Rechtsprechung
   BVerwG, 22.04.2009 - 8 C 2.09   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    GG Art. 20 Abs. 3, Art. 25, Art.... 103 Abs. 2; KWG § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, § 32 Abs. 1 Satz 1, Abs. 5, § 37 Abs. 1 Satz 1, § 54 Abs. 1 Nr. 2; GwG § 16 Abs. 2 Nr. 2; AWG § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2; WpHG § 31 Abs. 10, § 35 Abs. 2; EG Art. 49 f., Art. 56 f.; Richtlinie 2006/48/EG Art. 4 Nr. 1 Buchst. a, Art. 23 f., Art. 37; GATS Abs. 1
    Bankgeschäft; Kreditgeschäft; Erlaubnispflicht; Erlaubnisvorbehalt; Betreiben; Inland; Dritte; physische Präsenz; Zweigstelle; Zweigniederlassung; Teilakt; grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr; Korrespondenzdienstleistung; Telekommunikation; Internet.

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 20 Abs. 3, Art. 25, Art. 103 Abs. 2
    Bankgeschäft; Kreditgeschäft; Erlaubnispflicht; Erlaubnisvorbehalt; Betreiben; Inland; Dritte; physische Präsenz; Zweigstelle; Zweigniederlassung; Teilakt; grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr; Korrespondenzdienstleistung; Telekommunikation; Internet.

  • Judicialis

    Bankgeschäft; Kreditgeschäft; Erlaubnispflicht; Erlaubnisvorbehalt; Betreiben; Inland; Dritte; physische Präsenz; Zweigstelle; Zweigniederlassung; Teilakt; grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr; Korrespondenzdienstleistung; Telekommunikation; Internet; Sachgebiet: Wirtschaftsverwaltungsrecht

  • Jurion

    Einordnung eines Kreditgeschäfts als Bankgeschäft auch im Falle des Fehlens eines gleichzeitigen Betreibens eines Einlagengeschäfts; Einordnung aller wesentlichen zum Vertragsschluss führenden Schritte neben rechtsgeschäftlichem Handeln als Betreiben eines Bankgeschäfts i.S.d. § 32 Abs. 1 S. 1 Gesetz über das Kreditwesen (KWG); Betreiben eines Bankgeschäfts im Inland auch bei Erbringen von bankgeschäftlichen Leistungen durch ein Kreditinstitut ohne eigene physische Präsenz i.R.d. grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs

  • Betriebs-Berater

    BaFin-Verwaltungspraxis bei grenzüberschreitenden Geschäften bestätigt

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob das Kreditgeschäft auch ohne gleichzeitiges Betreiben des Einlagengeschäfts ein Bankgeschäft im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KWG darstellt, ob das Betreiben eines Bankgeschäfts im Sinne von 32 Abs. 1 Satz 1 KWG nicht nur rechtsgeschäftliches Handeln, sondern alle wesentlichen zum Vertragsschluss hinführenden Schritte umfasst und ob ein Bankgeschäft im Sinne von 32 Abs. 1 Satz 1 KWG im Inland auch betrieben wird, wenn ein Kreditinstitut bankgeschäftliche Leistungen dort ohne eigene physische Präsenz im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs erbringt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einordnung eines Kreditgeschäfts als Bankgeschäft auch im Falle des Fehlens eines gleichzeitigen Betreibens eines Einlagengeschäfts; Einordnung aller wesentlichen zum Vertragsschluss führenden Schritte neben rechtsgeschäftlichem Handeln als Betreiben eines Bankgeschäfts i.S.d. § 32 Abs. 1 S. 1 KWG; Betreiben eines Bankgeschäfts im Inland auch bei Erbringen von bankgeschäftlichen Leistungen durch ein Kreditinstitut ohne eigene physische Präsenz i.R.d. grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • ZIP-online.de (Leitsatz)

    Betreiben eines Bankgeschäfts auch ohne physische Präsenz im Inland im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    KWG §§ 32, 53 ff.; GATS Art. 1 ff.; RL 2000/12/EG Art. 1; RL 2006/48/EG Art. 4
    Betreiben eines Bankgeschäfts auch ohne physische Präsenz im Inland im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs

  • 123recht.net (Pressemeldung, 22.4.2009)

    Kredite aus der Schweiz nur mit Genehmigung der Bankenaufsicht

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Fidium Finanz AG Schweiz // Untersagungsverfügung der BaFin gegen die Fidium Finanz AG, St. Gallen, Schweiz, ist bestandskräftig

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    KWG §§ 32, 53 ff.
    Betreiben eines Bankgeschäfts auch ohne physische Präsenz im Inland im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Erlaubnispflicht grenzüberschreitender Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen aus dem Drittlandsgebiet

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 3 (Entscheidungsbesprechung)

    Auch das bloße Betreiben des Kreditgeschäftes ist ein Bankgeschäft und bedarf der Erlaubnis nach § 32 KWG

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 133, 358
  • ZIP 2009, 1759 (Ls.)
  • VersR 2010, 509
  • WM 2009, 1553
  • DVBl 2009, 1191
  • BB 2009, 2153
  • NZG 2009, 1112 (Ls.)



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (9)  

  • BVerwG, 15.12.2010 - 8 C 37.09

    Abwicklungsanordnung; Anlegerinteressen; Anlegerpublikum; Anlegerschutz;

    Ein Bankgeschäft wird gewerbsmäßig erbracht, wenn die Tätigkeit auf gewisse Dauer angelegt und auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist (vgl. Urteile vom 22. September 2004 - BVerwG 6 C 29.03 - BVerwGE 122, 29 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 19 S. 17 und vom 22. April 2009 - BVerwG 8 C 2.09 - BVerwGE 133, 358 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 24 S. 51 ).

    Daneben bezwecken die Vorschriften auch den Ein- und Anlegerschutz (Urteile vom 27. März 1984 - BVerwG 1 C 125.80 - BVerwGE 69, 120 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 15 S. 18 , vom 22. September 2004 a.a.O. S. 37 und 40 bzw. S. 23 und 25, vom 27. Februar 2008 - BVerwG 6 C 11.07 u.a. - BVerwGE 130, 262 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 23 S. 31 , vom 22. April 2009 a.a.O. Rn. 26 und vom 24. Februar 2010 - BVerwG 8 C 10.09 - Buchholz 451.61 KWG Nr. 26 ).

    In Bezug auf die Untersagung unerlaubter Geschäfte ist auf Grund des öffentlichen Interesses an einem Abstellen des rechtswidrigen Zustandes ein Einschreiten vorgezeichnet, wenn das ohne die erforderliche Erlaubnis tätige Unternehmen dem Ersuchen, die Geschäftstätigkeit einzustellen, nicht nachkommt (Urteile vom 22. September 2004 a.a.O. S. 49 bzw. S. 33 und vom 22. April 2009 a.a.O. Rn. 61 ).

    Sie findet ihre Rechtsgrundlage in § 44 Abs. 1 Satz 1 KWG (vgl. Urteile vom 22. September 2004 a.a.O. S. 52 f. bzw. S. 35 f. und vom 22. April 2009 a.a.O. Rn. 63 ).

  • BGH, 07.07.2015 - VI ZR 372/14

    Bankenaufsicht: Schutzzweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften

    Das kann sowohl durch im Inland tätige Dritte als auch mittels Telekommunikationsmedien geschehen (BVerwGE 133, 358 Rn. 36, 43; ihm folgend OLG München, Urteil vom 30. Oktober 2013 - 20 U 603/12, juris Rn. 24; Elixmann, EWiR 2009, 553; Seebach, WM 2010, 733 ff.; MünchKomm-BGB/Lehmann, 6. Aufl., Internationales Finanzmarktrecht Rn. 195; Müller-Grune in Beck/Samm/Kokemoor, KWG, § 32 Rn. 46 [Stand: April 2015]).
  • BVerwG, 23.11.2011 - 8 C 18.10

    Abwicklungsanordnung; Anlegerschutz; Bankgeschäft; Einlagengeschäft;

    Ein Bankgeschäft wird im Sinne von § 32 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 KWG gewerbsmäßig betrieben, wenn die Tätigkeit auf gewisse Dauer angelegt ist und der Betreiber mit Gewinnerzielungsabsicht handelt (vgl. Urteile vom 22. September 2004 - BVerwG 6 C 29.03 - BVerwGE 122, 29 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 19 und vom 22. April 2009 - BVerwG 8 C 2.09 - BVerwGE 133, 358 = Buchholz 451.61 KWG Nr. 24).

    Dass ein Einschreiten im Wege der Untersagung nach § 37 Abs. 1 Satz 1 KWG vorgezeichnet ist, entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 22. September 2004 a.a.O. und vom 22. April 2009 a.a.O. Rn. 61).

  • VGH Hessen, 06.11.2018 - 6 B 1752/18

    Begriff der Einbezogenheit im Sinne des § 37 Abs. 1 Satz 4 KWG

    § 37 Abs. 1 Satz 4 KWG verweist nämlich ausdrücklich auf die Befugnisse nach den Sätzen 1 bis 3. Diese räumen der Bundesanstalt Ermessen ein ("kann"), so dass das Gesetz ausreichende Möglichkeiten bietet, Verhältnismäßigkeitserwägungen in die behördliche Entscheidungsfindung einzustellen.Etwas anderes hinsichtlich der Auslegung des § 37 Abs. 1 Satz 4 KWG ergibt sich auch nicht aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. April 2009 (8 C 2/09 - juris).

    Der Schutz des inländischen Kredit- und Finanzmarkts vor unseriösen oder nicht ausreichend beaufsichtigten Anbietern knüpft an den Absatz von Leistungen im Inland an (Urteil vom 22. April 2009 - 8 C 2/09 -, juris Rn. 26, 36, 43, 47).

  • VGH Hessen, 19.09.2017 - 6 A 510/16

    Einlagengeschäft

    Rechtsgrundlage für das Auskunfts- und Vorlegungsersuchen (III. des Bescheids) ist zwar nicht - wie im Bescheid vom 14. November 2013 angegeben - § 44c Abs. 1 KWG, sondern § 44 Abs. 1 Satz 1 KWG (vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 22. September 2004 - 6 C 29.03 -, BVerwGE 122, 29, Urteil vom 22. April 2009 - 8 C 2.09 -, BVerwGE 133, 358, und Urteil vom 15. Dezember 2010 - 8 C 37.09 -, a. a. O.).
  • VGH Hessen, 28.08.2013 - 6 A 704/12

    Finanzkommissionsgeschäft

    Ein Bankgeschäft wird im Sinne von § 32 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 KWG gewerbsmäßig betrieben, wenn die Tätigkeit auf gewisse Dauer angelegt ist und der Betreiber mit Gewinnerzielungsabsicht handelt (vgl. BVerwG, Urteile vom 22.09.2004 - 6 C 29.03 -, BVerwGE 122, 29, 48, und vom 22.04.2009 - 8 C 2.09 -, BVerwGE 133, 358, 361 f.).
  • VGH Hessen, 13.09.2011 - 6 A 226/11

    Abwicklung von unerlaubten Einlagengeschäften

    Rechtsgrundlage für das Berichts- und Nachweisgebot (V b des Bescheids) ist zwar nicht - wie im Bescheid angegeben - § 44 c Abs. 1 KWG, sondern § 44 Abs. 1 Satz 1 KWG (vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 22. September 2004 - 6 C 29.03 -, BVerwGE 122, 29, vom 22. April 2009 - 8 C 2.09 -, BVerwGE 133, 358, und vom 15. Dezember 2010 - 8 C 37.09 -, a.a.O., Rdz. 29).
  • OLG München, 30.10.2013 - 20 U 603/12

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für die Geltendmachung von

    Für die erste Alternative des § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG - das Betreiben von Bankgeschäften im Inland - reicht es aus, wenn auch nur Teilakte wesentlicher zum Vertragsschluss hinführender Schritte im Inland erbracht werden, auch z.B. durch Vermittler oder Dritte, die im Inland tätig sind, ohne dass es sich dabei um Vertreter oder Bevollmächtigte des Unternehmens handeln muss (BVerwGE 133, 358 ).
  • VG Frankfurt/Main, 04.12.2013 - 9 K 1471/13

    Kreditgeschäft

    Weder der niedrige Zins, den die Klägerin zu fordern beabsichtigt, noch die Vereinbarung einer Nachrangigkeit haben für die Zuordnung der beabsichtigten Kreditvergabe zum Begriff des Kreditgeschäfts nach § 1 KWG eine rechtliche Bedeutung (BVerwG Urt. v. 25. Juni 1980, a. a. O.; Urt. v. 22. April 2009 - 8 C 2.09, Beck Rs 2009, 35960, Rdnr. 19; VG Frankfurt am Main Urt. v. 05. Juli 2007 - 1 E 4355/06, BKR 2007, 341, 344).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht