Rechtsprechung
| BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Deutsches Notarinstitut
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Einordnung des Rechtsmittels eines Streithelfers - Rechtmäßigkeit eines Erbvertrages mit Einräumung eines Rechts des Erblassers zur Einsetzung von anderen Personen zu beliebigen Quoten - Folgen einer gegenseitigen Erbeinsetzung der Eltern - Auslegung der ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- WM 1986, 1221
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (7)
- BGH, 23.09.1981 - IVa ZR 185/80
Lebzeitige Verfügungen des durch gemeinschaftliches Testament gebundenen …
Auszug aus BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84
Das Berufungsgericht hat nicht beachtet, daß der Schutz, den § 2287 BGB dem Vertragserben bietet, nicht weiterreichen kann als die vertragliche Bindung, die der Erblasser mit dem Erbvertrag eingegangen ist (BGHZ 82, 274, 278; 83, 44, 48 [BGH 27.01.1982 - IVa ZR 240/80]; 88, 269, 272; Senatsurteil vom 2.12.1981 - IVa ZR 252/80 - NJW 1982, 441). - BGH, 08.01.1958 - IV ZR 219/57
Bindung durch Erbvertrag
Auszug aus BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84
Wenn dem Erblasser dagegen das Recht eingeräumt werde, andere Personen zu beliebigen Quoten als weitere Erben einzusetzen, dann werde der Erbvertrag damit im Sinne von BGHZ 26, 204, 208 seines eigentlichen Wesens entkleidet, was unzulässig sei. - BGH, 27.01.1982 - IVa ZR 240/80
Schutz des Vertragserben
Auszug aus BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84
Das Berufungsgericht hat nicht beachtet, daß der Schutz, den § 2287 BGB dem Vertragserben bietet, nicht weiterreichen kann als die vertragliche Bindung, die der Erblasser mit dem Erbvertrag eingegangen ist (BGHZ 82, 274, 278; 83, 44, 48 [BGH 27.01.1982 - IVa ZR 240/80]; 88, 269, 272; Senatsurteil vom 2.12.1981 - IVa ZR 252/80 - NJW 1982, 441).
- BGH, 02.12.1981 - IVa ZR 252/80
Auseinandersetzung des Nachlasses des nachverstorbenen Ehegatten - Anordnungen …
Auszug aus BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84
Das Berufungsgericht hat nicht beachtet, daß der Schutz, den § 2287 BGB dem Vertragserben bietet, nicht weiterreichen kann als die vertragliche Bindung, die der Erblasser mit dem Erbvertrag eingegangen ist (BGHZ 82, 274, 278; 83, 44, 48 [BGH 27.01.1982 - IVa ZR 240/80]; 88, 269, 272; Senatsurteil vom 2.12.1981 - IVa ZR 252/80 - NJW 1982, 441). - BGH, 28.09.1983 - IVa ZR 168/82
§ 2287 BGB - Verhältnis zum Pflichtteilsanspruch des Beschenkten
Auszug aus BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84
Das Berufungsgericht hat nicht beachtet, daß der Schutz, den § 2287 BGB dem Vertragserben bietet, nicht weiterreichen kann als die vertragliche Bindung, die der Erblasser mit dem Erbvertrag eingegangen ist (BGHZ 82, 274, 278; 83, 44, 48 [BGH 27.01.1982 - IVa ZR 240/80]; 88, 269, 272; Senatsurteil vom 2.12.1981 - IVa ZR 252/80 - NJW 1982, 441). - BGH, 14.12.1967 - II ZR 30/67
Gesellschafterversammlung
- BGH, 23.04.1986 - IVa ZR 97/85
Nichtigkeit eines gemeinschaftlichen Testaments - Missbrauch der …
Auszug aus BGH, 11.06.1986 - IVa ZR 248/84
Das ist bei der Revision nicht anders als bei der Berufung (Senatsurteil vom 23.4.1986 - IVa ZR 97/85 - m.w.N.).
- BGH, 08.07.2026 - IV ZR 256/25
Zum Anspruch des Vertragserben gegen den Beschenkten auf Herausgabe eines …
Rn. 28 (cc) Die Vereinbarung eines Rücktrittsvorbehalts lässt die berechtigte Erberwartung des Vertragserben auch nicht mit Blick darauf entfallen, dass eine Schenkung des Erblassers Ansprüche aus § 2287 Abs. 1 BGB nicht auslösen kann, wenn er die verschenkten Gegenstände dem Beschenkten aufgrund einer Vorbehaltsklausel im Erbvertrag hätte zukommen lassen können (dazu Senatsurteile vom 11. Juni 1986 - IVa ZR 248/84, MittBayNot 1986, 265 [juris Rn. 15 f.];… vom 2. Dezember 1981 - IVa ZR 252/80, NJW 1982, 441 [juris Rn. 17]).Zwar schließt eine Abänderungsbefugnis - wie soeben ausgeführt - in ihrem Anwendungsbereich eine erbvertragliche Bindung des Erblassers aus und schränkt insoweit die berechtigte Erberwartung des Vertragserben ein (Senatsurteile vom 11. Juni 1986 - IVa ZR 248/84, MittBayNot 1986, 265 [juris Rn. 15 f.];… vom 2. Dezember 1981 - IVa ZR 252/80, NJW 1982, 441 [juris Rn. 17]).
- OLG Stuttgart, 29.08.2002 - 19 U 39/02
Erbvertrag: Anordnung eines Vorausvermächtnisses über den gesamten Nachlass; …
Es genügt aber, wenn der Änderungsvorbehalt kein totaler ist, sondern mindestens eine bindende Verfügung bestehen bleiben lässt (…BGH, Urteile vom 02.12.1981, a.a.O. und vom 11.06.1986 - IVa ZR 248/84, WM 1986, 1221, 1222; OLG Stuttgart OLGZ 1979, 49, 51 und NJW-RR 1986, 165, 166).Als verbleibende bindende letztwillige Verfügung genügt z. B. die gegenseitige Einsetzung der Erbvertragsparteien (BGH, Urteile vom 02.12.1981 und vom 11.06.1986, a.a.O.).
c) Inwieweit einem Erblasser Spielraum für abändernde letztwillige Verfügungen bleibt, ist eine Frage der Auslegung der jeweiligen Vorbehaltsklausel (BGH, Urteile vom 22.09.1982 - IV a ZR 26/81, NJW 1983, 277, 278 und vom 11.06.1986 - IV a ZR 248/84, WM 1986, 1221, 1222).
- BayObLG, 09.11.1995 - 1Z BR 31/95
Ergänzenden Auslegung eines Änderungsvorbehalts in einem Erbvertrag
Entgegen der Meinung des Beteiligten zu 1 ist die Vorbehaltsklausel, wie das Landgericht zutreffend erkannt hat, hinsichtlich des Zeitpunkts der Änderungsbefugnis nicht eindeutig und bedarf daher der Auslegung (vgl. BGH 1986, 1221, 1222 = MittBayNot 1986, 265, 266; BayObLG FamRZ 1989, 1353, 1354), durch die gemäß §§ 133, 157 BGB.zu ermitteln ist, wie die Parteien den Vertrag übereinstimmend verstanden hatten (BayObLG FamRZ 1991, 1359, 1360). - OLG Düsseldorf, 06.04.2018 - 7 U 76/17
Auslegung eines Testaments hinsichtlich des Eintritts des Nacherbfalls
Der Schutz, den § 2287 BGB dem Vertragserben bietet, kann nicht weiterreichen als die vertragliche Bindung, die der Erblasser mit dem Erbvertrag eingegangen ist (BGH, Urteil vom 11. Juni 1986 - IVa ZR 248/84 -, juris; BGH…, Urteil vom 2.12.1981 - IVa ZR 252/80 - NJW 1982, 441, S. Kappler/T. Kappler in: Erman, BGB, 15. Aufl. 2017, § 2287 Rn. 3). - LG Frankenthal, 08.09.1986 - 1 T 325/86
Zum Umfang der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung bei der …
(Leitsätze nicht amtlich) BGH, Urteil vom 11.6.1986 - IV a ZR 248/84 - mitgeteilt von D. Bundschuh, Richter am BGH Aus dem Tatbestand.
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