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Rechtsprechung
   LG Dresden, 08.02.2024 - EV 3 O 2529/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,1748
LG Dresden, 08.02.2024 - EV 3 O 2529/23 (https://dejure.org/2024,1748)
LG Dresden, Entscheidung vom 08.02.2024 - EV 3 O 2529/23 (https://dejure.org/2024,1748)
LG Dresden, Entscheidung vom 08. Februar 2024 - EV 3 O 2529/23 (https://dejure.org/2024,1748)
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Volltextveröffentlichung

Kurzfassungen/Presse (4)

  • lto.de (Pressebericht, 08.02.2024)

    Jan Böhmermann verliert Honig-Streit: Des Imkers süße Rache

  • beck-aktuell.NACHRICHTEN (Kurzinformation)

    1:0 für Imker: "Beewashing-Honig" darf mit Böhmermann-Bild werben - 0 für Imker: "Beewashing-Honig" darf mit Böhmermann-Bild werben

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    "Beewashing-Honig" darf mit Böhmermann-Bild werben - Kein Unterlassungsanspruch wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte

  • lto.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 16.01.2024)

    Eilverfahren gegen Imker: Muss Jan Böhmermann Beewashing-Werbung dulden?

In Nachschlagewerken

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (15)

  • BGH, 26.10.2006 - I ZR 182/04

    Sixt-Werbung mit Lafontaine-Bild wegen satirischer Natur zulässig

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Die unbefugte kommerzielle Nutzung eines Bildnisses oder Namens stellt immer einen Eingriff in den vermögensrechtlichen Zuweisungsgehalt des Rechts am eigenen Bild und am eigenen Namen dar, denn die Entscheidung ob und wie das eigene Bildnis für Werbezwecke verfügbar gemacht werden soll, ist wesentlicher Bestandteil des Persönlichkeitsrechts (BGH, Urteil vom 26.10.2006 - I ZR 182/04, BGHZ 169, 340 Rn. 19; BGH…, Urteil vom 18.11.2010 - I ZR 119/08 Rn. 12 - juris; OLG Dresden…, Urteil vom 21.08.2018 - 4 U 1822/17 Rn. 21 - juris).

    Unter Berücksichtigung der Intensität des Eingriffs ist zu ermitteln, ob dem Vermögenswerten Bestandteil des Persönlichkeitsrechts ein größeres Gewicht beizumessen ist als der Rechtsposition, auf die sich die Verfügungsbeklagte unter Berufung auf Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG stützt (BGH, Urteil vom 26.10.2006 -I ZR 182/04, BGHZ 169, 340 Rn. 18).

    Sofern die Werbung keine berechtigten ideellen Interessen verletzt, ist dem Persönlichkeitsrecht des Verfügungsklägers jedenfalls dann kein Vorrang einzuräumen, wenn sich die streitgegenständliche Werbung in satirisch-spöttischer Form mit einer die Öffentlichkeit wesentlich interessierenden Frage auseinandersetzt (vgl. BGHZ 169, 340 Rn. 20).

  • BGH, 14.05.2002 - VI ZR 220/01

    Marlene Dietrich III

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Der Anwendungsbereich des § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG ist hingegen eröffnet, wenn neben dem Werbezweck auch ein Informationsgehalt für die Allgemeinheit tritt (BGH, GRUR 1997, 125, 126; BGHZ 151, 26, 30).

    Davon umfasst ist auch die Veröffentlichung eines Bildnisses, welches die Meinungsäußerung transportiert oder ergänzt (vgl. BVerfGE 71, 162, 175; BGH, GRUR 1997, 125, 126; BGHZ 151, 26, 30).

  • BGH, 01.10.1996 - VI ZR 206/95

    Verbreitung des Bildes eines Künstlers mit nicht autorisierten Tonträgern

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Der Anwendungsbereich des § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG ist hingegen eröffnet, wenn neben dem Werbezweck auch ein Informationsgehalt für die Allgemeinheit tritt (BGH, GRUR 1997, 125, 126; BGHZ 151, 26, 30).

    Davon umfasst ist auch die Veröffentlichung eines Bildnisses, welches die Meinungsäußerung transportiert oder ergänzt (vgl. BVerfGE 71, 162, 175; BGH, GRUR 1997, 125, 126; BGHZ 151, 26, 30).

  • BVerfG, 10.07.2002 - 1 BvR 354/98

    Bonnbons

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Entsprechend des Bundesverfassungsgerichtes gilt abschließend der Grundsatz "in dubio pro libertate", wonach im Zweifel zugunsten einer freien Grundrechtsausübung zu entscheiden ist und jede Satire wenigstens unter den Schutz der Meinungsfreiheit fällt, so dass bei werkgerechter Auslegung diejenigen Deutungen vorzuziehen sind, die für die Ermöglichung der Satire sprechen (BVerfG, NJW 2002, 3767 - Bonbons).
  • BVerfG, 15.12.1999 - 1 BvR 653/96

    Caroline von Monaco II

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Der Schutzumfang des Persönlichkeitsrechts muss durch eine Abwägung mit den schutzwürdigen Interessen der anderen Seite bestimmt werden (BVerfGE 101, 361, 393; BGH, Urteil vom 12.10.1993 - VI ZR 23/93, GRUR 1994, 391, 392).
  • BGH, 06.02.2018 - VI ZR 76/17

    Veröffentlichung von Bildern des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff bei …

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Dabei sind nicht nur Vorgänge von historisch-politischer Bedeutung einzubeziehen, sondern allgemein das Geschehen der Zeit, also auch Fragen von allgemeinem gesellschaftlichen Interesse (BGH, Urteil vom 06.02.2018 - VI ZR 76/17).
  • BGH, 08.05.1956 - I ZR 62/54

    Dahlke - § 823 Abs. 1 BGB, Recht am eigenen Bild, §§ 22, 23 KunstUrhG, Art. 1 …

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Das schutzwürdige Interesse fehlt bei Werbeanzeigen, die ausschließlich den Geschäftsinteressen des Werbenden dienen (BGHZ 20, 345, 350 f.; BGH, Urteil vom 14.04.1992 -VI ZR 285/91, NJW 1992, 2084).
  • BGH, 05.10.2006 - I ZR 277/03

    kinski-klaus. de

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Die kommerzielle Nutzung schließt dabei nicht aus, dass das Produkt auch der Information der Allgemeinheit dient (vgl. BGH, Urteil vom 05.10.2006 - I ZR 277/03).
  • OLG Dresden, 21.08.2018 - 4 U 1822/17

    Ansprüche wegen unberechtigter Verwendung eines Lichtbildes einer Person in einer …

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Die unbefugte kommerzielle Nutzung eines Bildnisses oder Namens stellt immer einen Eingriff in den vermögensrechtlichen Zuweisungsgehalt des Rechts am eigenen Bild und am eigenen Namen dar, denn die Entscheidung ob und wie das eigene Bildnis für Werbezwecke verfügbar gemacht werden soll, ist wesentlicher Bestandteil des Persönlichkeitsrechts (BGH…, Urteil vom 26.10.2006 - I ZR 182/04, BGHZ 169, 340 Rn. 19; BGH…, Urteil vom 18.11.2010 - I ZR 119/08 Rn. 12 - juris; OLG Dresden, Urteil vom 21.08.2018 - 4 U 1822/17 Rn. 21 - juris).
  • BGH, 14.04.1992 - VI ZR 285/91

    Fuchsberger - Veröffentlichung eines Fotos zu Werbezwecken

    Auszug aus LG Dresden, 08.02.2024 - 3 O 2529/23
    Das schutzwürdige Interesse fehlt bei Werbeanzeigen, die ausschließlich den Geschäftsinteressen des Werbenden dienen (BGHZ 20, 345, 350 f.; BGH, Urteil vom 14.04.1992 -VI ZR 285/91, NJW 1992, 2084).
  • BGH, 22.11.2011 - VI ZR 26/11

    Persönlichkeitsschutz in der Presse: Identifizierende Wort- und …

  • BGH, 12.10.1993 - VI ZR 23/93

    Zulässigkeit einer Plakataktion gegen die FCKW-Produktion deutscher Unternehmen

  • BVerfG, 19.11.1985 - 1 BvR 934/82

    Frischzellentherapie

  • BGH, 18.11.2010 - I ZR 119/08

    Markt & Leute

  • OLG Hamburg, 08.09.2015 - 7 U 121/14

    Unterlassungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung: Unwahre …

  • OLG Dresden, 18.07.2024 - 4 U 323/24

    Oberlandesgericht entscheidet im "Böhmermann-Honig"-Fall: Zulässige Satire

    Die Berufung des Verfügungsklägers gegen das Urteil des Landgerichts Dresden vom 08.02.2024, Az. EV 3 O 2529/23, wird zurückgewiesen.

    Das im einstweiligen Verfügungsverfahren ergangene Urteil des Landgerichts Dresden vom 08.02.2024, Az. EV 3 O 2529/23, abzuändern und die Verfügungsbeklagte und Berufungsbeklagte zu verurteilen, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes von bis zu 250.000,00 EUR, ersatzweise und/oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, die Ordnungshaft zu vollziehen an dem Geschäftsführer der Komplementärin der Verfügungsbeklagten und Berufungsbeklagten, zu verbieten,.

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