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Rechtsprechung
   BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,151
BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71 (https://dejure.org/1972,151)
BGH, Entscheidung vom 20.06.1972 - VI ZR 61/71 (https://dejure.org/1972,151)
BGH, Entscheidung vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 (https://dejure.org/1972,151)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Instandsetzungskosten - Wiederbeschaffungswert - Gleichartiges Fahrzeug - Gleichwertiges Fahrzeug - Schadenersatz - Kraftfahrzeugschaden

Papierfundstellen

  • NJW 1972, 1800
  • MDR 1972, 942
  • VersR 1972, 1024
  • DB 1972, 1767
 
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Wird zitiert von ... (84)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61
    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Das ergibt sich aus dem Giundgedanken des § 251 Abs. 2 BGB und bedeutet, daß der Geschädigte eine Instandsetzung zu Lasten des Schädigers nicht wählen darf, wenn die zu erwartenden Reparaturkosten in einem Mißverhältnis zu dem Wert des Wagens vor der Beschädigung stehen (vgl das Senatsurt v. 17.11.1961 - VI ZR 66/61 VersR 62, 137 = LM Nr. 8 zu § 251 BGB).

    Diese tatrichterliche Beurteilung ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn, wie es sich später auch ergeben hat, die Instandsetzung keinen längeren Zeitraum in Anspruch nahm, als die Beschaffung eines anderen Wagens, so daß der Anspruch auf Nutzungsentschädigung in beiden Fällen etwa gleich blieb (vgl das Urt. des BGH v. 17.11.1961 - VI ZR 66/71 - VersR 62, 137 = LM Nr. 8 zu § 251 BGB).

  • BGH, 24.03.1959 - VI ZR 90/58

    Berücksichtigung eines Abzugs neu für alt

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Zustandes) bemüht und von dem Schädiger nach § 249 Satz 2 BGB den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangt Dabei ist der Geldanspruch aus § 249 Satz 2 BGB nur eine besondere Art des Herstellungsanspruchs (vgl BGHZ 5, 105, 109 = NJW 52, 619 und BGHZ 30, 29, 30 = NJW 59, 1078).
  • BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68

    Erforderlichkeitsmaßstab für die Ersatzfähigkeit der Instandsetzungskosten bei …

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Das bedeutet, daß der Schädiger die tatsächlich gemachten Aufwendungen zu ersetzen hat, soweit sie ein verständiger Fahrzeugeigentümer in der besonderen Lage des Geschädigten gemacht hatte (vgl BGHZ 54, 82 [85] = NJW 70, 1454, die Urteile des BGH v. 23.9.1969 - VI ZR 69/68 - NJW 69, 2281 = VersR 69, 1040 und v. 11.11.1969 - VI ZR 91/68 - VersR 70, 129 und RGZ 99, 172 [183]) Es ist also darauf abzustellen, ob vom Standpunkt eines verständigen Menschen aus die Reparatur oder die Ersatzbeschaffung das zweckmäßige und angemessene Mittel zur Behebung des Schadens war.
  • BGH, 08.02.1952 - V ZR 122/50

    Forderungsübergang auf Versicherer

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Zustandes) bemüht und von dem Schädiger nach § 249 Satz 2 BGB den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangt Dabei ist der Geldanspruch aus § 249 Satz 2 BGB nur eine besondere Art des Herstellungsanspruchs (vgl BGHZ 5, 105, 109 = NJW 52, 619 und BGHZ 30, 29, 30 = NJW 59, 1078).
  • BGH, 11.11.1969 - VI ZR 91/68

    Ersatzfähigkeit von Heilungskosten nach einer Unfallverletzung

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Das bedeutet, daß der Schädiger die tatsächlich gemachten Aufwendungen zu ersetzen hat, soweit sie ein verständiger Fahrzeugeigentümer in der besonderen Lage des Geschädigten gemacht hatte (vgl BGHZ 54, 82 [85] = NJW 70, 1454, die Urteile des BGH v. 23.9.1969 - VI ZR 69/68 - NJW 69, 2281 = VersR 69, 1040 und v. 11.11.1969 - VI ZR 91/68 - VersR 70, 129 und RGZ 99, 172 [183]) Es ist also darauf abzustellen, ob vom Standpunkt eines verständigen Menschen aus die Reparatur oder die Ersatzbeschaffung das zweckmäßige und angemessene Mittel zur Behebung des Schadens war.
  • BGH, 23.09.1969 - VI ZR 69/68

    Ersatzfähigkeit von Heilungskosten einer Unfallverletzung

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Das bedeutet, daß der Schädiger die tatsächlich gemachten Aufwendungen zu ersetzen hat, soweit sie ein verständiger Fahrzeugeigentümer in der besonderen Lage des Geschädigten gemacht hatte (vgl BGHZ 54, 82 [85] = NJW 70, 1454, die Urteile des BGH v. 23.9.1969 - VI ZR 69/68 - NJW 69, 2281 = VersR 69, 1040 und v. 11.11.1969 - VI ZR 91/68 - VersR 70, 129 und RGZ 99, 172 [183]) Es ist also darauf abzustellen, ob vom Standpunkt eines verständigen Menschen aus die Reparatur oder die Ersatzbeschaffung das zweckmäßige und angemessene Mittel zur Behebung des Schadens war.
  • RG, 19.05.1920 - V 129/19

    Voraussetzungen einer Klageänderung; Widerspruch eines Grundeigentümers gegen …

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Das bedeutet, daß der Schädiger die tatsächlich gemachten Aufwendungen zu ersetzen hat, soweit sie ein verständiger Fahrzeugeigentümer in der besonderen Lage des Geschädigten gemacht hatte (vgl BGHZ 54, 82 [85] = NJW 70, 1454, die Urteile des BGH v. 23.9.1969 - VI ZR 69/68 - NJW 69, 2281 = VersR 69, 1040 und v. 11.11.1969 - VI ZR 91/68 - VersR 70, 129 und RGZ 99, 172 [183]) Es ist also darauf abzustellen, ob vom Standpunkt eines verständigen Menschen aus die Reparatur oder die Ersatzbeschaffung das zweckmäßige und angemessene Mittel zur Behebung des Schadens war.
  • BGH, 27.06.1972 - VI ZR 66/71

    Notarspflicht - Anwaltspflicht - Beurkundung - Belehrungspflicht - …

    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Diese tatrichterliche Beurteilung ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn, wie es sich später auch ergeben hat, die Instandsetzung keinen längeren Zeitraum in Anspruch nahm, als die Beschaffung eines anderen Wagens, so daß der Anspruch auf Nutzungsentschädigung in beiden Fällen etwa gleich blieb (vgl das Urt. des BGH v. 17.11.1961 - VI ZR 66/71 - VersR 62, 137 = LM Nr. 8 zu § 251 BGB).
  • OLG Nürnberg, 10.11.1967 - 1 U 108/67
    Auszug aus BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71
    Es kann daher auch nicht zweifelhaft sein, daß der Schädiger bei einer Befragung von dem Wahlrecht des § 251 Abs. 2 BGB Gebrauch machen und sich für den Wertersatz entscheiden würde Deshalb kann die Ansicht des Klägers (ebenso OLG Nürnberg, VersR 69, 289, gegen dieses Darkow, VersR 72, 613, 616) nicht gebilligt werden, der Geschädigte könne auch bei vorheriger Erkennbarkeit unverhältnismäßig hoher Instandsetzungskosten stets einen Schadensbetrag von etwa 130% des Wiederbeschaffungswertes verlangen, weil er sein Fahrzeug im Rahmen der Verhältnismäßigkeit, also zu einem Betrag bis zu 30% über dem Wiederbeschaffungswert instand setzen lassen dürfe.
  • BGH, 29.04.2003 - VI ZR 398/02

    Zur Schadensberechnung auf der Grundlage fiktiver Reparaturkosten

    Doch genügt im allgemeinen, daß er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen läßt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden (vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025; vom 20. Juni 1989 - VI ZR 334/88 - VersR 1989, 1056; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457, 458; zum Prognoserisiko allgemein s. Senatsurteile BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370).
  • BGH, 29.10.1974 - VI ZR 42/73

    Haftung des Schädigers für ohne Schuld des Geschädigten entstandenen höheren …

    Im übrigen lässt diese Regelung die Verpflichtung des Schädigers, den Geschädigten wirtschaftlich so weit wie möglich so zu stellen, als ob der Unfall nicht eingetreten wäre, unberührt (BGHZ 5, 105, 109; 30, 29, 30; Senatsurteil vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 = VersR 1972, 1024, 1025).
  • BGH, 27.10.2015 - VI ZR 23/15

    Schadensersatz bei Verletzung eines Tieres: Verhältnismäßigkeit der …

    2005, § 251 Rn. 25 f.; Palandt/Grüneberg, BGB, 74. Aufl., § 251 Rn. 9; zu § 249 BGB vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71, NJW 1972, 1800, 1801; vom 15. Oktober 1991 - VI ZR 67/91, BGHZ 115, 375, 380; vom 14. Dezember 2010 - VI ZR 231/09, VersR 2011, 282 Rn. 12 mwN; zur Unverhältnismäßigkeit von Mängelbeseitigungskosten vgl. BGH, Urteil vom 4. April 2014 - V ZR 275/12, BGHZ 200, 350 Rn. 37).
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