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Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1954,733
BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52 (https://dejure.org/1954,733)
BGH, Entscheidung vom 10.02.1954 - VI ZR 236/52 (https://dejure.org/1954,733)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 (https://dejure.org/1954,733)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1954, 673
  • MDR 1954, 283
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 06.06.1952 - V ZR 79/51

    Mietvorauszahlung. Wirkung im Konkurs

    Auszug aus BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52
    Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in mehreren, Entscheidungen (BGHZ 6, 202 sowie Urteile vom 14. Dezember 1951 - V ZR 16/50 - und vom 2. Mai 1952 - V ZR 52/51; vgl. auch Oechßler NJW 1952, 571) ausgeführt, dass die Rechtsnatur des Aufbau- oder Baukostenzuschussvertrages nicht allgemein festgestellt werden könne, dass vielmehr in der Hauptsache drei Vertragsformen in Betracht kommen.

    Bei Beurteilung der Frage, ob eine Vereinbarung der Parteien als Mietvorauszahlung zu werten ist oder eine Aufrechnungsvereinbarung gewollt war oder nur ein Aufrechnungsvorvertrag vorliegt (vgl. BGHZ 6, 202 und Oechßler NJW 1952, 571), ist der Wille der Parteien zu erforschen und nicht an dem Buchstaben zu haften (§ 133 BGB).

  • BGH, 03.06.1953 - VI ZR 223/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52
    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 - (MDR 1953, 473 = BB 1953, 515 = Der Betrieb 1953, 551 und Leitsatz in NJW 1953, 1183) bereits ausgesprochen, dass sich auch dann, wenn die Leistung eines Baukostenzuschusses als "Darlehen" bezeichnet worden ist, aus dem Zusammenhang der getroffenen Vereinbarungen ergeben kann, dass die Leistung als eine Mietvorauszahlung gewollt war.
  • BGH, 02.05.1952 - V ZR 52/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52
    Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in mehreren, Entscheidungen (BGHZ 6, 202 sowie Urteile vom 14. Dezember 1951 - V ZR 16/50 - und vom 2. Mai 1952 - V ZR 52/51; vgl. auch Oechßler NJW 1952, 571) ausgeführt, dass die Rechtsnatur des Aufbau- oder Baukostenzuschussvertrages nicht allgemein festgestellt werden könne, dass vielmehr in der Hauptsache drei Vertragsformen in Betracht kommen.
  • BGH, 14.12.1951 - V ZR 16/50
    Auszug aus BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52
    Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in mehreren, Entscheidungen (BGHZ 6, 202 sowie Urteile vom 14. Dezember 1951 - V ZR 16/50 - und vom 2. Mai 1952 - V ZR 52/51; vgl. auch Oechßler NJW 1952, 571) ausgeführt, dass die Rechtsnatur des Aufbau- oder Baukostenzuschussvertrages nicht allgemein festgestellt werden könne, dass vielmehr in der Hauptsache drei Vertragsformen in Betracht kommen.
  • RG, 27.11.1940 - II 67/40

    1. Kann eine offene Handelsgesellschaft als Innengesellschaft errichtet oder eine …

    Auszug aus BGH, 10.02.1954 - VI ZR 236/52
    Wenn es damit Inhalt seines Parteivortrages geworden ist, so muss die Klägerin dieses Vorbringen auch gegen sich gelten lassen (RGZ 165, 260 [267]).
  • BGH, 20.02.1992 - III ZR 193/90

    Kündbares Mietrecht bei Grundstücksnutzung zur Stromversorgung

    Vielmehr kann der Mietzins auch - wie hier - in einer einmaligen Zahlung bestehen (BGH, Urteil vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - NJW 1954, 673;… MünchKomm/Voelskow, 2. Aufl. § 535 Rn. 95).
  • BGH, 12.02.1959 - VIII ZR 54/58

    Rückforderung eines Baukostenzuschusses

    Indessen hat auch schon der Bundesgerichtshof ausgesprochen, daß im allgemeinen eine Mietvorauszahlung als gewollt anzusehen ist, wenn mit einem Aufbauvertrag erstrebt wird, daß der Mieter den geleisteten Baukostenzuschuß abwohnen oder bis zur Abtragung zu einem ermäßigten Mietzins wohnen darf (Urt. v. 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - LM BGB § 157 (A) Nr. 6 = NJW 1954, 673 = MDR 1954, 283 = BB 1954, 274 = Betrieb 1954, 279 = HW 1954, 232).

    Damit hat das Berufungsgericht den oben angeführten, dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - entsprechenden Sachverhalt hier nicht als gegeben angesehen, im verlorenen Teil des Baukostenzuschusses also keine Mietzinsvorauszahlung erblickt.

  • OLG Naumburg, 11.02.2000 - 6 U 123/99

    Auslegung des Begriffs "Verrechnung"; Aufrechnung nach Eröffnung des …

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  • BGH, 30.07.1954 - VI ZR 32/53

    Rechtsmittel

    Die Ausführungen des Berufungsgerichts zur Auslegung der Vereinbarung entsprechen den Grundsätzen, die der V. Senat des Bundesgerichtshofs und der erkennende Senat zu den sogen. Aufbauverträgen entwickelt haben (BGHZ 6, 202 sowie die Urteile vom 14. Dezember 1951 - V ZR 16/50 -, 2. Mai 1951 - V ZR 52/51 -, 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 - [MDR 1953, 473 = BB 1953, 515 = Der Betrieb 1953, 551] und Urteil vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - NJW 1954, 673).

    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - folgendes ausgeführt: "War das, was die Parteien erstrebten, darauf gerichtet, den Mieter die Baukosten abwohnen zu lassen, oder ihm bis zur Abtragung der Instandsetzungskosten einen ermäßigten Mietzins zu gewähren, so wird man, wenn nicht im Einzelfall besondere Umstände eine andere Beurteilung erfordern, in der Regel eine Mietvorauszahlung annehmen können.

  • BFH, 15.04.1966 - III 73/61
    Wie im Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 10. Februar 1954 VI ZR 236/52 (Der Betriebs-Berater - BB - 1954 S. 275) dargelegt, sei eine Umstellung von Forderungen überhaupt nicht in Frage gekommen, da eine auf Geld gerichtete Forderung nicht entstanden sei; es liege ein echtes Erfüllungsgeschäft im Sinne des § 362 Abs. 1 BGB vor.

    Wie im Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 10. Februar 1954 VI ZR 236/52 (Der Betriebs-Berater - BB - 1954 S. 275) dargelegt, sei eine Umstellung von Forderungen überhaupt nicht in Frage gekommen, da eine auf Geld gerichtete Forderung nicht entstanden sei; es liege ein echtes Erfüllungsgeschäft im Sinne des § 362 Abs. 1 BGB vor.

  • BGH, 12.02.1957 - VIII ZR 30/56

    Rechtsmittel

    Ob die Auffassung des Berufungsgerichts zutrifft die in der Rechtsprechung und im Schrifttum entwickelten Grundsätze über die rechtliche Behandlung von Aufbaumietverträgen und Baukostenzuschußverträgen (vgl. dazu Oechßler, NJW 1952, 571, 572 - im Anschluß an die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 14. Dezember 1951 und 22. Februar 1952 V ZR 16/50 und 10/51 -, ferner BGHZ 6, 202 [204], BGH NJW 1954, 673, auch Urteil des erkennenden Senats vom 18. Dezember 1956 VIII ZR 9/56) seien auf den vorliegenden Vertrag nicht anzuwenden, weil es sich um einen Wiederaufbau pacht vertrag handele, kann dahingestellt bleiben.

    Mit dieser Auslegung setzt sich das Berufungsgericht, nicht wie die Revision meint, in Widerspruch zu der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - (NJW 1954, 673).

  • BGH, 01.07.1958 - VIII ZR 120/57
    Daß nicht am buchstäblichen Sinne des Ausdrucks gehaftet und der wirkliche Wille der Parteien erforscht werden muß, gilt auch für die Beurteilung der Frage, ob eine Parteivereinbarung als eine solche über eine Mietvorauszahlung zu werten ist (BGH Urt. vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - MDR 1954, 283 unter Hinweis auf BGHZ 6, 602 und Oechßler NJW 1952, 571).

    Das ist auch gerade für den Fall ausgesprochen, daß die Leistung des Baukostenzuschusses, wie hier, ausdrücklich als Darlehen bezeichnet worden ist, wenn sich nur aus dem Zusammenhang der getroffenen Vereinbarungen ergibt, daß in Wirklichkeit ein Baukostenzuschuß als Mietvorauszahlung gegeben werden sollte (…BHG Urt. v. 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52 -, MDR 1953, 473 und vom 10. April 1954 - VI ZR 236/52 - MDR 1954, 283).

  • BGH, 19.07.2018 - IX ZR 212/17

    Insolvenzverfahren über das Vermögen des Mieters: Aufrechnung des Vermieters mit …

    Eine spätere Aufrechnung oder Verrechnung war deswegen nicht erforderlich (vgl. Dötsch, NZM 2012, 296, 298; grundlegend: BGH, Urteil vom 6. Juni 1952 - V ZR 79/51, BGHZ 6, 202, 204; vgl. auch BGH, Urteil vom 3. Juni 1953 - VI ZR 223/52, MDR 1953, 473; vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52, NJW 1954, 673 unter II.; vom 11. März 1970 - VIII ZR 96/68, NJW 1970, 1124, 1125).
  • BGH, 14.07.1955 - V ZR 38/55

    Streitwert bei Miet- und Pachtklagen

    Dem Landgericht Hannover ist durchaus zuzustimmen, wenn es zur Ermittlung des Rechnungsmaßstabes des § 8 ZPO und § 10 Abs. 1 GKG auf den bürgerlichrechtlichen Begriff des Miet- oder Pachtzinses als des gesamten Entgeltes für die Gebrauchsüberlassung der Mietsache einschließlich etwaiger Nebenleistungen verweist (…vgl. BGB RGRK, 10. Aufl., § 535 Anm. III, 1;… Palandt, 14. Aufl, § 535 Anm. 3;… Staudinger, 10. Aufl, § 535 Anm. 92; Erman, § 535 Anm. 7;… Oertmann, 5. Aufl., § 535 Anm. 3; vgl. hierzu auch BGHZ 6, 202 und BGH in NJW 1954, 673).
  • BGH, 15.12.1954 - VI ZR 192/53

    Rechtsmittel

    War das, was die Parteien erstrebten, darauf gerichtet, den Mieter die Baukosten abwohnen zu lassen oder ihm bis zur Abtragung der Baukosten einen ermäßigten Mietzins zu gewähren, so wird sogar, wenn nicht im Einzelfall besondere Umstände eine andere Beurteilung erfordern, meist eine Mietvorauszahlung angenommen werden können, denn in einem solchen Falle geht der Parteiwille in der Regel dahin, daß der Mieter kein in Geld zurückzahlbares Darlehen gewähren wollte, sondern daß er für seine Leistung für eine bestimmte oder bestimmbare Zeit ein Mietrecht zu einem ermäßigten Mietzins erhalten sollte (Urteil des erkennenden Senats vom 10. Februar 1954 - VI ZR 236/52 - NJW 1954, 673 = MDR 1954, 283).
  • BGH, 18.12.1956 - VIII ZR 9/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 16.05.1983 - III ZR 68/82

    Deklaratorisches Anerkenntnis einer Darlehensschuld - Auslegung des Parteiwillens …

  • BGH, 09.02.1955 - VI ZR 264/53
  • BGH, 13.07.1955 - VI ZR 121/54

    Rechtsmittel

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