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Rechtsprechung
   BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,3949
BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60 (https://dejure.org/1961,3949)
BGH, Entscheidung vom 15.11.1961 - VIII ZR 119/60 (https://dejure.org/1961,3949)
BGH, Entscheidung vom 15. November 1961 - VIII ZR 119/60 (https://dejure.org/1961,3949)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • BGH, 23.05.1956 - IV ZR 34/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60
    Allerdings würde sich ein solcher Anspruch nur aus § 826 oder § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 246 StGB herleiten lassen, denn der fahrlässige gutgläubige Erwerb einer Sache vom Nichtberechtigten enthält noch keinen rechtswidrigen Eingriff des Erwerbers in das Eigentum des Berechtigten (BGH Urt. v. 23. Mai 1956 - IV ZR 34/56 - LM BGB § 932 Nr. 9).
  • BGH, 02.02.1961 - II ZR 163/59

    Zusammenstoß deutscher Schiffe im Ausland

    Auszug aus BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60
    Selbst wenn übrigens K. aus der, wie hier zu unterstellen ist, ihm zur Zeit der Besitzergreifung bekannten Tatsache, daß die Klägerin das streitige Holz gekauft und bezahlt hatte, nicht den Schluß gezogen haben sollte, daß die Klägerin nach luxemburgischen Recht das Eigentum an dem Holz erworben hatte, und er sich deshalb in einem seine Kenntnis ausschließenden Rechtsirrtum befunden hat, würde ein Anspruch gegen die Beklagte auf Schadensersatz, wie er von der Klägerin geltend gemacht wird, nicht notwendig ausgeschlossen sein, vielmehr könnte der Klägerin ein sich nach deutschem Recht richtender Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung (vgl. Verordnung über die Rechtsanwendung bei Schädigungen deutscher Staatsangehöriger außerhalb des Reichsgebiets vom 7. Dezember 1942 - RGBl I 706 -, die weiter in Kraft ist BGHZ 34, 222) zustehen, den das Berufungsgericht gegebenenfalls zu prüfen haben wird.
  • BGH, 04.02.1960 - VII ZR 161/57
    Auszug aus BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60
    Wie das Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum angenommen hat, ist für die Beurteilung der Bösund Gutgläubigkeit beim Eigentumserwerb ebenfalls das Recht der belegenen Sache, hier also das in Luxemburg geltende Recht des code civil, anzuwenden (vgl. BGH Urt. v. 4. Februar 1960 - VII ZR 161/57 - LM EGBGB Art. 7 ff (Deutsches internationales Privatrecht) Nr. 11).
  • RG, 18.05.1906 - II 469/06

    Begründung einer Revision auf einer Verletzung des französischen Rechts

    Auszug aus BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60
    Zur Nachprüfung, ob die Bestimmungen des code civil richtig angewandt worden sind, ist zudem der erkennende Senat nicht befugt, denn sie stellen hier kein revisibles Recht dar, weil sie nur als ausländisches, nämlich luxemburgisches Recht in Betracht kommen (vgl. RGZ 61, 343, 346; 63, 318; Wieczorek ZPO § 549 Anm. A I a 2 und F II a).
  • RG, 12.10.1905 - VI 3/05

    Örtliches Recht; Bürgschaft; Irrevisibeles Recht

    Auszug aus BGH, 15.11.1961 - VIII ZR 119/60
    Zur Nachprüfung, ob die Bestimmungen des code civil richtig angewandt worden sind, ist zudem der erkennende Senat nicht befugt, denn sie stellen hier kein revisibles Recht dar, weil sie nur als ausländisches, nämlich luxemburgisches Recht in Betracht kommen (vgl. RGZ 61, 343, 346; 63, 318; Wieczorek ZPO § 549 Anm. A I a 2 und F II a).
  • BGH, 25.09.1996 - VIII ZR 76/95

    Anwendung des Rechts des Lagerortes im Internationalen Sachenrecht; Übernahme von …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 39, 173, 174; 45, 95, 97; 100, 321, 324; Urteil vom 15. November 1961 - VIII ZR 119/60 = WM 1962, 185 unter 1; Urteil vom 20. September 1967 - VIII ZR 201/66 = WM 1967, 1198 unter 1; Urteil vom 30. Januar 1980 - VIII ZR 197/78 = WM 1980, 410 unter II 2 a; Urteil vom 8. Juni 1989 - IX ZR 234/87 = WM 1989, 1393 = NJW 1989, 2542 unter II 2; Urteil vom 11. März 1991 - II ZR 88/90 = WM 1991, 811 = NJW 1991, 1415 unter 1 a; Urteil vom 13. April 1994 - II ZR 196/93 = WM 1994, 1296 = NJW 1994, 2022 unter 2) gilt im deutschen internationalen Sachenrecht für alle Übereignungstatbestände der Grundsatz des Rechts des Lageortes.

    Die Zulässigkeit und das Vorliegen einer Rechtswahl hat der Bundesgerichtshof auch in solchen Fallen nicht in Erwägung gezogen, in denen die Anwendbarkeit deutschen Rechts für die Übereignung einer im Ausland belegenen Sache möglicherweise dem Willen der Parteien entsprochen hätte (vgl. BGHZ 45, 95, 97; Urteil vom 15. November 1961 aaO.;… Urteil vom 20. September 1967 aaO.;… Urteil vom 30. Januar 1980 aaO.).

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