Rechtsprechung
   BGH, 13.12.1995 - XII ZR 185/93   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Bestand eines gewerblichen Mietverhältnisses - Ausübung einer Verlängerungsoption - Vorliegen schwerwiegender Vertragsverletzungen - Wegfall der Geschäftsgrundlage - Bestehen eines Ausgleichsanspruchs - Errichtung eines neuen Kraftwerks als Geschäftsgrundlage

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242, § 554a, § 556 Abs. 1
    Außerordentliche Kündigung eines Vertrages unter Berufung auf Treu und Glauben

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ZMR 1996, 309



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 11.11.2010 - III ZR 57/10  

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

    Wird der Kündigungsgrund hingegen aus Vorgängen hergeleitet, die dem Einfluss des Kündigungsgegners entzogen sind und aus der eigenen Interessensphäre des Kündigenden herrühren, rechtfertigt dies nur in Ausnahmefällen die fristlose Kündigung (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 185/93 - ZMR 1996, 309, 311 und vom 29. November 1995 - XII ZR 230/94 - BGHR BGB § 242 Kündigung, wichtiger Grund 10 jew. zum Mietvertrag).
  • BGH, 16.02.2000 - XII ZR 279/97  

    Rechtsposition des Mieters eines Ladenlokals nach unbefriedigender

    Eine solche vertragliche Risikoverteilung bzw. Risikoübernahme schließt für den Betroffenen - abgesehen von extremen Ausnahmefällen, in denen eine unvorhergesehene Entwicklung mit unter Umständen existentiell bedeutsamen Folgen für eine Partei eintritt (vgl. etwa Senatsurteil vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 185/93 = BGHR BGB § 242 Geschäftsgrundlage 54) - regelmäßig die Möglichkeit aus, sich bei Verwirklichung des Risikos auf Wegfall der Geschäftsgrundlage zu berufen (vgl. Staudinger/Emmerich aaO Vorbemerkung zu § 537 Rdn. 31 ff.).
  • BGH, 13.07.2004 - KZR 10/03  

    "CITROEN"; Zeitlich maßgebliches Recht für die EG-kartellrechtliche Wirksamkeit

    (1) Die außerordentliche Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses aus wichtigem Grund setzt allerdings kein Verschulden des Kündigungsgegners voraus (BGH, Urt. v. 13.12.1995 - XII ZR 185/93, ZMR 1996, 309 unter B 2 a; für Handelsvertreterverträge: Umkehrschluß aus § 89a Abs. 2, § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB; Küstner/Thume, Handbuch des gesamten Außendienstrechts, Bd. 1, 3. Aufl., Rdn. 1739).
  • KG, 14.07.2014 - 8 U 140/13  

    Fehlen der Geschäftsgrundlage für einen formularmäßigen Gewerberaummietvertrag:

    Dem Kläger wäre auch nicht, was bei einer Kündigung wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage in Betracht kommen kann (vgl. BGH, Urteil vom 13.12.1995 - XII ZR 185/93 - ZMR 1996, 309), im Wege der Vertragsanpassung nach richterlichem Ermessen eine Ausgleichsleistung aufzuerlegen gewesen, denn der Vortrag des Beklagten zu Aufwendungen ist nicht hinreichend substantiiert und trotz Bestreitens im Schriftsatz des Klägers vom 5.6.2013 nicht in geeigneter Weise unter Beweis gestellt worden; die Ankündigung im Schriftsatz vom 1.4.2014, Rechnungen vorzulegen, reichte nicht aus.
  • OLG Dresden, 08.02.2017 - 5 U 1669/16  

    Wegen Störung der Geschäftsgrundlage darf gekündigt werden!

    Ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung des Mietvertrages setzt danach voraus, dass dem Kündigenden die Fortsetzung des Mietverhältnisses unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht zugemutet werden kann, was regelmäßig nur dann angenommen werden kann, wenn die Gründe, auf welche die Kündigung gestützt wird, im Risikobereich des Kündigungsgegners liegen (vgl. BGH, Urteil vom 13.12.1995, XII ZR 185/93, ZMR 1996, 309; Urteil vom 07.03.2013, III ZR 231/12, NJW 2013, 2021; Senatsurteil vom 03.12.2002, 5 U 1270/02, NJW 2003, 1819; vgl. auch Hirsch WuM 2006, 418, 424).
  • OLG Dresden, 16.08.2012 - 5 U 1350/11  

    Wirtschaftliche Unmöglichkeit; Wegfall der Geschäftsgrundlage; Kündigung

    Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nach § 543 Abs. 1 BGB scheidet aus, denn sie setzt grundsätzlich voraus, dass der Kündigungsgrund in der Person oder dem Risikobereich des Kündigungsgegners begründet ist (vgl. BGH, Urteil vom 13.12.1995, XII ZR 185/93, ZMR 1996, 309; Senatsurteil vom 03.12.2002, 5 U 1270/02, NJW 2003, 1819; ebenso allgemein zur Kündigung aus wichtigem Grund: BGH, Urteil vom 11.11.2010, III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916).

    Dies entspricht auch der Rechtsprechung des für die Geschäftsraummiete zuständigen XII. Zivilsenates des BGH (vgl. Urteil vom 13.12.1995, a.a.O.) und des Senates (Senatsurteil vom 03.12.2002, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.11.2005 - 16 A 3819/99  

    Schonung von Vermögensansprüchen aus einem Grabpflegevertrag nach § 88 Abs. 3 S.

    BGH, Urteile vom 7. Oktober 2004 - I ZR 18/02 -, a.a.O.; vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 185/03 - ZMR 1996, 309, sowie Juris; vom 29. November 1995 - XII ZR 230/94 -, NJW 1996, 714; vom 19. April 1978 - VIII ZR 182/76 -, MDR 1978, 924, sowie Juris.

    vgl. BGH, Urteil vom 8. Februar 1978 - VIII ZR 221/76 -, MDR 1978, 658, und Juris; BGH, Urteil vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 185/93 -, Juris.

  • BGH, 24.05.2000 - VIII ZR 329/98  

    Auslegung einer Gewinngarantie in einem Kaufvertrag über Gesellschaftsanteile

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann nicht Geschäftsgrundlage sein, was die Parteien schon in ihren Vertragsbestimmungen berücksichtigt haben (vgl. BGH, Urteile vom 24. November 1998 - X ZR 21/97, NJW-RR 1999, 923 unter 2 a; vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 185/93, BGHR BGB § 242 Geschäftsgrundlage 54; vom 27. September 1991 - V ZR 191/90, WM 1992, 153 unter 1 = ZIP 1991, 1599; vom 1. Februar 1990 - VII ZR 176/88, WM 1990, 1118 unter I 2 c aa = NJW-RR 1990, 601).
  • OLG Dresden, 03.12.2002 - 5 U 1270/02  

    Mietvertrag; außerordentliche Kündigung; wichtiger Grund

    Demnach kann eine Kündigung aus wichtigem Grund in der Regel nur auf Umstände gestützt werden, die in der Person oder im Risikobereich des Kündigungsgegners begründet sind (BGH ZMR 1996, 309).

    In einem weiteren Fall ist der BGH davon ausgegangen, dass die Geschäftsgrundlage des Mietvertrages dadurch weggefallen sei, dass der Neubau eines Kraftwerkes am Standort der Mietsache im Interesse der Stromversorgung für die gesamte Region unumgänglich geboten sei und deshalb das Gebäude abgerissen werden müsse (BGH ZMR 1996, 309, 311).

  • BGH, 23.01.2002 - XII ZR 5/00  

    Kündigung eines Mietvertrages wegen Vermögensverfall einer Mietvertragspartei

    Grundlage für dieses Kündigungsrecht ist § 242 BGB (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1977 - VIII ZR 119/76 - WM 1978, 271, 273; vgl. Senatsurteil vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 185/93 - ZMR 1996, 309, 312 m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 14.08.2007 - 6 U 93/06  

    Schadensersatzansprüche eines Kabelnetzbetreibers bei Abriss von Wohneinheiten

  • OLG Stuttgart, 02.03.2011 - 5 U 137/10  

    Streitwert einer Räumungsklage: Bemessung des Vergleichsmehrwerts;

  • OLG Düsseldorf, 16.02.2006 - 10 U 116/05  

    Die Installation der Videokameraattrappe stellt keinen wichtigen Grund i.S. des §

  • BGH, 24.11.1999 - XII ZR 209/97  

    Anpassung eines Mietvertrages eines Wohnobjekts für US-Streitkräfte nach deren

  • OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14  

    Vermieter erwirbt kein Eigentum: Vertragsstrafe auch ohne vereinbarte Obergrenze

  • OLG Koblenz, 08.11.2004 - 12 U 1470/03  

    Praxisraummiete durch Anästhesisten in Privatklinik: Schließung des

  • OLG München, 29.10.2009 - 3 U 3092/09  

    Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Strahlung einer

  • LG Stuttgart, 23.07.2003 - 27 O 210/03  

    Gewerberaummiete: Außerordentliche fristlose Kündigung wegen Existenzgefährdung;

  • LG Bielefeld, 21.11.2008 - 3 O 365/06  
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