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| BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20 |
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Haftung des Kraftfahrzeugmotorherstellers in einem sog. Dieselfall: Feststellungsinteresse bei Klage auf Feststellung der Schadensersatzpflicht; Feststellungsinteresse hinsichtlich nur im Rahmen des großen Schadensersatzes ersatzfähiger künftiger Belastungen mit ...
- IWW
- Wolters Kluwer
Schadensersatzansprüche eines Käufers eines Gebrauchtfahrzeugs gegen den Hersteller wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung durch den Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasrückführung
- Betriebs-Berater
Dieselfall - Feststellungsinteresse bei einer Klage auf Feststellung der Schadensersatzpflicht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 826 ; RVG -VV Nr. 2300
Schadensersatzansprüche eines Käufers eines Gebrauchtfahrzeugs gegen den Hersteller wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung durch den Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasrückführung - datenbank.nwb.de
Haftung des Fahrzeugmotorherstellers in einem sog. Dieselfall: Feststellungsinteresse bei Klage auf Feststellung der Schadensersatzpflicht; Feststellungsinteresse hinsichtlich nur im Rahmen des großen Schadensersatzes ersatzfähiger künftiger Belastungen mit Aufwendungen; ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Kurzfassungen/Presse
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Schadensersatzpflicht in einem sogenannten Dieselfall
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- MDR 2022, 917
- VersR 2023, 69
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (8)
- BGH, 05.10.2021 - VI ZR 136/20
Feststellungsinteresse bei einer Klage auf Feststellung der Schadensersatzpflicht …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Auf mögliche künftige Belastungen mit Aufwendungen, die nur im Rahmen des großen Schadensersatzes ersatzfähig wären, kann der Kläger sein Feststellungsinteresse nicht stützen, wenn er sich nicht für die Geltendmachung des großen Schadensersatzes entschieden hat, obwohl ihm diese Entscheidung möglich und zumutbar ist (Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 33).Rn. 9 1. Der Feststellungsantrag ist zwar trotz seiner weiten Formulierung bestimmt im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, weil er sich unter Heranziehung der Klageschrift dahingehend auslegen lässt, dass es um die Ersatzpflicht der Beklagten für Schäden geht, die daraus resultieren, dass die Beklagte den in das Fahrzeug des Klägers eingebauten Motor mit der vom KBA mit Bescheid vom 11. Dezember 2015 als unzulässig beanstandeten Abschalteinrichtung herstellte und in den Verkehr brachte (vgl. Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 12 f.).
Rn. 10 2. Der Feststellungsantrag ist jedoch unzulässig, weil es am erforderlichen Feststellungsinteresse des Klägers fehlt (vgl. dazu Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 14 ff.).
Diese Entscheidung war ihm bei Klageerhebung zumutbar (vgl. Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 16-19).
Zwar kann, wenn ein Teil des Schadens bei Klageerhebung schon entstanden, die Entstehung weiterer Schäden aber noch zu erwarten ist, der Kläger in vollem Umfang Feststellung der Ersatzpflicht begehren, wobei die zu erwartenden Schäden entgegen der Ansicht der Revisionsbegründung nicht wahrscheinlich, sondern nur möglich sein müssen (Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 24-29).
Künftig entstehende Aufwendungen, die zu den gewöhnlichen Unterhaltskosten für das Fahrzeug zählen (Verbrauchsmaterialien, Kraftstoff, Inspektions- und Wartungskosten, Reparaturen) wären aber nicht ersatzfähig (Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 32 mwN).
Die weiter vom Kläger angeführten Aufwendungen (Steuernachforderungen, Stilllegungskosten, Kosten im Zusammenhang mit etwaigen schädlichen Auswirkungen des Updates) könnte der Kläger jedenfalls nicht als Schaden ersetzt verlangen, wenn er den sogenannten kleinen Schadensersatz (Ersatz des Minderwerts) geltend machen sollte (vgl. Senatsurteile vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 17, 33;… vom 6. Juli 2021 - VI ZR 40/20, BGHZ 230, 224 Rn. 33 f.).
Denn auf eine diesbezügliche Schadensentwicklung könnte der Kläger sein Feststellungsinteresse schon deshalb nicht stützen, weil er sich nicht für die Geltendmachung des großen Schadensersatzes entschieden hat, obwohl ihm diese Entscheidung bereits jetzt möglich und zumutbar ist (Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 33).
- BGH, 06.07.2021 - VI ZR 40/20
Anspruch auf Ersatz des "Minderwerts" bei Kauf eines VW-Diesels mit …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Die weiter vom Kläger angeführten Aufwendungen (Steuernachforderungen, Stilllegungskosten, Kosten im Zusammenhang mit etwaigen schädlichen Auswirkungen des Updates) könnte der Kläger jedenfalls nicht als Schaden ersetzt verlangen, wenn er den sogenannten kleinen Schadensersatz (Ersatz des Minderwerts) geltend machen sollte (…vgl. Senatsurteile vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021, 2553 Rn. 17, 33; vom 6. Juli 2021 - VI ZR 40/20, BGHZ 230, 224 Rn. 33 f.). - BGH, 19.01.2021 - VI ZR 8/20
Umfang der Haftung eines Automobilherstellers gegenüber dem Käufer des Fahrzeugs …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Ob dies der Fall ist, ist gemäß § 14 Abs. 1 RVG anhand der Umstände des konkreten Einzelfalls zu beurteilen (vgl. Senatsurteil vom 19. Januar 2021 - VI ZR 8/20, VersR 2021, 385 Rn. 22).
- BGH, 02.11.2021 - VI ZR 731/20
Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Gebrauchtwagens gegen den Hersteller …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Bis dahin gezogene Nutzungen werden daher vom Kaufpreis in Höhe von 33.500 EUR noch in Abzug zu bringen sein (vgl. Senatsurteil vom 2. November 2021 - VI ZR 731/20, NJW 2022, 472 Rn. 16). - BGH, 13.03.1997 - I ZR 215/94
Unterbrechung des Verfahrens durch Eröffnung des Konkursverfahrens über das …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Gleichwohl ist über die Revision des Klägers nicht durch Versäumnisurteil, sondern durch Endurteil (unechtes Versäumnisurteil) zu entscheiden, da sie sich auf der Grundlage des von dem Berufungsgericht festgestellten Sachverhalts als unbegründet erweist (…vgl. BGH, Urteile vom 14. Juli 1967 - V ZR 112/64, NJW 1967, 2162, juris Rn. 7 ff.;… vom 10. Februar 1993 - XII ZR 239/91, NJW 1993, 1788, juris Rn. 9; vom 13. März 1997 - I ZR 215/94, NJW 1998, 156, 157, juris Rn.15). - BGH, 10.02.1993 - XII ZR 239/91
Bürgerlich-rechtliche Streitigkeit bei Bereicherungsanspruch des …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Gleichwohl ist über die Revision des Klägers nicht durch Versäumnisurteil, sondern durch Endurteil (unechtes Versäumnisurteil) zu entscheiden, da sie sich auf der Grundlage des von dem Berufungsgericht festgestellten Sachverhalts als unbegründet erweist (…vgl. BGH, Urteile vom 14. Juli 1967 - V ZR 112/64, NJW 1967, 2162, juris Rn. 7 ff.; vom 10. Februar 1993 - XII ZR 239/91, NJW 1993, 1788, juris Rn. 9; vom 13. März 1997 - I ZR 215/94, NJW 1998, 156, 157, juris Rn.15). - OLG Stuttgart, 20.12.2019 - 5 U 202/18
Kaufvertrag über einen Gebrauchtwagen mit einem Dieselmotor vom Typ EA 189: …
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Rn. 6 Das Berufungsgericht (BeckRS 2019, 41958 und Juris unter Az. 5 U 202/18) hat das Feststellungsbegehren des Klägers für zulässig und begründet gehalten. - BGH, 14.07.1967 - V ZR 112/64
Auszug aus BGH, 10.05.2022 - VI ZR 156/20
Gleichwohl ist über die Revision des Klägers nicht durch Versäumnisurteil, sondern durch Endurteil (unechtes Versäumnisurteil) zu entscheiden, da sie sich auf der Grundlage des von dem Berufungsgericht festgestellten Sachverhalts als unbegründet erweist (vgl. BGH, Urteile vom 14. Juli 1967 - V ZR 112/64, NJW 1967, 2162, juris Rn. 7 ff.;… vom 10. Februar 1993 - XII ZR 239/91, NJW 1993, 1788, juris Rn. 9; vom 13. März 1997 - I ZR 215/94, NJW 1998, 156, 157, juris Rn.15).
- OLG Naumburg, 15.09.2023 - 8 U 24/23
Fiat-Abgasskandal: Höhe des Differenzschaden bei Kauf eines Wohnmobils mit …
Rn. 32 Für den Feststellungsantrag fehlt es im Rahmen des hilfsweise geltend gemachten Antrags auf Ersatz des Differenzschadens (Ersatz des Minderwerts) am Feststellungsinteresse (…vgl. BGH, Urt. v. 02.05.2022, VIa ZR 122/21, Rn. 16, 17, 23;… Urt. v. 08.02.2022, VI ZR 24/20, Rn. 12, 14; Urt. v. 10.05.2022, VI ZR 156/20, 12;… Urt. v. 05.10.2021, VI ZR 136/20, Rn. 17, 22; jeweils zitiert nach juris). - LG München I, 14.11.2022 - 41 O 4351/22
Selbstständiges Beweisverfahren, Rechtsschutzversicherung, Klageverfahren, …
Eine Gebühr von mehr als 1, 3 kann nur gefordert werden, wenn die Tätigkeit umfangreich oder schwierig war (Ziff. 2300 VV-RVG), wobei sich dies nach den Umständen im konkreten Einzelfall richtet (BGH, Urteil vom 10. Mai 2022 - VI ZR 156/20 -, Rn. 17 (m.w.N.)). - BGH, 18.12.2023 - VIa ZR 1083/22
Antrag auf Feststellung einer Schadensersatzpflicht des Fahrzeugherstellers in …
Die Schadensentwicklung ist nach dem Vortrag des Klägers noch nicht abgeschlossen, weil danach weitere Schäden möglich erscheinen, die im Rahmen des "großen" Schadensersatzes jedenfalls in Form der angeführten Standkosten ersatzfähig sein können (vgl. BGH…, Urteil vom 21. Dezember 2021 - VI ZR 455/20, NJW 2022, 1093 Rn. 15;… zu den angeführten Steuernachforderungen vgl. BGH, Urteile vom 2. Juni 2022 - VII ZR 340/20, juris Rn. 16;… - VII ZR 160/21, aaO, Rn. 16; zu den angeführten Service- und Wartungskosten vgl. BGH…, Urteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, NJW-RR 2022, 23 Rn. 32; Urteil vom 10. Mai 2022 - VI ZR 156/20, VersR 2023, 69 Rn. 12).
- OLG Frankfurt, 22.09.2022 - 16 U 78/21
Diesel-Skandal: Kein Schadensersatz für im Mai 2018 erworbenen Gebrauchtwagen …
aa) Wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, folgt ein Feststellungsinteresse nicht daraus, dass sich der Fahrzeugerwerber die Wahl zwischen dem sog. großem und kleinem Schadensersatz offenhalten möchte (vgl. zB BGH, Urteil vom 10.05.2022 - VI ZR 156/20, juris Rn. 11;… Urteil vom 04.08.2022 - III ZR 228/20, juris Rn. 16 - Klageänderung, Revisionsinstanz).(c) Laufende Unterhaltskosten für das Fahrzeug, wie unter anderem Kosten für Inspektionen und Reparaturen, sind nach zutreffender Auffassung der Beklagten grundsätzlich nicht ersatzfähig (vgl. zB BGH, BGH, Urteil vom 10.05.2022 - VI ZR 156/20, juris Rn. 12;… Urteil vom 02.06.2022 - VII ZR 283/20, juris Rn. 22 mwN).
(4) Im Übrigen kann der Kläger sein Feststellungsinteresse schon deshalb nicht auf vorgenannte mögliche Kosten stützen, weil er sich auf Ebene des Feststellungsantrags bewusst nicht zwischen dem großem und dem kleinen Schadensersatz entschieden hat (vgl. zB S. 2 des Schriftsatzes vom 17.05.2021, GA 344), obwohl ihm dies möglich und zumutbar war (vgl. zB BGH…, Beschluss vom 09.05.2022 - VIa ZR 6/21, juris Rn. 14; Urteil vom 10.05.2022 - VI ZR 156/20, juris Rn. 11;… Urteil vom 02.05.2022 - VIa ZR 122/21, juris Rn. 23).
- LG Rottweil, 06.05.2026 - 1 S 71/25
Anwaltsgebühren in einem Diesel-Fall; Gegenansprüche des rechtsschutzversicherten …
Rn. 119 Die sogenannten Diesel-Verfahren weisen danach grundsätzlich keine besondere, überdurchschnittliche Schwierigkeiten auf, in denen die tatsächlich zunächst erhebliche Einarbeitungszeit in die technischen und rechtlichen Fragen einer Haftung der Beklagtenseite auf die Vielzahl der von den Instanzbevollmächtigten der Klägerseite betreuten Verfahren mit vergleichbaren Fragestellungen umzulegen ist, wenn gerichtsbekannt ist, dass die Fragestellung in den Vergleichsverfahren nahezu identisch sind (BGH, Urteil vom 10.05.2022, VI ZR 156/20, juris, Rn. 17; OLG Stuttgart…, Urteil vom 20.12.2019, 5 U 202/18 , juris, Rn. 77 ff.). - BGH, 24.01.2023 - VI ZR 327/20
Feststellungsinteresse für die Inanspruchnahme einer Fahrzeugherstellerin wegen …
Diese Entscheidung war ihm bei Klageerhebung zumutbar (…vgl. Senatsurteile vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, VersR 2022, 1184 Rn. 16 ff.; vom 10. Mai 2022 - VI ZR 156/20, VersR 2023, 69 Rn. 11; BGH…, Urteil vom 1. Dezember 2022 - VII ZR 359/21, juris Rn. 18).Denn auf eine diesbezügliche Schadensentwicklung könnte der Kläger sein Feststellungsinteresse schon deshalb nicht stützen, weil er sich nicht für die Geltendmachung des großen Schadensersatzes entschieden hat, obwohl ihm diese Entscheidung bereits jetzt möglich und zumutbar ist (Senatsurteile vom 10. Mai 2022 - VI ZR 156/20, VersR 2023, 69 Rn. 12;… vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, VersR 2022, 1184 Rn. 33).
- OLG München, 11.01.2023 - 7 U 1006/20
Anforderungen an einen Schadensersatzanspruch im "Diesel-Skandal"
Senatsbekannt vertritt die die Klagepartei vertretende Kanzlei eine Vielzahl von Anspruchsstellern in der Folge des Dieselabgasskandals auch in Bezug auf die Fahrzeuge mit Motoren der Beklagten, so dass sich Umfang wie Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage im Hinblick auf die große Zahl der Mandate jedenfalls relativieren (BGH, Urteil vom 10.05.2022, Az.: VI ZR 156/20, Rdnr. 17 und vgl. BGH…, Urteil vom 25.05.2020, Az.: VI ZR 252/19, Rdnr. 87…, vom 19.01.2021, Az.: VI ZR 8/20, Rdnr. 21 f.). - BGH, 06.02.2024 - VIa ZR 382/22
Entscheidung über die Kosten des Rechtsstreits in einem Verfahren im Rahmen des …
Der Kläger hat in erster Instanz zusätzlich den Ersatz von Reparaturkosten verlangt, die weder im Rahmen des "großen" Schadensersatzes (vgl. BGH…, Urteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, NJW-RR 2022, 23 Rn. 32; Urteil vom 10. Mai 2022 - VI ZR 156/20, VersR 2023, 69 Rn. 12 mwN) noch als Differenzschaden ersatzfähig sind (vgl. zu Finanzierungskosten BGH…, Urteil vom 11. September 2023 - VIa ZR 1533/22, WM 2023, 2343 Rn. 11). - OLG München, 10.10.2022 - 21 U 4020/21
Haftung der Audi AG für den von der VW AG hergestellten Motor EA 189
Senatsbekannt vertritt die die Klagepartei vertretende Kanzlei eine Vielzahl von Anspruchsstellern in der Folge des Dieselabgasskandals auch in Bezug auf die Fahrzeuge mit Motoren der Beklagten, so dass sich Umfang wie Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage im Hinblick auf die große Zahl der Mandate jedenfalls relativieren (BGH, Urteil vom 10.05.2022, Az.: VI ZR 156/20, Rdnr. 17 und vgl. BGH…, Urteil vom 25.05.2020, Az.: VI ZR 252/19, Rdnr. 87…, vom 19.01.2021, Az.: VI ZR 8/20, Rdnr. 21 f.). - OLG Stuttgart, 29.09.2022 - 2 U 104/21
Voraussetzungen des Anspruchs auf den Formaldehydbonus nach dem EEG
Rn. 181 Zu berücksichtigen ist aber ein geringerer Umfang der Tätigkeit, weil der Prozessbevollmächtigte der Klägerin bereits durch den ersten Musterprozess "eingearbeitet" war (vgl. zu diesem Aspekt in den Dieselfällen BGH, Urteil vom 10.05.2022, VI ZR 156/20, Rn. 17).
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