Rechtsprechung
| LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- AG Köln, 27.07.2017 - 137 C 12/17
- LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (20)
- BGH, 30.03.2017 - I ZR 19/16
Filesharing über einen Familienanschluss
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Danach ist es grundsätzlich ihre Sache, darzulegen und nachzuweisen, dass der Beklagte für die von ihr behauptete Urheberrechtsverletzung als Täter verantwortlich ist (BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12 - Morpheus; Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).Diese tatsächliche Vermutung der Täterschaft des Anschlussinhabers kommt auch dann in Betracht, wenn der Internetanschluss - wie bei einem Familienanschluss - regelmäßig von mehreren Personen genutzt wird (BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).
In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen sowie zur Mitteilung verpflichtet, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat (BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil am 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).
Rn. 68 Der Inhaber eines Internetanschlusses hat vielmehr nachvollziehbar vorzutragen, welche Personen mit Rücksicht auf Nutzerverhalten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie in zeitlicher Hinsicht Gelegenheit hatten, die fragliche Verletzungshandlung ohne Wissen und Zutun des Anschlussinhabers zu begehen (BGH, Urteil vom 30. März 2017 - I ZR 19/16 - Loud, Rn. 15 nach juris m.w.N.).
So verhält es sich im Falle der Nichterfüllung der sekundären Darlegungslast; die betroffene Partei hat die nachteiligen Folgen ihres unzureichenden Vortrags zu tragen, weil ihr einfaches Bestreiten unwirksam ist und die Geständniswirkung des § 138 Abs. 3 ZPO eintritt (vgl. BGH, Urteil vom 30. März 2017 - I ZR 19/16 - Loud;… Rn. 19, 23, 27 nach juris m.w.N.).
Rn. 69 Hieraus folgt, dass die Beklagte zwar nicht zu einer Überwachung und Dokumentation des Internetverhaltens ihres Ehemannes verpflichtet war und auch nicht gehalten, den (Firmen-)Laptop ihres Ehemannes auf das Vorhandensein von Filesharing-Software zu untersuchen (BGH, Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; BGH, Urteil vom 30. März 2017 - I ZR 19/16 - Loud).
In einem solchen Fall fehlt es an einer tatsächlichen Grundlage für die Annahme, ein Dritter könnte die Verletzungshandlung mit - alleiniger - Tatherrschaft begangen haben (BGH…, Urteil vom 11. Juni 2015 - I ZR 75/14 - Tauschbörse III, Rn. 48 nach juris; BGH, Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud, Rn. 29 nach juris).
Auf der Grundlage dieser Kriterien ist ferner anerkannt, dass für ein 11 Titel enthaltendes - überdurchschnittlich erfolgreiches - Musikalbum ein Lizenzschadensersatz in Höhe von 2500, 00 EUR anerkannt ist (vergleiche BGH, Urteil vom 30. März 2017 - I ZR 19/16 - Loud).
- BGH, 06.10.2016 - I ZR 154/15
Afterlife - Sekundäre Darlegungslast eines Internetanschlussinhabers zur Nutzung …
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Danach ist es grundsätzlich ihre Sache, darzulegen und nachzuweisen, dass der Beklagte für die von ihr behauptete Urheberrechtsverletzung als Täter verantwortlich ist (BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12 - Morpheus; Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).Angesichts der naheliegenden Möglichkeit, dass der Anschlussinhaber Dritten Zugriff auf seinen Anschluss einräumt, besteht für die Annahme der Täterschaft des Anschlussinhabers keine hinreichend große Wahrscheinlichkeit (BGH, Urteil vom 6. Oktober 2016, I ZR 154/15 - Afterlife).
In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen sowie zur Mitteilung verpflichtet, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat (BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil am 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).
Rn. 69 Hieraus folgt, dass die Beklagte zwar nicht zu einer Überwachung und Dokumentation des Internetverhaltens ihres Ehemannes verpflichtet war und auch nicht gehalten, den (Firmen-)Laptop ihres Ehemannes auf das Vorhandensein von Filesharing-Software zu untersuchen (BGH, Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; BGH, Urteil vom 30. März 2017 - I ZR 19/16 - Loud).
Rn. 70 Hinzu kommt, dass der Anschlussinhaber auch zu der Angabe verpflichtet sein kann, auf dem von ihm genutzten Computer Filesharing Software vorhanden ist (vgl. BGH, Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife).
- BGH, 12.05.2016 - I ZR 48/15
Haftung wegen Teilnahme an Internet-Tauschbörsen
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Danach ist es grundsätzlich ihre Sache, darzulegen und nachzuweisen, dass der Beklagte für die von ihr behauptete Urheberrechtsverletzung als Täter verantwortlich ist (BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12 - Morpheus; Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).Diese tatsächliche Vermutung der Täterschaft des Anschlussinhabers kommt auch dann in Betracht, wenn der Internetanschluss - wie bei einem Familienanschluss - regelmäßig von mehreren Personen genutzt wird (BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).
In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen sowie zur Mitteilung verpflichtet, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat (BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil am 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud).
Dies entspricht der obergerichtlichen (vergleiche etwa OLG Köln, Urteil vom 6. Februar 2015 - 6 U 209/13; OLG Hamburg, Urteil vom 5. November 2013 - 5 U 222/10; OLG Frankfurt, Urteil vom 15. Juli 2014 - 11 U 115/13; Urteil vom 16. Dezember 2014 - 11 U/14) und auch der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vergleiche BGH, Urteile vom 11. Juni 2015 zu I ZR 4/14, I ZR 19/14 und I ZR 75/14 - Tauschbörse I-III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch).
- BGH, 11.06.2015 - I ZR 19/14
Zur Schadensersatzpflicht wegen Teilnahme an einer Internet-Tauschbörse
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Soweit die Vermutungswirkungen des § 10 Abs. 3 UrhG - wie im Streitfall - nicht greifen, ist in jedem Fall ein Indizienbeweis zulässig, bei dem mittelbare Tatsachen die Grundlage für die Annahme der Rechtsinhaberschaft liefern (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I ZR 19/14 - Tauschbörse I mit weiteren Nachweisen).Für eine den Anforderungen des § 286 Abs. 1 ZPO genügende richterliche Überzeugung bedarf es keiner absoluten oder unumstößlichen Gewissheit im Sinne des wissenschaftlichen Nachweises, sondern nur eines für das praktische Leben brauchbaren Grades an Gewissheit, der Zweifel Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vergleiche BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I ZR 19/14 - Tauschbörse I).
Rn. 79 Die Höhe der zu zahlenden Lizenzgebühr hat der Tatrichter gemäß § 287 ZPO unter Würdigung der besonderen Umstände des Einzelfalls nach seiner freien Überzeugung zu bemessen (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 2010 - I ZR 68/08 - Restwertbörse I; Urteil vom 11. Juni 2015 - I ZR 19/14 - Tauschbörse I).
Dies entspricht der obergerichtlichen (vergleiche etwa OLG Köln, Urteil vom 6. Februar 2015 - 6 U 209/13; OLG Hamburg, Urteil vom 5. November 2013 - 5 U 222/10; OLG Frankfurt, Urteil vom 15. Juli 2014 - 11 U 115/13; Urteil vom 16. Dezember 2014 - 11 U/14) und auch der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vergleiche BGH, Urteile vom 11. Juni 2015 zu I ZR 4/14, I ZR 19/14 und I ZR 75/14 - Tauschbörse I-III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch).
- BGH, 24.11.2016 - I ZR 220/15
Störerhaftung für passwortgesichertes WLAN verneint
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Dass der Internetanschluss des Beklagten nicht mit den üblichen Sicherungsvorkehrungen versehen war, insbesondere der von dem Beklagten verwendete Router über die im Zeitpunkt seines Kaufs für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen (vergleiche dazu BGH, Urteil vom 24. November 2016 - I ZR 220/15 - WLAN-Schlüssel) nicht verfügt hätte, trägt der Beklagte schon nicht vor.Zwar gilt auch insoweit, dass die Darlegungs- und Beweislast bei der Klägerin als der Anspruchstellerin liegen (vergleiche dazu BGH, Urteil vom 24. November 2016 - I ZR 220/15 - WLAN-Schlüssel).
Da die Frage, welche Sicherheitsvorkehrungen der Anschlussinhaber bei Inbetriebnahme seines Routers getroffen hat, außerhalb des Wahrnehmungsbereichs des Anspruchstellers liegt, obliegt jedoch dem Anschlussinhaber insoweit eine sekundäre Darlegungslast (vergleiche BGH, Urteil vom 24. November 2016 - I ZR 220/15 - WLAN-Schlüssel).
- AG Köln, 27.07.2017 - 137 C 12/17
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Amtsgerichts Köln vom 27. Juli 2017, Az.: 137 C 12/17, teilweise abgeändert und insgesamt wie folgt neu gefasst:.Rn. 26 das Urteil des Amtsgerichts Köln vom 27. Juli 2017, Az. 137 C 12/17, abzuändern und den Beklagten zu verurteilen,.
Rn. 31 die Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts Köln vom 27. Juli 2017 (Az. 137 C 12/17) zurückzuweisen.
- BGH, 11.06.2015 - I ZR 75/14
Urheberrechtsverletzung durch Beteiligung an einer Internet-Musiktauschbörse: …
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
In einem solchen Fall fehlt es an einer tatsächlichen Grundlage für die Annahme, ein Dritter könnte die Verletzungshandlung mit - alleiniger - Tatherrschaft begangen haben (BGH, Urteil vom 11. Juni 2015 - I ZR 75/14 - Tauschbörse III, Rn. 48 nach juris; BGH…, Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud, Rn. 29 nach juris).Dies entspricht der obergerichtlichen (vergleiche etwa OLG Köln, Urteil vom 6. Februar 2015 - 6 U 209/13; OLG Hamburg, Urteil vom 5. November 2013 - 5 U 222/10; OLG Frankfurt, Urteil vom 15. Juli 2014 - 11 U 115/13; Urteil vom 16. Dezember 2014 - 11 U/14) und auch der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vergleiche BGH, Urteile vom 11. Juni 2015 zu I ZR 4/14, I ZR 19/14 und I ZR 75/14 - Tauschbörse I-III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch).
- BGH, 12.05.2016 - I ZR 1/15
Haftung wegen Teilnahme an Internet-Tauschbörsen
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Rn. 83 Insbesondere handelt es sich bei der Ermittlung der Rechtsverletzung in so genannten Filesharing Netzwerken wie im vorliegenden Fall und der Durchsetzung der daraus folgenden Ansprüche nicht um einen einfach gelagerten Fall im Sinne von § 97 a UrhG in der bis zum 8. Oktober 2013 geltenden Fassung (ständige Rechtsprechung der Kammer; bestätigend schon OLG Köln, Beschluss vom 13. September 2013 - 6 W 152/13; höchstrichterlich durch BGH, Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 1/15 - Tannöd; Urteile 12. Mai 2016 - I ZR 272/14 - Die Päpstin).Bei der Ermittlung der Rechtsverletzung in so genannten Filesharing Netzwerken wie im vorliegenden Fall und der Durchsetzung der daraus folgenden Ansprüche handelt es sich nicht um einen einfach gelagerten Fall im Sinne von § 97 a UrhG in der bis 8. Oktober 2013 geltenden Fassung (ständige Rechtsprechung der Kammer; bestätigend schon OLG Köln, Beschluss vom 13. September 2013 - 6 W 152/13; höchstrichterlich bestätigt durch BGH, Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 1/15 - Tannöd).
- BGH, 08.01.2014 - I ZR 169/12
BearShare - Zur Haftung für illegales Filesharing volljähriger …
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Danach ist es grundsätzlich ihre Sache, darzulegen und nachzuweisen, dass der Beklagte für die von ihr behauptete Urheberrechtsverletzung als Täter verantwortlich ist (BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12 - Morpheus; Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud). - BGH, 15.11.2012 - I ZR 74/12
Morpheus - Zur Haftung von Eltern für illegales Filesharing ihrer minderjährigen …
Auszug aus LG Köln, 01.03.2018 - 14 S 30/17
Danach ist es grundsätzlich ihre Sache, darzulegen und nachzuweisen, dass der Beklagte für die von ihr behauptete Urheberrechtsverletzung als Täter verantwortlich ist (BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12 - Morpheus; Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare, Urteil vom 11. Juni 2015 - I 75/14 - Tauschbörse III; Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 48/15 - Everytime we touch; Urteil vom 6. Oktober 2016 - I ZR 154/15 - Afterlife; Urteil vom 30. März 2017, I ZR 19/16 - Loud). - BGH, 12.05.2016 - I ZR 272/14
Zur Haftung wegen Teilnahme an Internet-Tauschbörsen
- BGH, 29.04.2010 - I ZR 68/08
Restwertbörse
- BGH, 19.03.2015 - I ZR 4/14
ZPO § 524; UrhG § 69 Nr. 3 Satz 2, § 69d Abs. 1; EGV 207/2009 Art. 13 Abs. 2
- BGH, 17.06.1992 - I ZR 107/90
Tchibo/Rolex II - Nachahmen; Schadensberechnung
- BGH, 19.05.2005 - I ZR 285/02
Der Zauberberg
- OLG Frankfurt, 15.07.2014 - 11 U 115/13
Zur Höhe von Schadenersatz und Abmahnkosten bei illegalem Filesharing
- OLG Köln, 06.02.2015 - 6 U 209/13
Anforderungen an den Nachweis von Verletzungen des Urheberrechts über einen …
- OLG Hamburg, 07.11.2013 - 5 U 222/10
Gnutella - Urheberrechtsverletzung in Internet-Musiktauschbörse: Darlegungs- und …
- BGH, 30.05.1995 - X ZR 54/93
"Steuereinrichtung II"; Voraussetzungen und Umfang eines Anspruchs wegen …
- OLG Köln, 16.05.2012 - 6 U 239/11
Haftung des Inhabers eines Internetanschlusses für Rechteverletzungen …
- AG Köln, 25.07.2019 - 148 C 408/18
Filesharing: Kostenübernahme wg. treuwidrigen Verstoßes gegen vorprozessuale …
Letzteres folgt aus dem als Anlage K1 (Bl. 37 ff. GA) zur Akte gereichten Ermächtigungsvertrag vom 19.03.2013, ersteres ist durch die Bezeichnung der TCFFC als Rechteinhaberin in dem als Anlage K1 (Bl. 40 GA) vorgelegten Ausdruck des Downloadportales "Maxdome" indiziert (so i.E. hinsichtlich der Indizwirkung auch LG Köln, Urteil vom 01.03.2018 - 14 S 30/17). - AG Köln, 22.12.2025 - 137 C 162/25
Urheberrechtsverletzung durch Verwendung einer urheberrechtlich geschützten …
Vielmehr hat der Rechtsverletzer auch dann Schadensersatz in Höhe einer angemessenen Lizenzgebühr zu leisten, wenn schlechthin undenkbar erscheint, dass der Rechteinhaber einer Nutzung zugestimmt hätte oder dass er selbst überhaupt bereit gewesen wäre, für die von ihm rechtswidrig vorgenommene Nutzung eine Vergütung zu zahlen (st. Rspr., vgl. BGH GRUR 1993, 55 - Tchibo/Rolex II; BGH NJW-RR 1995, 1320 f.; LG Köln, Urteil vom 01.03.2018 - 14 S 30/17).
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