Rechtsprechung
| ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Kanzlei Prof. Schweizer
Falsche Anrede in der Absage auf die Stellenbewerbung ist kein Fall von Diskriminierung
- Betriebs-Berater
Falsche Anrede in der Ablehnung einer Bewerbung
- hensche.de
Diskriminierung: Geschlecht, Bewerbung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (17)
- ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)
AGG: Keine Benachteiligung wegen falscher Anrede im Ablehnungsschreiben
- lawblog.de (Kurzinformation)
Falsche Anrede kein Indiz für Diskriminierung
- lto.de (Kurzinformation)
Falsche Anrede ist keine Diskriminierung
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Falsche Anrede im Ablehnungsschreiben
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Falsche Anrede in der Bewerbungsabsage - Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft?
- gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)
Falsche Anrede bei Absage keine Diskriminierung
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Keine Diskriminierung wegen falscher Anrede in Ablehnungsschreiben
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Falsche Anrede in Bewerbungsabsage keine schadensersatzpflichtige Diskriminierung
- aerztezeitung.de (Pressemeldung)
Falsche Anrede in Absage ist keine Diskriminierung
- wkblog.de (Kurzinformation)
Wie bestraft man AGG-Missbrauch?
- arbeit-und-arbeitsrecht.de (Kurzinformation)
Falsche Anrede ist keine Diskriminierung
- schrittmacher-kanzlei.de (Kurzinformation)
Falsche Anrede in Bewerber-Ablehnung ist keine Diskriminierung
- anwalt24.de (Kurzinformation)
Falsche Anrede im Ablehnungsschreiben keine Diskriminierung
- anwalt.de (Pressemitteilung)
Falsche Anrede in der Ablehnung einer Bewerbung keine Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft
- antidiskriminierungsstelle.de
(Kurzinformation)
Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft - Bewerbungsverfahren - falsche Anrede im Anschreiben - Beweislast nach § 22 AGG
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Falsche Anrede einer Frau mit "Sehr geehrter Herr" in Ablehnungsschreiben auf eine Bewerbung stellt keine Diskriminierung nach dem AGG dar
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Zahlung einer Entschädigung aufgrund einer angeblichen Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft oder Geschlecht im Zusammenhang mit einem Bewerbungsverfahren; Umfang der Darlegungslast und Beweislast für das Vorliegen der Kausalität zwischen Nachteil und dem verpönten ...
Papierfundstellen
- BB 2011, 948
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (8)
- BAG, 19.08.2010 - 8 AZR 530/09
Entschädigung - Schadensersatz - Bewerbung - altersbedingte Benachteiligung
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Auf ein schuldhaftes Handeln oder gar eine Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (…BAG vom 22.01.2009 - 8 AZR 906/07, AP Nr. 1 zu § 15 AGG Rn. 37;… BAG vom 17.03.2010 - 8 AZR 77/09, NZA 2010, 872 Rn. 24;… BAG vom 20.05.2010 - 8 AZR 287/08 (A), NZA 2010, 1006 Rn. 14; BAG vom 19.08.2010 - 8 AZR 530/09, NZA 2010, 1412, Rn. 54).Durch die Verwendung der Wörter "Indizien" und "vermuten" bringt das Gesetz zum Ausdruck, dass es hinsichtlich der Kausalität zwischen einem der in § 1 AGG genannten Gründe und einer ungünstigeren Behandlung genügt, Hilfstatsachen vorzutragen, die zwar nicht zwingend den Schluss auf die Kausalität zulassen, die aber die Annahme rechtfertigen, dass die Kausalität gegeben ist (…BAG vom 20.05.2010 a.a.O. Rn. 16; BAG vom 19.08.2010 a.a.O. Rn. 55).
Rn. 31 Rn. 32 III. Auf die Frage, ob die subjektive Ernsthaftigkeit der Bewerbung Tatbestandsvoraussetzung für Ansprüche nach §§ 15, 6 AGG ist, kam es mithin nicht an (diese Frage offen lassend BAG vom 19.08.2010 a.a.O. Rn. 32).
- BAG, 20.05.2010 - 8 AZR 287/08
Entschädigung - Bewerbung - Geschlechtsbezogene Benachteiligung
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Auf ein schuldhaftes Handeln oder gar eine Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (…BAG vom 22.01.2009 - 8 AZR 906/07, AP Nr. 1 zu § 15 AGG Rn. 37;… BAG vom 17.03.2010 - 8 AZR 77/09, NZA 2010, 872 Rn. 24; BAG vom 20.05.2010 - 8 AZR 287/08 (A), NZA 2010, 1006 Rn. 14;… BAG vom 19.08.2010 - 8 AZR 530/09, NZA 2010, 1412, Rn. 54).Durch die Verwendung der Wörter "Indizien" und "vermuten" bringt das Gesetz zum Ausdruck, dass es hinsichtlich der Kausalität zwischen einem der in § 1 AGG genannten Gründe und einer ungünstigeren Behandlung genügt, Hilfstatsachen vorzutragen, die zwar nicht zwingend den Schluss auf die Kausalität zulassen, die aber die Annahme rechtfertigen, dass die Kausalität gegeben ist (BAG vom 20.05.2010 a.a.O. Rn. 16;… BAG vom 19.08.2010 a.a.O. Rn. 55).
Es müssten vielmehr von der Bewerberin weitere Umstände vorgetragen werden, aus denen sich die überwiegende Wahrscheinlichkeit ergibt, dass zumindest einer dieser Gründe (mit)ursächlich für die nachteilige Behandlung war (so BAG vom 20.05.2010 a.a.O. Rn. 20).
- BAG, 22.01.2009 - 8 AZR 906/07
Altersdiskriminierung - Entschädigung - Versetzung
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Auf ein schuldhaftes Handeln oder gar eine Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (BAG vom 22.01.2009 - 8 AZR 906/07, AP Nr. 1 zu § 15 AGG Rn. 37;… BAG vom 17.03.2010 - 8 AZR 77/09, NZA 2010, 872 Rn. 24;… BAG vom 20.05.2010 - 8 AZR 287/08 (A), NZA 2010, 1006 Rn. 14;… BAG vom 19.08.2010 - 8 AZR 530/09, NZA 2010, 1412, Rn. 54).
- BAG, 22.07.2010 - 8 AZR 1012/08
Beförderung - geschlechtsbezogene Benachteiligung
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Vielmehr reicht es aus, wenn nach allgemeiner Lebenserfahrung hierfür eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht (…BAG vom 17.12.2009 - 8 AZR 670/08, NZA 2010, 383, Rn. 19; BAG vom 22.07.2010 - 8 AZR 1012/08, NZA 2011, 93 Rn. 65). - BAG, 18.03.2010 - 8 AZR 77/09
Geschlechtsbezogene Benachteiligung - Gleichstellungsbeauftragte - männlicher …
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Auf ein schuldhaftes Handeln oder gar eine Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (…BAG vom 22.01.2009 - 8 AZR 906/07, AP Nr. 1 zu § 15 AGG Rn. 37; BAG vom 17.03.2010 - 8 AZR 77/09, NZA 2010, 872 Rn. 24;… BAG vom 20.05.2010 - 8 AZR 287/08 (A), NZA 2010, 1006 Rn. 14;… BAG vom 19.08.2010 - 8 AZR 530/09, NZA 2010, 1412, Rn. 54). - EuGH, 10.07.2008 - C-54/07
ÖFFENTLICHE ÄUSSERUNGEN, DURCH DIE EIN ARBEITGEBER KUNDTUT, DASS ER KEINE …
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Der Beschäftigte genügt danach seiner Darlegungslast, wenn er Indizien vorträgt, die seine Benachteiligung wegen eines verbotenen Merkmals vermuten lassen (vgl. auch EuGH vom 10.07.2008 - Rs. C-54/07, NZA 2008, 929 Rn. 30 Satz 2). - BAG, 17.12.2009 - 8 AZR 670/08
Entschädigung wegen Benachteiligung bei der Stellenbesetzung aufgrund …
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Vielmehr reicht es aus, wenn nach allgemeiner Lebenserfahrung hierfür eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht (BAG vom 17.12.2009 - 8 AZR 670/08, NZA 2010, 383, Rn. 19;… BAG vom 22.07.2010 - 8 AZR 1012/08, NZA 2011, 93 Rn. 65). - BAG, 24.04.2008 - 8 AZR 257/07
Entschädigung - geschlechtsbezogene Benachteiligung - Beförderung
Auszug aus ArbG Düsseldorf, 09.03.2011 - 14 Ca 908/11
Werden von dem benachteiligten Arbeitnehmer Hilfstatsachen vorgetragen, welche jeweils für sich allein betrachtet nicht ausreichen, um die Vermutungswirkung herbeizuführen, ist eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen, ob diese Hilfstatsachen im Zusammenhang gesehen geeignet sind, die Vermutungswirkung zu begründen (BAG vom 24.04.2008 - 8 AZR 257/07, NZA 2008, 1351, Rn. 41 zu § 611a Abs. 1 Satz 3 BGB aF;… HWK/Annuß/Rupp 4. Aufl. 2010 § 22 AGG Rn. 2).
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