Rechtsprechung
| OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Justiz Thüringen
§ 204 Abs 1 Nr 1 BGB, § 214 BGB, § 280 Abs 1 BGB, § 287 BGB, § 307 BGB
Bauvertrag: Werklohnanspruch; widerklagend geltend gemachter Schadenersatzanspruch - baurechtsiegen.de
Bauvertrag - mündlicher Bedenkenhinweis an den Bauleiter des Auftraggebers
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Mündlicher Bedenkenhinweis an den Bauleiter des Auftraggebers reicht!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- anwalt.de (Kurzinformation)
Mündlicher Bedenkenhinweis wirksam!
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Besprechungen u.ä. (3)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Was notwendig ist, muss auch bezahlt werden! (IBR 2021, 61)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Mündlicher Bedenkenhinweis an den Bauleiter des Auftraggebers reicht! (IBR 2021, 64)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Zahlung von Mindestlohn ist keine Fälligkeitsvoraussetzung! (IBR 2021, 62)
Verfahrensgang
- LG Gera, 31.01.2019 - 2 O 733/15
- OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
- BGH, 02.07.2020 - VII ZR 21/20
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (33)
- BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03
Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme im Berufungsverfahren; …
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Gleiches gilt, wenn das erstinstanzliche Gericht Tatsachenvortrag der Parteien übergangen oder von den Parteien nicht vorgetragene Tatsachen verwertet hat (BGH, Urteil vom 12.03.2004 - V ZR 257/03 -, BGHZ 158, 269-282, Rn. 7 ff.;… Urteil vom 19.03.2004 - V ZR 104/03 -, BGHZ 158, 295-310, Rn. 12 ff.;… Urteil vom 08.06 2004 - VI ZR 230/03 -, BGHZ 159, 254-263, Rn. 16 ff.;… Urteil vom 03.06.2014 - VI ZR 394/13 -, Rn. 10, juris).Bloß subjektive Zweifel, lediglich abstrakte Erwägungen oder Vermutungen der Unrichtigkeit ohne greifbare Anhaltspunkte genügen nicht (BGH, Urteil vom 12.03.2004 - V ZR 257/03 -, Rn. 8, juris).
- BGH, 11.05.2006 - VII ZR 146/04
Geltendmachung einer vertraglich vereinbarten Bürgschaft zur Sicherung der …
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Zwar wird auch nach einer Kündigung der Werklohn grundsätzlich erst mit Abnahme der bis zur Kündigung erbrachten Leistungen fällig (BGH, Urteil vom 11.05.2006 - VII ZR 146/04 -, BGHZ 167, 345-352, Rn. 23).Die Abnahme ist jedoch dann keine Fälligkeitsvoraussetzung, wenn, wie vorliegend, der Auftraggeber keine Erfüllung des Vertrags mehr verlangt und er deshalb in ein Abrechnungsverhältnis übergegangen ist (BGH, Urteil vom 11.05.2006 - VII ZR 146/04 -, BGHZ 167, 345-352, Rn. 26).
- BGH, 03.06.2014 - VI ZR 394/13
Schadensersatzprozess wegen Kapitalanlagebetrugs: Voraussetzungen einer …
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Gleiches gilt, wenn das erstinstanzliche Gericht Tatsachenvortrag der Parteien übergangen oder von den Parteien nicht vorgetragene Tatsachen verwertet hat (BGH…, Urteil vom 12.03.2004 - V ZR 257/03 -, BGHZ 158, 269-282, Rn. 7 ff.;… Urteil vom 19.03.2004 - V ZR 104/03 -, BGHZ 158, 295-310, Rn. 12 ff.;… Urteil vom 08.06 2004 - VI ZR 230/03 -, BGHZ 159, 254-263, Rn. 16 ff.; Urteil vom 03.06.2014 - VI ZR 394/13 -, Rn. 10, juris).Besteht aus der für das Berufungsgericht gebotenen Sicht eine gewisse - nicht notwendig überwiegende - Wahrscheinlichkeit dafür, dass im Fall der Beweiserhebung die erstinstanzliche Feststellung keinen Bestand haben wird, ist es zu einer erneuten Tatsachenfeststellung verpflichtet (BGH…, Urteil vom 15.07.2003 - VI ZR 361/02 -, Rn. 6, juris;… Urteil vom 09.03.2005 - VIII ZR 266/03 -, BGHZ 162, 313-320, Rn. 4 ff.; Urteil vom 03.06.2014 - VI ZR 394/13 -, Rn. 10, juris).
- BGH, 11.02.1999 - VII ZR 399/97
Abweisung der Klage wegen fehlender Prüffähigkeit der Schlußrechnung; Abrechnung …
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Eine Bezugnahme auf die Preiskalkulation ist bei der Darlegung nicht stets, sondern nur dann erforderlich, wenn der Werkunternehmer eine durch die Kündigung bedingte Unterdeckung der allgemeinen Geschäftskosten und des Gewinns verlangt (BGH, Urteil vom 11.02.1999 - VII ZR 399/97 -, BGHZ 140, 365-379, Rn. 14 f.). - BGH, 12.03.2015 - V ZR 86/14
Urkundenbeweis: Echtheit von Privaturkunden; Nachweis eines Blankettmissbrauchs
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Denn die insoweit beweisbelastete Beklagte (vgl. BGH, Beschluss vom 12.03.2015 - V ZR 86/14 -, Rn. 17 f., juris) hat damit ihren Vortrag, die Passage sei später eingefügt worden, nicht bewiesen. - BGH, 31.01.1991 - VII ZR 291/88
Mißbrauch der Vertretungsmacht bei der Vergabe von Zusatzaufträgen im Rahmen …
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Der vom Werkbesteller eingesetzte Bauleiter ist unabhängig von der Frage der Befugnis zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Auftraggebers berechtigt, die für die Abwicklung des Bauvorhabens notwendigen Erklärungen des Auftragnehmers, namentlich Bedenken, Hinweise und Anzeigen nach § 2 Abs. 8 Nr. 2 S. 2 VOB/B entgegenzunehmen (BGH…, Urteil vom 12.06.1975 - VII ZR 195/73 -, Rn. 19, juris; Urteil vom 20.04.1978 - VII ZR 67/77 -, NJW 1978, 1631; Urteil vom 31.01.1991 - VII ZR 291/88 -, BGHZ 113, 315-325, Rn. 29). - BGH, 18.01.2001 - VII ZR 457/98
Prüfungspflicht des Unternehmers
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Etwas anderes gilt nur dann, wenn sich der Bauleiter den Bedenken verschließt (BGH, Urteil vom 18.01.2001 - VII ZR 457/98 -, Rn. 10, juris). - BGH, 20.04.1978 - VII ZR 67/77
Wirksamkeit des Vorbehalts
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Der vom Werkbesteller eingesetzte Bauleiter ist unabhängig von der Frage der Befugnis zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Auftraggebers berechtigt, die für die Abwicklung des Bauvorhabens notwendigen Erklärungen des Auftragnehmers, namentlich Bedenken, Hinweise und Anzeigen nach § 2 Abs. 8 Nr. 2 S. 2 VOB/B entgegenzunehmen (BGH…, Urteil vom 12.06.1975 - VII ZR 195/73 -, Rn. 19, juris; Urteil vom 20.04.1978 - VII ZR 67/77 -, NJW 1978, 1631;… Urteil vom 31.01.1991 - VII ZR 291/88 -, BGHZ 113, 315-325, Rn. 29). - BGH, 12.06.1975 - VII ZR 195/73
Muss der Bauherr vom Architekten beauftragte Nachträge bezahlen?
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Der vom Werkbesteller eingesetzte Bauleiter ist unabhängig von der Frage der Befugnis zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Auftraggebers berechtigt, die für die Abwicklung des Bauvorhabens notwendigen Erklärungen des Auftragnehmers, namentlich Bedenken, Hinweise und Anzeigen nach § 2 Abs. 8 Nr. 2 S. 2 VOB/B entgegenzunehmen (BGH, Urteil vom 12.06.1975 - VII ZR 195/73 -, Rn. 19, juris; Urteil vom 20.04.1978 - VII ZR 67/77 -, NJW 1978, 1631;… Urteil vom 31.01.1991 - VII ZR 291/88 -, BGHZ 113, 315-325, Rn. 29). - OLG Düsseldorf, 30.08.1995 - 22 U 11/95
Vertragsabwicklung; Prüfungs- und Hinweispflicht bei geltendgemachter …
Auszug aus OLG Jena, 09.01.2020 - 8 U 176/19
Entscheidend ist, dass eine ausreichende Warnung erfolgt ist (OLG Düsseldorf, Urteil vom 30.08.1995 - 22 U 11/95 -, juris). - BGH, 22.09.1977 - VII ZR 162/74
Berechnung ersparter Aufwendungen bei Kündigung eines Werkvertrages
- BGH, 21.12.1995 - VII ZR 198/94
Abrechnung eines vorzeitig beendeten Einheitspreisvertrages; Berechnung der …
- BGH, 21.10.1999 - III ZR 319/98
Anwendungsbereich des Vermögensgesetzes bei in Sicherungsverwaltung überführten …
- BGH, 24.07.2003 - VII ZR 218/02
Rechtsfolgen der Kündigung eines Bauvertrages; Voraussetzungen einer …
- OLG Düsseldorf, 24.03.2015 - 21 U 136/14
Kündigung eines Werkvertrages durch den Auftraggeber wegen Verletzung der …
- BGH, 09.07.1999 - V ZR 12/98
Berufung auf fehlende Ernstlichkeit eines Geschäfts
- BGH, 10.05.1990 - VII ZR 45/89
Architektenvertrag; Kündigung; Vereinbarte Vergütung; Darlegungslast; Beweislast
- BGH, 20.03.1975 - VII ZR 91/74
Honorarforderungen des Architekten für die Verwendung im Auftrag des Bauherrn …
- BGH, 06.03.1997 - VII ZR 47/96
Abrechnung eines gekündigten Pauschalvertrages
- OLG Dresden, 10.08.2005 - 8 W 831/05
Mahnbescheid; Rücknahme; Kostenentscheidung
- OLG Düsseldorf, 13.03.2003 - 5 U 102/02
Entbehrlichkeit der Nachfrist bei ernsthafter Zahlungsverweigerung
- BGH, 03.07.1975 - VII ZR 224/73
- BGH, 15.07.2003 - VI ZR 361/02
Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzlich getroffene Feststellungen; …
- BGH, 19.03.2004 - V ZR 104/03
Bindung des Berufungsgerichts an die erstinstanzlich getroffenen Feststellungen; …
- BGH, 08.06.2004 - VI ZR 230/03
Anhörung des erstinstanzlich beauftragten Sachverständigen in der …
- BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 266/03
Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzliche Tatsachenfeststellungen
- BGH, 06.07.2000 - VII ZR 73/00
Formularmäßige Vereinbarung der Übernahme einer Bauwesenversicherung und der …
- BGH, 10.06.1999 - VII ZR 365/98
Keine Inhaltskontrolle für Preisabreden (Überwälzung von Wasserkosten auf den …
- BGH, 12.06.1975 - VII ZR 55/73
Ersatz von Verzögerungsschäden; Bezeichnung der Schlussrechnung
- BGH, 22.01.1987 - VII ZR 96/85
Rechte des Auftraggebers bei nicht prüfbarer Schlußrechnung des Auftragnehmers; …
- OLG Celle, 09.11.1994 - 13 U 223/93
Fälligkeit der Werklohnforderung bei Prüfbarkeit der Schlussrechnung; Fehlende …
- OLG Karlsruhe, 28.05.2013 - 8 U 123/09
Überzahlung: Verjährungsbeginn der Rückforderung?
- BGH, 23.10.1986 - VII ZR 49/86
Zeitpunkt der Kenntnisnahme vom Schlußzahlungsvermerk
- OLG Bamberg, 28.04.2021 - 8 U 191/20
Gerichtsstand für negative Feststellungsklage des Darlehensnehmers nach Widerruf
Erhebt also ein Darlehensnehmer gegen eine Bank als Darlehensgeber eine negative Feststellungsklage hinsichtlich etwaiger Zahlungsverpflichtungen, ist der Wohnsitz des Darlehensnehmers für die örtliche Zuständigkeit im Sinne von § 29 ZPO maßgeblich (…Heinrichs in Musielak/Voigt, Kommentar zur ZPO, 16. Auflage, 2019, § 29 ZPO, Rdnr. 31; OLG Stuttgart, Urteil vom 02.07.2019, Az.: 6 U 312/18, NJW-RR 2019, 1067; OLG Hamm, Urteil vom 16.12.2019, Az.: 31 U 90/19, juris; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Urteil vom 30.09.2020, Az.: 8 U 72/20).Die zur Wahrung der Schriftform des § 492 Abs. 1 BGB erforderliche Urkundeneinheit zwischen dem Vertrag und den übrigen Vertragsunterlagen wurde mittels fortlaufender Seitennummerierung sichergestellt (BGH, Urteil vom 05.11.2019, Az.: XI ZR 650/18, NJW 2020, 461, 465; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az.: 8 U 153/20).
Mit dem Leitbild eines normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbrauchers wäre ein nur flüchtiges Hinweglesen über einen Darlehenstext schon aufgrund der mit einem solchen Vertrag regelmäßig verbundenen längeren Festlegungswirkungen nicht vereinbar (BGH, Urteil vom 17.09.2019, Az.: XI ZR 662/18, NJW 2020, 434, 436; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az.: 8 U 153/20).
Angaben zu allen auch nur theoretisch in Betracht kommenden Kündigungsrechte sowie deren Verfahren müssten sich entweder in kasuistischen - auf die konkrete Vertragssituation regelmäßig nicht übertragbaren - Einzelfallbeispiele verlieren oder es bei der Wiedergabe des abstrakten Gesetzestextes bewenden lassen (BGH…, Urteil vom 05.11.2019, Az.: XI ZR 650/18, Rdnr. 34, NJW 2020, 461, 464; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az: 8 U 153/20).
Rn. 48 7. Auch die Angabe des pro Tag zu entrichtenden Zinses im Falle eines Widerrufs, der im Vertragskonvolut mit 0, 69 EUR angegeben wird, ist aus Sicht des Senats nicht zu beanstanden (OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az.: 8 U 153/20).
- OLG Braunschweig, 21.06.2021 - 11 U 67/20
Wirksamkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages
Überdies halte das einzige Oberlandesgericht, dass die Spiegelbildformel abgelehnt habe - das Oberlandesgericht Bamberg -, an seiner Rechtsprechung nicht mehr fest (vgl. OLG Bamberg, Hinweisbeschluss vom 24.01.2020, Az.: 8 U 176/19). - OLG Bamberg, 28.04.2021 - 8 U 274/20
Darlehensverträge, Widerrufsinformation, Widerrufserklärung, Widerrufsbelehrung, …
Die zur Wahrung der Schriftform des § 492 Abs. 1 BGB erforderliche Urkundeneinheit zwischen dem Vertrag und den übrigen Vertragsunterlagen wurde sichergestellt (BGH, Urteil vom 05.11.2019, Az.: XI ZR 650/18, NJW 2020, 461, 465; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az.: 8 U 153/20).Mit dem Leitbild eines normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbrauchers wäre ein nur flüchtiges Hinweglesen über einen Darlehenstext schon aufgrund der mit einem solchen Vertrag regelmäßig verbundenen längeren Festlegungswirkungen nicht vereinbar (BGH, Urteil vom 17.09.2019, Az.: XI ZR 662/18, NJW 2020, 434, 436; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az.: 8 U 153/20).
Angaben zu allen auch nur theoretisch in Betracht kommenden Kündigungsrechte sowie deren Verfahren müssten sich entweder in kasuistischen - auf die konkrete Vertragssituation regelmäßig nicht übertragbaren - Einzelfallbeispielen verlieren oder es bei der Wiedergabe des abstrakten Gesetzestextes bewenden lassen (BGH…, Urteil vom 05.11.2019, Az.: XI ZR 650/18, Rdnr. 34, NJW 2020, 461, 464; OLG Bamberg, Urteil vom 10.06.2020, Az.: 8 U 176/19; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.12.2020, Az: 8 U 153/20).
- OLG Hamm, 15.12.2022 - 21 U 30/22
Voraussetzungen des Anspruchs auf Werklohn; Zurückbehaltungsrecht des …
BVB erfasst wird (vgl. OLG Jena, Urteil vom 9. Januar 2020 - 8 U 176/19 -, Juris-RN 69).Auch auf die Beweislast und eine Beweisfälligkeit kommt es nicht an (vgl. hierzu OLG Jena, Urteil vom 9. Januar 2020 - 8 U 176/19 -, Juris-RN 69).
- OLG Hamm, 19.05.2022 - 21 U 18/21
Anspruch auf Zahlung restlichen Werklohns aus einem Bauvertrag; Kein Anspruch auf …
Eine Klausel in einem vom Auftraggeber vorformulierten Bauvertrag, wonach - wie hier gem. Ziffer 12.3.5 BVB - die Vorlage von (Unbedenklichkeits-)Bescheinigungen Voraussetzung für die Fälligkeit der Vergütung ist, benachteiligt den Auftragnehmer unangemessen und ist gem. § 307 I, II Nr. 1 BGB unwirksam (OLG Jena, Urteil vom 09.01.2020 - 8 U 176/19 -, IBRRS 2020, 3742 m.w.N.). - OLG Naumburg, 23.02.2026 - 12 U 96/25
Notwendige Leistungen sind auch "ohne Auftrag" zu vergüten!
Die gesetzlichen Ansprüche aus Geschäftsführung ohne Auftrag oder Bereicherung kommen vor allem dann zur Geltung, wenn der Auftragnehmer für das Bauvorhaben notwendige oder vom Auftraggeber gewollte und später genutzte Leistungen erbracht hat, ohne dass sie wirksam beauftragt worden sind (z.B. BGH, Urteil vom 27. November 2003 - VII ZR 53/03; vgl. auch OLG Hamm, Urteil vom 30. Juni 2014 - 17 U 185/12; OLG Jena, Urteil vom 9. Januar 2020 - 8 U 176/19; sämtlich zitiert nach Juris).
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