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Rechtsprechung
   BGH, 23.10.1963 - VIII ZR 150/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,1386
BGH, 23.10.1963 - VIII ZR 150/62 (https://dejure.org/1963,1386)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1963 - VIII ZR 150/62 (https://dejure.org/1963,1386)
BGH, Entscheidung vom 23. Oktober 1963 - VIII ZR 150/62 (https://dejure.org/1963,1386)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1964, 149
  • MDR 1965, 37
  • WM 1963, 1248
  • DB 1963, 1604
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 18.09.1963 - V ZR 169/61
    Auszug aus BGH, 23.10.1963 - VIII ZR 150/62
    Solche typischen Abreden, die, wie hier, nicht nur in einem Oberland-sgerichtsbezirk zu Rechtsstreitijkeiten führen können (vgl. BGH Urt.v. 18.September 1963, V ZR 169/61), hat das Revisionsgericht selbst auszulegen, ohne dabei, wie bei der Auslegung von Individualverträgen, an die Auslegung des Berufungsgerichts grundsätzlich gebunden zu sein.
  • BGH, 20.11.1980 - VII ZR 70/80

    Glaswaren - § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 449 BGB <Fassung …

    Vielmehr reicht es aus, wenn nach der objektiv ausgelegten Abtretungsklausel die vom Abtretungsempfänger im einzelnen Falle in Anspruch genommene Forderung genügend bestimmbar ist (BGHZ 7, 365, 368 f; 26, 185, 189; BGH NJW 1964, 149; 1974, 1130 Nr. 2; 1975, 1226, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 64, 312; LM BGB § 398 Nr. 8; Urteil vom 4. Oktober 1965 - VII ZR 185/63 = WM 1966, 13, 15; vgl. auch BGHZ 70, 86, 89 und 71, 75, 78 m.w.N.).

    Dagegen ist genügend abgegrenzt eine Teilabtretung "in Höhe des Wertes der Vorbehaltsware" (BGH NJW 1964, 149) oder "entsprechend dem Wert unserer Lieferung" (BGH NJW 1968, 1516).

    Schließlich ist bei der Schwierigkeit, überhaupt Teilabtretungen wirksam vorzunehmen, unter mehreren Auslegungsmöglichkeiten derjenigen der Vorzug zu geben, die am wenigsten der Gefahr ausgesetzt ist, von der Rechtsprechung wegen mangelnder Bestimmbarkeit der abgetretenen Forderung verworfen zu werden (BGH NJW 1964, 149, 150).

    Das ist auch die jeweils am zuverlässigsten festzustellende Größe, die zudem den Wertvorstellungen der Parteien von der Vorbehaltsware am nächsten kommt (BGH NJW 1964, 149).

    Der Zweck des verlängerten Eigentumsvorbehalts, den Vorbehaltslieferanten in dem Umfang zu sichern, in dem er mit der (auf Kredit gelieferten) Ware einen Wert weggegeben hat, wird voll erreicht (BGH NJW 1964, 149, 150).

  • BGH, 06.04.2000 - IX ZR 122/99

    Begriff der Gläubigerbenachteiligung

    Die abgetretene Forderung ist hinreichend bestimmbar, wenn sie - wie hier - an dem Wert der Lieferung des Vorbehaltslieferanten ausgerichtet wird (vgl. BGHZ 56, 34 ff; BGH, Urt. v. 23. Oktober 1963 - VIII ZR 150/62, NJW 1964, 149, 150; v. 24. April 1968 - VIII ZR 94/66, NJW 1968, 1516, 1519).
  • BGH, 21.01.2004 - VIII ZR 115/03

    Zulässigkeit einer Mieterhöhung bei einer als öffentlich gefördert vermieteten …

    Lediglich dann, wenn Allgemeine Geschäftsbedingungen über den Bezirk des Berufungsgerichts hinaus Verwendung finden, unterliegen sie der Überprüfung durch das Revisionsgericht (Senat, Urteil vom 23. Oktober 1963 - VIII ZR 150/62, NJW 1964, 149; Senat BGHZ 122, 256, 260).
  • BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 52/69

    Auslegung von Lieferbedingungen durch ein Gericht - Geltendmachung eines …

    Die Auslegung von typischen Vertragsurkunden hat lediglich auf den objektiven Inhalt der Urkunde abzustellen und die Zufälligkeiten des Einzelfalles außer Betracht zu lassen (Senatsurteil vom 23. Oktober 1963 - VIII ZR 150/62 - WM 1963, 1248).

    Das Erfordernis der Bestimmbarkeit der abgetretenen Forderungen ist dadurch gewahrt, daß die Abtretung auf die Höhe der jeweiligen Kaufpreisforderung beschränkt wurde (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 23. Oktober 1963 - VIII ZR 150/62 - WM 1963, 1248).

  • BGH, 30.10.1967 - VIII ZR 176/65

    Auskunftspflicht des Konkursverwalters

    Die hier in Frage stehenden Lieferungsbedingungen stimmen im wesentlichen mit denjenigen sachlich überein, die Gegenstand des vom erkennenden Senat im Urteil vom 23. Oktober 1963 (VIII ZR 150/62 - LM BGB § 157 [Ga] Nr. 9 = BGHWarn 1963 Nr. 201 = WM 1963, 1248) entschiedenen Rechtsstreits waren.
  • BGH, 14.05.1975 - VIII ZR 254/73

    Verlängerter Eigentumsvorbehalt und Konkursanfechtung

    Da dieser Anteilswert sich ohne weiteres ermitteln läßt, sind die vorausabgetretenen künftigen Forderungen hinreichend bestimmbar (vgl. BGH Urt. v. 23. Oktober 1963 - VIII ZR 150/62 = LM BGB § 157 (Ga) Nr. 9 = NJW 1964, 149 = WM 1963, 1248 und BGH Urt. v. 24. April 1968 - VIII ZR 94/66 = LM BGB § 138 (Cb) Nr. 14 = NJW 1968, 1516 = WM 1968, 644).
  • BGH, 24.04.1968 - VIII ZR 94/66
    Die Frage5 welche Anforderungen bei der Vorausabtretung von künftigen Forderungen an die Bestimmtheit oder Bestimmbarkeit der Forderung oder des Umfangs der Abtretung zu stellen sind? ist von der Rechtsprechung nicht immer einheitlich beantwortet \«>rden Der Bundesgerichtshof hat sich von der vom Reichsgericht (RGZ 1490 969 1015 102; 1555 269 29 ) zuletzt vertretenen strengen Auffassung? es müsse abstrakt für jeden denkbaren Pall Gegenstand und Umfang der Abtretung zweifelsfrei geregelt sein? distanziert (BGHZ 7? 365? 369)<> Der vorliegende Pall gibt keine Veranlassung? zu diesem umstrittenen Problem (vgl"von Caemmerer? JZ 1953? 93; Westermann? Interesoenkollisionen? 1954) grundsätzlich Stellung zu nehmen«, Der Senat hat sich in dem Urteil VIII ZR 150/62 vom 23«, Oktober 1963 (KJW 1964, H 9 = WM 1963? 1248 = BB 1963? 1354 = BGHWarn 1963? 532) mit einer Vorbehaltsklausel befaßt? nach der der Umfang der Porderungsabtretung durch den ''Wert der Vorbehaltsware" bestimmt war«.
  • BGH, 10.07.1975 - VII ZR 34/74

    Überprüfung der Wirksamkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen - Anforderungen …

    Insoweit unterscheidet sich die Sache entscheidend von den Fällen, in denen der Bundesgerichtshof auslegungsbedürftige Vorausabtretungsklauseln für wirksam erachtet hat (z.B. NJW 1964, 149; 1968, 1516, 1519; 1974, 1130 Nr. 2; 1975, 1226; Urteil vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 52/69 = LM § 157 BGB (Ga) Nr. 18; vgl. auch Urteil vom 12. Februar 1959 - VIII ZR 108/58 = LM § 398 BGB Nr. 8 und BGHZ 46, 117, 121).
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