Rechtsprechung
   BGH, 28.01.2014 - II ZR 371/12   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 138 BGB, § 164 BGB, § 181 BGB
    Sittenwidrigkeit eines vom Bevollmächtigten unter Vollmachtsmissbrauch und Einschaltung eines arglosen Untervertreters geschlossenen GmbH-Geschäftsanteilsübertragungsvertrages

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Erfüllung der Voraussetzungen eines sittenwidrigen Insichgeschäfts gem. § 181 BGB

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Nichtigkeit eines vom (befreiten) Vertreter zum Nachteil des Vertretenen abgeschlossenen Insichgeschäfts (hier: Geschäftsanteilskauf) auch bei Zwischenschaltung eines arglosen Untervertreters

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 138, 181, 164; GmbHG §§ 15, 33
    Sittenwidrigkeit eines Vertrags über Verkauf und Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen; Kollusion; Missbrauch einer Vollmacht mit Befreiung von § 181 BGB; Einschaltung eines arglosen Untervertreters; Veranlassung eines arglosen "Mitvertreters"; Veräußerung eigener Geschäftsanteile der GmbH

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Nichtigkeit eines Vertrages wegen sittenwidriger Kollusion, wenn ein von den Voraussetzungen des § 181 BGB befreiter Bevollmächtigter seine Vollmacht missbraucht, um mit sich als Geschäftsgegner ein Geschäft zum Nachteil des Vertretenen abzuschließen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 138; BGB § 166; BGB § 181
    Erfüllung der Voraussetzungen eines sittenwidrigen Insichgeschäfts gem. § 181 BGB

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vollmacht missbraucht: Vertrag nichtig!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das kollusive Insichgeschäft und der arglose Untervertreter

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Erwerb eigener Geschäftsanteile, Insichgeschäft, Kollusives Zusammenwirken, Missbrauch der Vertretungsmacht, Sittenwidrigkeit, Übergeordnete Kompetenz der Gesellschafterversammlung, Vertretungsbefugnis, Vollmachtsmissbrauch, Zuständigkeit der Gesellschafter

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur sittenwidrigen Kollusion bei Einschaltung eines arglosen Untervertreters

  • Jurion (Kurzinformation)

    Nichtigkeit eines Vertrages möglich, wenn von § 181 BGB befreiter Bevollmächtigter seine Vollmacht missbraucht

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Sittenwidriges Rechtsgeschäft des Vertreters zulasten des Vertretenen

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Nichtigkeit eines Vertrags wegen sittenwidriger Kollusion

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrige Kollusion (u. a. zu §§ 138, 181 BGB)

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Sittenwidrigkeit einer Geschäftsanteilsabtretung

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 138, 164, 166, 181
    Nichtigkeit eines vom (befreiten) Vertreter zum Nachteil des Vertretenen abgeschlossenen Insichgeschäfts (hier: Geschäftsanteilskauf) auch bei Zwischenschaltung eines arglosen Untervertreters

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Sittenwidrige Kollusion; Vollmachtsmissbrauch; Einschalten eines arglosen Untervertreters oder (Mit)-Vertreters zur Verschleierung des Insichgeschäfts

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2014, 615
  • MDR 2014, 480
  • VersR 2014, 1347
  • WM 2014, 628
  • BB 2014, 769
  • JR 2014, 439
  • NZG 2014, 389



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 15.04.2014 - II ZR 44/13  

    Geschäftsführeranstellungsvertrag im Rahmen einer GmbH & Co. KG:

    Auch wenn eine Befreiung von § 181 BGB wirksam wäre, stellte eine Vereinbarung unter Missachtung des Interesses oder des Willens des zuständigen Organs regelmäßig einen Vollmachtsmissbrauch dar, der zur Nichtigkeit des Geschäfts wegen sittenwidriger Kollusion führen würde (vgl. BGH, Urteil vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12, ZIP 2014, 615 Rn. 10).
  • OLG Frankfurt, 27.07.2017 - 2 U 174/16  

    OLG weist Berufung des Renn-Klubs gegen seine Verurteilung zur Räumung des

    Dies ist etwa der Fall, wenn der Dritte eine Vertragspartei zum Vertragsbruch verleitet, kollusiv gerade zur Vereitelung der Rechte des betroffenen Vertragsgläubigers mit ihr zusammenwirkt, die Verletzung vertraglicher - beispielsweise gesellschaftsrechtlicher - Treuepflichten bewusst unterstützt oder bei einer Anwendung verwerflicher Mittel zur Umstimmung des Vertragsschuldners oder bei einem Missverhältnis von Zweck und Mittel, das in der besonderen Situation, in der das Vorgehen des Dritten den Vertragsgläubiger trifft, mit Grundbedürfnissen loyaler Rechtsgesinnung unvereinbart ist (vgl. hierzu BGH, NJW 2008, 3438 f. [BGH 14.07.2008 - II ZR 204/07] ; NJW-RR 2004, 247 ff. [BGH 05.11.2003 - VIII ZR 218/01] ; NJW 1994, 128 ff. [BGH 19.10.1993 - XI ZR 184/92] ; 1981, 2184 ff.; BGHZ 12, 308 ff.; RGZ 136, 359 ff.; siehe auch BGH, MDR 2014, 480 [BGH 28.01.2014 - II ZR 371/12] ; NJW 2014, 1380 f. [BGH 15.10.2013 - VI ZR 124/12] ; 2002, 1488; 2000, 2896 f.; NJW-RR 1996, 869 [BGH 18.03.1996 - II ZR 10/95] ; NJW 1989, 26 f., [BGH 17.05.1988 - VI ZR 233/87] jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 11.05.2017 - IX ZR 238/15  

    Rechtsanwaltsvertrag: Auskehrung einer für den Mandanten eingezogenen Forderung

    Ein solches Geschäft verstößt gegen die guten Sitten und ist nichtig (§ 138 BGB, vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2000 - VIII ZR 218/99, WM 2000, 2313, 2314; vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12, WM 2014, 628 Rn. 10; vom 14. Juni 2016, aaO Rn. 22).
  • BVerwG, 22.03.2017 - 5 C 4.16  

    Rückabwicklung von durch Bestechung und arglistige Täuschung veranlasster Zahlung

    Nach diesen Maßstäben unterliegt ein kollusives Zusammenwirken zwischen dem Vertreter und dem "Gegenüber" mit dem Ziel einer Schädigung des Vertretenen als Verstoß gegen die guten Sitten der Nichtigkeitsfolge des § 138 Abs. 1 BGB (BGH, Urteile vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01 - NJW-RR 2004, 247 und vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12 - ZIP 2014, 615 ).
  • BGH, 18.10.2017 - I ZR 6/16  

    Unwirksamkeit eines von einem einzelvertretungsberechtigten GmbH-Geschäftsführer

    Dementsprechend setzt eine Unwirksamkeit eines Insichgeschäfts gemäß § 181 BGB unter dem Gesichtspunkt des Missbrauchs der Vertretungsmacht nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs voraus, dass das Insichgeschäft für den Vertretenen nachteilig ist (vgl. BGH, Urteil vom 25. Februar 2002 - II ZR 374/00, NJW 2002, 1488; Urteil vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12, WM 2014, 628 Rn. 10 mwN; Palandt/Ellenberger aaO § 164 Rn. 14; Staudinger/Schilken, BGB [2014], § 164 Rn. 93; Erman/Maier-Reimer, BGB, 14. Aufl., § 167 Rn. 71; Zöllner/Noack in Baumbach/Hueck, GmbHG, 21. Aufl., § 37 Rn. 45 Fn. 108; Schubert in MünchKomm.BGB, 7. Aufl., § 164 Rn. 212; vgl. auch Vedder, Missbrauch der Vertretungsmacht, 2007, S. 119, der ein Handeln des Vertreters entgegen den Interessen des Vertretenen fordert).
  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 483/14  

    Abwicklung eines Grundstückserwerbs durch beauftragten und bevollmächtigten

    Ein solches Geschäft verstößt gegen die guten Sitten und ist nichtig (§ 138 BGB; vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, WM 1988, 1380, 1381, vom 14. Juni 2000 - VIII ZR 218/99, WM 2000, 2313, 2314 und vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12, WM 2014, 628 Rn. 10).
  • BVerwG, 22.03.2017 - 5 C 5.16  

    Rückabwicklung von durch Bestechung und arglistige Täuschung veranlasster Zahlung

    Nach diesen Maßstäben unterliegt ein kollusives Zusammenwirken zwischen dem Vertreter und dem "Gegenüber" mit dem Ziel einer Schädigung des Vertretenen als Verstoß gegen die guten Sitten der Nichtigkeitsfolge des § 138 Abs. 1 BGB (BGH, Urteile vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01 - NJW-RR 2004, 247 und vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12 - ZIP 2014, 615 ).
  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 74/14  

    Kreditfinanzierter Erwerb eines Appartements: Missbrauch der Vertretungsmacht

    Ein solches Geschäft verstößt gegen die guten Sitten und ist nichtig (§ 138 BGB; vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988  VI ZR 233/87, WM 1988, 1380, 1381, vom 14. Juni 2000  VIII ZR 218/99, WM 2000, 2313, 2314 und vom 28. Januar 2014  II ZR 371/12, WM 2014, 628 Rn. 10).
  • OLG Düsseldorf, 20.05.2014 - 12 U 96/12  

    Rechtsfolgen der Anordnung der Nachtragsverteilung in einem beendeten früheren

    Ein Vertrag ist wegen sittenwidriger Kollusion nichtig, wenn ein von den Voraussetzungen des § 181 BGB befreiter Bevollmächtigter seine Vollmacht missbraucht, um mit sich als Geschäftsgegner ein Geschäft zum Nachteil des Vertretenen abzuschließen (BGH, Urt. v. 28.01.2014 - II ZR 371/12 = BeckRS 2014, 05928 Rn. 10).
  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 330/14  

    Schutz des Vertretenen gegen einen erkennbaren Missbrauch der Vertretungsmacht im

    Ein solches Geschäft verstößt gegen die guten Sitten und ist nichtig (§ 138 BGB; vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, WM 1988, 1380, 1381, vom 14. Juni 2000 - VIII ZR 218/99, WM 2000, 2313, 2314 und vom 28. Januar 2014 - II ZR 371/12, WM 2014, 628 Rn. 10).
  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 189/14  

    Kreditfinanzierter Immobilienkauf: Missbrauch der Vertretungsmacht durch einen

  • OLG Düsseldorf, 25.04.2017 - 24 U 19/16  
  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 183/14  

    Geltendmachung von Ansprüchen gegen eine Bank im Zusammenhang mit dem

  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 76/14  

    Voraussetzungen eines offensichtlichen Vollmachtsmissbrauchs des Treuhänders im

  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 153/14  

    Vorliegen einer Rechtsscheinsvollmacht im Hinblick auf die Nichtigkeit der

  • OVG Berlin-Brandenburg, 26.11.2015 - 7 B 4.15  

    Beihilfe; gefälschte Zahnarztrechnungen; Rücknahme der Bewilligung; Bekanntgabe;

  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 75/14  

    Voraussetzungen eines offensichtlichen Vollmachtsmissbrauchs des Treuhänders im

  • OLG Brandenburg, 27.01.2015 - 6 U 76/13  

    Pachtvertrag; Schadenersatz: Ansprüche auf Grund der Nutzung eines

  • OLG Düsseldorf, 02.03.2018 - 7 U 23/17  
  • OLG München, 30.07.2015 - U 3028/14  

    Vereinbarung, Gesellschafter, Auskunft, Schadensersatz, Vertriebsvertrag,

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