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Rechtsprechung
   BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,2066
BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94 (https://dejure.org/1995,2066)
BFH, Entscheidung vom 26.10.1995 - XI R 26/94 (https://dejure.org/1995,2066)
BFH, Entscheidung vom 26. Oktober 1995 - XI R 26/94 (https://dejure.org/1995,2066)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Ersetzung der Monatsfrist durch die Jahresfrist auf Grund fehlender Belehrung des Umsatzsteuerjahresbescheids

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (27)Zitiert selbst (10)

  • BFH, 24.01.1995 - IX R 22/94

    Jahresfrist für Antrag auf Klageänderung gem. § 68 FGO nach unterlassenem Hinweis …

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Nach der Rechtsprechung des BFH wird die Monatsfrist des § 68 Satz 2 FGO entsprechend § 55 Abs. 2 Satz 1 FGO durch eine Jahresfrist ersetzt, wenn in einem Änderungsbescheid i. S. des § 68 FGO die nach Satz 3 der Vorschrift erforderliche Belehrung fehlt (vgl. BFH-Urteil vom 24. Januar 1995 IX R 22/94, BFHE 176, 315 [BFH 24.01.1995 - IX R 22/94], BStBl II 1995, 328).

    Dies entspricht dem Zweck des § 68 Satz 3 FGO, den Kläger zu schützen und zu verhindern, daß er gegen seinen Willen aus dem Verfahren gedrängt wird (vgl. BFH-Entscheidungen vom 24. Mai 1991 III R 105/89, BFHE 165, 345, BStBl II 1992, 123; vom 11. Februar 1994 III B 127/93, BFHE 173, 14, BStBl II 1994, 658; in BFHE 176, 315 [BFH 24.01.1995 - IX R 22/94], BStBl II 1995, 328).

  • BFH, 12.01.1989 - V R 129/84

    Zur Frage eines einheitlichen land- und forstwirtschaftlichen Betriebes bei …

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Sie trägt u. a. vor: Die auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12. März 1992 V R 55/88 (BFHE 168, 454, BStBl II 1992, 982) gestützte Auffassung des FG, ein Nebenbetrieb i. S. des § 24 Abs. 2 Satz 2 UStG setze voraus, daß die Betriebsteile zum Unternehmen desselben Unternehmers gehörten, widerspreche dem BFH-Urteil vom 12. Januar 1989 V R 129/84 (BFHE 156, 281, BStBl II 1989, 432), wonach insoweit im Umsatzsteuer- wie im Einkommensteuerrecht die gleichen Beurteilungsgrundsätze und Abgrenzungskriterien maßgebend seien.

    Liegt die für die Anwendung des § 24 Abs. 2 Satz 2 UStG erforderliche Identität des Unternehmers beim Hauptbetrieb und beim Nebenbetrieb nicht vor, stellt sich die nach den Grundsätzen des BFH-Urteils in BFHE 156, 281, BStBl II 1989, 432 zu beurteilende Frage, ob von einem einheitlichen Betrieb oder von umsatzsteuerrechtlich (und einkommensteuerrechtlich) getrennten Betrieben auszugehen ist, nicht mehr.

  • BFH, 12.03.1992 - V R 55/88

    Anerkennung eines land- und forstwirtschaftlichen Nebenbetriebs

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Sie trägt u. a. vor: Die auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12. März 1992 V R 55/88 (BFHE 168, 454, BStBl II 1992, 982) gestützte Auffassung des FG, ein Nebenbetrieb i. S. des § 24 Abs. 2 Satz 2 UStG setze voraus, daß die Betriebsteile zum Unternehmen desselben Unternehmers gehörten, widerspreche dem BFH-Urteil vom 12. Januar 1989 V R 129/84 (BFHE 156, 281, BStBl II 1989, 432), wonach insoweit im Umsatzsteuer- wie im Einkommensteuerrecht die gleichen Beurteilungsgrundsätze und Abgrenzungskriterien maßgebend seien.

    Aus prozeßökonomischen Gründen weist der Senat darauf hin, daß die Klägerin das BFH-Urteil in BFHE 168, 454, BStBl II 1992, 982 offenbar mißversteht.

  • BFH, 05.05.1994 - VI R 98/93

    Während Klageverfahren ergehender Änderungsbescheid ist i. d. R. dem …

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Sie hat zwar die Monatsfrist des § 68 Satz 2 FGO, die mit der Bekanntgabe des Jahresbescheides an ihren Prozeßbevollmächtigten am 10. Mai 1995 in Lauf gesetzt worden ist (…vgl. BFH-Urteile vom 24. Februar 1994 V R 74/92, BFH/NV 1995, 365; vom 5. Mai 1994 VI R 98/93, BFHE 174, 208, BStBl II 1994, 806) nicht eingehalten.
  • BFH, 21.02.1991 - V R 130/86

    Änderung des Verfahrensgegenstandes (§ 68 FGO) nach Ersetzung eines …

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Die Klägerin war berechtigt, den Umsatzsteuer-Jahresbescheid gemäß § 68 Satz 1 FGO zum Gegenstand des Verfahrens zu machen (vgl. BFH-Urteil vom 21. Februar 1991 V R 130/86, BFHE 163, 408, BStBl II 1991, 465).
  • BFH, 11.02.1994 - III B 127/93

    Aussetzung bzw. Ruhen des Klageverfahrens gegen ursprünglichen Steuerbescheid …

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Dies entspricht dem Zweck des § 68 Satz 3 FGO, den Kläger zu schützen und zu verhindern, daß er gegen seinen Willen aus dem Verfahren gedrängt wird (vgl. BFH-Entscheidungen vom 24. Mai 1991 III R 105/89, BFHE 165, 345, BStBl II 1992, 123; vom 11. Februar 1994 III B 127/93, BFHE 173, 14, BStBl II 1994, 658; in BFHE 176, 315 [BFH 24.01.1995 - IX R 22/94], BStBl II 1995, 328).
  • BFH, 24.05.1991 - III R 105/89

    1. Die erneute Ausübung des Veranlagungswahlrechts bei Änderung der …

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Dies entspricht dem Zweck des § 68 Satz 3 FGO, den Kläger zu schützen und zu verhindern, daß er gegen seinen Willen aus dem Verfahren gedrängt wird (vgl. BFH-Entscheidungen vom 24. Mai 1991 III R 105/89, BFHE 165, 345, BStBl II 1992, 123; vom 11. Februar 1994 III B 127/93, BFHE 173, 14, BStBl II 1994, 658; in BFHE 176, 315 [BFH 24.01.1995 - IX R 22/94], BStBl II 1995, 328).
  • BFH, 24.02.1994 - V R 74/92

    Anforderungen an die Bekanntgabe eines Umsatzsteuerbescheides

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Sie hat zwar die Monatsfrist des § 68 Satz 2 FGO, die mit der Bekanntgabe des Jahresbescheides an ihren Prozeßbevollmächtigten am 10. Mai 1995 in Lauf gesetzt worden ist (vgl. BFH-Urteile vom 24. Februar 1994 V R 74/92, BFH/NV 1995, 365; vom 5. Mai 1994 VI R 98/93, BFHE 174, 208, BStBl II 1994, 806) nicht eingehalten.
  • BFH, 22.08.1994 - V B 179/93

    Betriebsteilung zwischen Ehegatten in der Landwirtschaft

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Dem entspricht die Rechtsprechung des BFH, wonach die ertragsteuerrechtliche Nichtanerkennung einer Betriebsteilung für die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung, wer mit dem abgeteilten Betriebsteil welche Umsätze ausgeführt hat, keine Bedeutung hat (vgl. BFH-Beschluß vom 22. August 1994 V B 179/93, BFH/NV 1995, 552).
  • BFH, 13.07.1994 - XI R 49/93

    Spruchreife bei mehrere Rechtsfragen betreffenden Jahressteuerbescheiden

    Auszug aus BFH, 26.10.1995 - XI R 26/94
    Sie wird zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zurückverwiesen (vgl. auch BFH-Urteil vom 13. Juli 1994 XI R 49/93, BFH/NV 1995, 52, m. w. N.;… Offerhaus in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, 10. Aufl., § 127 FGO Rz. 10, 11).
  • BFH, 08.02.2001 - VII R 59/99

    Kfz-Steuerbefreiung für Hilfsgütertransporte

    Danach wird die Monatsfrist des § 68 Satz 2 FGO a.F. grundsätzlich durch die Jahresfrist des § 55 Abs. 2 FGO ersetzt (…BFH-Beschluss vom 16. Januar 1997 VI B 152/96, BFH/NV 1997, 584;… BFH-Urteile vom 24. Juli 1996 X R 139/93, BFH/NV 1997, 105; vom 24. Juli 1996 I R 35/94, BFHE 181, 57, BStBl II 1996, 583; vom 26. Oktober 1995 XI R 26/94, BFH/NV 1996, 444; vom 24. Januar 1995 IX R 22/94, BFHE 176, 315, BStBl II 1995, 328).
  • BFH, 29.10.1997 - X R 37/95

    Bekanntgabe eines Änderungsbescheids im Klageverfahren

    b) Ändert das FA einen mit der Klage angefochtenen Steuerbescheid während des gerichtlichen Verfahrens, in welchem der Kläger durch einen Prozeßbevollmächtigten ordnungsgemäß vertreten ist, so ist seit dem 1. Januar 1993 der Änderungsbescheid dem Prozeßbevollmächtigten bekanntzugeben (BFH-Urteile in BFHE 174, 208, BStBl II 1994, 806;… vom 7. Februar 1995 VIII R 27/93, BFH/NV 1996, 136; vom 26. Oktober 1995 XI R 26/94, BFH/NV 1996, 444).
  • BFH, 29.01.2003 - XI R 84/00

    Zweck des § 68 Satz 3 FGO a.F.

    Der Streitfall ist daher mit den Sachverhalten, über die der BFH in den Urteilen vom 26. Oktober 1995 XI R 26/94 (BFH/NV 1996, 444) und vom 17. April 1996 X R 98/95 (…BFH/NV 1996, 900) zu entscheiden hatte, nicht vergleichbar.

    Der Zweck des § 68 Satz 3 FGO a.F., den Kläger zu schützen und zu verhindern, dass er gegen seinen Willen aus dem Verfahren gedrängt wird, verlangt allerdings, dass der innere Zusammenhang der beiden Teile der Rechtsbehelfsbelehrung eindeutig und für den Steuerpflichtigen klar erkennbar ist (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 1996, 444).

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