Rechtsprechung
| AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Klage des Vermieters auf Beseitigung einer vom Mieter angebrachten Holzpaneel-Deckenverkleidung bei laufendem Mietvertrag; Erhebliche Beeinträchtigung des Feuerwiderstands, statische und brandtechnische Probleme als Grund für die Klage; Vertragsgemäßer Gebrauch von ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
Besprechungen u.ä.
Papierfundstellen
- WuM 2003, 321
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (16)
- OLG Karlsruhe, 24.08.1993 - 3 REMiet 2/93
Mietrecht; Anbringung einer Parabolantenne durch ausländischen Mieter
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Rechte und Pflichten der Mietvertragsparteien werden hinsichtlich der Nutzung der Mietsache aber nur durch den Begriff des vertragsgemäßen Gebrauchs begrenzt ( §§ 535 und 538 BGB n. F.; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 ff.).Begehrt der Mieter für seine Zwecke nachträglich eine Veränderung der Mietsache, so können dem Ermessen des Vermieters und somit seiner Freiheit über sein Eigentum und dessen Verwendung nach eigenem Gutdünken zu entscheiden, durch den Charakter des Mietverhältnisses Grenzen gesetzt sein (Bundesverfassungsgericht, NJW 1992, Seite 493 = WuM 1991, Seite 573; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 ff.).
Bei der zur Verfügungstellung von Wohnraum gegen Entgelt muss ein Vermieter nämlich berücksichtigen, dass die Wohnung für jedermann Mittelpunkt seiner privaten Existenz ist, auf deren Gebrauch er zur Befriedigung elementarer Lebensbedürfnisse sowie zur Freiheitssicherung und Entfaltung seiner Persönlichkeit angewiesen ist (Bundesverfassungsgericht, NJW 1993, Seite 2035 = WuM 1993, Seite 377; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 f.).
Die herrschende Rechtssprechung hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass bei Wohnraummietverhältnissen rechtlich geschützte Interessen von hohem Rang in Widerstreit geraten können (OLG Karlsruhe, ZMR 1993, Seite 159 = WuM 1993, Seite 105; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 ff.).
Bei Wohnungsraummietverhältnissen ist demnach das Ermessen des Vermieters durch den Grundsatz von Treu und Glauben ( § 242 BGB ) in der Weise gebunden, dass er nicht ohne triftige, sachbezogene Gründe dem Mieter Einrichtungen versagen darf, die diesem die Nutzung der Wohnung als Mittelpunkt seines Lebens und der Entfaltung seiner Persönlichkeit sowie als Freiraum eigenverantwortlicher Betätigung (Bundesverfassungsgericht, NJW 1993, Seite 2036 = WuM 1993, Seiten 377 f.; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 ff.) ermöglichen, selbst wenn bei Abschluss des Mietvertrages derartige Nutzungsmöglichkeiten noch gar nicht abgesehen werden konnten.
Sachbezogene, triftige Gründe ergeben sich für einen Vermieter dementsprechend nur aus nicht unerheblichen Beeinträchtigungen und durch nachhaltige Verschlechterungen der Mietsache (BayObLG, WuM 1981, Seite 81; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 ff.).
- BGH, 17.03.1999 - XII ZR 101/97
Beseitigung von baulichen Veränderungen durch den Mieter oder Pächter auf dem …
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Ob der Beklagte verpflichtet ist, von ihm während der Mietzeit vorgenommene Veränderungen innerhalb der Wohnung rückgängig zu machen, richtet sich nämlich gegebenenfalls sogar nach DDR-Recht (BGH, WuM 1999, Seiten 334 ff.).Dies hat der Bundesgerichtshof mehrfach entschieden (BGH, BGHZ 134, Seiten 170 ff.; BGH, WuM 1999, Seiten 334 f.).
Recht der Schuldverhältnisse">232 § 2 EGBGB liefe auf eine verfassungsrechtlich unzulässige echte Rückwirkung der Norm hinaus (BGH, BGHZ 134, Seiten 170 ff.; BGH, WuM 1999, Seiten 334 ff.).
Bis zum Beitritt am 03.10.1990 waren Ansprüche des Vermieters auf Beseitigung von baulichen Veränderungen aber nach § 112 ZGB der DDR zu beurteilen (BGH, WuM 1999, Seiten 334 ff.).
- AG Esslingen, 22.06.1989 - 5 C 932/89
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Jedoch ist der Beklagte auch ohne ausdrückliche vertragliche Regelung in diesem Sinne verpflichtet, Einrichtungen, mit denen er die Wohnung versehen hat, nach Ablauf der Mietzeit zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen (BGH, NJW 1981, Seite 2564 = WuM 1982, Seite 50; OLG Düsseldorf, WuM 1996, Seiten 410 f.; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).Dies gehört nämlich zum Umfang der Räumungspflicht gemäß § 546 BGB n. F. Nach der gesetzlichen Regelung ist dem Mieter nämlich in der Regel erst bei Beendigung des Mietverhältnisses eine Wegnahmepflicht auferlegt (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).
Aus dem Mietvertrag der Prozessparteien kann hier aber gerade nicht entnommen werden, dass die Parteien eine Einigung dergestalt getroffen haben, dass die Holzvertäfelung im Flur/Korridor vom vorherigen Mieter stammen und vom Beklagten übernommen werden soll (OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814).
Nur wenn der Beklagte die Holzvertäfelung im Flur/Korridor unverändert von dem vorherigen Mieter käuflich erworben hätte, wäre er dementsprechend diesem vorherigen Mieter gleichzustellen, der die entsprechenden Einrichtungen zuvor selbst ausgeführt hatte (AG Lübeck, HbgGE 1976, Seiten 505 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390).
- OLG Frankfurt, 15.02.2001 - 1 U 190/99
Pflichten des Mieters nach Beendigung des Mietverhältnisses; Verjährung von …
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Jedoch ist der Beklagte auch ohne ausdrückliche vertragliche Regelung in diesem Sinne verpflichtet, Einrichtungen, mit denen er die Wohnung versehen hat, nach Ablauf der Mietzeit zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen (BGH, NJW 1981, Seite 2564 = WuM 1982, Seite 50; OLG Düsseldorf, WuM 1996, Seiten 410 f.; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).Dies gehört nämlich zum Umfang der Räumungspflicht gemäß § 546 BGB n. F. Nach der gesetzlichen Regelung ist dem Mieter nämlich in der Regel erst bei Beendigung des Mietverhältnisses eine Wegnahmepflicht auferlegt (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).
Mit der Wegnahmepflicht korrespondiert der Anspruch des Vermieters auf Beseitigung dieser Einrichtungen bei Beendigung des Mietverhältnisses (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.).
Wenn der Beklagte dann bei Beendigung des Mietverhältnisses hinsichtlich dieser Wohnung einer Aufforderung zur Entfernung der von ihm angebrachten Holzpaneel-Deckenverkleidung nicht nachkommt, wäre er zum Ersatz der durch den Rückbau erforderlichen Kosten im Rahmen des Schadenersatzes verpflichtet (OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Warendorf, WuM 2001, Seiten 488 f.; T. Eisenhardt, WuM 1998, Seiten 447 ff.).
- LG Berlin, 19.09.1986 - 64 S 111/86
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Jedoch ist der Beklagte auch ohne ausdrückliche vertragliche Regelung in diesem Sinne verpflichtet, Einrichtungen, mit denen er die Wohnung versehen hat, nach Ablauf der Mietzeit zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen (BGH, NJW 1981, Seite 2564 = WuM 1982, Seite 50; OLG Düsseldorf, WuM 1996, Seiten 410 f.; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).Dies gehört nämlich zum Umfang der Räumungspflicht gemäß § 546 BGB n. F. Nach der gesetzlichen Regelung ist dem Mieter nämlich in der Regel erst bei Beendigung des Mietverhältnisses eine Wegnahmepflicht auferlegt (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).
Nur wenn der Beklagte die Holzvertäfelung im Flur/Korridor unverändert von dem vorherigen Mieter käuflich erworben hätte, wäre er dementsprechend diesem vorherigen Mieter gleichzustellen, der die entsprechenden Einrichtungen zuvor selbst ausgeführt hatte (AG Lübeck, HbgGE 1976, Seiten 505 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390).
- BGH, 08.07.1981 - VIII ZR 326/80
Nutzung der Einrichtung nach Rückgabe der Mietsache
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Jedoch ist der Beklagte auch ohne ausdrückliche vertragliche Regelung in diesem Sinne verpflichtet, Einrichtungen, mit denen er die Wohnung versehen hat, nach Ablauf der Mietzeit zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen (BGH, NJW 1981, Seite 2564 = WuM 1982, Seite 50; OLG Düsseldorf, WuM 1996, Seiten 410 f.; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).Dies gehört nämlich zum Umfang der Räumungspflicht gemäß § 546 BGB n. F. Nach der gesetzlichen Regelung ist dem Mieter nämlich in der Regel erst bei Beendigung des Mietverhältnisses eine Wegnahmepflicht auferlegt (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).
Mit der Wegnahmepflicht korrespondiert der Anspruch des Vermieters auf Beseitigung dieser Einrichtungen bei Beendigung des Mietverhältnisses (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.).
- BGH, 29.11.1996 - LwZR 8/95
Verwendungsersatzansprüche des Mieters oder Pächters zu Zeiten der ehemaligen DDR
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Dies hat der Bundesgerichtshof mehrfach entschieden (BGH, BGHZ 134, Seiten 170 ff.; BGH, WuM 1999, Seiten 334 f.).Recht der Schuldverhältnisse">232 § 2 EGBGB liefe auf eine verfassungsrechtlich unzulässige echte Rückwirkung der Norm hinaus (BGH, BGHZ 134, Seiten 170 ff.; BGH, WuM 1999, Seiten 334 ff.).
- LG Essen, 22.04.1987 - 10 S 633/86
Erlaubnis zur Untervermietung
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Das Anbringen von Holzpaneel-Deckenverkleidungen unterfällt zweifelsfrei dem vertragsgemäßen Gebrauch und ist Ausdruck des individuellen Wohnverhaltens (LG Berlin, MM 1993, Heft 9, Seiten 29 f.; LG Berlin, WuM 1996, leiten 138 f.; LG Nürnberg-Fürth, WuM 1990, Seite 422; LG Essen, WuM 1987, Seite 257; LG Osnabrück, WuM 1986, Seite 231).Da somit hier ein Eingriff in die Substanz des Mietobjektes nicht gegeben ist, handelt es sich in Bezug auf die seitens des Beklagten vorgenommenen Maßnahmen allenfalls um Einrichtungen, die der Beklagte nach Beendigung des Miet-(Nutzungs-)verhältnisses wieder entfernen muss, welche aber ansonsten, von dem vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache umfasst sind (LG Essen, WuM 1987, Seite 257; LG Osnabrück, WuM 1986, Seite 231).
- AG Bad Vilbel, 02.06.1989 - 3 C 937/88
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Jedoch ist der Beklagte auch ohne ausdrückliche vertragliche Regelung in diesem Sinne verpflichtet, Einrichtungen, mit denen er die Wohnung versehen hat, nach Ablauf der Mietzeit zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen (BGH, NJW 1981, Seite 2564 = WuM 1982, Seite 50; OLG Düsseldorf, WuM 1996, Seiten 410 f.; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).Dies gehört nämlich zum Umfang der Räumungspflicht gemäß § 546 BGB n. F. Nach der gesetzlichen Regelung ist dem Mieter nämlich in der Regel erst bei Beendigung des Mietverhältnisses eine Wegnahmepflicht auferlegt (BGH, NJW 1981, Seiten 2564 f. = MDR 1981, Seite 1008; OLG Frankfurt/Main, OLG-Report 2001, Seiten 319 f.; AG Münster, WuM 2000, Seite 693; AG Berlin-Schöneberg, GE 2000, Seite 814; OLG Hamburg, WuM 1990, Seite 390; AG Bad Vilbel, WuM 1990, Seiten 296 f.; LG Berlin, MDR 1987, Seiten 234 f.).
- BVerfG, 26.05.1993 - 1 BvR 208/93
Besitzrecht des Mieters
Auszug aus AG Brandenburg, 01.04.2003 - 32 C 181/00
Bei der zur Verfügungstellung von Wohnraum gegen Entgelt muss ein Vermieter nämlich berücksichtigen, dass die Wohnung für jedermann Mittelpunkt seiner privaten Existenz ist, auf deren Gebrauch er zur Befriedigung elementarer Lebensbedürfnisse sowie zur Freiheitssicherung und Entfaltung seiner Persönlichkeit angewiesen ist (Bundesverfassungsgericht, NJW 1993, Seite 2035 = WuM 1993, Seite 377; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 f.).Bei Wohnungsraummietverhältnissen ist demnach das Ermessen des Vermieters durch den Grundsatz von Treu und Glauben ( § 242 BGB ) in der Weise gebunden, dass er nicht ohne triftige, sachbezogene Gründe dem Mieter Einrichtungen versagen darf, die diesem die Nutzung der Wohnung als Mittelpunkt seines Lebens und der Entfaltung seiner Persönlichkeit sowie als Freiraum eigenverantwortlicher Betätigung (Bundesverfassungsgericht, NJW 1993, Seite 2036 = WuM 1993, Seiten 377 f.; OLG Karlsruhe, WuM 1993, Seiten 525 ff.) ermöglichen, selbst wenn bei Abschluss des Mietvertrages derartige Nutzungsmöglichkeiten noch gar nicht abgesehen werden konnten.
- AG Frankfurt/Main, 13.12.2000 - 33 C 2447/00
Recht zur Möblierung eines bereits möblierten Zimmers
- BGH, 02.10.1996 - XII ZR 65/95
Schadensersatz wegen Unterlassung von Schönheitsreparaturen und Beschädigung der …
- AG Köln, 19.12.1986 - 205 C 443/86
Beseitigung einer Hochbettanlage
- OLG Karlsruhe, 27.01.1993 - 3 REMiet 2/92
Mietrecht; Eigenbedarf; Alternativwohnung
- BVerfG, 15.10.1991 - 1 BvR 976/89
Umfang der Informationsfreiheit bezüglich des Empfangs von Fernsehprogrammen
- OLG Köln, 17.12.1991 - 22 U 161/91
- KG, 10.12.2018 - 8 U 55/18
Formularmäßige Verpflichtung des Mieters zur Entfernung der baulichen Anlagen bei …
Einer von ihm errichteten Einrichtung steht es nach zutreffender ganz herrschender Meinung gleich, wenn er diese durch Vereinbarung mit seinem Vormieter zu Eigentum übernommen hat (s. OLG Hamburg NJW-RR 1991, 11; OLG Köln NZM 1998, 767; AG Brandenburg WuM 2003, 321, 323;… Schmidt-Futterer/Streyl, Mietrecht, 13. Aufl., § 546 Rn 39;… Herrlein/Kandelhard, Mietrecht, 4. Aufl., § 546 Rn 15, 17;… Spielbauer/Schneider/Krenek, Mietrecht, 2. Aufl., § 546 Rn 19; Staudinger/Rolfs, BGB, Neub. 2018, § 546 Rn 27, 29;… Erman/Lützenkirchen, BGB, 15. Aufl., § 546 Rn 7;… Scheuer/Emmerich in: Bub/Treier, Handb. der Geschäfts- und Wohnraummiete, 4. Aufl., V.A Rn 38, 39). - AG Hamburg-Altona, 18.05.2006 - 318C C 283/05 Die Holzpaneele sind eine durch die beklagten Mieter eingebrachte Einrichtung (so auch AG Brandenburg, WuM 2003, 321 [AG Brandenburg 01.04.2003 - 32 C 181/00] -324).
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