Rechtsprechung
| BFH, 05.03.1970 - IV R 235/68 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Nachträglich vorgebrachte Angriffsmittel - Nachträglich vorgebrachte Verteidigungsmittel - Zurückverweisung als verspätet - Finanzgerichtliches Verfahren - Versäumung einer Ausschlußfrist - Frist
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 98, 528
- NJW 1970, 2319
- BStBl II 1970, 496
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (1)
- BFH, 17.07.1967 - GrS 1/66
Entscheidung des Großen Senats - Mitwirkung eines Richters - Erkennender Senat - …
Auszug aus BFH, 05.03.1970 - IV R 235/68
Zu den Mußerfordernissen der Klage gehört nach § 65 Abs. 1 FGO auch die Bezeichnung des Streitgegenstandes, wobei im Schrifttum die Auffassungen geteilt sind, ob die FGO nicht den Begriff "Streitgegenstand" in mehrfachem Sinne, etwa im Rahmen des § 65 Abs. 1 FGO abweichend von der Definition des Großen Senats des BFH (Gr. S. 1/66 vom 17. Juli 1967, BFH 91, 393, BStBl II 1968, 344) im Sinne von "Sachverhalt" verwendet.
- BFH, 02.03.1982 - VIII R 225/80
Zu den Anforderungen an die Schätzungsmethode der Geldverkehrsrechnung
Eine Zurückweisung verspäteten Vorbringens unabhängig von dieser Vorschrift ist im finanzgerichtlichen Verfahren nicht vorgesehen (BFH-Urteile vom 5. März 1970 IV R 235/68, BFHE 98, 528, BStBl II 1970, 496, vom 14. Januar 1981 I R 133/79, BFHE 132, 508, BStBl II 1981, 443). - BFH, 14.05.2025 - XI B 77/24
Keine Anwendung des § 296 ZPO im finanzgerichtlichen Verfahren; Unabhängigkeit …
Insbesondere sind die Präklusionsvorschriften der ZPO nicht anwendbar (vgl. BFH-Urteile vom 05.03.1970 - IV R 235/68, BFHE 98, 528, BStBl II 1970, 496; vom 26.02.1975 - II R 120/73, BFHE 115, 185, BStBl II 1975, 489). - BFH, 29.09.2008 - X B 203/07
Anspruch auf rechtliches Gehör: Absicht der Prozessverschleppung
Dies folgt aus der Amtsermittlungspflicht des FG, die es dazu verpflichtet alles, was ihm bis zur Entscheidung zur Kenntnis gelangt, bei seinem Urteil zu berücksichtigen (BFH-Urteile vom 5. März 1970 IV R 235/68, BFHE 98, 528, BStBl II 1970, 496, und vom 23. Februar 1984 IV R 195/81, nicht veröffentlicht).
- BFH, 14.01.1981 - I R 133/79
Fristsetzung - Bezeichnung von Beweismitteln - Aufklärungsbedürftige Tatsache - …
b) Das FG durfte den Beweisantrag wegen des im finanzgerichtlichen Verfahren geltenden Amtsermittlungsgrundsatzes (§ 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) nicht allein deswegen als verspätet zurückweisen, weil er erst in der mündlichen Verhandlung gestellt worden ist (vgl. BFH-Urteil vom 5. März 1970 IV R 235/68, BFHE 98, 528, BStBl II 1970, 496). - BFH, 01.04.1971 - IV R 208/69
Nichtvorlage einer Prozeßvollmacht - Abweisende Vorentscheidung - …
- BFH, 12.07.1972 - I R 206/70
Revisionsbegründungsfrist - Monatsfrist - Fristbeginn - Ablauf der Revisionsfrist
Denn § 279 Abs. 1 ZPO ist im finanzgerichtlichen Verfahren nicht sinngemäß anzuwenden (BFH-Urteil IV R 235/68 vom 5. März 1970, BFH 98, 528, BStBl II 1970, 496). - BFH, 19.09.1985 - VII R 164/84
Haftung wegen Steuerhinterziehung
Die FGO kennt - abgesehen vom Fall des Art. 3 § 3 des Gesetzes zur Entlastung der Gerichte in der Verwaltungs- und Finanzgerichtsbarkeit (VGFGEntlG), der hier nicht gegeben ist - keine Zurückweisung verspäteten oder nicht schriftsätzlich angekündigten Vorbringens (vgl. BFH-Urteile vom 5. März 1970 IV R 235/68, BFHE 98, 528, BStBl II 1970, 496, und vom 26. Februar 1975 II R 120/73, BFHE 115, 185, 190, BStBl II 1975, 489, 491).
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