nicht schrankenlos gewährleistet (BGH, Urteil vom 24.05.2013, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 21.10.2011, Az.: V ZR 265/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 140 f.; BGH, Urteil vom 08.04.2011, Az.: V ZR 210/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 949 f.; OLG München, Beschluss vom 13.02.2012, Az.: 20 U 4641/11, u.a. in: CR 2012, Seiten 335 f.; LG Hamburg, Urteil vom 18.01.2018, Az.: 304 O 69/17, u.a. in: ZMR 2018, Seiten 473 ff.; LG Berlin, Beschluss vom 08.12.2014, Az.: 65 S 384/14, u.a. in: "juris"; LG Wiesbaden, Urteil vom 17.02.2011, Az.: 9 S 38/10, u.a. in: "juris"; LG Bielefeld, NJW-RR 2008, Seiten 327 f.; LG Itzehoe, NJW-RR 1999, Seiten 1394 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 22.01.2016, Az.: 31 C 138/14, u.a. in: ZD 2016, Seiten 380 ff. = Mietrecht kompakt 2016, Seite 37 = Seniorenrecht aktuell 2016, Seite 147 = DSB 2016, Seite 220 = NJOZ 2017, Seiten 365 ff. = BeckRS 2016, Nr. 01524 = IBRS 2016, 0877 = IMR 2016, 250 = "juris"). - LG Karlsruhe, 17.05.2024 - 11 S 163/23
Wohnungseigentum: Prozessführungsbefugnis von Sondereigentümern untereinander bei …
Rn. 11 Das Anbringen einer Videokamera, die die Geschehnisse auf Gemeinschaftsflächen aufzeichnet oder einer Attrappe, die den Eindruck erweckt, dies zu tun, kann die betroffenen Nachbarn in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzen (vgl. auch BGH, Urt. v. 8.4.2011 - V ZR 210/10, NZM 2011, 512; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.01.2007 - 3 Wx 199/06, BeckRS 2007, 01463; OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.11.2001 - 12 U 180/01; LG Darmstadt, Urteil vom 17.03.1999 - 8 O 42/99, NZM 2000, 360; Kammer, Beschluss vom 15.02.2023 - 11 S 157/20). - LG Hamburg, 29.05.2013 - 318 S 5/13
Wohnungseigentumssache: Ungültigerklärung eines Mehrheitsbeschlusses über eine …
Unter einem Nachteil in diesem Sinne ist jede nicht ganz unerhebliche Beeinträchtigung zu verstehen; nur konkrete und objektive Beeinträchtigungen gelten als ein solcher Nachteil, wobei entscheidend ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer in der entsprechenden Lage verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann (std. Rspr.; siehe etwa nur BGH, NZM 2011, 512 m. w. N.). - LG Hamburg, 16.01.2013 - 318 S 55/12
Terrassenüberdachung nur mit förmlichen Beschluss zulässig?
Unter einem Nachteil in diesem Sinne ist jede nicht ganz unerhebliche Beeinträchtigung zu verstehen; nur konkrete und objektive Beeinträchtigungen gelten als ein solcher Nachteil, wobei entscheidend ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer in der entsprechenden Lage verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann (std. Rspr.; siehe etwa BGH, NZM 2011, 512 m. w. N.). - LG Hamburg, 12.12.2012 - 318 S 31/12
Mehrere Skulpturen im Garten: Keine "gärtnerische Nutzung"!
Unter einem Nachteil in diesem Sinne ist jede nicht ganz unerhebliche Beeinträchtigung zu verstehen; nur konkrete und objektive Beeinträchtigungen gelten als ein solcher Nachteil, wobei entscheidend ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer in der entsprechenden Lage verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann (std. Rspr.; siehe etwa nur BGH, NZM 2011, 512 m. w. N.). - LG München I, 08.02.2016 - 1 S 21019/14
Kurzzeitvermietung von Wohnungseigentum ist Teil der zulässigen Wohnungsnutzung
Nachteil ist jede nicht ganz unerhebliche konkrete und objektiv nachweisbare Beeinträchtigung (BGH, Urteil vom 8. April 2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949 Rn. 12; BGH…, Urteil vom 21. Oktober 2011 - V ZR 265/10 -, ZWE 2012, 83 Rn. 8). - LG München I, 03.06.2016 - 40 O 11108/14
WEG - Vorgehen gegen Lärm- und Geruchsbelästigungen
Ein solcher Nachteil ist jede nach dem Empfinden eines verständigen Wohnungseigentümers nicht ganz unerhebliche, konkrete, objektiv nachweisbare Beeinträchtigung (…beck-online, WEG, § 14, Rn. 1-3; BGH, Urteil vom 8.4.2011 - V ZR 210/10, NJW-RR 2011, 949, Rn. 12; BGH…, Urteil vom 21.10.2011 - V ZR 265/10, ZWE 2012, 83, Rn. 8). - AG Hamburg-Blankenese, 09.01.2013 - 539 C 7/12
Videoüberwachung des eigenen Sondernutzungsbereichs ist zulässig
- AG Hamburg-St. Georg, 17.01.2025 - 980a C 21/24
Vermietender Eigentümer muss seinen Mieter an die Kandare nehmen
- LG Hamburg, 10.04.2013 - 318 S 81/12
Wohnungseigentum: Änderung der Farbgebung der Dachunterschläge einer …
- AG Hamburg-St. Georg, 24.03.2023 - 980b C 35/19
Überschreitung der Zimmerlautstärke muss nicht geduldet werden!
- LG Düsseldorf, 26.05.2014 - 25 S 125/13
Gültigkeit von Beschlüssen einer Wohnungseigentümergemeinschaft i.R.e. baulichen …
- AG Hannover, 17.12.2025 - 480 C 6084/25
Ordnungsgemäße Verwaltung; digitaler Türspion; allgemeines Persönlichkeitsrecht; …
- AG Hamburg-St. Georg, 14.07.2023 - 980a C 17/22
Trittschalldämmung muss Mindestanforderungen gem. DIN 4109 (1989) erfüllen
- LG Berlin, 11.09.2018 - 55 S 130/17
Wohnungseigentum: Zulässigkeit des Betriebs eines Imbisses in …
- LG Frankfurt/Main, 21.05.2026 - 13 S 60/25
Kein Anspruch auf Übersendung digitaler Verwaltungsunterlagen
- LG Hamburg, 28.09.2011 - 318 S 25/11
Beschlussanfechtung: Verspätetes Vorbringen des Klägers
- LG Düsseldorf, 28.11.2013 - 19 S 25/13
Anspruch auf Beseitigung einer an einer Garagenaußenwand angebrachten Videokamera
- AG Hamburg-Blankenese, 04.04.2012 - 539 C 24/11
Verfahrensrecht - Leistungsklage möglich: Feststellungsklage trotzdem zulässig?
- AG Hamburg, 19.03.2025 - 9 C 184/24
Klage gegen einen WEG-Wohnungseigentümer auf Rückbau eines Badezimmers wegen …
- LG Hamburg, 29.06.2012 - 318 S 188/11
Gültigkeit eines Beschlusses der Eigentümerversammlung zur Umgestaltung des …
- LG Hamburg, 29.02.2012 - 318 S 16/11
Wann ist ein Balkon ein Balkon und keine Loggia?
- AG Konstanz, 09.07.2015 - 4 C 241/15
WEG - Anfechtung eines Wohnungseigentümerbeschlusses
- LG Hamburg, 29.02.2012 - 318 S 236/10
Umwandlung Dachterrasse - Vollgeschoss: (Reine) Umgestaltung?
- LG Hamburg, 30.05.2012 - 318 S 176/11
Wohnungseigentum: Beseitigungsanspruch der Mitwohnungseigentümer bei störendem …
- LG Köln, 21.05.2015 - 29 S 165/14
Anspruch auf Beseitigung der Pflasterfläche ?
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