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   EuGH, 13.02.1985 - 267/83   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1985,557
EuGH, 13.02.1985 - 267/83 (https://dejure.org/1985,557)
EuGH, Entscheidung vom 13.02.1985 - 267/83 (https://dejure.org/1985,557)
EuGH, Entscheidung vom 13. Februar 1985 - 267/83 (https://dejure.org/1985,557)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis
  • EU-Kommission

    Diatta / Land Berlin

    1 . FREIZUEGIGKEIT - ARBEITNEHMER - AUFENTHALTSRECHT DER FAMILIENANGEHÖRIGEN - EINZIGE STÄNDIGE FAMILIENWOHNUNG - KEINE NOTWENDIGE BEDINGUNG - KEIN EIGENSTÄNDIGES AUFENTHALTSRECHT GEMÄSS ARTIKEL 11 DER VERORDNUNG NR . 1612/68

  • EU-Kommission

    Diatta / Land Berlin

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    1. FREIZUEGIGKEIT - ARBEITNEHMER - AUFENTHALTSRECHT DER FAMILIENANGEHÖRIGEN - EINZIGE STÄNDIGE FAMILIENWOHNUNG - KEINE NOTWENDIGE BEDINGUNG - KEIN EIGENSTÄNDIGES AUFENTHALTSRECHT GEMÄSS ARTIKEL 11 DER VERORDNUNG NR. 1612/68

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 2087
 
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Wird zitiert von ... (38)

  • EuGH, 08.11.2012 - C-40/11

    Ein Drittstaatsangehöriger, der sich rechtmäßig im Herkunftsmitgliedstaat seiner

    Der Gerichtshof hat bereits im Rahmen des vor Inkrafttreten der Richtlinie 2004/38 geltenden Unionsrechts festgestellt, dass das eheliche Band nicht als aufgelöst angesehen werden kann, solange dies nicht durch die zuständige Stelle ausgesprochen worden ist, was bei Ehegatten, die lediglich voneinander getrennt leben, nicht der Fall ist, selbst wenn sie die Absicht haben, sich später scheiden zu lassen, so dass der Ehegatte nicht notwendigerweise ständig bei dem Unionsbürger wohnen muss, um Inhaber eines abgeleiteten Aufenthaltsrechts zu sein (vgl. Urteil vom 13. Februar 1985, Diatta, 267/83, Slg. 1985, 567, Randnrn. 20 und 22).
  • EuGH, 17.09.2002 - C-413/99

    Baumbast und R

    Wenn Artikel 10 der Verordnung bestimmt, dass der Familienangehörige des Wanderarbeitnehmers bei diesem Wohnung nehmen darf, bedeutet dies nicht, dass der Angehörige dort ständig wohnen muss, sondern - wie sich aus Artikel 10 Absatz 3 ergibt - lediglich, dass die Wohnung, über die der Arbeitnehmer verfügt, normalen Anforderungen an die Aufnahme seiner Familie entsprechen muss (Urteil vom 13. Februar 1985 in der Rechtssache 267/83, Diatta, Slg. 1985, 567, Randnr. 18).

    Zu dem Vorbringen der Kommission, aus Artikel 12 der Verordnung Nr. 1612/68 lasse sich kein Aufenthaltsrecht einer Person ableiten, die nicht Kind eines Wanderarbeitnehmers sei, weil jedes Recht aus dieser Bestimmung unabdingbar gerade diesen Status voraussetze, ist darauf hinzuweisen, dass angesichts des Zusammenhangs und der Zielsetzung der Verordnung Nr. 1612/68 und insbesondere ihres Artikels 12 dieser nicht eng ausgelegt (in diesem Sinne Urteil Diatta, Randnr. 17) und ihm keinesfalls die praktische Wirksamkeit genommen werden darf.

  • EuGH, 11.12.2007 - C-291/05

    Eind - Freizügigkeit - Arbeitnehmer - Aufenthaltsrecht eines Familienangehörigen,

    Nach ständiger Rechtsprechung des Gerichtshofs kann die Gemeinschaftsregelung des abgeleiteten Rechts im Bereich der Bewegung und des Aufenthalts nicht eng ausgelegt werden (vgl. insbesondere in Bezug auf die Verordnung Nr. 1612/68 Urteile vom 13. Februar 1985, Diatta, 267/83, Slg. 1985, 567, Randnrn. 16 und 17, sowie vom 17. September 2002, Baumbast und R, C-413/99, Slg. 2002, I-7091, Randnr. 74).
  • BVerwG, 23.05.1995 - 1 C 3.94

    Ausländerrecht - Aufenthaltsgenehmigung - Rücknahme - Beschäftigung -

    Der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften hat zu Art. 10 VO (EWG) Nr. 1612/68 auf Vorlage des erkennenden Senats im Urteil vom 13. Februar 1985 - Rs 267/83 - (NJW 1985, 2087) entschieden, daß der Ehegatte nicht ständig bei dem Wanderarbeitnehmer wohnen muß und daß sein Aufenthaltsrecht auch dann besteht, wenn die Ehegatten getrennt leben und sich scheiden lassen wollen.
  • Generalanwalt beim EuGH, 05.07.2001 - C-413/99

    Baumbast und R

    Dem Urteil Diatta(17) lässt sich entnehmen, dass Familienangehörige nicht auf Dauer im Familienverband mit dem Arbeitnehmer leben müssen.

    Im Urteil Diatta(47) hat der Gerichtshof entschieden, dass die Kinder nicht unter demselben Dach wohnen müssten wie ihr Vater.

    14: - Urteil vom 13. Februar 1985 in der Rechtssache 267/83 (Diatta, Slg. 1985, 567).

    42: - Zitiert in Fußnote 19.43: - Zitiert in Fußnote 22.44: - Zitiert in Fußnote 27.45: - Die Kommission verweist hier auf das Urteil Diatta (zitiert in Fußnote 14).

  • EuGH, 30.06.2016 - C-115/15

    NA - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 20 und 21 AEUV - Richtlinie 2004/38/EG

    Diese Voraussetzung ergebe sich aus der genannten Bestimmung und aus dem Urteil vom 13. Februar 1985, Diatta (267/83, EU:C:1985:67).
  • BVerwG, 27.10.1987 - 1 C 19.85

    Türkische Staatsangehörige - Aufenthaltsrecht - Assoziierungsvereinbarung - EWG -

    Das wird für den gegenwärtigen Rechtszustand durch Art. 11 der Verordnung Nr. 1612/68 vom 15. Oktober 1968 (ABl. Nr.L 257 S.2) bestätigt, der zwar ein Beschäftigungsrecht gewährt, dafür aber ein Aufenthaltsrecht nach Maßgabe einer besonderen Regelung (Art. 10 VO Nr. 1612/68) voraussetzt (EuGHE 1985, 567 [590]).
  • EuGH, 10.07.2014 - C-244/13

    Ogieriakhi - Vorabentscheidungsersuchen - Richtlinie 2004/38/EG - Art. 16 Abs. 2

    In diesem Zusammenhang hat der Gerichtshof festgestellt, dass das eheliche Band nicht als aufgelöst angesehen werden kann, solange dies nicht durch die zuständige Stelle ausgesprochen worden ist, was bei Ehegatten, die lediglich voneinander getrennt leben, nicht der Fall ist, selbst wenn sie die Absicht haben, sich später scheiden zu lassen, so dass der Ehegatte nicht notwendigerweise ständig bei dem Unionsbürger wohnen muss, um Inhaber eines abgeleiteten Aufenthaltsrechts zu sein (Urteile Diatta, 267/83, EU:C:1985:67, Rn. 20 und 22, sowie Iida, C-40/11, EU:C:2012:691, Rn. 58).

    In Rn. 18 des Urteils Diatta (EU:C:1985:67) hat der Gerichtshof nämlich entschieden, dass der genannte Artikel, soweit er bestimmt, dass der Familienangehörige des Wanderarbeitnehmers bei dem Arbeitnehmer Wohnung nehmen darf, nicht verlangt, dass der betreffende Familienangehörige dort ständig wohnen muss, sondern nur, dass die Wohnung, über die der Arbeitnehmer verfügt, normalen Anforderungen für die Aufnahme seiner Familie entsprechen muss, und dass somit nicht anerkannt werden kann, dass darin das Erfordernis einer einzigen ständigen Familienwohnung mitenthalten ist.

  • Generalanwalt beim EuGH, 19.02.1986 - 59/85
    Die Berufung auf den Gleichbehandlungsgrundsatz allein sowie die Tatsache, daß im Urteil in der Rechtssache 267/83 ( 18 ) zu Artikel 10 der Verordnung Nr. 1612/68 unterstrichen wurde, die Wendung "Wohnung nehmen" sei nicht eng auszulegen (Randnr. 17), können daher schwerlich ausreichen, um den weitgehenden Standpunkt der Kommission zu rechtfertigen.

    Sicher reicht für eine derartige Interpretation die bereits erwähnte, im Urteil der Rechtssache 267/83 ( 21 ) enthaltene Feststellung nicht aus, der Artikel 10 der Verordnung Nr. 1612/68 dürfe im Interesse der Freizügigkeit nicht eng ausgelegt werden.

    ( 18 ) Urteil vom 13. Februar 1985 in der Rechtssache 267/83, Aissatou Diatta/Land Berlin, Slg. 1985, 567.

    ( 21 ) Urteil vom 13. Februar 1985 in der Rechtssache 267/83, Aissatou Diatta/Land Berlin, Slg. 1985, 567.

  • VGH Baden-Württemberg, 02.01.1995 - 11 S 3379/94

    Zum Aufenthaltsrecht eines Drittstaatsangehörigen, der mit einem

    Die Familienangehörigen eines Wanderarbeitnehmers im Sinne des Art. 10 der VO(EWG) 1612/68 müssen nicht notwendig ständig bei diesem wohnen, um ein Aufenthaltsrecht im Sinne dieser Bestimmung in Anspruch nehmen zu können (s. EuGH, Urteil vom 13.2.1985, 51g. 1985, 567 = NJW 1985, 2087).

    Das ist bei Ehegatten nicht der Fall, die lediglich voneinander getrennt leben, selbst wenn sie die Absicht haben, sich später scheiden zu lassen (s. EuGH, Urteil vom 13.2.1985, aaO; auch BVerwG, Urteil vom 21.5.1985, aaO).

    Auch eine Scheidung der Ehe kann rechtswirksam nur durch das Familiengericht - als die dafür ??Zuständige Stelle" (s. EuGH, Urteil vom 13.2.1985, aaO) - erfolgen.

    Unter den gegebenen Umständen kommt es nicht darauf an, ob - wovon die Antragsgegnerin und ihr folgend das Verwaltungsgericht ausgehen - im Fall des Antragstellers eine sog. Scheinehe (d.h. eine Ehe, die ausschließlich zu einem Zweck, der nicht durch den Grundrechtsschutz des Art. 6 Abs. 1 GG gedeckt ist, und nur "pro forma" geschlossen wurde, bei der die Ehegatten nicht in irgendeiner Form zusammenleben und partnerschaftliche Beziehungen pflegen wollen (vgl. dazu Müller-Gindullis in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2. Aufl., § 13 EheG, RdNr. 13), so daß nur der unzutreffende Anschein einer Ehe erweckt wird) vorliegt, wie sich dies aus dem - bereits erwähnten - Anwaltsschriftsatz vom 17.3.1994 ergeben könnte, wonach die Ehegatten "keinen einzigen Tag zusammen gelebt" und "keinerlei Kontakt zueinander" gehabt haben sollen, die Ehe "nicht vollzogen" worden sei und der Antragsteller "die Eheschließung offensichtlich nur aus dem Grund arrangiert (habe), um ein Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland zu erlangen." Denn auch eine sog. Scheinehe (wie auch eine sonstige sog. Fehlehe, bei der keine eheliche Lebensgemeinschaft begründet wurde) ist grundsätzlich formal rechtlich voll wirksam und voll gültig; ihre Auflösung kann ebenfalls nur durch das Familiengericht - als die dafür "zuständige Stelle" (s. EuGH, Urteil vom 13.2.1985, aaO) - erfolgen (s. dazu auch Wacke in Münchener Kommentar, aaO, § 1353 BGB, RdNr. 11; Wolf in Münchener Kommentar, aaO, § 1565 BGB, RdNrn. 30a und 73c).

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.07.2007 - C-291/05

    Eind - Freizügigkeit - Aufenthaltsrecht - Rückkehr des Wanderarbeitnehmers in

  • Generalanwalt beim EuGH, 27.02.2003 - C-109/01

    EIN GEMEINSCHAFTSBÜRGER, DER VON DER FREIZÜGIGKEIT DER ARBEITNEHMER GEBRAUCH

  • VGH Baden-Württemberg, 29.11.2006 - 13 S 2435/05

    Begriff des Familienangehörigen bei freizügigkeitsberechtigten Unionsbürgern;

  • VGH Baden-Württemberg, 16.09.2015 - 11 S 1711/15

    Ehegattennachzug zu türkischem Arbeitnehmer ohne Einholung eines nationalen

  • BVerwG, 21.05.1985 - 1 C 36.82

    Aufenthaltsrecht - Ehegatte - Arbeitnehmer - Freizügigkeit - EG-Mitgliedstaat -

  • VG Düsseldorf, 19.02.2015 - 8 K 6063/14

    Nachträgliche Verkürzung der Geltungsdauer der Aufenthaltserlaubnis eines

  • Generalanwalt beim EuGH, 14.04.2016 - C-115/15

    NA

  • Generalanwalt beim EuGH, 30.09.1999 - C-356/98

    Kaba

  • VG Karlsruhe, 09.09.2004 - 2 K 1420/03

    Der in Art 10 Abs 1 Buchst a EWGV 1612/68 enthaltene gemeinschaftsrechtliche

  • Generalanwalt beim EuGH, 08.07.2010 - C-484/07

    Pehlivan - Assoziierungsabkommen EWG-Türkei - Beschluss Nr. 1/80 des

  • VGH Hessen, 18.09.1989 - 12 UE 2865/86

    Hinreichende Bestimmtheit eines Berufungsantrags; Abweichen der Ausländerbehörde

  • VGH Hessen, 23.12.1987 - 12 TH 1787/87

    Zur Beachtlichkeitsprüfung des Gerichts nach Sachentscheidung des Bundesamts ohne

  • VG Freiburg, 28.07.2016 - 6 K 1047/16

    Aufenthaltsrecht: Vorläufiger Rechtsschutz gegen Abschiebungsandrohung;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.04.2012 - 18 B 1181/11

    Bestehen eines unionsrechtlichen Aufenthaltsrechts für einen mit einem deutschen

  • Generalanwalt beim EuGH, 20.05.1992 - C-370/90
  • BVerwG, 27.10.1987 - 1 C 22.85

    Antrag auf Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis - Vorliegen einer

  • Generalanwalt beim EuGH, 14.05.2014 - C-244/13

    Ogieriakhi - Recht der Unionsbürger, sich im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats

  • VGH Hessen, 02.09.1988 - 12 TH 3533/87

    Nachträgliche Befristung einer Aufenthaltserlaubnis; Sofortvollzug und Ergänzung

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.10.2013 - C-378/12

    Onuekwere - Recht der Unionsbürger, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten

  • OVG Hamburg, 02.12.1999 - 3 Bs 402/98

    Zu einem Antrag auf Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis oder einer

  • Generalanwalt beim EuGH, 06.02.1997 - C-64/96
  • BVerwG, 08.06.1988 - 1 B 23.88

    Möglichkeit einer Widerspruchsbehörde im Widerspruchsverfahren nach Erledigung

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.01.2012 - 11 N 9.12

    Türkischer Staatsangehöriger; Visum; Ehegattennachzug; deutsche Ehefrau;

  • OVG Hamburg, 05.08.1993 - Bs VII 90/93

    Familienangehörige; deutscher; Freizügigkeit; Gemeinschaftsrecht;

  • OVG Schleswig-Holstein, 30.11.1992 - 4 M 130/92
  • VG Karlsruhe, 10.01.1991 - 13 K 40133/90

    Anspruch auf Aussetzung der Vollziehung einer ausländerbehördlichen Verfügung ;

  • VG München, 01.08.2013 - M 10 K 13.1066
  • Generalanwalt beim EuGH, 25.02.1986 - 131/85
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