Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- ibr-online
Unwirksame AGB zu Baustrom, Bauschutt und Bauwasser
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Besonderen Vertragsbedingungen nach dem kommunalen einheitlichen Verdingungsmuster; Auslegung allgemeiner Geschäftsbedingungen; Vertragliche Nebenpflichten des Werkunternehmers ; Abwägung zwischen Pflichtenkumulierung und Vertragsgerechtigkeit
Besprechungen u.ä. (2)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Umlageklauseln für Baustrom und Bauwasser unwirksam? (IBR 1997, 363)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Bauschuttklausel unwirksam? (IBR 1997, 413)
Verfahrensgang
- LG Heilbronn, 04.11.1996 - 7 O 1121/96
- OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Papierfundstellen
- NJW-RR 1998, 312
- ZIP 1998, 502
- BB 1998, 502
- BauR 1998, 408 (Ls.)
- BauR 1998, 409
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (11)
- BGH, 25.06.1991 - XI ZR 257/90
Formularmäßige Überwälzung von Schäden in AGB der Banken
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Eine solche wesentliche Abweichung liegt immer dann vor, wenn die (abbedungene) dispositive gesetzliche Regelung nicht nur auf Zweckmäßigkeitserwägungen beruht, sondern eine Ausprägung des Gerechtigkeitsgebots darstellt (BGHZ 89, 206 [211] = NJW 1984, 1182 = LM § 9 [Bm] AGBG Nr. 5; BGHZ 115, 38 [42] = NJW 1991, 2414 = LM H. 3-1992 § 104 BGB Nr. 10 jeweils m. w. Nachw.).Vielmehr reicht aus, daß sie in allgemeinen, am Gerechtigkeitsgedanken ausgerichteten und auch das betreffende Rechtsgebiet anwendbaren Grundsätzen ihren Niederschlag gefunden haben (BGHZ 115, 38 [42] m. w. Nachw. = NJW 1991, 2414 = LM H. 3-1992 § 104 BGB Nr. 10).
- BGH, 17.11.1992 - X ZR 12/91
Inhaltskontrolle von Preisbareden beim Werkvertrag
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Denn § 632 II BGB stellt keinen Kontrollmaßstab i. S. von § 8 AGBG dar (BGHZ 116, 117 [119] = NJW 1992, 688 = LM H. 6-1992 § 8 AGBG Nr. 18; BGH, NJW-RR 1993, 430 [431]).Entgegen der Auffassung der Bekl. folgt aus der Entscheidung BGH, NJW-RR 1993, 430 nichts anderes.
- BGH, 17.03.1993 - VIII ZR 180/92
Laufzeit der Dauerschuld ab Vertragsbeginn - Verbot alternativloser …
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
In der Eintragung der Prozentsätze liegt lediglich eine notwendige, aber unselbständige Ergänzung der Klauseln, die ihr nicht den Charakter von Allgemeinen Geschäftsbedingungen i. S. von § 1 I 1 AGBG nehmen (vgl. BGHZ 122, 63 [65] = NJW 1993, 1651 = LM H. 8-1993 § 11 Ziff. 12 a AGBG Nr. 5 für einen vergleichbar gelagerten Sachverhalt).
- BGH, 30.11.1993 - XI ZR 80/93
Richterliche Inhaltskontrolle von Gebührenklauseln in AGB der Banken und …
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Sie sind deshalb der Inhaltskontrolle nach den §§ 9-11 AGBG nicht entzogen (BGHZ 91, 316 [318] = NJW 1984, 2160 = LM § 9 [Cc] AGBG Nr. 4; BGHZ 93, 358 [361] = NJW 1985, 3013 = LM § 8 AGBG Nr. 8; BGHZ 124, 254 = NJW 1999, 318 = LM H. 4-1994 § 8 AGBG Nr. 22). - BGH, 19.11.1991 - X ZR 63/90
Inhaltskontrolle von Preisabreden
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Denn § 632 II BGB stellt keinen Kontrollmaßstab i. S. von § 8 AGBG dar (BGHZ 116, 117 [119] = NJW 1992, 688 = LM H. 6-1992 § 8 AGBG Nr. 18; BGH, NJW-RR 1993, 430 [431]). - BGH, 21.12.1983 - VIII ZR 195/82
Formularmäßige Anpassung des Gebiets eines Vertragshändlers
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Eine solche wesentliche Abweichung liegt immer dann vor, wenn die (abbedungene) dispositive gesetzliche Regelung nicht nur auf Zweckmäßigkeitserwägungen beruht, sondern eine Ausprägung des Gerechtigkeitsgebots darstellt (BGHZ 89, 206 [211] = NJW 1984, 1182 = LM § 9 [Bm] AGBG Nr. 5; BGHZ 115, 38 [42] = NJW 1991, 2414 = LM H. 3-1992 § 104 BGB Nr. 10 jeweils m. w. Nachw.). - BGH, 05.06.1984 - X ZR 75/83
Verbotene Preisnebenabrede
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Sie sind deshalb der Inhaltskontrolle nach den §§ 9-11 AGBG nicht entzogen (BGHZ 91, 316 [318] = NJW 1984, 2160 = LM § 9 [Cc] AGBG Nr. 4; BGHZ 93, 358 [361] = NJW 1985, 3013 = LM § 8 AGBG Nr. 8; BGHZ 124, 254 = NJW 1999, 318 = LM H. 4-1994 § 8 AGBG Nr. 22). - BGH, 06.02.1985 - VIII ZR 61/84
Inhaltskontrolle von formularmäßigen Vereinbarungen über das Entgelt für den …
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Sie sind deshalb der Inhaltskontrolle nach den §§ 9-11 AGBG nicht entzogen (BGHZ 91, 316 [318] = NJW 1984, 2160 = LM § 9 [Cc] AGBG Nr. 4; BGHZ 93, 358 [361] = NJW 1985, 3013 = LM § 8 AGBG Nr. 8; BGHZ 124, 254 = NJW 1999, 318 = LM H. 4-1994 § 8 AGBG Nr. 22). - BGH, 25.06.1992 - VII ZR 128/91
Aushandeln von Vertragsklauseln; Unwirksame Verjährungsklausel in …
- OLG Karlsruhe, 08.03.1994 - 8 U 46/93
Wirksamkeit sogenannter Umlageklauseln; Anforderungen an die Substantiierung …
Auszug aus OLG Stuttgart, 25.07.1997 - 2 U 4/97
Ebensowenig war hier darüber zu entscheiden, ob die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers - isoliert - einen pauschalen Abzug in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der Schlußrechnungssumme für die Baustellenversorgung--entsorgung vorsehen dürfen (bejaht von OLG Karlsruhe, BauR 1995, 113). - OLG München, 24.11.1988 - 29 U 2858/88
Klauseln; Geschäftsbedingungen; Bauhandwerker; Bauträger; Beseitigungskosten; …
- OLG Hamburg, 04.12.2013 - 13 U 1/09
Bauvertrag: Wirksamkeit einer formularmäßigen Klausel über den Abzug einer …
Denn die Klausel benachteiligt wegen der fehlenden Anknüpfung des Abzugs an die tatsächliche Abnahme von Wasser/Strom überhaupt aber auch wegen jeglichen Bezugs auf den tatsächlichen Verbrauch den Auftragnehmer entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen (OLG Stuttgart, NJW-RR 1998, 312, 313; OLG Hamm, NJW-RR 1997, 1042, 1043). - BGH, 10.06.1999 - VII ZR 365/98
Keine Inhaltskontrolle für Preisabreden (Überwälzung von Wasserkosten auf den …
Daher kann entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts (vgl. auch OLG Stuttgart, NJW-RR 1998, 312 f) die Beklagte als Besteller nur dann das der Höhe nach pauschalierte Entgelt für Bauwasser fordern, wenn der Unternehmer nachweislich von ihrem Angebot, das von ihr zur Verfügung gestellte Bauwasser zu nutzen, Gebrauch gemacht hat. - OLG Düsseldorf, 11.09.2026 - 1 CC 3/25
Planübergabe ist auch im VOB/B-Vertrag keine Vertragspflicht!
Entscheidung des BGH (…Urt. v. 10.06.1999 - VII ZR 365/98) ergangen (etwa OLG Stuttgart, Urt. v. 25.07.1997 - 2 U 4/97).
- OLG Dresden, 27.06.2003 - 11 U 1549/00
Bauhandwerkersicherheit; Verzug; Zurückbehaltungsrecht; Nachbesserung; Abnahme; …
bb) Das OLG Stuttgart (NJW-RR 98, 312) meint, der pauschale Abzug für den Gebrauch von Strom und Wasser benachteilige den Unternehmer unangemessen, weil er auch dann zahlen müsse, wenn er überhaupt keinen Strom und kein Wasser verbraucht habe. - OLG Köln, 16.04.1999 - 2 Wx 72/98
EG-Gesellschaftsteuerrichtlinie vom 17. Juli 1969 (69/355/EWG
Rn. 26 Aus der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes folgt zwar, daß die Gebühren für eine Handelsregistereintragung nicht erhoben werden dürfen, soweit ihre Höhe gegen Gemeinschaftsrecht verstößt (Senat, Beschluß vom 16. November 1998, 2 Wx 45/98, OLGR 1999, 111; BayObLG, NJW 1999, 652 [653]; Gustavus, ZIP 1998, 502 [504]; Lappe, NJW 1998, 1112, [1115]; Schuck, DStR 1998, 820 [821]); der Entscheidung ist jedoch nicht zu entnehmen, daß § 26 KostO überhaupt nicht mehr für eine Gebührenerhebung im Rahmen eines Registerverfahrens herangezogen werden kann und damit - entsprechend der Ansicht der Beteiligten zu 1) - bis zu der geplanten Einführung von aufwandsbezogenen Festgebühren (vgl. BayObLG, NJW 1999, 562 [564]; Runderlaß des baden-württembergischen Justizministeriums vom 27. April 1998, ZIP 1998, 1246 [1248]; Mathias, JurBüro 1998, 566) Handelsregistereintragungen kostenfrei vorgenommen werden müssten.Allerdings sind diese im Wege einer geltungserhaltenden Reduktion auf das vom Europäischen Gerichtshof tolerierte Maß zurückzuführen (vgl. BayObLG, NJW 1999, 652 [654]; Gustavus, ZIP 1998, 502 [504], Mathias, JurBüro 1998, 566).
- OLG Karlsruhe, 05.12.2002 - 14 Wx 130/01
Notarkosten: Unvereinbarkeit von Kostenansätzen mit der …
Da die genannten Richtlinienbestimmungen nach Auffassung des EuGH inhaltlich unbedingt und hinreichend genau abgefasst sind, begründen sie für die einzelnen Gesellschaften in den Mitgliedsstaaten Rechte, auf die sie sich auch vor den nationalen Gerichten berufen können (EuGH, Urteil vom 02.12.1997, C-188/95 - "Fantask" - Tz. 53 [ZIP 1998, Seite 206 ff.];… BayObLGZ 1998, S. 303 ff., 307; Gustavus, ZIP 1998, S. 502 ff., 503). - OLG Karlsruhe, 24.09.2002 - 14 Wx 133/00
Kosten eines badischen Urkundsnotars: Unvereinbarkeit der Kostenansätze für …
Da die genannten Richtlinienbestimmungen nach Auffassung des EuGH inhaltlich unbedingt und hinreichend genau abgefasst sind, begründen sie für die einzelnen Gesellschaften in den Mitgliedsstaaten Rechte, auf die sie sich auch vor den nationalen Gerichten berufen können (EuGH…, Urteil vom 02.12.1997, C-188/95 - "Fantask" - , Tz. 53 [ZIP 1998, S. 206 ff]; BayObLGZ 1998, S. 303 ff., 307, Gustavus, ZIP 1998, S. 502 ff., 503). - LG Hagen, 06.09.2023 - 21 O 75/20
Komplettheitsklausel bei Detail-Pauschalvertrag ist unwirksam!
Eine Klausel, die dem Werkunternehmer ein verbrauchsunabhängiges Entgelt für von ihm verwendeten Baustrom und/oder Bauwasser auferlegt, weicht nämlich von wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung ab (OLG Stuttgart, NJW-RR 1998, 312; OLG Hamburg, Urteil vom 04.12.2013, 13 U 1/09 = BeckRS 2013, 196588). - OLG Düsseldorf, 15.03.2005 - 21 U 195/03
Abrechnung eines insolvenzbedingt gekündigten Bauvertrages
Die formularmäßige Umlageklausel hält einer AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle nicht stand, weil sie den Auftragnehmer durch die Überbürdung verbrauchsunabhängiger Kosten unangemessen benachteiligt (vgl.: OLG Hamm NJW-RR 1997, 1042; OLG Stuttgart NJW-RR 1998, 312). - BayObLG, 26.10.2001 - 3Z BR 95/01
Verfassungsmäßigkeit der Wertgebühren in Nachlasssachen - Bewertung eines zum …
Der Senat geht im weiteren, unbeschadet der Frage, ob eine ausschließlich aus natürlichen Personen bestehende Vermögensverwaltungsgesellschaft überhaupt in den Anwendungsbereich der Richtlinie fällt (vgl. dazu Art. 3 Abs. 2 der Richtlinie; Gustavus ZIP 1998, 502/503), davon aus, dass der Vorgang der Eintragung eines Gesellschafterwechsels, wie er hier von den Gesellschaftern zu veranlassen war, grundsätzlich von Art. 10 Buchst. c erfasst wird. - BayObLG, 25.11.1998 - 3Z BR 164/98
Gebühren für Handelsregistereintragungen
- OLG Köln, 16.11.1998 - 2 Wx 45/98
Feststellungen zu dem tatsächlichen Aufwand bei der Eintragung der Niederlassung …
- KG, 15.10.2002 - 1 W 7734/00
Begrenzung der Handelsregistergebühren nach dem Eintragungsaufwand; Erhebung …
- BayObLG, 09.12.1998 - 3Z BR 245/98
Eintragung der inländischen Zweigniederlassung einer nach dem Recht der USA …
- BayObLG, 02.12.1998 - 3Z BR 244/98
Gebühren für Handelsregistereintragungen
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