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Rechtsprechung
   BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,5800
BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60 (https://dejure.org/1961,5800)
BGH, Entscheidung vom 15.05.1961 - VIII ZR 124/60 (https://dejure.org/1961,5800)
BGH, Entscheidung vom 15. Mai 1961 - VIII ZR 124/60 (https://dejure.org/1961,5800)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (7)

  • RG, 30.10.1936 - VII 65/36

    1. Zur Sittenwidrigkeit von Bierabnahmeverträgen. 2. Hat bei Aufhebung eines …

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Entgegen der Auffassung der Revision hält sich das Berufungsgericht mit seinen Ausführungen im Rahmen der in der Rechtsprechung des Reichsgerichts entwickelten Grundsätze zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehens- in Verbindung mit Bierabnahmeverträgen (RGZ 152, 251 ff unter Bezugnahme auf RGZ 63, 390, RG in JW 1935, 2553; JW 1935, 3217 und 1936, 569 = RG WarnRspr 1936 Nr. 15).

    Insoweit ist die Frage der Sittenwidrigkeit des Vertrages weitgehend auch Sache tatsächlicher Beurteilung, bei der die gesamten im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorhandenen Verhältnisse von dem besonderen Standpunkt der Vertragsschließenden aus unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, Beweggründe und Zwecke in Betracht zu ziehen sind (RGZ 152, 251, 253, 254 mit Nachweisen).

    Gerade für eine Vertragsstrafenvereinbarung in einem Bierbezugsvertrag hat das Reichsgericht (RGZ 152, 251, 259) auch mit Recht die Auffassung vertreten, die Androhung der Strafe müsse eine abschreckende Wirkung haben, selbst die Vereinbarung einer hohen Strafe verstieße deshalb nicht gegen die guten Sitten, ihrer Anwendung könne allerdings im Einzelfall die Berufung auf § 242 BGB entgegenstehen.

  • RG, 15.06.1906 - II 514/05

    Bierabnahmevertrag. Gute Sitten.

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Entgegen der Auffassung der Revision hält sich das Berufungsgericht mit seinen Ausführungen im Rahmen der in der Rechtsprechung des Reichsgerichts entwickelten Grundsätze zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehens- in Verbindung mit Bierabnahmeverträgen (RGZ 152, 251 ff unter Bezugnahme auf RGZ 63, 390, RG in JW 1935, 2553; JW 1935, 3217 und 1936, 569 = RG WarnRspr 1936 Nr. 15).

    Ob ein Vertrag den guten Sitten widerspricht, ist zwar eine Rechtsfrage, die als solche auf Grund der vom Berufungsgericht festgestellten oder unstreitigen Tatsachen der Nachprüfung des Revisionsgerichts unterliegt (RGZ 63, 390, 391; Urt. des erkennenden Senats vom 22. Dezember 1959).

  • BGH, 23.11.1951 - I ZR 24/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Ihr hat sich auch der Bundesgerichtshof angeschlossen (BGH Urt. v. 23. November 1951 - I ZR 24/51 - S. 10 = MDR 1952, 222 = BB 1952, 68; Urteil des erkennenden Senats vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 127/58 - LM GWB § 18 Nr. 1 und vom 22. Dezember 1959 - VIII ZR 9/59 - LM BGB § 138 (Aa) Nr. 7 a).
  • RG, 13.10.1906 - V 154/06

    Auslegung des § 138 B.G.B.

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Die Auffassung, daß das Mißverhältnis zwischen der Höhe der vereinbarten Vertragsstrafe und der einzelnen späteren Zuwiderhandlung für sich allein nicht ausreicht, um das Vertragsstrafenversprechen als sittenwidrig erscheinen zu lassen, entspricht der vom Berufungsgericht zum Teil auch angeführten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 64, 181; 85, 101; 114, 307) und des Bundesgerichtshofs (…Urt. vom 14. März 1951 - II ZR 1/50 - LM BGB § 343 Nr. 1 b).
  • BGH, 20.10.1959 - VIII ZR 127/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Ihr hat sich auch der Bundesgerichtshof angeschlossen (…BGH Urt. v. 23. November 1951 - I ZR 24/51 - S. 10 = MDR 1952, 222 = BB 1952, 68; Urteil des erkennenden Senats vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 127/58 - LM GWB § 18 Nr. 1 und vom 22. Dezember 1959 - VIII ZR 9/59 - LM BGB § 138 (Aa) Nr. 7 a).
  • BGH, 14.03.1951 - II ZR 1/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Die Auffassung, daß das Mißverhältnis zwischen der Höhe der vereinbarten Vertragsstrafe und der einzelnen späteren Zuwiderhandlung für sich allein nicht ausreicht, um das Vertragsstrafenversprechen als sittenwidrig erscheinen zu lassen, entspricht der vom Berufungsgericht zum Teil auch angeführten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 64, 181; 85, 101; 114, 307) und des Bundesgerichtshofs (Urt. vom 14. März 1951 - II ZR 1/50 - LM BGB § 343 Nr. 1 b).
  • BGH, 22.12.1959 - VIII ZR 9/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.05.1961 - VIII ZR 124/60
    Ihr hat sich auch der Bundesgerichtshof angeschlossen (…BGH Urt. v. 23. November 1951 - I ZR 24/51 - S. 10 = MDR 1952, 222 = BB 1952, 68; Urteil des erkennenden Senats vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 127/58 - LM GWB § 18 Nr. 1 und vom 22. Dezember 1959 - VIII ZR 9/59 - LM BGB § 138 (Aa) Nr. 7 a).
  • BGH, 06.05.1963 - VIII ZR 43/62

    Rechtsmittel

    Mit seinen Ausführungen hält es sich im Rahmen der in der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 152, 251 ff mit Nachweisen) und des Bundesgerichtshofes (BGH Urteile vom 23. November 1951 - I ZR 24/51 - MDR 1952, 222; des erkennenden Senats vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 127/58 - LM GWB § 18 Nr. 1 , vom 22. Dezember 1959 - VIII ZR 9/59 - LM BGB § 138 (Aa) Nr. 7 a und vom 15. Mai 1961 - VIII ZR 124/60 - nicht veröffentlicht) entwickelten Grundsätze zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehens- in Verbindung mit Bierabnahmeverträgen.
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