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| BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- WM 1977, 112
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (6)
- BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 55/70
Vertrag über das Aufstellen von Automaten in einer Gaststätte - Anforderungen an …
Auszug aus BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75
Diese Frage hat der Senat aber bereits in einem früheren, dieselben Bedingungen des Klägers betreffenden Urteil verneint; an dieser Entscheidung wird festgehalten (vgl. Senatsurteil vom 3. März 1971 - VIII ZR 55/70 = LM BGB § 138 (Bc) Nr. 8 = NJW 1971, 1034 WM 1971, 503) b) Die Feststellungsklage wäre auch dann unbegründet, wenn die Beklagte über die Dauer des Gaststättenpachtver trages hinaus zur Bereitstellung von Aufstellplätzen nicht verpflichtet war.Die Entscheidung hierüber hängt - wie der Senat in mehreren zu ähnlichen Fällen ergangenen Urteilen ausgeführt hat - von der Auslegung des Automatenaufstellvertrages ab (Senatsurteile vom 3. März 1971 - VIII ZR 55/70 aaO und vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 9/69 " LM BGB § 133 (C) Nr. 32 - MDR 1971, 209 WM 1971, 243).
- BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 9/69
Auszug aus BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75
Diese Auffassung liegt auch dem Senatsurteil vom 9. Dezember 1970 (VIII ZR 9/69 = WM 1971, 243 = LM BGB § 133 (C) Nr. 32 = MDR 1971, 209) zugrunde.Die Entscheidung hierüber hängt - wie der Senat in mehreren zu ähnlichen Fällen ergangenen Urteilen ausgeführt hat - von der Auslegung des Automatenaufstellvertrages ab (…Senatsurteile vom 3. März 1971 - VIII ZR 55/70 aaO und vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 9/69 " LM BGB § 133 (C) Nr. 32 - MDR 1971, 209 WM 1971, 243).
- BGH, 24.01.1973 - VIII ZR 147/71
Sittenwidrigkeit eines Automatenaufstellvertrags - Keine Entbindung von der …
Auszug aus BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75
Zwar sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allgemeine Geschäftsbedingungen und von einer Partei einseitig aufgestellte formularmäßige Vertragsbestimmungen in der Revisionsinstanz unter bestimmten Voraussetzungen frei nachprüfbar (vgl. Senatsurteil vom 24. Januar 1973 - VIII ZR 147/71 « WM 1973, 388 zu III 2 b).In dieser Hinsicht hat der Senat schon in seiner Entscheidung vom 24. Januar 1973 - VIII ZR 147/71 - (WM 1973, 388) Bedenken geäußert.
- BGH, 05.07.1951 - III ZR 75/50
Unwirksame Zulassung der Revision
Auszug aus BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75
Gründe, die ausnahmsweise die zugelassene Revision unstatthaft machen könnten (vgl. BGHZ 2, 396 £ßS$J) 9 liegen hier nicht vor. - BGH, 18.09.1963 - V ZR 169/61
Auszug aus BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75
Das gilt entgegen der Ansicht der Revision aber nicht, wenn die Vertragsbedingungen durch Vereinbarung einer örtlichen Gerichtsstandsklausel praktisch nur von efnem Oberlandesgericht überprüft und ausgelegt wer den, so daß keine Gefahr für eine verschiedenartige Auslegung und Anwendung besteht (BGH, Urteil vom 18. September 1963 - V ZR 169/61 LM ZPO § 549 Nr. 66 = NJW 1963, 2227; Senatsurteil vom 5. Mai 1965 - VIII ZR 153/63 = LM BGB § 1 5 7 (Ga) Nr. 9 a).Nr. 27 der hier verwendeten Bedingungen statuiert als Gerichtsstand den Wohnsitz des Aufstellers, d.h. also des Klägers. - BGH, 05.05.1965 - VIII ZR 153/63
Auslegung des Begriffes "Ersatzbetrieb" in einem Bierlieferungsvertrag durch ein …
Auszug aus BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 84/75
Das gilt entgegen der Ansicht der Revision aber nicht, wenn die Vertragsbedingungen durch Vereinbarung einer örtlichen Gerichtsstandsklausel praktisch nur von efnem Oberlandesgericht überprüft und ausgelegt wer den, so daß keine Gefahr für eine verschiedenartige Auslegung und Anwendung besteht (BGH, Urteil vom 18. September 1963 - V ZR 169/61 LM ZPO § 549 Nr. 66 = NJW 1963, 2227; Senatsurteil vom 5. Mai 1965 - VIII ZR 153/63 = LM BGB § 1 5 7 (Ga) Nr. 9 a).Nr. 27 der hier verwendeten Bedingungen statuiert als Gerichtsstand den Wohnsitz des Aufstellers, d.h. also des Klägers.
- BGH, 03.07.2002 - XII ZR 327/00
Formularmäßige Vereinbarung eines Gewährleistungsausschlusses für die …
b) Im Ergebnis kann jedoch dahinstehen, ob es sich um eine überregional verwendete Klausel handelt mit der Folge, daß das Revisionsgericht sie frei und ohne Bindung an die Auslegung des Berufungsgerichts selbst auslegen kann, oder ob die Verwendung der Klausel nicht über dessen Bezirk hinausgeht und das Revisionsgericht ihre Auslegung daher nur in demselben Umfang überprüfen kann, wie es bei Individualverträgen der Fall ist, nämlich auf die Verletzung von Auslegungsregeln, auf Denkfehler und auf Verstöße gegen Erfahrungssätze (vgl. BGH, Urteile vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 - WM 1977, 112 f. …und vom 25. Februar 1992 - X ZR 88/90 - BGHR ZPO § 549 Abs. 1 Vertragsauslegung 1). - BGH, 29.02.1984 - VIII ZR 350/82
Wirksamkeit eines Automaten-Aufstellervertrages; Rechtsfolgen der Anwendung der …
In diesem Sinne hat der Senat derartige Klauseln auch früher schon aufgefaßt (Urteile vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 9/69 = WM 1971, 243 f; vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 = WM 1977, 112, 113; vom 6. Juni 1979 - VIII ZR 281/78 = WM 1979, 918, 920). - BGH, 09.05.2000 - XI ZR 276/99
Rückfrage im Überweisungsverkehr
Entscheidend für die unbeschränkte Revisionsfähigkeit der Auslegung der genannten Regelwerke und Verträge ist die über den Bezirk eines Oberlandesgerichts hinausgehende Bedeutung einer für zahlreiche einzelne Vertragsbeziehungen relevanten Regelung und das damit verbundene Bedürfnis nach einheitlicher Handhabung (BGHZ 112, 204, 210; BGH, Urteil vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75, WM 1977, 112).
- BGH, 19.09.1990 - VIII ZR 239/89
Darlegungs- und Beweislast bei einer Unterlassungsklage; Abgrenzung ausländischer …
Der inländische Anwendungsbereich des zu beurteilenden Formularvertrages reicht nämlich entsprechend den unterschiedlichen Wohnorten der Kunden über den Bezirk eines Oberlandesgerichts hinaus (vgl. z.B. die ein inhaltsgleiches Formular betreffende Entscheidung OLG Stuttgart VuR 1990, 221, 222, 224 f = NJW-RR 1990, 1081), so daß ein Bedürfnis nach einheitlicher Auslegung besteht (BGH, Urteil vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 = WM 1977, 112 unter 1 a; BGHZ 105, 24, 27 [BGH 23.06.1988 - VII ZR 117/87] m.Nachw.). - BGH, 27.02.1985 - VIII ZR 85/84
Auslegung eines Bierlieferungsvertrages im Hinblick auf ein mit einem Dritten …
b) Es kann offenbleiben, ob in dem Wegfall des Gaststättennutzungsvertrages ausnahmsweise ein außergewöhnlicher, außerhalb des Verantwortungsbereichs des Gastwirts liegender Umstand gesehen werden kann und ob unter diesem Gesichtspunkt gegen die formularmäßige Festlegung einer langfristigen Vertragsdauer ohne Rücksicht auf die Dauer des Nutzungsverhältnisses Bedenken bestehen können (dazu Senatsurteil vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 = WM 1977, 112, 113 unter 2 b). - BGH, 06.10.1982 - VIII ZR 201/81
Unwirksamkeit einer Vielzahl einzelner Bestimmungen in einem Formularvertrag - …
Dagegen sieht der Senat - entgegen dem Berufungsgericht - in der in Nr. 3 des Vertrages vom 9. März 1977 vorgesehenen zehnjährigen Mindestlaufzeit keine unangemessene Beschränkung der wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit des Gastwirts (…vgl. auch Senatsurteile vom 9. Dezember 1970 aaO; 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 = WM 1977, 112, 113; BGHZ 71, 80). - BGH, 19.06.1991 - VIII ZR 244/90
Schutz vor Übersicherung bei formularmäßiger Globalzession
Bei der Auslegung der Globalzession vom 17. September 1985 und der Prüfung, ob sie die Firma Parsch electronic GmbH als Zedentin gegenüber der Klägerin entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligte (§ 9 Abs. 1 AGBG), ist das Revisionsgericht mithin nicht eingeschränkt (BGH, Urteil vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 = WM 1977, 112, unter 1 a;… Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG, 6. Aufl., § 5 Rdnr. 10;… Lindacher in Wolf/Horn/Lindacher aaO, § 5 Rdnr. 44). - BGH, 06.06.1979 - VIII ZR 281/78
Gewerbsmäßiges Aufstellen von Automaten in Gaststätten - Prüfung des …
Diese Bedenken, die im Urteil des erkennenden Senats vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75 (= WM 1977, S. 112, 113) aufrecht erhalten worden sind, bestehen fort. - BGH, 28.03.1985 - IX ZR 131/83
Voraussetzungen bereicherungsrechtlicher Ansprüche bei Fortsetzung …
Die vom Revisionsgericht nur beschränkt nachprüfbare (vgl. BGH, Urteile vom 28. Januar 1953 - II ZR 93/52, UM ZPO § 549 Nr. 15 und vom 10. November 1976 - VIII ZR 84/75, WM 1977, 112) Auslegung der Darlehens- und Sicherungsvereinbarung zwischen der Klägerin und der Beklagten zu 4 vom 5. Februar 1974 verantwortet der Tatrichter.
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