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| BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Papierfundstellen
- NJW 1958, 1389
- MDR 1958, 672
- DNotZ 1958, 492
- WM 1958, 965
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (7)
- BGH, 18.12.1957 - V ZR 35/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
Das Berufungsgericht wird diese Überlegungen unter Berücksichtigung dessen, was der erkennende Senat in seinem Urteil vom 18. Dezember 1957, V ZR 35/56 (WM 1958, 175, 177; in NJW 1958, 499 insoweit nichtabgedrückt) über den - trotz aller Verschiedenheiten gegenüber der Regelung in der Bundesrepublik beistehenden - inneren Zusammenhang zwischen Aufbaugrundschulden und Hypothekengewinnabgabe ausgeführt hat, nochmals überprüfen müssen.Falls die erneute Prüfung des Inhalts der am 19. März 1951 getroffenen Vereinbarungen nach Maßgabe der vorstehenden Erörterungen sowie eine etwaige Beweisaufnahme nicht zu dem Ergebnis führt, daß nach dem Willen der Vertragsschließenden die Hypothekengewinnabgabe von der einen oder von der anderen Partei getragen werden sollte, so wird das Berufungsgericht den Versuch machen müssen, im Wege ergänzender Vertragsauslegung zu ermitteln, was die Parteien, wenn sie bei Kaufabschluß mit einer Hypothekengewinnabgabe gerechnet hätten, über deren Bezahlung vereinbart haben würden (BGHZ 9, 273); bleibt auch diese Untersuchung ergebnislos, dann muß schließlich noch geprüft werden, ob und gegebenenfalls in welchem zahlenmäßigen Umfang dem Kläger gemäß § 242 BGB ein Ausgleichsanspruch zu gewähren ist (vgl. zu diesen Fragen die Urteile des Senats vom 4. Dezember 1957, V ZR 104/56; vom 18. Dezember 1957, V ZR 35/56, NJW 1958, 499 = WM 1958, 175; vom.
Bei Bemessung von Höhe und Fälligkeit eines etwaigen Ausgleichsanspruchs (vgl. dazu Urteil des Senats vom 18. Dezember 1957, V ZR 35/56, Abschnitt 3 c der Entscheidungsgründe, WM 1958, 179) wird deshalb das Berufungsgericht, mindestens soweit der Beklagte in Betracht kommt, nicht vom Ablösungsbetrag der Hypothekengewinnabgabe ausgehen dürfen.
- BGH, 05.02.1958 - V ZR 129/56
Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
8. Januar 1958, V ZR 165/56, NJW 1958, 907 = WM 1958, 297; vom 15. Januar 1958, V ZR 74/56; vom 5. Februar 1958, V ZR 129/56, NJW 1958, 906 = WM 1958, 330; vom 12. Februar 1958, V ZR 185/56 NJW 1958, 907 = WM 1958, 432; und vom 19. Februar 1958, V ZR 190/56, WM 1958, 434). - BGH, 08.01.1958 - V ZR 165/56
Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
8. Januar 1958, V ZR 165/56, NJW 1958, 907 = WM 1958, 297; vom 15. Januar 1958, V ZR 74/56; vom 5. Februar 1958, V ZR 129/56, NJW 1958, 906 = WM 1958, 330; vom 12. Februar 1958, V ZR 185/56 NJW 1958, 907 = WM 1958, 432; und vom 19. Februar 1958, V ZR 190/56, WM 1958, 434).
- BGH, 19.02.1958 - V ZR 190/56
Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
8. Januar 1958, V ZR 165/56, NJW 1958, 907 = WM 1958, 297; vom 15. Januar 1958, V ZR 74/56; vom 5. Februar 1958, V ZR 129/56, NJW 1958, 906 = WM 1958, 330; vom 12. Februar 1958, V ZR 185/56 NJW 1958, 907 = WM 1958, 432; und vom 19. Februar 1958, V ZR 190/56, WM 1958, 434). - BGH, 12.02.1958 - V ZR 185/56
Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
8. Januar 1958, V ZR 165/56, NJW 1958, 907 = WM 1958, 297; vom 15. Januar 1958, V ZR 74/56; vom 5. Februar 1958, V ZR 129/56, NJW 1958, 906 = WM 1958, 330; vom 12. Februar 1958, V ZR 185/56 NJW 1958, 907 = WM 1958, 432; und vom 19. Februar 1958, V ZR 190/56, WM 1958, 434). - BGH, 18.04.1956 - V ZR 165/54
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Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
Bei seiner Überlegung, der dem Beklagten zugeflossene Barkaufpreis; von etwa 18.000 DM werde "annähernd durch den Betrag aufgezehrt", den er "zum Zwecke der Ablösung der Hypothekengewinnabgabe aufwenden müßte", hat das Berufungsgericht außer acht gelassen, daß der Beklagte - der im übrigen zur Ablösung keineswegs verpflichtet wäre (Urteil des Senats vom 18. April 1956, V ZR 165/54, WM 1956, 1233) - schwerlich in der Lage sein dürfte, von der Ablösungsmöglichkeit des § 199 LAG Gebrauch zu machen (vgl. seine Armenrechtsunterlagen Bl. 46 ff GA); er bliebe daher mit der Abgabeschuld in voller Höhe von 27.540 DM belastet, was zur folge hatte, daß er nicht nur den gesamten Kaufpreis für sein Grundstück wieder herausgeben, sondern sogar noch einen zusätzlichen Betrag nachzahlen müßte. - BGH, 04.12.1957 - V ZR 104/56
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Auszug aus BGH, 11.06.1958 - V ZR 277/56
Falls die erneute Prüfung des Inhalts der am 19. März 1951 getroffenen Vereinbarungen nach Maßgabe der vorstehenden Erörterungen sowie eine etwaige Beweisaufnahme nicht zu dem Ergebnis führt, daß nach dem Willen der Vertragsschließenden die Hypothekengewinnabgabe von der einen oder von der anderen Partei getragen werden sollte, so wird das Berufungsgericht den Versuch machen müssen, im Wege ergänzender Vertragsauslegung zu ermitteln, was die Parteien, wenn sie bei Kaufabschluß mit einer Hypothekengewinnabgabe gerechnet hätten, über deren Bezahlung vereinbart haben würden (BGHZ 9, 273); bleibt auch diese Untersuchung ergebnislos, dann muß schließlich noch geprüft werden, ob und gegebenenfalls in welchem zahlenmäßigen Umfang dem Kläger gemäß § 242 BGB ein Ausgleichsanspruch zu gewähren ist (vgl. zu diesen Fragen die Urteile des Senats vom 4. Dezember 1957, V ZR 104/56; vom 18. Dezember 1957, V ZR 35/56, NJW 1958, 499 = WM 1958, 175; vom.
- BAG, 14.01.1986 - 3 AZR 473/84
Anspruch auf Zahlung einer Invaliditätsrente gegen den Träger der gesetzlichen …
Die ergänzende Vertragsauslegung, die auch noch vom Revisionsgericht vorgenommen werden kann, hat in der Weise zu erfolgen, daß unter Berücksichtigung aller in Betracht kommenden Umstände zu ermitteln ist, wie die Beteiligten bei redlichem Verhalten die versäumte Regelung getroffen hätten, wenn ihr Fehlen erkannt worden wäre (BAG Urteil vom 2. September 1956 - 5 AZR 24/65 - AP Nr. 4 zu § 128 ZP0, zu II 3 der Gründe; Urteil vom 13. Oktober 1976 - 3 AZR 606/75 - AP Nr. 3 zu § 242 BGB Ruhegehalt-Wertsicherung, zu 3 der Gründe; BGH Urteil vom 21. September 1955 - VI ZR 118/54 - LM BGB § 157 (D) Nr. 5; ähnlich Urteil vom 12. Dezember 1952 - V ZR 99/51 - Nr. 1, aa0 und Urteil vom 11. Juni 1958 - V ZR 277/56 - Nr. 10;… MünchKomm-Mayer-Maly, BGB, 2. Aufl., § 157 Rz 39 mit weiterem Nachweis). - BGH, 20.10.1961 - V ZR 68/60
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Fühlt bei einem vor Inkrafttreten des Lastenausgleichsgesetzes abgeschlossenen Grundstückskaufvertrag der eine Vertragspartner sich dadurch benachteiligt, daß nach seiner Behauptung die Vorstellungen der Vertragschließenden über Ausgestaltung und Höhe des Lastenausgleichs erheblich von der tatsächlichen späteren Entwicklung abgewichen seien, und erhebt er aus diesem Grunde nachträglich Forderungen, so ist deren Berechtigung, wie der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen hat (z.B. Urteile vom 11. Juni 1958, V ZR 277/56, WM 1958, 965 = LM BGB § 157 (D) Nr. 10 , vom 29. März 1961, V ZR 36/59, WM 1961, 863, und vom 12. Juli 1961, V ZR 82/60), nacheinander unter drei Gesichtspunkten zu prüfen: Ermittlung des Vertragsinhalts, ergänzende Vertragsauslegung und Wegfall der Geschäftsgrundlage. - BGH, 29.03.1961 - V ZR 36/59
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Es mag auf sich beruhen, ob bei Grundstückskaufverträgen, die vor Inkrafttreten des Lastenausgleichsgesetzes geschlossen wurden, die Haftung für die Hypothekengewinnabgabe sich nach § 436 BGB bestimmt oder ob nicht insoweit eine Gesetzeslücke vorliegt (so z.B. Kühne/Wolff, LAG § 123 Anm. 1 und Riedel JZ 1953, 396, 397, wohl auch Nehlert JR 1953, 365; vgl. zu dem Problem das Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juni 1958, V ZR 277/56, NJW 1958, 1389 = WM 1958, 965).
- BGH, 12.07.1961 - V ZR 43/60 Der Bundesgerichtshof hat in Fällen, wo die beiderseits bei einem Verkauf angenommene Belastung eines Vertragsteils sich später unvorhergesehen geändert hat, die gebotene rechtliche Prüfung der Folgen als in folgender Weise vorzunehmen bezeichnet: Auslegung, ergänzende Auslegung, Prüfung der Zubilligung eines Ausgleichsanspruchs (Urteil vom 3. Februar I960, V ZR 159/58 WM 1960? 665; Urteil vom 11. Juni 1958, V ZR 277/56 LM BGB § 157 D Nr. 10).
- BGH, 11.03.1959 - V ZR 187/57
Rechtsmittel
Dem Berufungsgericht ist darin beizutreten, daß es bei der ersteren Frage auf die Bestimmungen des Lastenausgleichsgesetzes und bei der letzteren Frage auf den zwischen den Parteien bestehenden Träger-Siedlervertrag vom 28. Juli 1938 ankommt, und zwar auf eine ergänzende Auslegung dieses Vertrages dahin, was die Parteien, wenn sie beim Abschluß des Vertrags mit einer Hypothekengewinnabgabe gerechnet hätten, über deren Tragung vereinbart haben würden (Urteil des Senats vom 11. Juni 1958 - V ZR 277/56 = LM § 157 (D) BGB Nr. 10 mit weiteren Nachweisen = NJW 1958, 1389 = MDR 1958, 672 = DNotZ 1958, 492). - BGH, 30.09.1966 - V ZR 177/65
Erledigung durch Aufteilung des zu tragenden Hypothekengewinnabgabenanteils durch …
Denn dort war, wie auch in sonstigen einschlägigen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, ausdrücklich betont worden, daß es keinen allgemeingültigen Maßstab dafür gebe, wie die Folgen einer bei Vertragsabschluß nicht vorausgesehenen Entwicklung der Lastenausgleichsgesetzgebung unter den Vertragspartnern zu verteilen seien, sondern daß es stets auf den konkreten Fall ankomme; hälftige Aufteilung erscheine angebracht, wenn nicht besondere Umstände zu einer abweichenden Beurteilung Anlaß gäben (…a.a.O.; ebenso Urteil vom 11. Juni 1958, V ZR 277/56, WM 1958, 965, 967 = NJW 1958, 1389, 1390 [BGH 11.06.1958 - V ZR 277/56] = LM BGB § 157 D Nr. 10). - BGH, 10.06.1959 - V ZR 30/58
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Erst in diesem Falle, wenn also eine vertragliche Vereinbarung über die Tragung der Lastenausgleichsabgabe tatsächlich nicht vorliegt, ist im Wege ergänzender Vertragsauslegung nach § 157 BGB zu ermitteln, was die Vertragsschließenden, wenn sie mit der von ihnen nicht erwarteten Form der Lastenausgleichsabgabe gerechnet hätten, über deren Bezahlung vereinbart haben würden (vgl. hierzu Urteil des Senats vom 11. Juni 1958 - V ZR 277/56 = LM § 157 - D - BGB Nr. 10 = WM 1958, 965 = NJW 1958, 1389 = MDR 1958, 672 = DNotZ 1958, 492). - BGH, 06.10.1967 - V ZR 129/66
Auswirkungen einer Hypothekenübernahme als Selbstschuldner und Alleinschuldner - …
Diese Rangordnung der Beurteilungsmaßstäbe hat zur Folge, daß der jeweils spätere Gesichtspunkt immer nur dann zum Zuge kommen kann, falls die Anwendung der vorhergehenden ergebnislos geblieben ist (Urteile des Senats vom 11. Juni 1958, V ZR 277/56, WM 1958, 965, 967, vom 12. Juli 1961, V ZR 43/60, WM 1961, 1077, 1079, und vom 25. Januar 1963, V ZR 97/61, WM 1963, 597, 598; vgl. Rothe, Lastenausgleichsklauseln im Grundstücksverkehr, Betrieb 1963, 1527, 1528 und die dort Fußn. 29 angeführten weiteren Entscheidungen). - BGH, 30.04.1965 - V ZR 182/62
Wirksamkeit einer Vereinbarung über Wiederkauf und Abwendung - Entscheidende …
Die Revision hält die Erlassung des Grundurteils für unzulässig (§ 304 ZPO), weil, was zutrifft, insbesondere nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (s. z.B. Urteil vom 11. Juni 1958, V ZR 277/56, NJW 1958, 1389 ff) für die Auswirkung der nicht vorgesehenen Lastenausgleichung auf ein Vertragsverhältnis allgemeine Regeln sich nicht aufstellen lassen und es auf die Umstände des einzelnen Fallen ankommt. - BGH, 06.12.1961 - V ZR 158/60
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Zwar gibt es nach der ständigen Rechtsprechung des Senats keine allgemeinen Regeln über die Auslegung von Lastenausgleichsklauseln, es kommt vielmehr auf die Umstände des Einzelfalles an (Urteil vom 12. Februar 1958 V ZR 277/56, WM 1958, 432; Urteil vom 1. Oktober 1958 V ZR 166/57, WM 1958, 1363 = NJW 1958, 2015). - BGH, 13.01.1961 - V ZR 78/59
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