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Rechtsprechung
   BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,5807
BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60 (https://dejure.org/1961,5807)
BGH, Entscheidung vom 18.04.1961 - VI ZR 131/60 (https://dejure.org/1961,5807)
BGH, Entscheidung vom 18. April 1961 - VI ZR 131/60 (https://dejure.org/1961,5807)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • VersR 1961, 701
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 09.06.1952 - III ZR 128/51

    Landstraßen zweiter Ordnung. Unterhaltung

    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Es besteht kein Grund für ihre Annahme, daß das Berufungsgericht den Begriff Kenntnis im Sinne des § 852 BGB verkannt und den Grundsatz übersehen habe, daß diese Kenntnis erst gegeben ist, wenn der Geschädigte auf Grund der ihm bekannten Tatsachen gegen eine bestimmte Person eine Schadensersatzklage mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg erheben kann (BGHZ 6, 195, 202) [BGH 27.05.1952 - III ZR 128/51].
  • BGH, 14.10.1958 - VI ZR 183/57
    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Wird diese Frist versäumt, so kann der Verpflichtete die Einrede der Verjährung erheben, ohne daß ihm der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegengehalten werden kann (vgl. die Urteile des BGH vom 12. Juli 1957 - VI ZR 94/56 - VRS 13, 161 = VersR 1957, 667 und vom 14. Oktober 1958 - VI ZR 183/57 - VRS 16, 1 sowie die in diesen Urteilen angeführten weiteren Entscheidungen).
  • BGH, 16.01.1959 - VI ZR 27/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Auch wenn er nicht voll bewußtlos ist, kann seine Fähigkeit, diese Vorgänge zu erfassen, so beeinträchtigt sein, daß er sich nicht sogleich ein für die Erhebung einer Klage ausreichendes Bild von dem Schaden und der Person des Schädigers zu machen vermag (Urteil des BGH vom 16. Januar 1959 - VI ZR 27/58 - VersR 1959, 445).
  • BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Schon das Schreiben seines Bevollmächtigten vom 25. März 1955 enthielt diese Anschrift Zudem war sie auch ohne nennenswerte Mühe aus den polizeilichen Ermittlungsakten festzustellen (vgl. die Urteile des BGH vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - NJW 1955, 706 Nr. 2 = VRS 8, 338 und vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 - VRS 17, 245 Nr. 102).
  • BGH, 12.07.1957 - VI ZR 94/56
    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Wird diese Frist versäumt, so kann der Verpflichtete die Einrede der Verjährung erheben, ohne daß ihm der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegengehalten werden kann (vgl. die Urteile des BGH vom 12. Juli 1957 - VI ZR 94/56 - VRS 13, 161 = VersR 1957, 667 und vom 14. Oktober 1958 - VI ZR 183/57 - VRS 16, 1 sowie die in diesen Urteilen angeführten weiteren Entscheidungen).
  • BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Schon das Schreiben seines Bevollmächtigten vom 25. März 1955 enthielt diese Anschrift Zudem war sie auch ohne nennenswerte Mühe aus den polizeilichen Ermittlungsakten festzustellen (vgl. die Urteile des BGH vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - NJW 1955, 706 Nr. 2 = VRS 8, 338 und vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 - VRS 17, 245 Nr. 102).
  • BGH, 07.10.1960 - VI ZR 150/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60
    Auch das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 7. Oktober 1960 - VI ZR 150/59 - VersR 1960, 1094, auf das sie sich in der mündlichen Verhandlung berufen hat, kann ihre Meinung nicht stützen.
  • BGH, 04.11.1997 - VI ZR 375/96

    Geltendmachung von auf einen Sozialversicherungsträger übergegangenen …

    Aus diesem Grunde ist in der Rechtsprechung, je nach den Umständen des Falles, wiederholt eine Frist von drei Monaten (Senatsurteile vom 18. April 1961 - VI ZR 131/60 - VersR 1961, 701, 702 und vom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77 - VersR 1978, 521) oder auch schon von sechs Wochen (BGH…, Urteil vom 6. Dezember 1990 - VI ZR 126/90 - aaO) für zu lang erklärt und in dem zuletzt genannten Urteil für die Mehrzahl der "durchschnittlichen" Fälle eine Frist von einem Monat für ausreichend erklärt worden.
  • BSG, 26.06.1986 - 2 RU 47/85
    Anders als in dem von der Revision insoweit angeführten Urteil des BGH vom 18. April 1961 (VersR 1961, 701, 702) betrifft die Entscheidung des BSG nicht einen Fall, in welchem möglicherweise ein Verzicht auf die Verjährungseinrede bereits vor dem Ablauf der Verjährungsfrist erklärt worden war (5 ua auch BGH VersR 1976, 565 und 1978, 521).

    Soweit für die Zeit bis August 1974 geltend gemachte Ansprüche der Klägerin im September 1977 noch nicht verjährt gewesen sind (…5 BSG SozR Nr. 21 zu % 29 RVG), ist nach dem Urteil des BGH vom 18. April 1961 (aaO) die Einrede der Verjährung zwar unwirksam, und der Beigeladene zu 1) konnte seine Zusage widerrufen.

  • BGH, 19.02.1963 - VI ZR 85/62
    Es nimmt darauf Bezug, daß nach den in der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen dem Geschädigten eine angemessene, regelmäßig jedoch hur kurz zu bemessende ubergangsfrist zur Erhebung der Klage verbleiben muß, wenn seinem durch das Verhalten des Schädigers oder HaftpflichtVersicherers begründeten Vertrauen auf die Nichterhebung der Verjährungseinrede durch Abbruch der Verhandlungen über den Ersatz des Schadens erst nach eingetretener Verjährung die Grundlage entzogen wird (Urteil des erkennenden Senats vom 12. Oktober 1955 - VI ZR 122/54 - LM Nr. 2 zu § 222 BGB = NJW 1955, 1834 = VersR 1955, 695 = VRS 9, 404; vgl. auch Urteile vom 14- Oktober 1958 - VI ZK 183/57 - Ltf Nr. 6 zu § 222 BOB = VersR 1958, 862 VRS 16, 1; vom 18. April 1961 - VI ZK 131/60 - VersR 1961, 701, 702 VRS 21, 1; vom 16. Januar 1962 - VI ZR 96/61 - VersR 1962, 372, 373" vom 7o Dezember 1962 - VI ZR 62/62), Das Berufungsgericht meint, Gleiche möge auch dann gelten, wenn die Verhandlungen g a n z k u r z vor Verjährungseiritritt abgebrochen würden« Da sie hier aber bereits mehr als eine Woche vor Ablauf der Verjährungsfrist ihr Ende gefunden hätten und die Klage erst weitere 12 Tage nach Verjährungsablauf eingereicht worden sei, müsse es den Beklagten unbenommen bleiben, sich auf den Eintritt der Verjährung zu berufen« Es braucht nicht darauf eingegangen zu werden, ob diesen Erwägungen in allen Teilen zugestimmt werden kann.
  • OLG Stuttgart, 21.06.2018 - 13 U 18/18

    Verkehrsunfall mit Personenschaden: Zulässigkeit und Begründetheit einer Klage …

    Aus diesem Grunde ist in der Rechtsprechung, je nach den Umständen des Falles, wiederholt eine Frist von drei Monaten (BGH, Urteil vom 18.04.1961 - VI ZR 131/60 - VersR 1961, 701, 702;… Urteil vom 14.02.1978 - VI ZR 78/77 -, a.a.O.) oder auch schon von sechs Wochen (BGH, Urteil vom 06.12.1990 - VI ZR 126/90 -, NJW 1991, 974) für zu lang erklärt und für die Mehrzahl der "durchschnittlichen" Fälle eine Frist von einem Monat für ausreichend erklärt worden (vgl. BGH…, Urteil vom 04.11.1997 - VI ZR 375/96 -, juris Rdn. 19).
  • BGH, 08.05.1984 - VI ZR 143/82

    Verzicht auf die Einrede der Verjährung

    Verzichtet ein Schuldner aber unbefristet oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auf die Geltendmachung der Verjährung, so hat das zur Folge, daß der Gläubiger einer dennoch erhobenen Verjährungseinrede den Arglisteinwand entgegensetzen kann, weil der Schuldner mit der Berufung auf Verjährung gegen Treu und Glauben (§ 242 BGB) verstößt, solange er nicht erklärt, er halte sich nicht mehr an die "Verzichts" - Erklärung gebunden (vgl. Senatsurteilev. 18. April 1961 - VI ZR 131/60 - VersR 1961, 701 undvom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77 - VersR 1978, 521 m.w.Nachw.) Diese Voraussetzung war hier erfüllt.
  • BGH, 07.12.1962 - VI ZR 62/62
    Wird diese Frist von ihm nicht genutzt, so ist der Schuldner nicht gehindert, sich auf Verjährung zu berufen (Urteile des erkennenden Senats vom 18. Mai 1955 - VI ZR 74/54 - VersR 1955, 454, 455; vom 12. Oktober 1955 - VI ZR 122/54 - LM Nr. 2 zu § 222 BGB = NJW 1955, 1834 = VersR 1955, 695; vom 12. Juli 1957 - VI ZR 94/56 - VersR 1957, 667; vom 14. Oktober 1958 - VI ZR 183/57 - LM Nr. 6 zu § 222 BGB = VersR 1958, 862; vom 18. April 1961 - VI ZR 131/60 - VersR 1961, 701, 702; vom 16. Januar 1962 - VI ZR 96/61 - VersR 1962, 372, 373; BGH Urt. d. I. Zivilsenats vom 18. November 1955 - I ZR 219/53 - VersR 1956, 46, 47; Urt. d. III. Zivilsenats vom 17. Dezember 1959 - III ZR 167/58 VersR 1960, 515, 517).
  • BGH, 27.10.1970 - VI ZR 66/69

    Verjährungsfrist - Ersatzpflichtiger - Schuldfrage - Rückschau

    Es sind - mit Ausnahme für die ersten zehn Tage - keine Umstände dar getan, wodurch die Fähigkeit des Klägers, das Unfallgeschehen und seine Folgen zu erfassen und zu überdenken, hätte beeinträchtigt sein können (vgl. BGH VersR 1961, 701; 1964, 302).
  • LG Kempten, 08.10.2018 - 33 O 1927/16

    Verzicht auf Verjährungseinrede

    Das Gericht schließt sich insoweit den Entscheidungen des BGH zur alten Rechtslage (§ 225 BGB a.F.) an (BGH 14.02.1978, VI ZR 78/77, 18.04.1961, VI ZR 131/60, 12.12.1978, VI ZR 159/77).
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