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Rechtsprechung
   BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,40811
BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23 (https://dejure.org/2024,40811)
BGH, Entscheidung vom 05.11.2024 - VI ZR 188/23 (https://dejure.org/2024,40811)
BGH, Entscheidung vom 05. November 2024 - VI ZR 188/23 (https://dejure.org/2024,40811)
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Volltextveröffentlichungen (10)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Einwilligung in medizinische Eingriffe: Schriftliche Aufklärung beim Arzt nur als Ergänzung möglich

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Einwilligung des Patienten in die Behandlung - und seine Aufklärung

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Aufklärungspflichtverletzungen im Zusammenhang mit einem ärztlichen Eingriff

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Ordnungsgemäße Aufklärung des Patienten hat mündlich zu erfolgen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2025, 1559
  • MDR 2025, 516
  • VersR 2025, 505
  • JR 2025, 603
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 11.10.2016 - VI ZR 462/15

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Reichweite der Aufklärungspflicht hinsichtlich der …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Es genügt vielmehr, den Patienten "im Großen und Ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufzuklären und ihm dadurch eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, NJW-RR 2017, 533 Rn. 10).

    Es muss jedenfalls der für die selbstbestimmte Entscheidung notwendige Inhalt mündlich mitgeteilt werden (Konkretisierung von BGH, Urteil vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, NJW-RR 2017, 533 Rn. 8) 13.

    Es genügt vielmehr, den Patienten "im Großen und Ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufzuklären und ihm dadurch eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (…vgl. Senatsurteile vom 29. Januar 2019 - VI ZR 117/18, NJW 2019, 1283 Rn. 15; vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 6. Juli 2010 - VI ZR 198/09, NJW 2010, 3230 Rn. 11;… vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 13;… vom 7. April 1992 - VI ZR 192/91, NJW 1992, 2351, 2353, juris Rn. 19;… vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, 108, juris Rn. 18, 22).

    Entscheidend für die ärztliche Hinweispflicht ist, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 30. September 2014 - VI ZR 443/13, VersR 2015, 196 Rn. 6; vom 15. Februar 2000 - VI ZR 48/99, BGHZ 144, 1, 5 f.;… vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94, VersR 1996, 330, 331, juris Rn. 14;… vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, juris Rn. 20).

    Rn. 15 Keinen rechtlichen Bedenken begegnet zwar die von den sachverständigen Erläuterungen getragene Beurteilung des Berufungsgerichts, dass die Informationen hinsichtlich des Risikos von Nervenschäden, wie sie in dem schriftlichen Aufklärungsbogen enthalten sind (Verschlechterung des Zustandes, mögliche Folgeoperationen, Nervenverletzungen, örtlich begrenzte Gefühlsstörungen, z.B. Taubheitsgefühl in bestimmtem Hautbezirken oder im Sprunggelenk, Schmerzen, Funktionseinschränkungen bis hin zu Lähmungen, z.B. eine Fußhebeschwäche oder Fußlähmung, die meist nur vorübergehend, sehr selten auch bleibend sein könnten), in inhaltlicher Hinsicht den an die Aufklärung zu stellenden Anforderungen genügten (§ 630e Abs. 1 BGB, vgl. auch Senatsurteil vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 15;… Senatsbeschluss vom 16. August 2022 - VI ZR 342/21, juris Rn. 9; jeweils mwN).

  • BGH, 20.12.2022 - VI ZR 375/21

    Krankenhaushaftung: Wirksamkeit der sofortigen Einwilligungserklärung des …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Es hat auch zu Recht angenommen, dass eine wirksame Einwilligung des Patienten dessen ordnungsgemäße Aufklärung voraussetzt (§ 630d Abs. 2 BGB, vgl. auch Senatsurteile vom 20. Dezember 2022 - VI ZR 375/21, BGHZ 236, 42 Rn. 14;… vom 28. Mai 2019 - VI ZR 27/17, VersR 2019, 1022 Rn. 6;… Senatsbeschluss vom 16. August 2022 - VI ZR 342/21 Rn. 9; jeweils mwN).

    Diese Grundsätze gelten inhaltlich unverändert fort (…vgl. BT-Drucks. 17/10488, S. 24 li. Sp. 5. Absatz; Senatsurteil vom 20. Dezember 2022 - VI ZR 375/21, BGHZ 236, 42 Rn. 17;… BeckOK BGB/Katzenmeier, 71. Ed. 1.8.2024, § 630e Rn. 1;… MüKoBGB/Wagner, 9. Aufl., § 630e Rn. 1).

    Rn. 12 Die wirksame Einwilligung des Patienten setzt dessen ordnungsgemäße Aufklärung voraus (§ 630d Abs. 2 BGB; Senatsurteil vom 20. Dezember 2022 - VI ZR 375/21, BGHZ 236, 42 Rn. 14, 17 mwN).

  • BGH, 15.02.2000 - VI ZR 48/99

    Umfang der Aufklärung bei Schutzimpfung von Kindern

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Entscheidend für die ärztliche Hinweispflicht ist, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (…Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 30. September 2014 - VI ZR 443/13, VersR 2015, 196 Rn. 6; vom 15. Februar 2000 - VI ZR 48/99, BGHZ 144, 1, 5 f.;… vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94, VersR 1996, 330, 331, juris Rn. 14;… vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, juris Rn. 20).

    Ein Rückzug des Arztes auf Formulare und Merkblätter, die er vom Patienten hat unterzeichnen lassen, kann aber nicht ausreichen und könnte zudem zu Wesen und Sinn der Patientenaufklärung geradezu in Widerspruch geraten (…vgl. Senatsurteil vom 8. Januar 1985 - VI ZR 15/83, NJW 1985, 1399, juris Rn. 13; einschränkend für den Fall einer Routineimpfung Senat, Urteil vom 15. Februar 2000 - VI ZR 48/99, BGHZ 144, 1, 13 f.).

  • BGH, 14.03.2006 - VI ZR 279/04

    Blutspender sind auch über seltene mit der Blutspende spezifisch verbundene …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Es genügt vielmehr, den Patienten "im Großen und Ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufzuklären und ihm dadurch eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (…vgl. Senatsurteile vom 29. Januar 2019 - VI ZR 117/18, NJW 2019, 1283 Rn. 15;… vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 6. Juli 2010 - VI ZR 198/09, NJW 2010, 3230 Rn. 11; vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 13;… vom 7. April 1992 - VI ZR 192/91, NJW 1992, 2351, 2353, juris Rn. 19;… vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, 108, juris Rn. 18, 22).

    Rn. 15 Keinen rechtlichen Bedenken begegnet zwar die von den sachverständigen Erläuterungen getragene Beurteilung des Berufungsgerichts, dass die Informationen hinsichtlich des Risikos von Nervenschäden, wie sie in dem schriftlichen Aufklärungsbogen enthalten sind (Verschlechterung des Zustandes, mögliche Folgeoperationen, Nervenverletzungen, örtlich begrenzte Gefühlsstörungen, z.B. Taubheitsgefühl in bestimmtem Hautbezirken oder im Sprunggelenk, Schmerzen, Funktionseinschränkungen bis hin zu Lähmungen, z.B. eine Fußhebeschwäche oder Fußlähmung, die meist nur vorübergehend, sehr selten auch bleibend sein könnten), in inhaltlicher Hinsicht den an die Aufklärung zu stellenden Anforderungen genügten (…§ 630e Abs. 1 BGB, vgl. auch Senatsurteil vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10; vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 15;… Senatsbeschluss vom 16. August 2022 - VI ZR 342/21, juris Rn. 9; jeweils mwN).

  • BGH, 15.06.2010 - VI ZR 204/09

    Arzthaftung: Eingriffsaufklärung des Patienten in einem Telefonat

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Der Arzt muss sich nämlich in dem Aufklärungsgespräch davon überzeugen, dass der Patient mündliche wie schriftliche Hinweise und Informationen verstanden hat, und gegebenenfalls auf individuelle Belange des Patienten eingehen und eventuelle Fragen beantworten (vgl. nur Senatsurteil vom 15. Juni 2010 - VI ZR 204/09, NJW 2010, 2430, juris Rn. 20).

    Nur so besteht für den Patienten die ausreichende Gelegenheit für (Rück)fragen im Gespräch und für den Arzt die Möglichkeit, Verständnisprobleme, Fehlvorstellungen, aber auch Ängste zu erkennen und auf sie unmittelbar und individuell zu reagieren (vgl. Senatsurteil vom 15. Juni 2010 - VI ZR 204/09, NJW 2010, 2430, juris Rn. 20;… Staudinger/Gutmann (2021) BGB § 630e Rn. 108 mwN).

  • BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82

    Rückenmarksschädigung - § 823 Abs. 1 BGB, Beweislastverteilung bei der Frage der …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Es genügt vielmehr, den Patienten "im Großen und Ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufzuklären und ihm dadurch eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (…vgl. Senatsurteile vom 29. Januar 2019 - VI ZR 117/18, NJW 2019, 1283 Rn. 15;… vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 6. Juli 2010 - VI ZR 198/09, NJW 2010, 3230 Rn. 11;… vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 13;… vom 7. April 1992 - VI ZR 192/91, NJW 1992, 2351, 2353, juris Rn. 19; vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, 108, juris Rn. 18, 22).

    Entscheidend für die ärztliche Hinweispflicht ist, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (…Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 30. September 2014 - VI ZR 443/13, VersR 2015, 196 Rn. 6; vom 15. Februar 2000 - VI ZR 48/99, BGHZ 144, 1, 5 f.;… vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94, VersR 1996, 330, 331, juris Rn. 14; vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, juris Rn. 20).

  • BGH, 16.08.2022 - VI ZR 342/21

    Arzthaftungsprozess: Gehörsrüge bei Nichtbescheidung wesentlichen …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Es hat auch zu Recht angenommen, dass eine wirksame Einwilligung des Patienten dessen ordnungsgemäße Aufklärung voraussetzt (…§ 630d Abs. 2 BGB, vgl. auch Senatsurteile vom 20. Dezember 2022 - VI ZR 375/21, BGHZ 236, 42 Rn. 14;… vom 28. Mai 2019 - VI ZR 27/17, VersR 2019, 1022 Rn. 6; Senatsbeschluss vom 16. August 2022 - VI ZR 342/21 Rn. 9; jeweils mwN).

    Rn. 15 Keinen rechtlichen Bedenken begegnet zwar die von den sachverständigen Erläuterungen getragene Beurteilung des Berufungsgerichts, dass die Informationen hinsichtlich des Risikos von Nervenschäden, wie sie in dem schriftlichen Aufklärungsbogen enthalten sind (Verschlechterung des Zustandes, mögliche Folgeoperationen, Nervenverletzungen, örtlich begrenzte Gefühlsstörungen, z.B. Taubheitsgefühl in bestimmtem Hautbezirken oder im Sprunggelenk, Schmerzen, Funktionseinschränkungen bis hin zu Lähmungen, z.B. eine Fußhebeschwäche oder Fußlähmung, die meist nur vorübergehend, sehr selten auch bleibend sein könnten), in inhaltlicher Hinsicht den an die Aufklärung zu stellenden Anforderungen genügten (…§ 630e Abs. 1 BGB, vgl. auch Senatsurteil vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10;… vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 15; Senatsbeschluss vom 16. August 2022 - VI ZR 342/21, juris Rn. 9; jeweils mwN).

  • BGH, 28.01.2014 - VI ZR 143/13

    Arzthaftungsprozess wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen nach einer …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Das schließt die ergänzende Verwendung von Merkblättern nicht aus, in denen die notwendigen Informationen zu dem Eingriff einschließlich seiner Risiken schriftlich festgehalten sind (…vgl. nur Senatsurteile vom 25. März 2003 - VI ZR 131/02, NJW 2003, 2012, 2013, juris Rn. 16; vom 28. Januar 2014 - VI ZR 143/13, NJW 2014, 1527 Rn. 11;… vom 15. März 2005 - VI ZR 289/03, BGHZ 162, 320, 324 f., juris Rn. 16 zur Erforderlichkeit einer Aufklärung trotz Warnhinweises in der Packungsbeilage eines Medikaments bei besonders schwerwiegenden Nebenwirkungen).
  • BGH, 15.03.2005 - VI ZR 289/03

    Aufklärungspflicht des Arztes über Nebenwirkungen von Medikamenten

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Das schließt die ergänzende Verwendung von Merkblättern nicht aus, in denen die notwendigen Informationen zu dem Eingriff einschließlich seiner Risiken schriftlich festgehalten sind (…vgl. nur Senatsurteile vom 25. März 2003 - VI ZR 131/02, NJW 2003, 2012, 2013, juris Rn. 16;… vom 28. Januar 2014 - VI ZR 143/13, NJW 2014, 1527 Rn. 11; vom 15. März 2005 - VI ZR 289/03, BGHZ 162, 320, 324 f., juris Rn. 16 zur Erforderlichkeit einer Aufklärung trotz Warnhinweises in der Packungsbeilage eines Medikaments bei besonders schwerwiegenden Nebenwirkungen).
  • BGH, 30.09.2014 - VI ZR 443/13

    Arzthaftungsprozess: Erneute persönliche Anhörung des Patienten zur Frage des …

    Auszug aus BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
    Entscheidend für die ärztliche Hinweispflicht ist, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (…Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, VersR 2017, 100 Rn. 10; vom 30. September 2014 - VI ZR 443/13, VersR 2015, 196 Rn. 6; vom 15. Februar 2000 - VI ZR 48/99, BGHZ 144, 1, 5 f.;… vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94, VersR 1996, 330, 331, juris Rn. 14;… vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, juris Rn. 20).
  • BGH, 25.03.2003 - VI ZR 131/02

    Zeitpunkt der Aufklärung über die Risiken eines operativen Eingriffs

  • BGH, 29.01.2019 - VI ZR 117/18

    Umfang der Aufklärungspflicht vor einer ärztlichen Behandlung: Orientierung der …

  • BGH, 28.05.2019 - VI ZR 27/17

    Erforderlichkeit einer ärztlichen Grundaufklärung

  • BGH, 06.07.2010 - VI ZR 198/09

    Arzthaftung: Aufklärungspflicht über das Risiko einer Querschnittslähmung bei …

  • BGH, 07.04.1992 - VI ZR 192/91

    Darlegungs- und Beweislast bei postoperativer Risikoaufklärung

  • BGH, 08.01.1985 - VI ZR 15/83

    Anforderungen an den Beweis der Aufklärung durch einen Arzt; Verwertung eines …

  • BGH, 21.11.1995 - VI ZR 341/94

    Arzthaftung: Zur Pflicht des Krankenhausträgers, daß über den Verbleib von …

  • OLG Dresden, 17.06.2025 - 4 U 106/25

    Zahlungsanspruch eines Geschädigten auf Schmerzensgeld wegen fehlerhafter …

    Der Patient muss "im Großen und Ganzen" wissen, worin er einwilligt (vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 05.11.2024, - VI ZR 188/23 -, NJW 2025, 1559, beck-online;… Urteil vom 29.01.2019 - VI ZR 117/18 -, Rn. 15, m.w.N., juris; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 03.07.2013 - 7 U 143/12 -, Rn. 15 - 16, m.w.N. - juris; OLG Koblenz…, Beschluss vom 04.03.2016 - 5 U 1076/15 -, Rn. 35, juris;… Geiß/Greiner, ArzthaftpflichtR /Greiner, 8. Aufl. 2022, C. Rn. 42a ff., m.w.N., beck-online).

    Vielmehr hat der Arzt dem Patienten die wesentlichen und besonders schwerwiegenden Risiken mündlich zu erläutern, wobei er sich allerdings an dem Beipackzettel und den ihm zur Verfügung stehenden Fachinformationen orientieren und ergänzend auf diese Unterlagen Bezug nehmen kann (vgl. BGH, a.a.O., NJW 2025, 1559).

  • OLG Frankfurt, 22.10.2025 - 17 U 78/24

    Arzthaftung: Verzicht des Patienten auf (mündliche) Risikoaufklärung

    Hierbei muss sich der Arzt davon überzeugen, dass der Patient mündliche wie schriftliche Hinweise und Informationen verstanden hat, und gegebenenfalls auf individuelle Belange des Patienten eingehen und eventuelle Fragen beantworten (BGH, Urteil vom 5. November 2024 - VI ZR 188/23 -, Rn. 12, 13, juris).
  • OLG Köln, 24.11.2025 - 5 U 94/24

    Streit um materiellen und immateriellen Schadensersatz nach einer durchgeführten …

    Es genügt, dem Patienten eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder diese zu verschlimmern (BGH, Urteil vom 05.11.2024 - VI ZR 188/23, VersR 2025, 505 ff.).
  • OLG Brandenburg, 13.02.2025 - 12 U 68/24

    Ersatz materieller und immaterieller Schäden eines Geschädigten wegen einer …

    c) Mithin ist davon auszugehen, dass die Zeugin im Aufklärungsgespräch (vgl. zum Erfordernis der Mündlichkeit eines Aufklärungsgespräches BGH, Urteil vom 5. November 2024 - VI ZR 188/23 -, Rn. 12 - 16, juris) auch die Möglichkeit einer Beinlängendifferenz thematisiert hat, auch wenn die Klägerin dies im Rahmen der mündlichen Verhandlung vor dem Senat noch einmal in Abrede gestellt hat.
  • OLG Brandenburg, 21.08.2025 - 12 U 94/24

    Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen behaupteter ärztlich …

    Eine wirksame Einwilligung des Patienten setzt dessen ordnungsgemäße Aufklärung über die mit einem medizinischen Eingriff verbundenen Risiken voraus (§ 630d Abs. 2 BGB), bei der ihm eine allgemeine Vorstellung von den Chancen und Risiken der Behandlung "im Großen und Ganzen" zu vermitteln ist, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern, wobei die Aufklärung entsprechend § 630e Abs. 2 BGB mündlich zu erfolgen hat und ergänzend auf Unterlagen Bezug genommen werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 05.11.2024 - VI ZR 188/23 -, juris m.w.N.).
  • LG Frankfurt/Main, 25.06.2025 - 21 O 290/18
    Es kann im rechtlichen Ergebnis insoweit unbeantwortet bleiben, ob der Kläger hinsichtlich des Bestehens schwerwiegender gesundheitlicher Risiken hinreichend aufgeklärt wurde, da diese nicht delegierbare ärztliche Verpflichtung sowohl nach der gesetzlichen Konzeption (vgl. Art. 28 Abs. 2 lit. c) der VO (EU) 536/2014 bzw. § 40 Abs. 2 AMG a.F.) als auch nach behandlungsvertraglichen Grundsätzen (vgl. BGH, U.v. 05.11.2024 - VI ZR 188/23 zu § 630e BGB) ausschließlich dem persönlichen ärztlichen Behandler bzw. dem mit der Durchführung der Studie beauftragten Prüfer obliegt, nicht jedoch dem Sponsor der klinischen Prüfung (…Kügel/Müller/Hofmann, AMG. § 40 a.F., Rn. 51).
  • KG, 15.01.2026 - 20 U 48/23

    Haftung der beklagten Klinik gegenüber der betroffenen Patientin wegen …

    Es genügt zwar grundsätzlich, den Patienten "im Großen und Ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufzuklären und ihm dadurch eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2024 - VI ZR 188/23 - juris Rn. 12).
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