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| BGH, 07.04.1954 - VI ZR 73/53 |
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Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (3)
- BGH, 18.12.1952 - VI ZR 54/52
Abkommen von der Fahrbahn nach Überholtwerden I - § 823 BGB, § 286 ZPO, …
Auszug aus BGH, 07.04.1954 - VI ZR 73/53
Daher hat die Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs einen typischen, auf ein Verschulden des Fahrers hindeutenden Geschehensablauf bejaht, wenn ein Kraftwagen ohne erkennbaren Anlass auf den Bürgersteig gerät oder auf offener Strasse gegen einen Baum fährt (RG JW 1932, 2025; RG JW 1936, 1890; BGH NJW 1951, 195; BGH LM Nr. 7 zu § 286 [C] = VerkRSamml 5, 94; BGHZ 8, 239 [240]).Vielmehr ist dann, wenn die Möglichkeit eines atypischen Ablaufs von tatsächlichen Momenten abhängig ist, vom Beklagten der Nachweis zu erbringen, dass diese Tatumstände vorgelegen haben (RG JW 1936, 3187; BGHZ 6, 169 [171]; BGHZ 8, 239 [240]).
- BGH, 23.05.1952 - I ZR 163/51
Entkräftung des Anscheinsbeweises
Auszug aus BGH, 07.04.1954 - VI ZR 73/53
Vielmehr ist dann, wenn die Möglichkeit eines atypischen Ablaufs von tatsächlichen Momenten abhängig ist, vom Beklagten der Nachweis zu erbringen, dass diese Tatumstände vorgelegen haben (RG JW 1936, 3187; BGHZ 6, 169 [171]; BGHZ 8, 239 [240]). - BGH, 04.01.1951 - III ZR 175/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 07.04.1954 - VI ZR 73/53
Daher hat die Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs einen typischen, auf ein Verschulden des Fahrers hindeutenden Geschehensablauf bejaht, wenn ein Kraftwagen ohne erkennbaren Anlass auf den Bürgersteig gerät oder auf offener Strasse gegen einen Baum fährt (RG JW 1932, 2025; RG JW 1936, 1890; BGH NJW 1951, 195; BGH LM Nr. 7 zu § 286 [C] = VerkRSamml 5, 94; BGHZ 8, 239 [240]).
- BGH, 20.12.1963 - VI ZR 289/62
Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn; Erschütterung des …
Der erkennende Senat hat dies wiederholt für Fälle des Auffahrens auf stehende, selbst unbeleuchtete Fahrzeuge ausgesprochen (Urteil vom 7. April 1954 - VI ZR 73/53 = LM ZPO § 286 (C) Nr. 20 a = NJW 60, 99; Urteil vom 23. November 1955 - VI ZR 249/54 = VRS 10, 98; Urteil vom 6. Oktober 1959 - VI ZR 191/58 = LM ZPO § 286 (C) Nr. 42 = VRS 17, 406). - BGH, 24.09.1957 - VI ZR 266/56 Hiernach liegt ein Anwendungsfall des Anscheinsbeweises in der Regel dann vor, wenn ein Kraftfahrer ohne erkennbaren Anlaß auf den Bürgersteig gerät, auf offener Straße gegen einen Baum fährt oder unter Abweichung von seiner ursprünglichen rechten Fahrbahn mit einem Kraftfahrzeug auf der anderen Seite der Fahrbahn zusammenstößt (vgl. BGHZ 8, 239 und die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 4. Januar 1951 - III ZR 175/50 - NJW 1951, 195 Nr. 9, 10. Dezember 1951 - VI ZR 26/52 - VRS 5, 94 Nr. 58 = VersR 1953, 69 und vom 7. April 1954 - VI ZR 73/53 - VRS 6, 341 Nr. 159 = VersR 1954, 288).
- BGH, 25.03.1969 - VI ZR 252/67
Haftungsverteilung bei Kollision eines auf die Gegenfahrbahn geratenen Fahrzeugs …
Das Berufungsgericht befindet sich insoweit im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. u.a. Urteile des erkennenden Senats vom 7. April 1954 - VI ZR 73/53, LM Nr. 20 a zu § 286 [C] ZPO = VersR 1954, 288; vom 2. Februar 1955 - VI ZR 278/53, VersR 1955, 189; vom 7. Oktober 1960 - VI ZR 180/59, LM Nr. 9 zu § 8 StVO = VersR 19609 1017; s. auch Urteil des III. Zivilsenats vom 5. Februar 1962 - III ZR 221/60, LM Nr. 6 zu § 18 StVG = VersR 1962, 378).
- BGH, 28.09.1956 - VI ZR 184/55
Rechtsmittel
Die Fragestellung ist also eine andere als in der von der Revision angezogenen Entscheidung des Senats vom 7. April 1954 - VI ZR 73/53 - (VRS 6, 341). - BGH, 02.02.1955 - VI ZR 278/53 Es wird auf das Urteil des Senats vom 7. April 1954 - VI ZR 73/53 - verwiesen, in dem ausgeführt ist, die bloße Möglichkeit, daß vor dem Zusammenstoß ein Bruch eines Federblatts vorgelegen und zu einer Verklemmung der Lenkeinrichtung geführt habe, sei noch keine ausreichende Grundlage, um den Beweis des ersten Anscheins für ein Verschulden des Kraftfahrers auszuräumen (VRS 1954, 341 = VersR 1954, 288).
- BGH, 16.06.1964 - VI ZR 93/63 Nur wenn ein Kraftfahrer ohne erkennbaren Anlass von der Straße abkommt oder in die Fahrbahn des Gegenverkehrs gerät, spricht der Anscheinsbeweis für sein Verschulden (vgl. Senatsurteile vom 7.4.1954 - VI ZR 73/53 - LM § 286 ZPO (C) Nr. 20 a; vom 19.11.1957 - VI ZR 122/57 - LM § 256 ZPO Nr. 45).
- BGH, 08.07.1958 - VI ZR 165/57 Nach den vorangegangen Erörterungen scheidet natürlich erst recht die Anwendung der Grundsätze des Beweises des ersten Anscheins aus, (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 10. März 1954 - VI ZR 73/53 - = LM Nr. 3 zu § 823 (J) BGB = MDR 1954, 349).
- BGH, 22.04.1958 - VI ZR 143/57
Rechtsmittel
Gleichgültig, ob dieser im Zeitpunkt des Unfalls schon anfuhr oder noch stand, was das Berufungsgericht in diesem Zusammenhang mit Recht als unerheblich bezeichnet, spricht in einem solchen Fall der erste Anschein für das Verschulden des Fahrers des das Unglück verursachenden Fahrzeugs (erkennender Senat VI ZR 73/53 vom 7. April 1954; LM ZPO § 286 (C) Nr. 19 = VRS 6, 341 = DAR 1954, 256 = VersR 1954, 288).
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