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Rechtsprechung
   BGH, 15.12.1969 - II ZR 252/67   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,2100
BGH, 15.12.1969 - II ZR 252/67 (https://dejure.org/1969,2100)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1969 - II ZR 252/67 (https://dejure.org/1969,2100)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1969 - II ZR 252/67 (https://dejure.org/1969,2100)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verzögerung eines Rechtstreits - Sittenwidrige Schädigung durch die Annahme eines Wechsels mit verlängertem Eigentumsvorbehalt - Unwirksamkeit der Vorausabtretung einer Forderung auf Grund der vereinbarten Unabtretbarkeit der Forderungen

Papierfundstellen

  • WM 1970, 245
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 20.05.1960 - I ZR 93/59

    Eintritt in Kundenbestellung

    Auszug aus BGH, 15.12.1969 - II ZR 252/67
    Nur eine bewußte Verleitung zur Verletzung von Vertragsrechten Dritter, nicht dagegen die bloße Ausnutzung einer vertraglichen Untreue, kann als sittenwidriges Verhalten betrachtet werden (BGH NJW 1960, 1853).
  • BGH, 12.12.1957 - II ZR 43/57
    Auszug aus BGH, 15.12.1969 - II ZR 252/67
    Dem steht bereits entgegen, daß die bürgerlich-rechtliche Abtretung einer Wechselforderung (mit der Folge des Eigentumsüberganges an Wechsel nach § 952 BGB) die Übergabe der Wechselurkunde voraussetzt (BGH NJW 1958, 302).
  • BGH, 28.01.1986 - VI ZR 201/84

    Verfolgung von Schadensersatzansprüchen durch den Konkursverwalter; Verkürzung …

    Da nach den Feststellungen des Berufungsgerichts die Gemeinschuldnerin mit ihren Lieferanten keine Übergabeersatzklausel bezüglich der Zahlungsmittel ihrer Kunden vereinbart hatte, fielen die Schecks, die sie für Eigentumsvorbehaltsware erhielt, zunächst in ihr Eigentum entsprechend dem zu unterstellenden Tilgungswillen ihrer Kunden (BGH, Urteil v. 15.12.1969 - II ZR 252/67 - WM 1970, 245;… Baumbach/Hefermehl, VVG, 14. Aufl. Art. 19 Rdnr. 21).

    Im Innenverhältnis war sie kraft der Verlängerungsklausel in der Eigentumsvorbehaltsabrede gegenüber ihren Lieferanten verpflichtet, die eingezogenen Erlöse an diese abzuführen, um damit ihre eigene Kaufpreisverbindlichkeit gegenüber ihren Lieferanten zu tilgen (BGH, Urteile vom 15. Dezember 1969 - II ZR 252/67 - WM 1970, 245 undvom 19. Februar 1979 - II ZR 186/77 - NJW 1979, 1704).

  • BGH, 19.02.1979 - II ZR 186/77

    Erlangen einer Wechselforderung auf Grund eines verlängerten Eigentumsvorbehalts …

    Dem steht bereits entgegen, daß die bürgerlichrechtliche Abtretung einer Wechselforderung die Übertragung der Wechselurkunde verlangt (vgl. die SenUrt. v. 12.12.57 - II ZR 43/52, LM WG Art. 11 Nr. 1 u. v. 15.12.69 - II ZR 252/67, WM 1970, 245, 246).

    Nur eine Verleitung zur Verletzung von Vertragsrechten Dritter kann als sittenwidriges Verhalten betrachtet werden (vgl. SenUrt. v. 15.12.69 a.a.O.).

  • BGH, 11.04.1988 - II ZR 272/87

    Abbedingung des Wirkungsstatus des Zahlungsortes; Wirksamkeit der Abtretung der …

    Das Berufungsgericht geht ferner zutreffend davon aus, daß eine Wechselforderung auch nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts abgetreten werden kann (§§ 398 ff. BGB), die Wirksamkeit der Abtretung jedoch die Übergabe der Wechselurkunde erfordert (RGZ 88, 290, 292; 160, 338, 341;… BGH Urt. v. 12. Dezember 1957 - II ZR 43/57, WM 1958, 70/71; Urt. v. 15. Dezember 1969 - II ZR 252/67, WM 1970, 245/246;… Baumbach/Hefermehl aaO Art. 11 WG Rdnr. 5;… Hueck/Canaris, Recht der Wertpapiere 12. Aufl. § 8 I;… Eugen Ulmer, Das Recht der Wertpapiere, 1938, S. 76/77; Serick, Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübertragung Bd. 2, 1965, § 26 I 2;… a A. Zöllner, Die Zurückdrängung des Verkörperungselements bei den Wertpapieren, Festschrift Ludwig Raiser, 1974, S. 249, 277/278;… ders. Wertpapierrecht aaO § 14 I 2; Muscheler, Verlängerter Eigentumsvorbehalt und Wechseldiskont NJW 1981, 657, 658/659), wobei ein Übergabeersatz genügt (BGH WM 1958, 70/71).
  • OLG Schleswig, 22.04.2004 - 5 U 156/02

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Vereitelung der Erfüllung eines …

    Wohl hat die Rechtsprechung bisher das bloße wissentliche Ausnutzen des Vertragsbruchs eines anderen noch nicht isoliert als Fall des § 826 BGB angesehen (st. Rspr., vgl. RGZ 78, 14, 18; 103, 419, 421; BGHZ 12, 308, 318; BGH NJW 1981, 2184, 2185; NJW-RR 1999, 1186), sondern nur dann, wenn zusätzliche Umstände hinzutraten, etwa die Verletzung einer gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht durch den vertragsbrechenden Teil (BGHZ 12, 308 ff.), die Herbeiführung des Vertragsbruchs durch Täuschung oder Drohung (vgl. BGH WM 1970, 245, 246), die Herbeiführung des Vertragsbruchs durch Versprechen einer überhöhten Gegenleistung (BGH NJW-RR 1999, 1186, 1187) oder durch Freistellung von Schadensersatzansprüchen (BGH NJW 1981, 2184, 2186) oder die Planhaftigkeit des Zusammenwirkens des Dritten mit dem vertragsbrechenden Teil (BGH MDR 192, 854; ebenso bereits RGZ 62, 137, 139; 90, 351, 355).
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