Rechtsprechung
| BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
ZRFG § 3; ; ZRFG § 3 Abs. 2a; ; FGO a.F. § 115 Abs. 3 Satz 3; ; FGO a.F. § 115 Abs. 2 Nr. 2; ; FGO § 108; ; FGO a.F. § 115 Abs. 2 Nr. 3
- Wolters Kluwer
Grundstücksveräußerung - Konkurs - Konkursverwalter - GmbH - Zonenrandförderung - Lagergebäude - Investitionszulage - Wirtschaftsgut - Vermietung - Divergenz
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
FGO § 115 Abs. 3 S. 3
Divergenz; grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (10)
- BFH, 27.04.1999 - III R 32/98
Investitionszulage: Dreijahreszeitraum bei Betriebseinstellung
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Auch mit Rücksicht auf diese Rechtsfrage wäre zur schlüssigen Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung zumindest eine eingehende Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des BFH erforderlich gewesen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 14. Oktober 1977 III R 111/75, BFHE 124, 122, BStBl II 1978, 204; vom 27. April 1999 III R 32/98, BFHE 188, 475, BStBl II 1999, 615, m.w.N.). - BFH, 22.11.1999 - III B 58/99
Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; auslaufendes Recht
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Hinzu kommt, dass an die Darlegung der Breitenwirkung der angestrebten Entscheidung --und damit an deren grundsätzliche Bedeutung-- dann besondere Anforderungen zu stellen sind, wenn die angesprochene Rechtsfrage --wie im Streitfall-- auslaufendes Recht betrifft (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 2. Mai 1995 VIII B 135/94, BFH/NV 1996, 138; vom 22. November 1999 III B 58/99, BFH/NV 2000, 748) und der Beschwerdeschrift auch insofern keine substantiierten Erwägungen entnommen werden können. - BFH, 14.06.1999 - I B 127/98
Verletzung des rechtlichen Gehörs; Überraschungsentscheidung
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Der --hiergegen gerichtete-- Vortrag, abweichend von den Ausführungen des FG habe die Klägerin zu keiner Zeit eingestanden, dass das Grundstück bereits ab dem 1. Oktober 1996 an X sowie die X-GmbH vermietet worden sei, auch liege ihr die von der Vorinstanz angesprochene "Mitteilung des Konkursverwalters" über diesen Mietvertrag nicht vor, verkennt zum einen, dass Unrichtigkeiten des Urteilstatbestands im Wege eines Berichtigungsantrags nach § 108 FGO geltend gemacht werden müssen und deshalb nicht Gegenstand eines Verfahrensmangels gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO a.F. (hier: Verstoß gegen die Pflicht zur Sachverhaltsermittlung von Amts wegen; § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) sein können (…BFH vom 19. Oktober 1994 II B 93/94, BFH/NV 1995, 488;… vom 27. Januar 2000 VII B 42/99, BFH/NV 2000, 1105; zur Beweiskraft des Urteilstatbestands für das mündliche Beteiligtenvorbringen gemäß § 155 FGO i.V.m. § 314 der Zivilprozeßordnung --ZPO-- vgl. BFH vom 14. Juni 1999 I B 127/98, BFH/NV 1999, 1609).
- BFH, 27.01.2000 - VII B 42/99
Feststellungsklage; Rechtsschutzbedürfnis
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Der --hiergegen gerichtete-- Vortrag, abweichend von den Ausführungen des FG habe die Klägerin zu keiner Zeit eingestanden, dass das Grundstück bereits ab dem 1. Oktober 1996 an X sowie die X-GmbH vermietet worden sei, auch liege ihr die von der Vorinstanz angesprochene "Mitteilung des Konkursverwalters" über diesen Mietvertrag nicht vor, verkennt zum einen, dass Unrichtigkeiten des Urteilstatbestands im Wege eines Berichtigungsantrags nach § 108 FGO geltend gemacht werden müssen und deshalb nicht Gegenstand eines Verfahrensmangels gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO a.F. (hier: Verstoß gegen die Pflicht zur Sachverhaltsermittlung von Amts wegen; § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) sein können (…BFH vom 19. Oktober 1994 II B 93/94, BFH/NV 1995, 488; vom 27. Januar 2000 VII B 42/99, BFH/NV 2000, 1105;… zur Beweiskraft des Urteilstatbestands für das mündliche Beteiligtenvorbringen gemäß § 155 FGO i.V.m. § 314 der Zivilprozeßordnung --ZPO-- vgl. BFH vom 14. Juni 1999 I B 127/98, BFH/NV 1999, 1609). - BFH, 02.05.1995 - VIII B 135/94
Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Hinzu kommt, dass an die Darlegung der Breitenwirkung der angestrebten Entscheidung --und damit an deren grundsätzliche Bedeutung-- dann besondere Anforderungen zu stellen sind, wenn die angesprochene Rechtsfrage --wie im Streitfall-- auslaufendes Recht betrifft (vgl. BFH-Beschlüsse vom 2. Mai 1995 VIII B 135/94, BFH/NV 1996, 138;… vom 22. November 1999 III B 58/99, BFH/NV 2000, 748) und der Beschwerdeschrift auch insofern keine substantiierten Erwägungen entnommen werden können. - BFH, 14.10.1977 - III R 111/75
Anspruch auf Rückzahlung von Investitionszulage wegen vorzeitigen Ausscheidens …
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Auch mit Rücksicht auf diese Rechtsfrage wäre zur schlüssigen Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung zumindest eine eingehende Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des BFH erforderlich gewesen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 14. Oktober 1977 III R 111/75, BFHE 124, 122, BStBl II 1978, 204; vom 27. April 1999 III R 32/98, BFHE 188, 475, BStBl II 1999, 615, m.w.N.). - BFH, 10.04.1984 - VIII R 218/79
Sonderabschreibung - Versagung von Sonderabschreibungen - Widerruf von …
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Auch insofern lässt die Beschwerdeschrift jegliche Stellungnahme zu der Rechtsprechung des BFH vermissen (vgl. --ausführlich-- Urteile vom 21. April 1983 IV R 60/80, BFHE 138, 396, BStBl II 1983, 529; vom 10. April 1984 VIII R 218/79, BFHE 141, 395, BStBl II 1984, 734). - BFH, 21.04.1983 - IV R 60/80
Ermessensüberschreitung - Sonderabschreibung - Zonenrandgebiet - …
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Auch insofern lässt die Beschwerdeschrift jegliche Stellungnahme zu der Rechtsprechung des BFH vermissen (vgl. --ausführlich-- Urteile vom 21. April 1983 IV R 60/80, BFHE 138, 396, BStBl II 1983, 529; vom 10. April 1984 VIII R 218/79, BFHE 141, 395, BStBl II 1984, 734). - BFH, 17.06.1992 - V B 99/89
Aberkennung des Vorsteuerabzuges bei Leistungen von Subunternehmers, die eine …
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Soweit die Beschwerdeschrift die Rüge, der Rechtssache komme grundsätzliche Bedeutung zu, darauf stützt, es bedürfe für eine Vielzahl von Fällen der höchstrichterlichen Klärung, ob (allein) in der Veräußerung des Grundstücks durch den zivilrechtlichen Eigentümer ein Verstoß gegen die Verbleibensvoraussetzungen des ZRFG sowie der Investitionszulagengesetze auch bezüglich der vom Nutzungsberechtigten errichteten Gebäude zu sehen sei, ist dies bereits deshalb unschlüssig, weil --wie vorstehend dargelegt-- die Vorinstanz diese Auffassung nicht vertreten hat und damit das angefochtene Urteil nicht auf dieser Frage beruht (vgl. zur Darlegung der Entscheidungserheblichkeit BFH vom 17. Juni 1992 V B 99/89, BFH/NV 1995, 842;… Gräber/Ruban, a.a.O., § 115 Rz. 59, 62 a.E.). - BFH, 19.10.1994 - II B 93/94
Unzulässigkeit einer Beschwerde mangels grundsätzlicher Bedeutung
Auszug aus BFH, 09.01.2001 - VIII B 51/00
Der --hiergegen gerichtete-- Vortrag, abweichend von den Ausführungen des FG habe die Klägerin zu keiner Zeit eingestanden, dass das Grundstück bereits ab dem 1. Oktober 1996 an X sowie die X-GmbH vermietet worden sei, auch liege ihr die von der Vorinstanz angesprochene "Mitteilung des Konkursverwalters" über diesen Mietvertrag nicht vor, verkennt zum einen, dass Unrichtigkeiten des Urteilstatbestands im Wege eines Berichtigungsantrags nach § 108 FGO geltend gemacht werden müssen und deshalb nicht Gegenstand eines Verfahrensmangels gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO a.F. (hier: Verstoß gegen die Pflicht zur Sachverhaltsermittlung von Amts wegen; § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) sein können (BFH vom 19. Oktober 1994 II B 93/94, BFH/NV 1995, 488;… vom 27. Januar 2000 VII B 42/99, BFH/NV 2000, 1105;… zur Beweiskraft des Urteilstatbestands für das mündliche Beteiligtenvorbringen gemäß § 155 FGO i.V.m. § 314 der Zivilprozeßordnung --ZPO-- vgl. BFH vom 14. Juni 1999 I B 127/98, BFH/NV 1999, 1609).
- BFH, 08.04.2004 - VII B 110/03
NZB: Klärungsfähigkeit einer Rechtsfrage, Sicherung einer einheitlichen Rspr.
Die Rüge unrichtiger Darstellung des Sachvortrags eines Beteiligten im Tatbestand des angefochtenen Urteils kann nicht mit der Verfahrensrüge nach § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO, sondern nur durch einen Antrag auf Tatbestandsberichtigung (§ 108 FGO) geltend gemacht werden (…vgl. Senatsbeschluss vom 27. Januar 2000 VII B 42/99, BFH/NV 2000, 1105, 1106; BFH-Beschluss vom 9. Januar 2001 VIII B 51/00, BFH/NV 2001, 801). - BFH, 15.12.2004 - V B 119/03
Pauschaler Vorsteuerabzug für Dienstreisen von ArbN
An die Darlegung der Klärungsbedürftigkeit sind besondere Anforderungen zu stellen, wenn die angesprochene Rechtsfrage sog. ausgelaufenes Recht betrifft (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 2. Mai 1995 VIII B 135/94, BFH/NV 1996, 138, und vom 9. Januar 2001 VIII B 51/00, BFH/NV 2001, 801). - BFH, 30.12.2003 - V B 127/03
Besondere Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung bei …
An die Darlegung der Klärungsbedürftigkeit sind besondere Anforderungen zu stellen, wenn die angesprochene Rechtsfrage sog. ausgelaufenes Recht betrifft (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 2. Mai 1995 VIII B 135/94, BFH/NV 1996, 138, und vom 9. Januar 2001 VIII B 51/00, BFH/NV 2001, 801).
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