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Rechtsprechung
   BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,8196
BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61 (https://dejure.org/1961,8196)
BGH, Entscheidung vom 17.11.1961 - VI ZR 66/61 (https://dejure.org/1961,8196)
BGH, Entscheidung vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 (https://dejure.org/1961,8196)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • MDR 1962, 207
  • VersR 1962, 137
  • DB 1962, 130
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 24.03.1959 - VI ZR 90/58

    Berücksichtigung eines Abzugs neu für alt

    Auszug aus BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61
    Natürlich konnte sich der Kläger auch einen neuen Wagen anschaffen, wenn er das als vorteilhafter für sein Unternehmen ansah, er mußte aber dann die für die Anschaffung eines solchen Wagens erforderlichen höheren Kosten selbst aufbringen (BGHZ 30, 29).
  • RG, 07.06.1909 - I 329/08

    Art und Umfang des Schadensersatzes beim Zusammenstoße von Schiffen, insbesondere …

    Auszug aus BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61
    Zutreffend hat das Berufungsgericht in der Begründung in erster Linie auf das objektive Mißverhältnis abgestellt, das zwischen dem Wert des Wagens und den von den Beklagten geforderten Reparaturkosten bestand, die mehr als das Doppelte über dem Sachwert lagen (vgl. RGZ 71, 212).
  • BGH, 27.10.2015 - VI ZR 23/15

    Schadensersatz bei Verletzung eines Tieres: Verhältnismäßigkeit der …

    Rn. 13 bb) Die Beurteilung, ob danach die Voraussetzungen des § 251 Abs. 2 BGB vorliegen, ist in erster Linie Angelegenheit tatrichterlicher Würdigung in Anwendung des § 287 Abs. 1 ZPO (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61, VersR 1962, 137, 138; vom 13. Mai 1975 - VI ZR 85/74, VersR 1975, 1047; vom 8. Dezember 1987 - VI ZR 53/87, BGHZ 102, 323, 330; vom 19. Oktober 1993 - VI ZR 20/93, VersR 1994, 64, 65).
  • BGH, 09.12.2008 - VI ZR 173/07

    Bemessung des Schadens bei der Vernichtung eines Datenbestandes auf der …

    Die dem Schuldner durch § 251 Abs. 2 BGB eingeräumte Ersetzungsbefugnis hat lediglich den Zweck, die Höhe der Ersatzpflicht nach oben zu begrenzen, wenn dem Schädiger eine Naturalrestitution im Sinne des § 249 BGB wegen unverhältnismäßiger Kosten im Vergleich zum Wert der Sache unzumutbar ist (vgl. Senat, BGHZ 63, 295, 297 ; Senatsurteile vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 - VersR 1962, 137 und vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025; BGH, Urteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88 - NJW-RR 1990, 1303).
  • BGH, 15.10.1991 - VI ZR 67/91

    Reparatur des beschädigten Fahrzeugs bei wirtschaftlichen Totalschaden

    Bei sog. wirtschaftlichem Totalschaden, wie er vom BerGer. hier bejaht wird, greift nicht § 251 I BGB, sondern (allenfalls) § 251 II 1 BGB ein; denn bei solchem Schaden ist schon vom Begriff her eine Herstellung zwar (technisch) möglich, sie ist aber (wirtschaftlich) unsinnig, weil sie unverhältnismäßig hohe Aufwendungen erfordert (vgl. Senat, VersR 1962, 137 (138); 1972, 1024 (1025)).
  • BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71

    Umfang des Schadensersatzes bei Unfallschäden an gebrauchten PKW

    Das ergibt sich aus dem Giundgedanken des § 251 Abs. 2 BGB und bedeutet, daß der Geschädigte eine Instandsetzung zu Lasten des Schädigers nicht wählen darf, wenn die zu erwartenden Reparaturkosten in einem Mißverhältnis zu dem Wert des Wagens vor der Beschädigung stehen (vgl das Senatsurt v. 17.11.1961 - VI ZR 66/61 VersR 62, 137 = LM Nr. 8 zu § 251 BGB).

    Diese tatrichterliche Beurteilung ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn, wie es sich später auch ergeben hat, die Instandsetzung keinen längeren Zeitraum in Anspruch nahm, als die Beschaffung eines anderen Wagens, so daß der Anspruch auf Nutzungsentschädigung in beiden Fällen etwa gleich blieb (vgl das Urt. des BGH v. 17.11.1961 - VI ZR 66/71 - VersR 62, 137 = LM Nr. 8 zu § 251 BGB).

  • BGH, 13.05.1975 - VI ZR 85/74

    Grundsatz der Naturalrestitution - Anspruch des Gläubigers auf Geldentschädigung …

    Im wesentlichen handelt es sich dabei um eine Frage tatrichterlicher Würdigung (Senatsurteil vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 - VersR 62, 137).
  • BGH, 03.12.1974 - VI ZR 1/74

    Ersatzpflicht der kosmetischen Beseitigung einer Unfallnarbe; Begrenzung des …

    Zutreffend würdigt das Berufungsgericht § 251 Abs. 2 BGB als Ausdruck eines auch im Rahmen von § 249 Satz 2 BGB geltenden allgemeinen Grundsatzes des Schadensrechts, der auch in einem Fall wie dem vorliegenden die Haftung des Ersatzpflichtigen nach oben begrenzt (vgl. dazu RGZ 71, 212, 215; BGH Senatsurt. v. 17. November 1961 - VI ZR 66/61 = VersR 1962, 137;… v. 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 a.a.O.).
  • OLG Düsseldorf, 23.04.2007 - 1 U 204/06

    Zur Anwendung des § 849 BGB auf den Fall eines "wirtschaftlichen Totalschadens"

    In vorangegangenen wie in nachfolgenden Entscheidungen hat der BGH unter einem "wirtschaftlichen Totalschaden" einen Schaden verstanden, bei dem die Herstellung zwar (technisch) möglich, aber (wirtschaftlich) unsinnig ist, weil sie unverhältnismäßig hohe Aufwendungen erfordert (siehe BGHZ 111, 375 = NJW 92, 305 mit Hinweisen auf die Urteile vom 17.11.1961, VersR 62, 137 und vom 20.06.1972, NJW 72, 1800).
  • VG Schleswig, 16.10.2024 - 4 A 10037/21
    In der Rechtsprechung ist die Grenze zur Unverhältnismäßigkeit dann überschritten, wenn ein krasses Missverhältnis zwischen dem Herstellungsaufwand und dem zu ersetzenden Schaden besteht (BGH, Urteil vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 -, BeckRS 1961, 31186101; BGH…, Urteil vom 4. April 2014 - V ZR 275/12 - juris Rn. 39).
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