Rechtsprechung
| BGH, 13.06.1957 - VII ZR 10/57 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1957, 1555 (Ls.)
- DB 1957, 769
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (4)
- RG, 27.10.1931 - II 178/31
1. Kann der Vertreter mit Wirkung für den Vertretenen auch ein Scheingeschäft mit …
Auszug aus BGH, 13.06.1957 - VII ZR 10/57
Aus der Rechtsprechung, dass bei einer Gesamtvertretung schon die Scheinabrede mit einem Gesamtvertreter die Erklärung nichtig macht (RGZ 134, 33, 36), kann nichts zu Gunsten des Beklagten hergeleitet werden, da der... Prüfungsbeamte und die... Angestellten nicht Gesamtvertreter waren. - BGH, 26.11.1956 - VII ZR 16/56
Auszug aus BGH, 13.06.1957 - VII ZR 10/57
Zwar muss im allgemeinen beim Werkvertrag der Unternehmer, der die übliche Vergütung im Sinne des § 632 Abs. 2 BGB beansprucht, gegenüber der Behauptung des Bestellers, es sei eine bestimmte Vergütung vereinbart worden, beweisen, dass eine solche Vereinbarung nicht getroffen worden ist (vgl. die Urteile des II. Zivilsenats des BGH vom 19.12.1953 II ZR 164/52 = Betrieb 1954, 104 und des erkennenden Senats vom 26.11.1956 VII ZR 16/56). - BGH, 19.12.1953 - II ZR 164/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 13.06.1957 - VII ZR 10/57
Zwar muss im allgemeinen beim Werkvertrag der Unternehmer, der die übliche Vergütung im Sinne des § 632 Abs. 2 BGB beansprucht, gegenüber der Behauptung des Bestellers, es sei eine bestimmte Vergütung vereinbart worden, beweisen, dass eine solche Vereinbarung nicht getroffen worden ist (vgl. die Urteile des II. Zivilsenats des BGH vom 19.12.1953 II ZR 164/52 = Betrieb 1954, 104 und des erkennenden Senats vom 26.11.1956 VII ZR 16/56). - BGH, 06.12.1956 - VII ZR 39/56
Auszug aus BGH, 13.06.1957 - VII ZR 10/57
Daraus ist zu entnehmen, dass sie von vornherein gewillt waren oder es doch jetzt sind, das zwischen ihnen bestehende Rechtsverhältnis dem im Saarland geltenden Recht zu unterwerfen (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 6. Dezember 1956 VII ZR 39/56 = WM 1957, S 132).
- BGH, 09.04.1981 - VII ZR 262/80
DM 10000 Schmerzensgeld für die fehlerhafte Entfernung der Lymphgefäße anläßlich …
Das geschieht unter Berufung auf das Senatsurteil vom 13. Juni 1957 - VII ZR 10/57 = LM § 632 Nr. 3 BGB, wonach in den Fällen, in denen die Höhe der Vergütung durch einen Handelsbrauch bestimmt ist, derjenige die Beweislast trägt, der eine von dem Handelsbrauch abweichende Vereinbarung behauptet. - BGH, 04.10.1979 - VII ZR 319/78
Architektenhonorar: Beweislast
Gelingt ihm das nicht, so steht ihm Werklohn nur in der vom Besteller als vereinbart behaupteten Höhe zu (vgl. BGH Urteil vom 19. Dezember 1953 - II ZR 164/52 = LM § 2136 BGB Nr. 1; BGH Urteil vom 13. Juni 1957 - VII ZR 10/57 = LM § 632 BGB Nr. 3; BGH Urteil vom 23. Januar 1975 - VII ZR 192/73 = Schäfer/Finnern Z 8.41 Bl. 16;… Glanzmann, BGB-RGRK, 12. Aufl., § 632 Rdn. 19;… Palandt/Thomas, BGB, 38. Aufl., § 632 Anm. 4 m.w.N.). - BGH, 23.01.1975 - VII ZR 192/73
Übliche Vergütung: Anforderungen an die Darlegung anderweitiger, bestimmter …
Wer bei einem Werkvertrag die übliche Vergütung gemäß § 632 Abs. 2 BGB oder bei Fehlen einer Taxe und üblichen Vergütung eine Vergütung nach billigem Ermessen gemäß § 315, 316 BGB verlangt, muß beweisen, daß die vom Besteller behauptete Vereinbarung eines bestimmten Preises nicht getroffen worden ist (vgl. u.a. Senatsurteile vom 13. Juni 1957 - VII ZR 10/57 = LM Nr. 3 zu § 632 BGB …und vom 30. September 1968 - VII ZR 91/66 - Soergel/Siebert, 10. Aufl. BGB § 632 Rn. 7;… Palandt, 34. Aufl., BGB § 632 Anm. 4;… Rosenberg, Beweislast, 5. Aufl., § 20 III 2 b S. 290).
- BGH, 30.04.1971 - V ZR 14/69
Verstoß gegen den Grundsatz freier Beweiswürdigung - Falsche Schlussfolgerung aus …
Denn das Bürgerliche Gesetzbuch geht in seinem § 632 davon aus, daß die Parteien im allgemeinen die Höhe des Entgelts festsetzen werden, so daß derjenige, der die übliche Vergütung verlangt, eine Abweichung von dieser Regel geltend macht (LM § 632 BGB Nr. 3 = NJW 1957, 1555). - BGH, 22.05.1967 - VII ZR 310/64
Vereinbarung eines Architektenhonorares - Fehler in der Beweiswürdigung als …
Nach der rechtsfehlerfreien Auffassung des Berufungsgerichts hatte der Kläger die Beweislast dafür, daß die von den Beklagten behauptete Vereinbarung eines Honorars von 2.000 DM nicht getroffen worden ist (Urteil des Senats vom 13. Juni 1957 - VII ZR 10/57 = LM Nr. 3 zu § 632 BGB mit weiteren Nachweisen und ständige Rechtsprechung). - BGH, 24.01.1963 - VII ZR 216/61
Rechtsmittel
dejure.org
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