Rechtsprechung
| RG, 17.10.1904 - Rep. VI. 587/03 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Regreß des Bürgen oder dritten Verpfänders; Aufrechnung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 59, 207
Wird zitiert von ... (11)
- BGH, 19.09.1985 - IX ZR 16/85
Beginn der Verjährung des Schadensersatzanspruchs wegen Nichterfüllung von …
Der Bürge ist verpflichtet, bei der Befriedigung des Gläubigers auch das Interesse des Geschäftsherrn zu wahren (RGZ 59, 207, 209;… BGB-RGRK/Mormann aaO § 774 Rdnr. 5). - BAG, 21.08.1985 - 7 AZR 199/83
Schutzpflichten des Arbeitgebers: Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, …
Für die Beurteilung des Merkmals "erforderlich" im Sinne des § 670 BGB ist die Situation des Beauftragten im Zeitpunkt der Erbringung der Aufwendungen (subjektives Merkmal), und zwar vom Standpunkt eines nach verständigem Ermessen Handelnden (objektives Merkmal), maßgebend (vgl. bereits RGZ 59, 207, 210; 149, 205, 207; sowie MünchKomm-Seiler, § 670 BGB Rz 9;… Soergel/Mühl, BGB, 11. Aufl., § 670 Rz 5;… Staudinger/Wittmann, BGB, 12. Aufl., § 670 Rz 9). - BFH, 06.02.1990 - VII R 86/88
Zur Abtretung/Verpfändung von Erstattungsansprüchen wegen Überzahlung von …
Für die Aufrechnungserklärung ist keine besondere Form vorgeschrieben; sie kann mündlich, schriftlich oder durch schlüssige - dem Erklärungsempfänger erkennbare - Handlung erfolgen (BFH-Urteil vom 3. November 1983 VII R 153/82, BFHE 140, 10, BStBl II 1984, 184; Entscheidung des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 20. Juni 1962 V ZR 219/60, BGHZ 37, 233, 244; Urteil des Reichsgerichts - RG - vom 17. Oktober 1904 VI 587/03, RGZ 59, 207, 211; Palandt/Heinrichs, Bürgerliches Gesetzbuch, § 388, Anm. 1).
- BFH, 04.10.1983 - VII R 143/82
Unterhaltsanspruch - Steuergläubiger - Aufrechnung
Nach dem Urteil des RG vom 17. Oktober 1904 VI 587/03 (RGZ 59, 207, 211) und dem Urteil des BGH vom 20. Juni 1962 V ZR 219/60 (BGHZ 37, 233, 244), denen sich das Schrifttum angeschlossen hat (BGB-RGRK, § 388 Tz. 2), kann die Aufrechnung sogar durch schlüssige Handlungen erklärt werden. - BVerfG, 26.02.1993 - 2 BvR 1463/92
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Überspannung an Erklärungen …
Die Erklärung der Aufrechnung nach § 388 BGB erfordert nach einhelliger Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum nicht die Wahl bestimmter Worte; es genügt die klare Erkennbarkeit des Aufrechnungswillens (so etwa RGZ 52, 303 [3O4 f.]; 59, 207 [211]; BGH NJW 1958, 666 ; BFH NVwZ 1984, 468 [469]; OLG Hamm JurBüro 1979, 743 [745];… RGRK/Weber, 12. Aufl., 1976, § 388 Rz. 2;… MüKo/v. Feldmann, 2. Aufl., 1985, § 388 Rz. 1;… Erman/Westermann, BGB , 8. Aufl., 1989, Rz. 2;… Soergel/Zeiss, BGB , 12. Aufl.,199O, § 388 Rz. 1). - BGH, 17.12.1954 - V ZR 77/53
Rechtsmittel
Daß das Innenverhältnis zwischen Bürgen und Hauptschuldner in dieser Weise rechtlich eingeordnet werden kann, ist allgemein anerkannt (vgl. RGZ 59, 207 [208];… BGB RGRK, 10. Aufl, § 774 Anm. 4;… Oertmann, 5. Aufl, Vorbem 5 vor § 765;… Palandt, 13. Aufl, § 774 Anm. 1;… Soergel, 8. Aufl, § 774 Anm. 6;… Staudinger, 10. Aufl, Vorbem 2 a vor § 765; § 744 Anm. V, 1 Rand Nr. 13). - BFH, 03.11.1983 - VII R 153/82
Aufrechnung - Abrechnungsbescheid
Nach dem Urteil des RG vom 17. Oktober 1904 VI 587/03 (RGZ 59, 207, 211) und dem Urteil des BGH vom 20. Juni 1962 V ZR 219/60 (BGHZ 37, 233, 244), denen sich das Schrifttum angeschlossen hat (…BGB-RGRK, § 388 Rdnr. 2), kann die Aufrechnung sogar durch schlüssige Handlungen erklärt werden. - LG Köln, 11.07.2013 - 1 S 313/11
Bürgschaft - Bürge muss offenkundige Einwendungen oder Einreden berücksichtigen!
Wie weit man dem Bürgen zumuten kann, Einwendungen, bei denen ihn die Beweislast treffen würde, im Interesse des Hauptschuldners dem Gläubiger gegenüber zur Geltung zu bringen, ist Sache der konkreten Beurteilung (RGZ 59, 207). - OLG Rostock, 08.12.2010 - 3 W 155/10
Rechtsstellung des Erwerbers eines mit einem Grundpfandrecht belasteten …
Die Rechtsbeziehungen zwischen demjenigen, der für eine fremde Schuld eine Sicherheit bestellt, und dem persönlichen Schuldner bestimmen sich nach der Rechtsprechung und Literatur grundsätzlich nach Auftragsrecht, sofern für die Bestellung der Sicherheit keine gesonderte Gegenleistung vereinbart oder diesbezüglich ein ausdrücklicher Schenkungsvertrag geschlossen worden ist (…vgl. BGH, Urt. v. 17.12.1954, V ZR 77/53, MDR 1955, 283; RG, Urt. v. 17.10.1904, VI 587/03, RGZ 59, 207). - OLG Hamm, 23.03.1987 - 11 W 28/86 d) Es mag zwar Fälle geben, in denen dem in Anspruch genommenen Gesamtschuldner zugemutet werden kann, dem Gläubiger gegenüber eine die Gesamtschuld mindernde Einwendung geltend zu machen mit der Folge, daß er die anderen Gesamtschuldner nicht auf Ausgleich in Anspruch nehmen kann, wenn er die Geltendmachung der Einwendung schuldhaft unterlassen hat (vgl. RGZ 59, 207 ff); dies entspricht der aus dem zwischen den Gesamtschuldnern bestehenden gesetzlichen oder auch vertraglichen Schuldverhältnis folgenden wechselseitigen Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, daß kein Gesamtschuldner letztlich zu einem höheren Anteil herangezogen wird, als seiner Beteiligung im Innenverhältnis unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gesamtschuld entspricht (…vgl. Reinicke/Tiedtke, aaO S. 76).
- BGH, 26.01.1968 - I ZR 62/65
Kauf von Grundstücken - Eintragung einer Auflassungsvormerkung - Anfechtung eines …
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