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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,11745
OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08 (https://dejure.org/2009,11745)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22.07.2009 - 3 U 122/08 (https://dejure.org/2009,11745)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22. Juli 2009 - 3 U 122/08 (https://dejure.org/2009,11745)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Judicialis

    ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2; ; BGB § 565; ; BbgGO § 67 Abs. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BbgGO § 67 Abs. 2
    Berechtigung des Bürgermeisters einer Gemeinde zur Kündigung von Pachtverträgen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Berechtigung des Bürgermeisters einer Gemeinde zur Kündigung von Pachtverträgen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rückgabe d. Inventars nach Ende d. Mietverhältnisses: Wertausgleich?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZMR 2011, 37
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (12)

  • BGH, 17.11.2005 - I ZB 45/05

    Räumung der Wohnung bei Geltendmachung eines Vermieterpfandrechts

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Die Auffassung, wonach der auf Herausgabe einer unbeweglichen Sache lautende Titel auch ohne Räumung vollstreckt werden kann, steht im Einklang mit der inzwischen gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Beschl. v. 14.02.2003 - IXa ZB 10/03, BGH-Rp 2003, 707 = ZMR 2004, 734; ferner dazu BGH, Beschl. v. 17.11.2005 - I ZB 45/05, NZM 2006, 149 = ZMR 2006, 199; Beschl. v. 10.08.2006 - I ZB 135/05, NZM 2006, 817 = BGH-Rp 2006, 1439).

    Vom Bundesgerichtshof wurde inzwischen wiederholt darauf hingewiesen, dass der Gerichtsvollzieher als Vollstreckungsorgan grundsätzlich nicht dafür zuständig ist, materiell-rechtliche Ansprüche der Parteien im Rahmen der Zwangsvollstreckung zu klären (vgl. BGH, Beschl. v. 17.11.2005 - I ZB 45/05, NZM 2006, 149 = ZMR 2006, 199, juris-Rdn. 14;… Beschl. v. 10.08.2006 - I ZB 135/05, NZM 2006, 817 = BGH-Rp 2006, 1439, juris-Rdn. 11).

  • BGH, 10.08.2006 - I ZB 135/05

    Vollstreckung eines Räumungstitels bei Geltendmachung des Vermieterpfandrechts …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Die Auffassung, wonach der auf Herausgabe einer unbeweglichen Sache lautende Titel auch ohne Räumung vollstreckt werden kann, steht im Einklang mit der inzwischen gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Beschl. v. 14.02.2003 - IXa ZB 10/03, BGH-Rp 2003, 707 = ZMR 2004, 734; ferner dazu BGH, Beschl. v. 17.11.2005 - I ZB 45/05, NZM 2006, 149 = ZMR 2006, 199; Beschl. v. 10.08.2006 - I ZB 135/05, NZM 2006, 817 = BGH-Rp 2006, 1439).

    Vom Bundesgerichtshof wurde inzwischen wiederholt darauf hingewiesen, dass der Gerichtsvollzieher als Vollstreckungsorgan grundsätzlich nicht dafür zuständig ist, materiell-rechtliche Ansprüche der Parteien im Rahmen der Zwangsvollstreckung zu klären (…vgl. BGH, Beschl. v. 17.11.2005 - I ZB 45/05, NZM 2006, 149 = ZMR 2006, 199, juris-Rdn. 14; Beschl. v. 10.08.2006 - I ZB 135/05, NZM 2006, 817 = BGH-Rp 2006, 1439, juris-Rdn. 11).

  • BGH, 14.02.2003 - IXa ZB 10/03

    Vollstreckung der Räumung und Herausgabe eines Altenwohnheims

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Die Auffassung, wonach der auf Herausgabe einer unbeweglichen Sache lautende Titel auch ohne Räumung vollstreckt werden kann, steht im Einklang mit der inzwischen gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Beschl. v. 14.02.2003 - IXa ZB 10/03, BGH-Rp 2003, 707 = ZMR 2004, 734; ferner dazu BGH, Beschl. v. 17.11.2005 - I ZB 45/05, NZM 2006, 149 = ZMR 2006, 199; Beschl. v. 10.08.2006 - I ZB 135/05, NZM 2006, 817 = BGH-Rp 2006, 1439).

    Hier geht es insbesondere darum, ob die Beklagte auch die Herausgabe des Zubehörs der Immobilie schuldet, das - nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Beschl. v. 14.02.2003 - IXa ZB 10/03, BGH-Rp 2003, 707 = ZMR 2004, 734, juris-Rdn. 7) - ohne weiteres der Zwangsvollstreckung unterliegt, selbst wenn es im Titel nicht gesondert erwähnt wird.

  • BGH, 06.03.1986 - VII ZR 235/84

    Formerfordernis bei Abnahme einer Bauleistung durch eine kommunale …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    (1) Kündigungserklärungen sind streng einseitige und unmittelbar rechtsgestaltende Willensäußerungen; hierin unterscheiden sie sich von den Erklärungen im Sinne des § 67 Abs. 2 der seinerzeit geltenden Gemeindeordnung für das Land Brandenburg (BbgGO), durch welche die Gemeinde verpflichtet werden soll und die dem kommunalrechtlichen Vier-Augen-Prinzip unterliegen (…vgl. bereits OLG Brandenburg, Urt. v. 29.11.2000 - 3 U 111/99, juris-Rdn. 79; ferner zur Abnahme einer Bauleistung nach saarländischem Kommunalrecht BGHZ 97, 224).

    Als Verpflichtungsgeschäft in diesem Sinne gelten nach allgemeiner Auffassung, die der Senat in ständiger Rechtsprechung teilt, rechtsgeschäftliche Erklärungen, die unmittelbar auf eine Verpflichtung der Gemeinde abzielen, so dass diese keine bloße Nebenfolge der Willensäußerung ist; Erklärungen, die zwar die Gemeinde wirtschaftlich belasten, aber keine neue Verpflichtung zur Folge haben, wie beispielsweise Verfügungsgeschäfte oder Abnahmeerklärungen, werden nicht erfasst (vgl. BGHZ 97, 224, 227;… ferner OLG Brandenburg, Urt. v. 23.10.2008 - 5 U 136/07, juris-Rdn. 25 f.;… OVG Brandenburg, Beschl. v. 12.06.2002 - 1 A 178/00.Z, juris-Rdn. 5;… OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 11.06.2007 - 10 N 116.05, juris-Rdn. 4).

  • BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83

    Haftung der Gemeinde bei Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages mangels …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Völlig unerheblich ist für das Außenverhältnis, ob die Gemeindevertretung zuvor einen entsprechenden Beschluss gefasst hat, ob dabei alle Formalien gewahrt wurden und was der Beweggrund für die Beschlussfassung war (vgl. dazu BGHZ 92, 164, 169).
  • BGH, 09.05.1996 - VII ZR 143/94

    Bemessung des Streitwerts bei einseitiger Erledigungserklärung

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Maßgeblich sind gemäß der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung, der sich der Senat angeschlossen hat, regelmäßig die bis zur einseitigen Erledigungserklärung - die hier vom Kläger bereits im ersten Rechtszug abgegeben wurde - angefallenen Gerichts- und Parteikosten (vgl. BGH, Beschl. v. 09.05.1996 - VII ZR 143/94, NJW-RR 1996, 1210 = WM 1996, 1563;… ferner dazu Zöller/Herget, ZPO, 27. Aufl., § 3 Rdn. 16 Stichwort " Erledigung der Hauptsache "; jeweils m.w.N.).
  • BGH, 30.04.2003 - V ZB 71/02

    Auslegung einer "selbständigen Anschlussberufung"

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Die Berufung des Klägers kann allerdings - aus rechtlichen Erwägungen - lediglich ein (unselbständiges) Anschlussrechtsmittel sein, weil schon der Wert seiner Beschwer die so genannte Erwachsenheitssumme von EUR 600, 00 nicht übersteigt; Letzteres ist jedoch für zulassungsfreie eigenständige Berufungen gegen erstinstanzliche Urteile, die - wie hier - nicht auf Säumnis einer der beiden Parteien beruhen, zwingende Zulässigkeitsvoraussetzung (§ 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO; vgl. dazu BGH, Beschl. v. 30.04.2003 - V ZB 71/02, BGHR ZPO [01.01.2002] § 524 Wahlrecht 1 = MDR 2003, 947;… Saenger/Wöstmann, Hk-ZPO, 2. Aufl., § 511 Rdn. 14 und § 524 Rdn. 7;… Schellhammer, Zivilprozess, 12. Aufl., Rdn. 1014;… Zöller/Heßler, ZPO, 27. Aufl., § 511 Rdn. 10 und § 524 Rdn. 31 a.E.).
  • OLG Brandenburg, 06.02.2008 - 3 W 3/08

    Voraussetzungen einer auf die Räumung und Herausgabe eines zu gewerblichen …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Zur Vermeidung von Wiederholungen wird vorab auf die entsprechenden Ausführungen des Senats im Beschl. v. 06. Februar 2008 - 3 W 3/08 (Kopie Anl. K6/GA I 82 ff. = Anl. B1/GA I 147 ff. = juris-Rdn 10) Bezug genommen.
  • OLG Brandenburg, 23.10.2008 - 5 U 136/07

    Maßnahmeträgervertrag: Schadensersatz wegen Verschuldens bei Vertragsschluss bei …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Als Verpflichtungsgeschäft in diesem Sinne gelten nach allgemeiner Auffassung, die der Senat in ständiger Rechtsprechung teilt, rechtsgeschäftliche Erklärungen, die unmittelbar auf eine Verpflichtung der Gemeinde abzielen, so dass diese keine bloße Nebenfolge der Willensäußerung ist; Erklärungen, die zwar die Gemeinde wirtschaftlich belasten, aber keine neue Verpflichtung zur Folge haben, wie beispielsweise Verfügungsgeschäfte oder Abnahmeerklärungen, werden nicht erfasst (vgl. BGHZ 97, 224, 227; ferner OLG Brandenburg, Urt. v. 23.10.2008 - 5 U 136/07, juris-Rdn. 25 f.;… OVG Brandenburg, Beschl. v. 12.06.2002 - 1 A 178/00.Z, juris-Rdn. 5;… OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 11.06.2007 - 10 N 116.05, juris-Rdn. 4).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.06.2007 - 10 N 116.05

    Städtebaurecht - Zahlungsansprüche aus einem städtebaulichen Vertrag, in dem mit …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 22.07.2009 - 3 U 122/08
    Als Verpflichtungsgeschäft in diesem Sinne gelten nach allgemeiner Auffassung, die der Senat in ständiger Rechtsprechung teilt, rechtsgeschäftliche Erklärungen, die unmittelbar auf eine Verpflichtung der Gemeinde abzielen, so dass diese keine bloße Nebenfolge der Willensäußerung ist; Erklärungen, die zwar die Gemeinde wirtschaftlich belasten, aber keine neue Verpflichtung zur Folge haben, wie beispielsweise Verfügungsgeschäfte oder Abnahmeerklärungen, werden nicht erfasst (vgl. BGHZ 97, 224, 227;… ferner OLG Brandenburg, Urt. v. 23.10.2008 - 5 U 136/07, juris-Rdn. 25 f.;… OVG Brandenburg, Beschl. v. 12.06.2002 - 1 A 178/00.Z, juris-Rdn. 5; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 11.06.2007 - 10 N 116.05, juris-Rdn. 4).
  • OVG Brandenburg, 12.06.2002 - 1 A 178/00
  • OLG Brandenburg, 29.11.2000 - 3 U 111/99
  • AG Bad Segeberg, 05.01.2012 - 17 C 31/11

    Nutzungsvereinbarung zum Betrieb eines Jugendzentrums mit einer Gemeinde: …

    Für das Außenverhältnis ist unerheblich, ob die Gemeindevertretung zuvor einen entsprechenden Beschluss gefasst hat, ob dabei alle Formalien gewahrt wurden und was der Beweggrund für die Beschlussfassung war; rechtsgeschäftliche Erklärungen, die der Bürgermeister, dem nach der einschlägigen Gemeindeordnung das Alleinvertretungsrecht für die Gemeinde zusteht, sind für die Gemeinde regelmäßig auch dann verbindlich, wenn entsprechende Beschlüsse der Gemeindevertretung nicht vorlagen; die fehlende Mitwirkung der Gemeindevertretung hat keinen Einfluss auf die dem Bürgermeister zustehende Vertretungsmacht, sondern berührt nur die von der Außenvertretung zu trennende interne Pflichtenbindung (…vgl. BGH, Urt. v. 20.09.1984 - III ZR 47/83, BGHZ 92, 164, 169 = NJW 1985, 1778, juris Rn. 23;… BGH, Urt. v. 18.12.1997 - VII ZR 155/96, WM 1998, 1097, juris Rn. 10;… BGH, Urt. v. 17.04.1997 - III ZR 98/96, WM 1997, 2410, juris Rn. 8-12;… BGH, Urt. v. 20.04.1966 - V ZR 50/65, WM 1866, 642 f., juris Rn. 12-14;… BAG, Urt. v. 27.09.2001 - 2 AZR 389/00, NJW 2002, 1287, juris Rn. 35;… BAG, Urt. v. 14.11.1984 - 7 AZR 133/83, BAGE 47, 179 = NJW 1986, 2271, juris Rn. 27; OLG Brandenburg, Urt. v. 22.07.2009 - 3 U 122/08, ZMR 2011, 37, juris Rn. 21 a.E.;… ArbG Naumburg, Urt. v. 28.02.2008 - 1 Ca 1904/07, juris Rn. 29).

    Zum einen betrifft diese Bestimmung lediglich Verpflichtungsgeschäfte, zu denen eine Kündigungserklärung nicht gehört (vgl. OLG Brandenburg, Urt. v. 22.07.2009 - 3 U 122/08, ZMR 2011, 37, juris Rn. 20;… nicht überzeugend dagegen ArbG Naumburg, Urt. v. 28.02.2008 - 1 Ca 1904/07, juris Rn. 31), zum anderen ist die Schriftform, die sich vorliegend schon aus § 568 Abs. 1 BGB ergibt, wie dargelegt, gewahrt.

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