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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,13158
OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05 (https://dejure.org/2006,13158)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 19.09.2006 - 11 U 75/05 (https://dejure.org/2006,13158)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 19. September 2006 - 11 U 75/05 (https://dejure.org/2006,13158)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    ZPO § 286; ; ZPO § 287; ; ZPO § 319; ; ZPO § 529; ; BGB § 254; ; BGB § 254 Abs. 1; ; BGB § 826; ; BGB § 831

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 826
    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei Widerruf einer Banklastschrift

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch einer ersten Inkassostelle wegen einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung durch den Widerruf einer Lastschrift; Anspruch auf Schadensersatz; Lastschriftverfahren als Instrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs; Verletzung des "Abkommens über den ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (7)

  • BGH, 15.06.2005 - 2 StR 30/05

    Betrug im Lastschriftverfahren (konkludente Täuschung über …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Zwischen dem Zahlungsempfänger und seiner Bank (1. Inkassostelle) wird formularmäßig eine Vereinbarung über den Einzug von Forderungen durch Lastschriften getroffen (…vgl. van Gelder a.a.O., §§ 56 - 59 Anh. nach deren Nr. 1 das Lastschriftverfahren nur dazu dient, fällige Forderungen, für deren Geltendmachung nicht die Vorlage einer Urkunde erforderlich ist, mittels Lastschrift einzuziehen. Nach Nr. 7 (betr. das Einzugsermächtigungsverfahren) werden nicht eingelöste Lastschriften mit der Einreichungswertstellung zurückbelastet; dies gilt auch für die Rückbelastung von Lastschriften, für die der Zahlungspflichtige nach Belastung des Einzugsbetrags auf seinem Konto Wiedergutschrift verlangt, weil er die Belastung des Einzugsbetrags nicht anerkennt (vgl. BGH, Urt. v. 15.06.2005, 2 StR 30/05 m.w.N., BGH, Urt. v. 28.05.1979, II ZR 219/77 = BGHZ 74, 309 - 316).
  • BGH, 14.06.2000 - VIII ZR 218/99

    Vorsätzlich sittenwidrige Schädigung bei Erteilung einer fingierten Rechnung

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Zum Vorsatz gehört und genügt, dass der Schädiger spätestens im Zeitpunkt des Schadenseintritts Art und Richtung des Schadens und die Schadensfolgen vorausgesehen und gewollt oder jedenfalls, mag er ihn auch nicht wünschen, billigend in Kauf genommen hat (BGH NJW 2000, 2896, 2004, 446 und 2664, Palandt-Sprau a.a.O., Rn. 10).
  • BGH, 08.07.1986 - VI ZR 47/85

    Haftung einer juristischen Person für unerlaubte Handlungen eines …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Die Schadensverteilung nach § 254 BGB unterliegt gemäß § 287 ZPO einem weiten tatrichterlichen Beurteilungsspielraum (BGH, Urt. v. 08.07.1986 - VI ZR 47/85 - = BGHZ 98, 148 ff m.w.N.).
  • BGH, 27.01.1994 - I ZR 326/91

    "Indizienkette"; Anforderungen an die Würdigung vorgetragener Indiztatsachen; …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Hiefür genügt, dass starke Verdachtsmomente für die Umstände bestehen, der Handelnde aber eine sich bietende Möglichkeit der Aufklärung bewusst nicht wahrnimmt (BGH NJW 1994, 2289).
  • BGH, 28.05.1979 - II ZR 85/78

    Widerspruch des Zahlungspflichtigen im Lastschriftverfahren

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Von der Interessenlage her besteht kein Anlass, die Klägerin in den Schutzbereich des zwischen den Beklagten und ihrer Hausbank geschlossenen Girovertrages einzubeziehen (vgl. BGH WM 1979, 689 = NJW 1979, 1652; OLG Hamm…, Urt. vom 27.09.1983, WM 1984, 300 ff).
  • BGH, 28.05.1979 - II ZR 219/77

    Anspruch der Schuldner gegen die Gläubigerbank auf Wiedervergütung von …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Zwischen dem Zahlungsempfänger und seiner Bank (1. Inkassostelle) wird formularmäßig eine Vereinbarung über den Einzug von Forderungen durch Lastschriften getroffen (…vgl. van Gelder a.a.O., §§ 56 - 59 Anh. nach deren Nr. 1 das Lastschriftverfahren nur dazu dient, fällige Forderungen, für deren Geltendmachung nicht die Vorlage einer Urkunde erforderlich ist, mittels Lastschrift einzuziehen. Nach Nr. 7 (betr. das Einzugsermächtigungsverfahren) werden nicht eingelöste Lastschriften mit der Einreichungswertstellung zurückbelastet; dies gilt auch für die Rückbelastung von Lastschriften, für die der Zahlungspflichtige nach Belastung des Einzugsbetrags auf seinem Konto Wiedergutschrift verlangt, weil er die Belastung des Einzugsbetrags nicht anerkennt (vgl. BGH, Urt. v. 15.06.2005, 2 StR 30/05 m.w.N., BGH, Urt. v. 28.05.1979, II ZR 219/77 = BGHZ 74, 309 - 316).
  • BGH, 25.06.1979 - II ZR 253/78

    Wiedervergütung eines Lastschriftbetrages von seiten der Gläubigerbank - …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 19.09.2006 - 11 U 75/05
    Deshalb missbraucht ein Darlehensgeber den Widerspruch in sittenwidriger Weise, wenn dieser dazu führt, dass sich das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Darlehensnehmers anstatt beim Darlehensgeber bei der ersten Inkassostelle verwirklicht (BGH II ZR 253/78, Urt. v. 25.06.1979, Palandt-Sprau, a.a.O., Rn. 31 m.w.N.) Denn das Lastschriftverfahren dient als Instrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs nicht der Kreditbeschaffung.
  • OLG Düsseldorf, 20.06.2007 - 16 U 129/06

    Zur Widerspruchsmöglichkeit des Schuldners im Einzugsermächtigungsverfahren …

    Um eine solche Risikoabwälzung geht es auch bei den so genannten Kreditlastschriften (vgl. dazu BGHZ 74, 300, 308 = NJW 1979, 1652; BGH, NJW 1979, 2146, 2147; OLG Brandenburg, v. 19.09.2006 - 11 U 75/05 und v. 30.05.2006 - 11 U 65/05; OLG Hamm, WM 1984, 300, 301 f.;… van Gelder in: Schimansky/Bunte/Lwowski, § 56 Rdnr. 38 und § 58 Rdnr. 93; ders. WM 2001 Sonderb.

    Bei der Kreditlastschrift nimmt der Schuldner die Belastung seines Kontos durch eine Einzugsermächtigungslastschrift des Gläubigers hin und kann bei drohenden finanziellen Schwierigkeiten des Schuldners den so gewährten Betrag innerhalb der sechswöchigen Widerspruchsfrist durch Widerspruch wieder risikolos an sich ziehen (vgl. OLG Brandenburg, v. 19.09.2006 - 11 U 75/05;… van Gelder in: Schimansky/Bunte/Lwowski, a.a.O., § 56 Rdnr. 38;… ders. WM 2001 Sonderb. Nr. 7, S. 3;… Kümpel, Bank- und Kapitalmarktrecht, 3. Aufl., Rdnr. 4.543).

    Deshalb missbraucht ein Darlehensgeber den Widerspruch grundsätzlich in sittenwidriger Weise, wenn dieser dazu führt, dass sich das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Darlehensnehmers anstatt beim Darlehensgeber bei der ersten Inkassostelle verwirklicht (vgl. BGHZ 74, 300, 308 = NJW 1979, 1652; BGH, NJW 1979, 2146, 2147; OLG Brandenburg, v. 19.09.2006 - 11 U 75/05 und v. 30.05.2006 - 11 U 65/05;… Kümpel, a.a.O., Rdnr. 4.543; Hadding, WM 1984, 303, 304; Bauer, WM 1981, 1186, 1198).

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