Rechtsprechung
| BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Eintritt in den Ruhestand eines Beamten mit Eintritt der Dienstunfähigkeit - Anfechtbarkeit von auf Grund eines leistungsändernden Gesetzes ergangenen Bescheide - Anspruch eines Beamten auf höhere Versorgung - Feststellung der Dienstunfähigkeit eines Beamten in einem ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 06.02.1964 - VIII 148/63
- BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Papierfundstellen
- JR 1969, 196
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 27.01.1966 - II C 191.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Dieser Auffassung hat der II. Senat für die Beurteilung der Anfechtbarkeit von einen und denselben Anspruch regelnden Verwaltungsakten beigepflichtet, deren entscheidendes Ergebnis auf mehreren rechtlich selbständigen Entscheidungskomponenten beruht und die deshalb bezüglich jeder dieser Komponenten selbständig anfechtbar sind (BVerwGE 23, 175 [BVerwG 27.01.1966 - II C 191/62] [176] und Urteil vom 10. März 1966 - BVerwG II C 8.63 - vgl. auch Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 190.63 - [RiA 1967 S. 56]). - BVerwG, 26.05.1961 - IV C 337.59
Umfang der Anfechtbarkeit von Änderungsbescheiden
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Im Urteil BVerwGE 12, 257 [BVerwG 26.05.1961 - IV C 337/59] hatte der IV. Senat bereits ausgeführt, daß auf Grund eines leistungsändernden Gesetzes ergehende Bescheide anfechtbar nur sind, soweit sie auf der Anwendung der neuen Vorschriften beruhen, nicht dagegen, soweit sie Regelungsbestandteile betreffen, deren rechtliche Grundlagen sich nicht geändert haben und die in den neuen Bescheiden lediglich mitverwendet worden sind (so auch Urteil vom 22. November 1962 - BVerwG II C 203.60 - [Buchholz BVerwG 232, § 110 BBG Nr. 8]). - BVerwG, 10.03.1966 - II C 8.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Dieser Auffassung hat der II. Senat für die Beurteilung der Anfechtbarkeit von einen und denselben Anspruch regelnden Verwaltungsakten beigepflichtet, deren entscheidendes Ergebnis auf mehreren rechtlich selbständigen Entscheidungskomponenten beruht und die deshalb bezüglich jeder dieser Komponenten selbständig anfechtbar sind (BVerwGE 23, 175 [BVerwG 27.01.1966 - II C 191/62] [176] und Urteil vom 10. März 1966 - BVerwG II C 8.63 - vgl. auch Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 190.63 - [RiA 1967 S. 56]).
- BVerwG, 22.11.1962 - II C 203.60
Wiederverwendung ehemaliger, mit lebenslänglicher Dienstzeitversorgung …
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Im Urteil BVerwGE 12, 257 [BVerwG 26.05.1961 - IV C 337/59] hatte der IV. Senat bereits ausgeführt, daß auf Grund eines leistungsändernden Gesetzes ergehende Bescheide anfechtbar nur sind, soweit sie auf der Anwendung der neuen Vorschriften beruhen, nicht dagegen, soweit sie Regelungsbestandteile betreffen, deren rechtliche Grundlagen sich nicht geändert haben und die in den neuen Bescheiden lediglich mitverwendet worden sind (so auch Urteil vom 22. November 1962 - BVerwG II C 203.60 - [Buchholz BVerwG 232, § 110 BBG Nr. 8]). - BVerwG, 07.07.1966 - VIII C 190.63
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Dieser Auffassung hat der II. Senat für die Beurteilung der Anfechtbarkeit von einen und denselben Anspruch regelnden Verwaltungsakten beigepflichtet, deren entscheidendes Ergebnis auf mehreren rechtlich selbständigen Entscheidungskomponenten beruht und die deshalb bezüglich jeder dieser Komponenten selbständig anfechtbar sind (BVerwGE 23, 175 [BVerwG 27.01.1966 - II C 191/62] [176] und Urteil vom 10. März 1966 - BVerwG II C 8.63 - vgl. auch Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 190.63 - [RiA 1967 S. 56]). - BVerwG, 25.08.1964 - VI C 153.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Der erkennende Senat hat im Urteil vom 25. August 1964 - BVerwG VI C 153.62 - ganz allgemein, also nicht nur für den Fall einer Neubescheidung auf Grund leistungsändernder Gesetze, ausgesprochen, daß ein Bescheid nicht mehr der verwaltungsgerichtlichen Überprüfung unterliegt, soweit er die schon früher getroffene, unanfechtbar gewordene Versorgungsregelung unberührt läßt. - RG, 19.02.1929 - II 296/28
1. Welchen Einfluß hat die Vollbeendigung einer offenen Handelsgesellschaft, die …
Auszug aus BVerwG, 28.08.1968 - VI C 41.64
Über die Revision war - mit Wirkung gegen die Erben des verstorbenen Klägers (RGZ 124, 146 [150]) - zu entscheiden, weil der Kläger durch einen Prozeßbevollmächtigten vertreten war und die Beteiligten einen Aussetzungsantrag nicht gestellt haben (§ 173 VwGO, § 86, § 239, § 246 ZPO).
- BVerwG, 08.01.1970 - VI C 97.64
Anforderungen an die Berechnung des Versorgungsanspruchs eines ursprünglich schon …
Der erkennende Senat hat im Urteil vom 2.5. August 1964 - BVerwG VI C 153.62 - ganz allgemein, also nicht nur für den Fall einer Neubescheidung auf Grund leistungsändernder Gesetze, ausgesprochen undim Urteil vom 28. August 1968 - BVerwG VI C 41.64 - (Buchholz BVerwG 232, § 181 b BBG Nr. 1 = RiA 1969, 80) erneut bekräftigt, daß ein Bescheid nicht mehr der verwaltungsgerichtlichen Überprüfung unterliegt, soweit er die schon früher getroffene, unanfechtbar gewordene Versorgungsregelung unberührt läßt. - BVerwG, 20.01.1972 - VI B 35.71
Heranziehung der Durchführungsbestimmung (DB) zu § 3 Abs. 1 Wehrmachtfürsorge- …
Die im Tatbestand der Entscheidungen im Vorprozeß enthaltene Feststellung, der Kläger sei "seit 1939 Berufssoldat der früheren Wehrmacht" gewesen, betrifft allenfalls die Beurteilung eines Inzidentpunktes, der lediglich im Hinblick auf einen bestimmten Verwaltungsakt (dort Ablehnung der Versorgung wegen Versäumung der Meldefrist), nicht aber in bezug auf einen späteren Verwaltungsakt in Rechtskraft erwächst, in dem er - wie hier die Berufssoldateneigenschaft - Vorfrage eines anderen Streitgegenstandes ist (vgl. Urteile vom 28. Januar 1959 - BVerwG V C 38.56 - [DVBl. 1959, 398] und vom 28. August 1968 - BVerwG VI C 41.64 - [Buchholz 232 § 181 b BBG Nr. 1] …sowie Beschluß vom 6. März 1962 - BVerwG VII B 73.61 - [DVBl. 1963, 64], vgl. ferner Eyermann-Fröhler, VwGO, 5. Aufl., § 121 RdNr. 25;… Redeker-von Oertzen, VwGO, 4. Aufl., § 121 Anm. 8). - BVerwG, 19.12.1968 - VIII C 13.68
Ende der der Schadensermittlung und der Bemessung der Wiedergutmachung dienenden …
In dem einen Beamtenrechtsfall betreffenden Urteil BVerwGE 23, 175 (176) [BVerwG 27.01.1966 - II C 191/62] wird dasselbe mit den Worten ausgedrückt: Der nach einer Rechtsänderung ergehende Bescheid sei bezüglich derjenigen Entscheidungskomponenten der erneuten verwaltungsgerichtlichen Prüfung entzogen, die aus früheren Bescheiden lediglich ungeprüft übernommen worden seien; insoweit handele es sich nicht um einen neuen Sachbescheid, sondern um eine "wiederholende Verfügung" (vgl. dazu auch die Urteile vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 190.63 -, RiA 1967, 56, und vom 28. August 1968 - BVerwG VI C 41.64 - DÖD 1968, 236). - BVerwG, 11.03.1969 - VI C 24.65
Rechtsmittel
Dieser Auffassung hat der II. Senat für die Beurteilung der Anfechtbarkeit von einen und denselben Anspruch regelnden Verwaltungsakten beigepflichtet, deren entscheidendes Ergebnis auf mehreren rechtlich selbständigen Entscheidungskomponenten beruht und die deshalb bezüglich jeder dieser Komponenten selbständig anfechtbar sind (BVerwGE 23, 175 [BVerwG 27.01.1966 - II C 191/62] [176] undUrteil vom 10. März 1966 - BVerwG II C 8.63 - vgl. auchUrteile vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 190.63 - [RiA 1967, 56] undvom 28. August 1968 - BVerwG VI C 41.64 - [DÖD 1968, 236]). - BVerwG, 23.10.1968 - VI C 51.65
Versorgungsansprüche eines Beamten - Versetzung in den Ruhestand wegen …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 23, 175 [BVerwG 27.01.1966 - II C 191/62] mit weiteren Nachweisen und zuletzt Urteil vom 28. August 1968 - BVerwG VI C 41.64 -) unterliegt ein Bescheid auch nicht mehr der verwaltungsgerichtlichen Überprüfung, soweit er aus früher ergangenen und unanfechtbar gewordenen Bescheiden ohne erneute sachliche Prüfung einzelne rechtlich selbständige Entscheidungskomponenten eines einheitlichen Anspruchs übernimmt.
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