Versicherungsvertragsgesetz a.F.
| 4. Abschnitt - Unfallversicherung (§§ 179 - 185) |
(1) Hängt die Leistungspflicht des Versicherers davon ab, daß der Betroffene unfreiwillig eine Gesundheitsbeschädigung erlitten hat, so wird die Unfreiwilligkeit bis zum Beweise des Gegenteils vermutet.
(2) Auf eine Vereinbarung, durch die von den Vorschriften des Absatzes 1 zum Nachteil des Betroffenen abgewichen wird, kann sich der Versicherer nicht berufen.
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Rechtsprechung zu § 180a VVG a.F.
153 Entscheidungen zu § 180a VVG a.F. in unserer Datenbank:
- OLG Schleswig, 23.06.2011 - 16 U 134/10
Selbstverstümmelung nicht erwiesen - Unfallversicherung muss zahlen
Zum selben Verfahren:
- BGH, 18.01.2012 - IV ZR 142/11
Wahrung der Klagefrist nach Leistungsablehnung des Versicherers: Klageerhebung ...
- LG Kiel, 08.10.2010 - 6 O 77/07
Frage des Vorliegens eines Unfalls oder einer freiwillige Selbstverstümmelung
- BGH, 18.01.2012 - IV ZR 142/11
- OLG Düsseldorf, 09.06.1998 - 4 U 141/97
Widerlegung der Vermutung der Unfreiwilligkeit des Unfallereignisses
- OLG Koblenz, 21.09.1990 - 10 U 940/89
Unfallversicherungsschutz wegen einer Handverletzung (Verlust eines Fingers); ...
- LAG Köln, 02.03.1995 - 10 Sa 1084/94
Arbeitgeber: Fürsorgepflicht - Geltendmachung des Versicherungsanspruchs für den ...
- BGH, 18.02.1987 - IVa ZR 196/85
Anspruch auf Zahlung eines Betrags aus der Unfalltod-Versicherungssumme bei ...
- OLG München, 14.01.2011 - 25 U 2751/10
Unfallversicherung: Nicht widerlegte Unfreiwilligkeitsvermutung trotz Indizien ...
- OLG Hamm, 02.12.2011 - 20 U 83/11
Anforderungen an den Nachweis der Unfreiwilligkeit einer Gesundheitsbeschädigung ...
- BGH, 15.06.1994 - IV ZR 126/93
Vermutung der Unfreiwilligkeit - Unfall - Widerlegung