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Rechtsprechung
   BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,47
BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15 (https://dejure.org/2017,47)
BGH, Entscheidung vom 10.01.2017 - VI ZR 561/15 (https://dejure.org/2017,47)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 2017 - VI ZR 561/15 (https://dejure.org/2017,47)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • lexetius.com
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsinformationen.bund.de

    Allgemeines Persönlichkeitsrecht: Erfassung des objektiven Sinngehalts einer in einem satirischen Fernsehbeitrag getätigten Äußerung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 823 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 1 S 2 BGB
    Allgemeines Persönlichkeitsrecht: Erfassung des objektiven Sinngehalts einer in einem satirischen Fernsehbeitrag getätigten Äußerung

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Wertung von konkreten (unzutreffenden) Aussagen ("die sind da Vorstände") als zulässige Meinungsäußerung

  • IWW

    §§ 823 Abs. 1, § 1004 BGB, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG, § 1004 Abs. 1 Satz 2, § 823 Abs. 1 BGB, Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG

  • Wolters Kluwer

    Erfassung des objektiven Sinngehalts einer Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags ; Rechtliche Würdigung ihres Aussagegehalts

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erfassung des objektiven Sinngehalts einer Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags; Rechtliche Würdigung ihres Aussagegehalts

  • datenbank.nwb.de

    Allgemeines Persönlichkeitsrecht: Erfassung des objektiven Sinngehalts einer in einem satirischen Fernsehbeitrag getätigten Äußerung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (18)

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Satire-Sendung "Die Anstalt"

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Behauptungen in ZDF-Satire-Sendung Die Anstalt über Zeit-Herausgeber Joffe und Zeit-Redakteur Bittner doch zulässig

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Ermittlung des Aussagegehalts von Äußerungen in einer Satiresendung

  • verweyen.legal (Pressemitteilung)

    Satiresendung im Gesamtzusammenhang zu beurteilen

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Medienkritische Satire an ZDF-Sendung "Die Anstalt" nicht zu beanstanden

  • versr.de (Kurzinformation)

    Zur Ermittlung des Aussagegehalts von Äußerungen in einer Satiresendung

  • spiegel.de (Pressemeldung, 10.01.2017)

    "Die Anstalt": "Zeit"-Journalisten scheitern mit Klage gegen ZDF-Satire

  • rechtsportlich.net (Kurzinformation)

    Beurteilung von Satire - Gesamtzusammenhang ist entscheidend

  • haerlein.de (Pressemitteilung)

    Ermitteln des Aussagegehalts von Äußerungen in einer Satiresendung

  • tw-law.de (Kurzinformation)

    Die Ermittlung des Aussagegehalts von Äußerungen in einer Satiresendung

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    ZDF-Satire-Magazin "Die Anstalt" gewinnt gegen Zeit-Journalisten

  • kanzlei.biz (Pressemitteilung)
  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    ZDF gewinnt gegen "DIE ZEIT": Unterlassung von Äußerungen

  • verweyen.legal (Pressemitteilung)

    Satiresendung im Gesamtzusammenhang zu beurteilen

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Äußerungen in einer Satiresendung

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • youtube.com (Dokument mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Anstalt - 29. April 2014 (Streitgegenständliche Sendung)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (13)

  • BVerfG, 03.06.1987 - 1 BvR 313/85

    Strauß-Karikatur

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Rn. 12 Wird die beanstandete Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags getätigt, ist sie zudem zur Ermittlung ihres eigentlichen Aussagegehalts von ihrer satirischen Einkleidung, der die Verfremdung wesenseigen ist, zu befreien (vgl. Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209; BVerfGE 75, 369, 377 f.; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfGE 86, 1, 12; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387; BVerfG, AfP 2005, 171, 172).

    Aussagekern und Einkleidung sind sodann einer gesonderten rechtlichen Beurteilung zu unterziehen, wobei die Maßstäbe für die Beurteilung der Einkleidung anders und weniger streng sind als die für die Bewertung des Aussagekerns (Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209 mwN; BVerfGE 75, 369, 378; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387).

  • BGH, 07.12.1999 - VI ZR 51/99

    Verdachtsberichterstattung: "Schleimerschmarotzerpack"

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Rn. 12 Wird die beanstandete Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags getätigt, ist sie zudem zur Ermittlung ihres eigentlichen Aussagegehalts von ihrer satirischen Einkleidung, der die Verfremdung wesenseigen ist, zu befreien (vgl. Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209; BVerfGE 75, 369, 377 f.; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfGE 86, 1, 12; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387; BVerfG, AfP 2005, 171, 172).

    Aussagekern und Einkleidung sind sodann einer gesonderten rechtlichen Beurteilung zu unterziehen, wobei die Maßstäbe für die Beurteilung der Einkleidung anders und weniger streng sind als die für die Bewertung des Aussagekerns (Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209 mwN; BVerfGE 75, 369, 378; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387).

  • BVerfG, 14.02.2005 - 1 BvR 240/04

    Bildverfremdungen

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Rn. 12 Wird die beanstandete Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags getätigt, ist sie zudem zur Ermittlung ihres eigentlichen Aussagegehalts von ihrer satirischen Einkleidung, der die Verfremdung wesenseigen ist, zu befreien (vgl. Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209; BVerfGE 75, 369, 377 f.; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfGE 86, 1, 12; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387; BVerfG, AfP 2005, 171, 172).

    Enthält der satirische Beitrag eine unrichtige Tatsachenbehauptung, so kommt es für die rechtliche Beurteilung auch darauf an, ob für den Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt, er sie also für seine Meinungsbildung bewertend einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Aussage sei tatsächlich wahr (vgl. BVerfG, AfP 2005, 171, 173).

  • BVerfG, 07.03.1990 - 1 BvR 266/86

    Bundesflagge

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Rn. 12 Wird die beanstandete Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags getätigt, ist sie zudem zur Ermittlung ihres eigentlichen Aussagegehalts von ihrer satirischen Einkleidung, der die Verfremdung wesenseigen ist, zu befreien (vgl. Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209; BVerfGE 75, 369, 377 f.; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfGE 86, 1, 12; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387; BVerfG, AfP 2005, 171, 172).

    Aussagekern und Einkleidung sind sodann einer gesonderten rechtlichen Beurteilung zu unterziehen, wobei die Maßstäbe für die Beurteilung der Einkleidung anders und weniger streng sind als die für die Bewertung des Aussagekerns (Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209 mwN; BVerfGE 75, 369, 378; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387).

  • BVerfG, 12.11.1997 - 1 BvR 2000/96

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde eines Talk-Show-Moderators gegen Verurteilung …

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Rn. 12 Wird die beanstandete Äußerung im Rahmen eines satirischen Beitrags getätigt, ist sie zudem zur Ermittlung ihres eigentlichen Aussagegehalts von ihrer satirischen Einkleidung, der die Verfremdung wesenseigen ist, zu befreien (vgl. Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209; BVerfGE 75, 369, 377 f.; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfGE 86, 1, 12; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387; BVerfG, AfP 2005, 171, 172).

    Aussagekern und Einkleidung sind sodann einer gesonderten rechtlichen Beurteilung zu unterziehen, wobei die Maßstäbe für die Beurteilung der Einkleidung anders und weniger streng sind als die für die Bewertung des Aussagekerns (Senatsurteil vom 7. Dezember 1999 - VI ZR 51/99, BGHZ 143, 199, 209 mwN; BVerfGE 75, 369, 378; BVerfGE 81, 278, 294; BVerfG, NJW 1998, 1386, 1387).

  • BGH, 18.11.2014 - VI ZR 76/14

    Nachtrag zu einer ursprünglich zulässigen Verdachtsberichterstattung nach …

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr.;… z.B. Senatsurteile vom 27. September 2016 - VI ZR 250/13, juris Rn. 12;… vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11; vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19;… vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13 f., jeweils mwN).
  • BGH, 28.07.2016 - III ZB 127/15

    Berufungsbegründung: Anforderungen an die Darlegung der …

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Für die Zulässigkeit der Berufung ist ohne Bedeutung, ob diese Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (…st. Rspr.: Senatsbeschlüsse vom 10. März 2015 - VI ZB 28/14, NJW 2015, 1458 Rn. 8;… vom 11. März 2014 - VI ZB 22/13, VersR 2014, 895 Rn. 8; BGH, Beschluss vom 28. Juli 2016 - III ZB 127/15, NJW 2016, 2890 Rn. 10; jeweils mwN).
  • BGH, 27.09.2016 - VI ZR 250/13

    Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Journalisten: Abgrenzung von …

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr.; z.B. Senatsurteile vom 27. September 2016 - VI ZR 250/13, juris Rn. 12;… vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11;… vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19;… vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13 f., jeweils mwN).
  • BGH, 12.04.2016 - VI ZR 505/14

    Zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr.;… z.B. Senatsurteile vom 27. September 2016 - VI ZR 250/13, juris Rn. 12; vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11;… vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19;… vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13 f., jeweils mwN).
  • BGH, 27.05.2014 - VI ZR 153/13

    Maßstab bei herabwürdigender Äußerung

    Auszug aus BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15
    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr.;… z.B. Senatsurteile vom 27. September 2016 - VI ZR 250/13, juris Rn. 12;… vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11;… vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19; vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13 f., jeweils mwN).
  • BVerfG, 25.03.1992 - 1 BvR 514/90

    TITANIC/'geb. Mörder'

  • BGH, 10.03.2015 - VI ZB 28/14

    Inhaltsanforderungen an eine Berufungsbegründung: Unschlüssige und/oder rechtlich …

  • BGH, 11.03.2014 - VI ZB 22/13

    Berufung im Arzthaftungsprozess: Notwendiger Inhalt der …

  • LG Hamburg, 11.05.2017 - 324 O 217/17

    Unterlassungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung: Bezeichnung einer …

    Enthält der satirische Beitrag eine unrichtige Tatsachenbehauptung, so kommt es für die rechtliche Beurteilung auch darauf an, ob für den Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt, er sie also für seine Meinungsbildung bewertend einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Aussage sei tatsächlich wahr (vgl. BGH, GRUR-Prax 2017, 126).
  • LG Offenburg, 15.11.2022 - 2 O 20/21

    Fake-Preis - Verletzung von Persönlichkeits- und Bildnisrechten: …

    Der Aussagekern und seine Einkleidung sind sodann gesondert daraufhin zu überprüfen, ob sie eine Kundgabe der Missachtung gegenüber der betroffenen Person enthalten (BGH, Urteil vom 10.01.2017 - VI ZR 561/15, juris Rn. 12; BGH…, Urteil vom 30.09.2003 - VI ZR 89/02, juris Rn. 14; BGH…, Urteil vom 07.12.1999 - VI ZR 51/99, juris Rn. 40).
  • OLG Dresden, 04.09.2023 - 4 U 1126/23

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts einer Rechtsanwältin durch eine …

    Enthält der satirische Beitrag eine unrichtige Tatsachenbehauptung, so kommt es für die rechtliche Beurteilung auch darauf an, ob für den Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt, er sie also für seine Meinungsbildung bewertend einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Aussage sei tatsächlich wahr (BGH v. 7.12.1999 - VI ZR 51/99 , BGHZ 143, 199 (209); BGH v. 10.1.2017 - VI ZR 561/15 , ZUM-RD 2017, 254 Rz. 12 und 562/15, AfP 2017, 157 Rz. 14; BVerfG v. 25.3.1992 - 1 BvR 514/90 , BVerfGE 86, 1 (12); BVerfG v. 12.11.1997 - 1 BvR 2000/96 , AfP 1998, 52; BVerfG v. 14.2.2005 - 1 BvR 240/04 , AfP 2005, 171 (172);… vgl. zur Satire auch EGMR v. 1.6.2017 - 55537/10 Rz. 33).
  • AG Frankfurt/Main, 09.08.2024 - 916 Ds 6443 Js 211140/23

    Beleidigungen lohnen sich nicht!

    Für die rechtliche Beurteilung kommt es maßgeblich darauf an, ob für den objektiven Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt und er sie für seine Meinungsbildung bewerten und einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Angabe sei tatsächlich wahr (BGH 10.1.2017 - VI ZR 561/15).
  • OLG Dresden, 08.01.2025 - 4 U 1533/24
    Dabei ist weder die subjektive Absicht des sich Äußernden maßgeblich noch das subjektive Verständnis des Betroffenen, sondern das Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums (so BGH, Urteil vom 10.01.2017 - VI ZR 561/15 - juris).
  • LG Hamburg, 17.03.2023 - 324 O 513/22

    Voraussetzungen für Inanspruchnahme von Satirefreiheit

    Enthält der satirische Beitrag eine unrichtige Tatsachenbehauptung, so kommt es für die rechtliche Beurteilung auch darauf an, ob für den Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt, er sie also für seine Meinungsbildung bewertend einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Aussage sei tatsächlich wahr (BGH, Urt. v. 10.01.2017 - VI ZR 561/15 -, Rn. 10 - 12).

    Der Bundesgerichtshof hält vielmehr fest: "Entscheidend ist, welche Botschaft bei den Zuschauern der Sendung ankommt" (BGH, Urt. v. 10.01.2017 - VI ZR 561/15 -, Rn. 13).

  • LG Hamburg, 11.10.2019 - 324 O 657/17

    Anspruch auf Unterlassung von Äußerungen in einem Buch seitens der Katholischen …

    Hierzu hat der Bundesgerichtshof unter anderem ausgeführt (BGH, Urteil vom 10. Januar 2017 - VI ZR 561/15 -, juris Rz. 11):.
  • LG Hamburg, 03.01.2023 - 324 O 513/22

    Voraussetzungen für Inanspruchnahme von Satirefreiheit

    Enthält der satirische Beitrag eine unrichtige Tatsachenbehauptung, so kommt es für die rechtliche Beurteilung auch darauf an, ob für den Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt, er sie also für seine Meinungsbildung bewertend einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Aussage sei tatsächlich wahr (BGH, Urt. v. 10.01.2017 - VI ZR 561/15 -, Rn. 11 f.).
  • LG Hamburg, 26.08.2022 - 324 O 85/22

    Achtung Satire! - Ansprüche eines Politikers bei erkennbarer Satire in einem …

    Für die rechtliche Beurteilung kommt es allerdings maßgeblich darauf an, ob für den Empfänger erkennbar ist, dass es sich dabei um eine für die Satire typische Verfremdung oder Übertreibung handelt und er sie für seine Meinungsbildung bewerten und einordnen kann, oder ob er zu der irrigen Einschätzung kommen kann, die Angabe sei tatsächlich wahr (BGH, Urt. v. 10.01.2017 - VI ZR 561/15 -, Rn. 12).
  • OLG Dresden, 01.08.2022 - 4 U 2567/21

    Anspruch einer juristische Personen des Privatrechts auf Unterlassung von …

    Dabei ist weder die subjektive Absicht des sich Äußernden maßgeblich noch das subjektive Verständnis des Betroffenen, sondern das Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums (so BGH, Urteil vom 10.01.2017 - VI ZR 561/15 - juris).
  • OLG Rostock, 24.01.2024 - 20 RR 22/22

    Strafbarkeit der Veröffentlichung eines sogenannten "Judenwitzes" als …

  • OLG Düsseldorf, 17.05.2018 - 16 U 68/17
  • OLG Frankfurt, 19.10.2023 - 16 U 193/21

    Bezeichnung eines Autors als "Antisemit" als nicht rechtswidriger Eingriff in das …

  • LG München I, 19.10.2018 - 25 O 10507/17
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