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Rechtsprechung
   BGH, 18.10.1956 - II ZR 257/54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,3139
BGH, 18.10.1956 - II ZR 257/54 (https://dejure.org/1956,3139)
BGH, Entscheidung vom 18.10.1956 - II ZR 257/54 (https://dejure.org/1956,3139)
BGH, Entscheidung vom 18. Oktober 1956 - II ZR 257/54 (https://dejure.org/1956,3139)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • WM 1956, 1520
  • BB 1956, 1124
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 05.11.1982 - V ZR 228/80

    Auftrag zur Ersteigerung eines Grundstücks

    Sie stützt sich nicht nur darauf, daß die Pflicht zur Herausgabe des durch den Auftrag Erlangten aus dem Gesetz folgt, sondern auch auf den Unterschied des in § 667 BGB zum Ausdruck gelangten Rechtsgedankens gegenüber dem Normzweck des § 313 BGB: Der Beauftragte, der für den Auftraggeber ein Grundstück erwirbt, soll hinsichtlich des Grundstückseigentums von vornherein wirtschaftlich nur Durchgangsstelle (§ 667 BGB) sein und bedarf deswegen nicht des besonderen Schutzes, wie er durch den einen anderen Sachverhalt betreffenden § 313 BGB geschaffen ist (vgl. Senatsurteil vom 30. April 1969 - V ZR 188/65 - WM 1969, 917, 918; Senatsurteil vom 24. März 1971 - V ZR 22/69 S. 15;… dieses Argument wird mit herangezogen von: Staudinger/Wufka, BGB 12. Aufl. § 313 Rdn. 72;… MünchKomm/Kanzleiter, BGB § 313 Rdn. 22; ähnlich auch: RG LZ 28, 1324; BGH Urteil vom 18. Oktober 1956 - II ZR 257/54 - WM 1956, 1520, 1521; BGH Urteil vom 15. Juni 1961 - VII ZR 47/60 - WM 1961, 1080; BGH Urteil vom 10. April 1978 - II ZR 61/77 - NJW 1978, 2505).
  • BGH, 25.09.1972 - II ZR 28/69
    Denn die Verpflichtung der Veranstalter, das Sammlungsvermögen in eine noch zu errichtende Stiftung einzubringen, ergäbe sich hier nur mittelbar aus einem Rechtsverhältnis, dessen Begründung selbst kein Stiftungsgeschäft im Sinne von § 81 Abs. 1 BGB ist und deshalb formlos möglich war (vgl. zur ähnlichen Rechtslage bei Aufträgen zur Verschaffung eines Grundstücks: BGH WM 1963, 1034; 1956, 1520).
  • BGH, 24.04.1963 - V ZR 16/62
    Diese Ausführungen sind frei von Rechtsirrtum (vglo ' BGH WM 1956, 1520;… BGB RGRK aaO § 313 Anm" 20)" Dem Berufungsgericht ist auch darin beizutreten, daß die auf geführten Grundsätze auch dann gelten, wenn der Beauftragte wie hier Efraim das Eigentum nur zu einem Bruchteil für seinen Auftraggeber, im übrigen aber auch wirtschaftlich für sich erwirbt«.
  • BGH, 15.06.1961 - VII ZR 47/60
    Es ist in Rechtsprechung und Lehre allgemein anerkannt, daß ein Auftrag, ein Grundstück für Rechnung des Auftraggebers zu erwerben, den Beauftragten auch dann, wenn der Auftrag nicht in der Form des § 313 BGB erteilt, worden ist, zur Übereignung des Grundstücks an den Auftraggeber verpflichtet (vgl. u.a. RG JW 1928, 1813; 1937, 1306; BGH II ZR 237/54 vom 18. Oktober 1956 = BB 1956, 1124; V ZR 46/58 vom 23. September 1958 = WM 1959, 1288; V ZR 185/58 Vom 4. Mai 1960 = WM 1960, 1123).

    Daß sie ohne gerichtliche oder notarielle Beurkundung entsteht, rechtfertigt sich aus der Erwägung, daß das Grundstück, mag es der Beauftragte auch zunächst im eigenen Namen erwerben, wirtschaftlich nicht zu seinem Vermögen gehört (vgl. BGH BB 1956, 1124; Krückmann, JW 1928, 1813).

  • BFH, 24.11.1970 - II 76/65

    Kauf eines Grundstücks - Beauftragter - Verpflichtung des Beauftragten - …

    Der Auftrag, ein Grundstück für einen anderen zu erwerben, bedurfte nicht der Form des § 313 Satz 1 BGB, da die Verpflichtung, das zu erwerbende Grundstück nach dem Erwerb an den Kläger zu übertragen, nicht Inhalt, sondern gesetzliche Folge des Auftrags (§ 667 BGB) ist (RGZ 54, 75 [78 f.]; Bundesgerichtshof in BB 1956, 1124).
  • BGH, 24.02.1967 - V ZR 2/65

    Formbedürftigkeit der Verpflichtung eines Gesellschafters zur Übertragung eines …

    Die Nichtanwendung des § 313 BGB dann, wenn das Grundstück bereits für Rechnung der Gesellschaft gekauft ist, beruht auf der in der Rechtsprechung anerkannten allgemeinen Einengung des § 313 BGB gegenüber dem Auftrags- und Geschäftsbesorgungsrecht (§§ 667, 675, vgl. dazu §§ 713, 681 Satz 2 BGB); danach ist der auf Grundstücksverschaffung gerichtete Auftrag oder Geschäftsbesorgungsvertrag grundsätzlich formfrei, weil die Übereignungspflicht dessen, der auftragsgemäß für seinen Auftraggeber das Eigentum an dem Grundstück erwirbt, nicht unmittelbarer Inhalt des Auftragsvertrags, sondern dessen gesetzliche Folge ist (RGZ 54, 78; 91, 70; BGH Urteil vom 18. Oktober 1956 II ZR 257/54, BB 1956, 1124).
  • BGH, 21.12.1965 - V ZR 43/65

    Wirksamkeit eines Kaufanwärtervertrages ohne Beurkundung nach § 313 BGB - Pflicht …

    Es entspricht einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung, daß ein Auftrag, ein Grundstück für Rechnung des Auftraggebers zu erwerben, den Beauftragten auch dann, wenn der Auftrag nicht in der Form des § 313 BGB erteilt worden ist, zur Übereignung an den Auftraggeber verpflichtet (BGH DNotZ 1961, 583 [BGH 15.06.1961 - VII ZR 47/60]; BB 1956, 1124; Senatsurteil WM 1959, 1288).
  • BGH, 22.04.1964 - V ZR 94/62

    Rechtsmittel

    Die Revision macht demgegenüber geltend, daß ein Treuhandvertrag, wie er nach der Darstellung der Klägerin zwischen Ernst R. und seiner Ehefrau zwecks Erwerbes von Grundbesitz zustandegekommen sei, nicht der Form des § 313 BGB bedurft hätte (…unter Hinweis auf Palandt/Danckelmann, BGB 20. Aufl. § 313 Anm. 5, ebenso jetzt auch 23. Aufl. a.a.O.;… BGB RGRK 11. Aufl. § 313 Anm. 20; BGH Urteil vom 18. Oktober 1956, II ZR 257/54, WM 1956, 1520).
  • BGH, 26.10.1965 - V ZR 36/65

    Wiederherstellung des Eigentums nach nationalsozialistischer Verfolgung - Verlust …

    Die Begründung dieser Verpflichtung der Beklagten unterlag nicht dem Formzwang des § 313 BGB (RG JW 1926, 2571; BGH Urteil vom 18. Oktober 1956 - II ZR 257/54 - BB 1956, 1124 zu Nr. 2138 mit weiteren Nachweisen;… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 313 Anm. 8).
  • BGH, 11.11.1964 - V ZR 148/62

    Rechtsmittel

    II ZR 257/54 (WM 1956, 1520).
  • BGH, 02.03.1962 - VI ZR 192/61

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.12.1956 - V ZR 118/55

    Rechtsmittel

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