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Weitere Entscheidung unten: BGH, 07.12.1978

Rechtsprechung
   BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,1130
BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77 (https://dejure.org/1978,1130)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1978 - III ZR 37/77 (https://dejure.org/1978,1130)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1978 - III ZR 37/77 (https://dejure.org/1978,1130)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Baugenehmigung - Gegenleistung - Unzulässige Koppelung - Parkplatz - Amtspflichtverletzung

Papierfundstellen

  • NJW 1979, 642
  • MDR 1979, 561
  • VersR 1979, 258
  • WM 1979, 336
  • DB 1979, 497
 
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Wird zitiert von ... (25)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 04.02.1966 - IV C 64.65

    Baudispens

    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Es hat, namentlich im Urteil vom 4. Februar 1966 (IV C 64.65 = BVerwGE 23, 213), den Standpunkt vertreten, bei der Anwendung der Reichsgaragenordnung müsse dem Umstand Rechnung getragen werden, daß der Bauwillige in vielen Fällen in seinem uneingeschränkten Eigentum stehende Einstellplätze nicht schaffen könne.

    Geltung der Reichsgaragenordnung bestand keine (gesetzliche) Verpflichtung des Bauwilligen, einen Geldbeitrag zur Schaffung von öffentlichen Parkplätzen ohne eigene bevorzugte Nutzungsbefugnis zu leisten (BVerwGE 23, 213, 220).

    Soweit es die Frage betraf, ob ein solcher Anspruch auf die Reichsgaragenordnung gestützt werden konnte war im Zeitpunkt des Vertragsschlusses bereits höchstrichterlich geklärt, daß der Bauwillige nicht zu einem Beitrag herangezogen werden durfte, der ihm keine bevorzugte Nutzungsbefugnis an einem öffentlichen Parkplatz sicherte (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Februar 1966 = BVerwGE 23, 213, veröffentlicht u.a. in DVB1 1966, 756 /ftovemberheft 19667; vgl. auch die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. und 31.Oktober 1966 in BRS Bd. 17 Nr. 81 und 82).

  • BGH, 27.03.1961 - III ZR 6/60

    Verträge zur Reichsgaragenordnung

    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Das Berufungsgericht hat den Ablösungsvertrag in Anlehnung an die Senatsentscheidung BGHZ 35, 69 als bürgerlich-rechtlichen Vertrag an gesehen.

    Ebenso kann offenbleiben, ob die genannte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts dem Senat Anlaß geben kann, den in BGHZ 35, 69 eingenommenen RechtsStandpunkt aufzugeben.

  • BGH, 12.07.1971 - III ZR 252/68

    Rechtsweg für Streit aus Anbauverträgen

    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Für den Anspruch auf Rückgewähr einer Leistung, die auf Grund eines ungültigen Vertrages erbracht worden ist, steht derselbe Rechtsweg wie für den (vertraglichen) LeistungsanSpruch zur Verfügung (BGHZ 56, 365, 367).Bei Rückabwicklung eines unwirksamen öffentlich-rechtlichen Vertrages ist daher nur der Rechtsweg zu den Verwaltungsgerichten gegeben (§ 40 VwGO).
  • BGH, 12.05.1972 - V ZR 105/70

    Kostenlose Grundabtretung im Zusammenhang mit der Erteilung …

    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Grundsätzlich darf ohne gesetzliche Ermächtigung die Erfüllung amtlicher Aufgaben nicht von wirtschaftlichen Gegenleistungen des Gesuchstellers abhängig gemacht werden (BGH NJW 1972, 1657 m.w.Nachw.).
  • BGH, 19.09.1966 - III ZR 199/64

    Zuständigkeit für vermögensrechtliche Ansprüche von Pfarrern

    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Bei dieser Rechtslage ist für eine Verweisung der Sache in den Verwaltungsrechtsweg kein Raum (vgl. dazu BGHZ 46, 96, 105; Senatsurteile vom 7. Mai 1962 - III ZR 20/61 = DVB1 1962, 530; vom 17. Oktober I960 - III ZR 161/59 = VersR 1961, 34; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 35 Aufl. § 17 GVG Anm. 2 A).
  • BGH, 17.10.1960 - III ZR 161/59

    Qualifizierung der Rechtsnatur von Rechtsbeziehungen zwischen einer …

    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Bei dieser Rechtslage ist für eine Verweisung der Sache in den Verwaltungsrechtsweg kein Raum (vgl. dazu BGHZ 46, 96, 105; Senatsurteile vom 7. Mai 1962 - III ZR 20/61 = DVB1 1962, 530; vom 17. Oktober I960 - III ZR 161/59 = VersR 1961, 34; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 35 Aufl. § 17 GVG Anm. 2 A).
  • BGH, 07.05.1962 - III ZR 20/61
    Auszug aus BGH, 14.12.1978 - III ZR 37/77
    Bei dieser Rechtslage ist für eine Verweisung der Sache in den Verwaltungsrechtsweg kein Raum (vgl. dazu BGHZ 46, 96, 105; Senatsurteile vom 7. Mai 1962 - III ZR 20/61 = DVB1 1962, 530; vom 17. Oktober I960 - III ZR 161/59 = VersR 1961, 34; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 35 Aufl. § 17 GVG Anm. 2 A).
  • BGH, 27.11.1980 - III ZR 82/79

    Zulässigkeit eines Ablösungsvertrages unter der Geltung der Reichsgaragenordnung …

    Zur Zulässigkeit eines Ablösungsvertrages unter der Geltung der Reichsgaragenordnung (Bestätigung d. Urteils v. 14. Dezember 1978 - III ZR 37/77 = NJW 1979, 642 = WM 1979, 336).

    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 14. Dezember 1978 (III ZR 37/77 = NJW 1979, 642 - WM 1979, 336) Zweifel geäußert, ob für einen Rückgewähranspruch, wie ihn die Klägerin zunächst geltend gemacht hatte, der Rechtsweg zu den Zivilgerichten zu bejahen ist:.

    Für eine Verweisung der Sache in den Verwaltungsrechtsweg ist hier kein Raum (Senatsurteil vom 14. Dezember 1978 a.a.O. m.w.Nachw.).

    Das Berufungsgericht hat seiner Entscheidung das Urteil des Senats vom 14. Dezember 1978 (aaO), das ebenfalls einen Ablösungsvertrag zum Gegenstand hatte, zugrunde gelegt.

    Diese Entscheidungen stehen - wie das Bundesverwaltungsgericht dargelegt hat - nicht in Widerspruch zu dem Urteil des Senats vom 14. Dezember 1978 (aaO).

  • BGH, 21.02.1985 - III ZR 205/83

    Umfang und Drittbezogenheit von Amtspflichten bei Teilnahme am allgemeinen …

    Denn aus der allgemeinen Pflicht zu rechtmäßiger Amtsausübung (vgl. Senatsurteil vom 14. Dezember 1978 - III ZR 37/77 = VersR 1979, 258, 259) folgt die Amtspflicht eines jeden Trägers eines öffentlichen Amtes, sich in Ausübung seiner dienstlichen Tätigkeit der für jedermann verbotenen Handlungen zu enthalten (…vgl. Kreft in BGB-RGRK 12. Aufl. § 839 Rn. 159 m.w.Nachw.); insbesondere stellen im Rahmen der Amtsausübung erfolgende Verstöße von Amtsträgern gegen Schutzgesetze im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB auch Amtspflichtverletzungen dar (…Kreft aaO).
  • BVerwG, 13.07.1979 - 4 C 67.76

    Vertragliche Fixierung einer Befreiung des Bauherrn von seiner Stellplatzpflicht …

    Das Berufungsgericht sieht zu Recht die in Rede stehenden Ablösungsverträge als öffentlich-rechtliche Verträge an und bejaht zutreffend den Verwaltungsrechtsweg (vgl. Urteil des Senats vom 4. Februar 1966 - BVerwG IV C 64.65 - BVerwGE 23, 213 [214]; vgl. ferner BGH-Urteil vom 14. Dezember 1978 - III ZR 37.77 - NJW 1979, 642).

    Der Senat weist noch auf folgendes hin: Der Bundesgerichtshof hat in dem bereits zitierten Urteil vom 14. Dezember 1978 - III ZR 37/77 - NJW 1979, 642 bei der Prüfung eines Ablösungsvertrages auf das Koppelungsverbot und dabei auf den "inneren Zusammenhang" abgehoben und ausgeführt, dieser sei nur gewahrt, wenn der Bau von Einstellplätzen geeignet sei, Leichtigkeit und Sicherheit "im Bereich des baulichen Vorhabens" günstig zu beeinflussen.

  • OLG Stuttgart, 18.12.2024 - 4 U 94/24

    Anspruch auf Schadensersatz aus Amtshaftung im Zusammenhang mit einem …

    Rn. 126 Aus der verfassungsmäßig abgesicherten Bindung der öffentlichen Gewalt an Gesetz und Recht (Art. 20 Abs. 3 GG), die auch in den Beamtengesetzen und weiteren Normierungen spezifiziert sind - z.B. §§ 60 ff BBG und §§ 33 ff. BeamtStG - folgt die Amtspflicht zu rechtmäßigem Handeln, also die Pflicht, die Aufgaben und Befugnisse im Einklang mit dem objektiven Recht wahrzunehmen und auszuüben (BGH vom 19.01.2023 - III ZR 234/21 - Rn. 18, VersR 2023, 451; BGH vom 05.04.2018 - III ZR 211/17 - Rn. 6; BGH vom 14.12.1978 - III ZR 37/77 - VersR 1979, 258: "... die Amtspflicht, sich bei ihrer amtlichen Tätigkeit innerhalb der Grenzen von Recht und Gesetz zu halten"; BGH vom 22.11.1979 - III ZR 186/77 - BGHZ 76, 16 [30]; BGH vom 12.12.1974 - III ZR 76/70 - BGHZ 63, 319 [322, 325].
  • VGH Hessen, 28.01.1983 - IV OE 111/81
    An dieser Auffassung hält der Senat fest (so auch Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.12.1978 - III ZR 37/77 - BRS 33 Nr. 139).

    Es bedürfe der bestimmungsgemäßen Verwendung des Geldbetrages für den Bau von Parkplätzen oder Einstellplätzen, die nach ihrer Beschaffenheit und Lage geeignet seien, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs im Bereich eines baulichen Vorhabens so günstig zu beeinflussen, daß die durch den Ausbau berührten öffentlichen Belange nunmehr als hinreichend gewahrt gelten könnten (BGH, U. v. 14.12.1978 - III ZR 37/77 - BRS 33 Nr. 139).

    Der Bundesgerichtshof (U. v. 14.12.1978 a.a.O.) hat zur Notwendigkeit der Einrichtung von Parkraum in der unmittelbaren Nähe des Anwesens des Ablösenden darauf verwiesen, daß die Erteilung der Baugenehmigung unter baupolizeilichen Gesichtspunkten davon abhängig sei, daß die mit den zu genehmigenden baulichen Vorhaben verbundene Nutzung keine Gefahren für die Allgemeinheit - hier Gefährdung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs - mit sich bringen dürfe (so auch Urteil des erkennenden Senats vom 4.4.1963 - OS IV 21/62 - DVBl. 63, 821 [822].

  • OLG Hamm, 29.11.2023 - 11 U 110/22

    Amtshaftung; Ordnungsverfügung; Infektionsschutzgesetz ; Ermessen; Kausalität; …

    Rn. 14 Nach den zutreffenden Ausführungen des Landgerichts hat die Beklagte vorliegend die ihr gegenüber der Klägerin obliegende Pflicht zu gesetzmäßigem Verhalten verletzt, nach der Amtswalter dazu verpflichtet ist, die Aufgaben und Befugnisse der juristischen Person des öffentlichen Rechts, in deren Namen und Rechtskreis er tätig wird, im Einklang mit dem objektiven Recht wahrzunehmen (BGH, Urteil vom 14.12.1978, III ZR 37/77 - Rz. 17 juris;… Papier/Shirvani, in: Münchener Kommentar zum BGB, 8. Auflage 2020, § 839 Rn. 246)..
  • OLG Stuttgart, 27.07.2011 - 4 U 78/08

    Amtshaftungsprozess: Schadensersatz wegen Nichternennung zum Notar bei …

    Allgemein trifft alle Beamten die Amtspflicht, sich bei ihrer amtlichen Tätigkeit innerhalb der Grenzen von Recht und Gesetz zu halten (BGH NJW 1979, 642 [643]; BGHZ 76, 16 [30]; BGHZ 63, 319 [322, 325];… Staudinger a.a.O. Rn. 126).
  • BGH, 30.05.1983 - III ZR 76/82

    Abhängigkeit der Erteilung einer Baugenehmigung von der Unterzeichnung der …

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteile vom 14. Dezember 1978 - III ZR 37/77 = LM BGB § 839 [Ca] Nr. 36 - NJW 1979, 642, vom 27. November 1980 - III ZR 82/79 = LM BGB § 839 [Fe] Nr. 60 = WM 1981, 179 sowie zuletzt vom 14. April 1983 - III ZR 156/81 = WM 1983, 713) kann das Abfordern eines Betrages zur Ablösung der Stellplatzverpflichtung nach § 2 Reichsgaragenordnung eine Amtspflichtverletzung darstellen.

    Bis zur Veröffentlichung des Senatsurteils vom 14. Dezember 1978 (aaO) durfte die Klägerin davon ausgehen, daß ihr keine gesetzlich unzulässige Leistung abverlangt worden war.

  • OLG Saarbrücken, 27.05.2021 - 4 U 35/20

    Amtspflichten einer Behörde vor Erstattung einer Strafanzeige gegen einen …

    Darüber hinaus sind die Amtsträger auch im Ergebnis verpflichtet, die Aufgaben und Befugnisse der juristischen Person des öffentlichen Rechts, in deren Namen und Rechtskreis sie tätig werden, im Einklang mit dem objektiven Recht wahrzunehmen (vgl. BGH, NJW 1979, 642 (643); BGHZ 76, 16 (19 und 30); BGHZ 84, 285 (287);… MünchKomm( BGB )-Papier/Shirvani, aaO., § 839 BGB , Rdn. 246 m. w. N.).
  • BGH, 02.05.1985 - III ZR 91/84

    Amtshaftung wegen Koppelung einer Baugenehmigung mit der Unterzeichnung einer …

    Diese Beurteilung, die auch von der Revision nicht beanstandet wird, läßt einen Rechtsfehler nicht erkennen (vgl. Senatsurteile vom 14. Dezember 1978 - III ZR 37/77 = LM BGB § 839 Ca Nr. 36 = NJW 1979, 642 und vom 27. November 1980 - III ZR 82/79 = LM BGB § 839 Fe Nr. 60 = WM 1981, 179).

    Soweit die Revision in diesem Zusammenhang auf das Senatsurteil vom 14. Dezember 1978 (III ZR 37/77 = LM BGB § 839 Ca Nr. 36 - NJW 1979, 642) verweist, geht dieser Hinweis fehl.

  • OLG Stuttgart, 15.03.2023 - 4 U 114/21

    Schadensersatzanspruch wegen einer (rechtswidrigen) Versagung der …

  • OLG Frankfurt, 18.06.2003 - 1 U 69/02

    Anspruch auf Zweckentfremdungsgenehmigung ohne Auflagen; Verjährung des …

  • OLG Hamm, 08.03.2013 - 11 U 71/11

    Amtshaftung wegen der Erwirkung und des Vollzuges eines Durchsuchungsbeschlusses …

  • OLG Frankfurt, 07.05.2003 - 1 U 119/00

    Amtshaftung für Finanzamtsbedienstete: Pflichtwidrige Ankündigungen der …

  • BGH, 18.12.1986 - III ZR 214/85

    Erschwerung des Berufswechsels eines Berufssoldaten

  • BGH, 20.11.1980 - III ZR 35/79

    Anfechtbarkeit des Umlegungsplans und seiner Bekanntmachung; Wiedereinsetzung in …

  • LG Paderborn, 14.03.2022 - 3 O 579/20
  • BGH, 02.11.1989 - III ZR 184/88

    Amtspflichtverletzung und verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer Verpflichtung …

  • BVerwG, 13.07.1979 - 4 C 58.78
  • BGH, 14.04.1983 - III ZR 156/81

    Schadensersatzanspruch wegen Abhängigmachen einer Genehmigung zur Errichtung von …

  • BVerwG, 19.05.1982 - 4 B 106.82

    Konsequenzen des Fehlens einer zweckbestimmten Verbindung zum genehmigten Objekt …

  • OLG Bamberg, 28.02.1983 - 4 U 131/82

    Pflicht von Bauwerbern zur Schaffung von Einstellplätzen oder Garagen; Ablösung …

  • BGH, 21.05.1982 - III ZR 161/81
  • BGH, 21.05.1982 - III ZR 166/81
  • LG Duisburg, 21.02.1984 - 11 O 443/82
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Rechtsprechung
   BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,3013
BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78 (https://dejure.org/1978,3013)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit des Beweises der Unrichtigkeit des Datums auf dem Empfangsbekenntnis bei der Urteilszustellung - Voraussetzung einer wirksamen Zustellung an einen Rechtsanwalt

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1979, 258
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 12.03.1969 - IV ZB 3/69

    Scheidung einer Ehe - Zerrüttung der Ehe infolge des Verschuldens eines Ehegatten …

    Auszug aus BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78
    (RGZ 79, 197, 199; BGH Beschluß vom 11. Juni 1953 - IV ZB 37/53 = LM ZPO § 233 Nr. 37; BGH NJW 1969, 1297).
  • BGH, 25.09.1959 - IV ZR 84/59

    Zustellung an einen Anwalt

    Auszug aus BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78
    Eine wirksame Zustellung an einen Rechtsanwalt setzt voraus, daß dieser persönlich Kenntnis von dem Gewahrsam an dem ihm zwecks Zustellung übersandten Schriftstück erhalten hat, den Willen äußert, es zu behalten und ein datiertes Empfangsbekenntnis unterschreibt (RGZ 159, 83, 84; BGH LM ZPO § 233 Nr. 37; BGHZ 30, 335, 336).
  • RG, 20.12.1938 - III 70/38

    1. Ist in der Revisionsinstanz die Zulässigkeit der Berufung von Amts wegen zu …

    Auszug aus BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78
    Eine wirksame Zustellung an einen Rechtsanwalt setzt voraus, daß dieser persönlich Kenntnis von dem Gewahrsam an dem ihm zwecks Zustellung übersandten Schriftstück erhalten hat, den Willen äußert, es zu behalten und ein datiertes Empfangsbekenntnis unterschreibt (RGZ 159, 83, 84; BGH LM ZPO § 233 Nr. 37; BGHZ 30, 335, 336).
  • RG, 02.04.1912 - VII 491/11

    Zustellung von Anwalt zu Anwalt; Rechtsweg

    Auszug aus BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78
    (RGZ 79, 197, 199; BGH Beschluß vom 11. Juni 1953 - IV ZB 37/53 = LM ZPO § 233 Nr. 37; BGH NJW 1969, 1297).
  • BGH, 11.06.1953 - IV ZB 37/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 07.12.1978 - VII ZB 24/78
    (RGZ 79, 197, 199; BGH Beschluß vom 11. Juni 1953 - IV ZB 37/53 = LM ZPO § 233 Nr. 37; BGH NJW 1969, 1297).
  • BGH, 31.05.1979 - VII ZR 290/78

    Zeitpunkt der Bewirkung einer Zustellung eines Urteils an einen Rechtsanwalt - …

    Der Nachweis der Unrichtigkeit des Datums ist zulässig (vgl. BGH, Beschluß vom 7. Dezember 1978 - VII ZB 24/78 - VersR 1979, 258 mit weiteren Nachweisen).

    Für den Zeitpunkt der Zustellung ist daher entscheidend, wann der Rechtsanwalt, dem zugestellt wird, das Schriftstück mit dem Willen entgegengenommen hat, es als zugestellt anzusehen (BGH NJW 1974, 1469, 1470; VersR 1979, 258).

  • StGH Bremen, 04.05.1981 - St 1/80

    Prüfung der 5 %-Klausel nach bremischem Wahlrecht, der Einteilung des Landes …

    Für den Zeitpunkt der Zustellung ist damit entscheidend, wann der Rechtsanwalt, dem zugestellt wird, die Zustellung der zum Verbleib bei ihm bestimmten Ausfertigung oder Abschrift persönlich annimmt und dies durch seine Unterschrift bekräftigt (BGH vom 7.12.1978, VersR 1979, 258).
  • BGH, 18.12.1985 - I ZR 171/85

    Anforderungen an die Sorgfaltspflicht der Prozeßbevollmächtigten bei Überprüfung …

    Die Zustellung ist bewirkt, wenn der Anwalt an den zugestellt wird, persönlich Kenntnis von dem zuzustellenden Schriftstück erlangt und mit dem Vollzug seiner Unterschrift auf dem Empfangsbekenntnis über die Zustellung den Willen erklärt, das Schriftstück als zugestellt gelten zu lassen ( BGH, Beschl. v. 7. Dezember 1978 - VII ZB 24/78 , VersR 1979, 258; Beschl. v. 31. Mai 1979 - VII ZR 290/78 , VersR 1979, 937; Beschl. v. 30. Juni 1983 - VII ZB 6/83 , VersR 1983, 876, 877).
  • BFH, 25.05.1984 - VI R 223/80

    Zur Frage der Bindung einer Pauschalierung nach § 40 a Abs. 2 EStG für das …

    Das Datum des Empfangsbekenntnisses, das überprüfbar ist (vgl. Beschluß des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 7. Dezember 1978 VII ZB 24/78, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1979, 492; BGH-Urteil vom 31. Mai 1979 VII ZR 290/78, HFR 1979, 543; ferner Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 24. September 1975 II R 1/75, BFHE 117, 11, BStBl II 1976, 46) und mit dem der Zugang der Vorentscheidung beim FA unter dem 16 * 'September 1980 bestätigt wird, ist unrichtig.
  • BGH, 30.06.1983 - VII ZB 6/83

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …

    Für den Zeitpunkt der Zustellung ist daher entscheidend, wann der Rechtsanwalt, dem zugestellt wird, das Schriftstück mit dem Willen entgegengenommen hat, es als zugestellt anzusehen (BGH NJW 1974, 1469, 1470; Senatsbeschluß vom 7. Dezember 1978 - VII ZB 24/78 - VersR 1979, 258 m.w.N.).
  • OLG Naumburg, 09.03.1999 - 11 U 359/98

    Anwaltliches Organisationsverschulden bei Versäumung der Berufungsfrist

    Die wirksame Zustellung an einen Rechtsanwalt setzt voraus, daß dieser persönlich Kenntnis von der Erlangung des Gewahrsams an dem ihm zwecks Zustellung übersandten Schriftstück erhalten hat, den Willen äußert, es zu behalten und ein datiertes Empfangsbekenntnis unterschreibt (BGH, VersR 1979, 258; 1982, 273).
  • BGH, 07.07.1988 - VII ZB 10/88

    Verfristung der Berufung - Zulässigkeit des Gegenbeweises der Unrichtigkeit des …

    Nach ständiger Rechtsprechung ist aber der Gegenbeweis der Unrichtigkeit des Datums auf dem Empfangsbekenntnis zulässig (BGH NJW 1987, 325; Senatsbeschluß vom 7. Dezember 1978 - VII ZB 24/78 = VersR 1979, 258, jeweils m.w.N.; vgl. auch Senatsbeschluß NJW 1987, 2875).
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