Weitere Entscheidungen unten: OVG Saarland, 27.05.2014 | OVG Saarland, 03.06.2014

Rechtsprechung
   BVerwG, 20.10.2016 - 2 A 2.14   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 33 Abs. 2
    Keine Klagebefugnis gegen Dienstpostenbewertung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 78 BBG, § 18 BBesG, Art 33 Abs 2 GG, § 42 Abs 2 VwGO, § 44a VwGO
    Keine Klagebefugnis gegen Dienstpostenbewertung

  • Jurion

    Öffentliches Interesse an der Bereitstellung und Ausgestaltung von Stellen und deren Bewirtschaftung; Ermessensspielraum des Dienstherrn bei Aufgabenbeschreibung und Dienstpostenbewertung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Dienstpostenbewertung; Tätigkeitsbeschreibung; Klagebefugnis; Rechtsschutzinteresse; Organisationsgewalt; Funktionsamt; dienstliche Beurteilung; amtsangemessene Beschäftigung; Fürsorgepflicht; Manipulation

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)

    Keine Klagebefugnis gegen Dienstpostenbewertung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Klage eines Beamten auf höhere Bewertung des Dienstpostens unzulässig

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Streit um die höhere Bewertung des Dienstpostens - und die Klage des Beamten

  • lto.de (Kurzinformation)

    Dienstpostenbewertung von Beamten: Klage von BND-Beamtem unzulässig

  • weka.de (Kurzinformation)

    Keine Klage gegen eine Dienstpostenbewertung

  • Jurion (Kurzinformation)

    Klage eines Beamten auf höhere Bewertung des Dienstpostens unzulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Klagebefugnis bei Dienstpostenbewertung

Papierfundstellen

  • BVerwGE 156, 193
  • NVwZ-RR 2017, 423



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Wird zitiert von ... (18)  

  • OVG Saarland, 12.06.2018 - 1 A 567/17  

    Zum Anspruch eines Beamten auf Verwendungs- und Ausgleichszulage bei

    Ein Beamter kann hinsichtlich einer Dienstpostenbewertung die ihn belastenden Folgewirkungen unmittelbar angreifen und deshalb unmittelbar etwa auf Zahlung einer Zahlung klagen (Anschluss an BVerwG, Beschluss vom 20.10.2016 - 2 A 2.14 -); einer Manipulation oder Willkür des Dienstherrn zum Nachteil des Beamten bedarf es nicht.

    An diese Entscheidungen anknüpfend führt das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 20.10.2016 aus, eine subjektive Rechtsposition des Beamten auf Abänderung der Aufgabenbeschreibung und Neubewertung des Dienstpostens oder auf erneute Entscheidung hierüber folge weder aus § 18 BBesG noch aus Art. 33 Abs. 2 GG, könne sich aber ausnahmsweise aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn (§ 78 BBesG) ergeben, "wenn er eine Manipulation des Dienstherrn oder sonstige Willkür des Dienstherrn zu seinen Lasten geltend macht und diese nicht offensichtlich ausgeschlossen sind (...)." Im Übrigen könne der Beamte hinsichtlich einer Dienstpostenbewertung die ihn belastenden Folgewirkungen unmittelbar angreifen:(- 2 A 2.14 -, juris, Rn. 17 ff., 22).

  • OVG Niedersachsen, 08.03.2017 - 5 LC 144/15  

    Besoldungsausgleich - Zulage für die Wahrnehmung eines höherwertigen Amtes gemäß

    Die rechtliche Bewertung von Dienstposten, d. h. ihre Zuordnung zu statusrechtlichen Ämtern einer bestimmten Besoldungsgruppe, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Besoldungs- und des Haushaltsrechts steht in der organisatorischen Gestaltungsfreiheit des Dienstherrn (BVerwG, Urteil vom 24.1.1985 - BVerwG 2 C 4.83 -, juris Rn. 26; Urteil vom 28.11.1991 - BVerwG 2 C 7.89 -, juris Rn. 19; Urteil vom 23.5.2002 - BVerwG 2 A 5.01 -, juris Rn. 13; Urteil vom 3.2.2005 - BVerwG 2 C 11.04 -, juris Rn. 26; Urteil vom 30.6.2011 - BVerwG 2 C 19.10 -, juris Rn. 28; Urteil vom 20.10.2016 - BVerwG 2 A 2.14 -, juris Rn. 19).

    Eine andere rechtliche Beurteilung käme allenfalls dann in Betracht, wenn sich die Bewertung des vom betreffenden Beamten bekleideten Dienstpostens als Missbrauch der organisatorischen Gestaltungsfreiheit des Dienstherrn und damit als Manipulation zum Nachteil des Beamten darstellen würde, wenn sich der Dienstherr also bei der Bewertung des Dienstpostens nicht von sachgerechten Erwägungen hätte leiten lassen, sondern solche Erwägungen nur "vorgeschoben" hätte (BVerwG, Urteil vom 24.1.1985, a. a. O., Rn. 27; Urteil vom 28.11.1991, a. a. O., Rn. 20; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 31.5.1990, a. a. O., Rn. 24; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 20.10.2016, a. a. O., Rn. 22).

    Damit trägt die Ämterbewertung nach § 18 BBesG den hergebrachten Grundsätzen des Leistungsprinzips, des Alimentationsprinzips und vor allem des hergebrachten Grundsatzes der amtsangemessenen Beschäftigung Rechnung (BVerwG, Urteil vom 30.6.2011 - BVerwG 2 C 19.10 -, juris Rn. 27; in diesem Sinne auch BVerwG, Urteil vom 20.10.2016 - BVerwG 2 A 2.14 -, juris Rn. 18).

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt die rechtliche Bewertung von Dienstposten, d. h. ihre Zuordnung zu statusrechtlichen Ämtern einer bestimmten Besoldungsgruppe, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Besoldungs- und des Haushaltsrechts in der organisatorischen Gestaltungsfreiheit des Dienstherrn (BVerwG, Urteil vom 24.1.1985 - BVerwG 2 C 4.83 -, juris Rn. 26; Urteil vom 28.11.1991 - BVerwG 2 C 7.89 -, juris Rn. 19; Urteil vom 23.5.2002 - BVerwG 2 A 5.01 -, juris Rn. 13; Urteil vom 3.2.2005 - BVerwG 2 C 11.04 -, juris Rn. 26; Urteil vom 30.6.2011, a. a. O., Rn. 28; Urteil vom 20.10.2016, a. a. O., Rn. 19).

    Die Frage, ob die in Betracht kommenden öffentlichen Interessen untereinander fehlerfrei abgewogen worden sind, berührt deshalb grundsätzlich keine Rechte des Beamten (BVerwG, Urteil vom 24.1.1985, a. a. O., Rn. 27; Urteil vom 31.5.1990 - BVerwG 2 C 16.89 -, juris Rn. 23; Urteil vom 28.11.1991, a. a. O., Rn. 19; Urteil vom 20.10.2016, a. a. O., Rn. 20f.).

    Eine andere rechtliche Beurteilung käme allenfalls dann in Betracht, wenn sich die Bewertung des vom betreffenden Beamten bekleideten Dienstpostens als Missbrauch der organisatorischen Gestaltungsfreiheit des Dienstherrn und damit als Manipulation zum Nachteil des Beamten darstellen würde, wenn sich der Dienstherr also bei der Bewertung des Dienstpostens nicht von sachgerechten Erwägungen hätte leiten lassen, sondern solche Erwägungen nur "vorgeschoben" hätte, um den Beamten weiter auf einem Dienstposten zu verwenden, dem der Dienstherr in Wahrheit selbst nicht eine dem statusrechtlichen Amt entsprechende Bedeutung beimisst (BVerwG, Urteil vom 24.1.1985, a. a. O., Rn. 27; Urteil vom 28.11.1991, a. a. O., Rn. 20; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 31.5.1990, a. a. O., Rn. 24; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 20.10.2016, a. a. O., Rn. 22).

  • BVerwG, 14.06.2018 - 3 BN 1.17  

    Feststellungsantrag im Normenkontrollverfahren

    Ob ein in Anspruch genommenes Recht den Interessen des Antragstellers zu dienen bestimmt ist und die Möglichkeit der Verletzung eigener Rechte danach bestehen kann, ist grundsätzlich bereits in der Zulässigkeitsprüfung zu klären (BVerwG, Urteile vom 12. April 2018 - 3 A 16.15 [ECLI:DE:BVerwG:2018:120418U3A16.15.0] - Rn. 14 ff., vom 19. November 2015 - 2 A 6.13 - BVerwGE 153, 246 Rn. 15 und vom 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 [ECLI:DE:BVerwG:2016:201016U2A2.14.0] - BVerwGE 156, 193 Rn. 16).
  • VG Aachen, 10.03.2017 - 1 L 86/17  

    Konkurrentenstreit; Beförderung; Auswahlentscheidung

    vgl. BVerwG, Urteil vom 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 -, juris Rn. 26; OVG Lüneburg, Beschluss vom 18. September 2012 - 5 ME 122/12 -, juris Rn. 12 ff.; VG Düsseldorf, Beschluss vom 26. Juli 2013 - 13 L 872/13 -, juris Rn. 17 ff.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 -, a.a.O., Rn. 18, und vom 30. Juni 2011 - 2 C 19.10 -, juris Rn. 27.

    vgl. die ständige Rechtsprechung, statt vieler nur: BVerwG, Urteil vom 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 -, a.a.O., Rn. 19 f., mit zahlreichen weiteren Nachweisen.

  • VG Würzburg, 19.04.2018 - W 5 K 16.806  

    Zulässigkeit einer Werkstatt im Mischgebiet

    Hinsichtlich des Maßes der baulichen Nutzung ist auf die von außen wahrnehmbare Erscheinung des Gebäudes im Verhältnis zu seiner Umgebungsbebauung abzustellen, wobei vorrangig diejenigen Maßkriterien wesentlich sind, in denen die prägende Wirkung besonders zum Ausdruck kommt (OVG Berlin-Brandenburg, B. v. 5.6.2015 - OVG 10 S 11.15 - juris; OVG Saarlouis, U. v. 27.5.2014 - 2 A 2.14 - juris; vgl. auch Söfker in Ernst /Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB - BauNVO, § 34 Rn. 40).
  • OVG Saarland, 18.10.2017 - 1 B 578/17  

    Gehobener Polizeivollzugsdienst, prüfungsfrei übergeleitete Beamte, Beamte mit

    BVerwG, Urteil vom 20.10.2016 - 2 A 2/14 -, juris, Rdnr. 20; OVG Rheinland-Pfalz, Beschlüsse vom 4.7.2017, wie vor, Rdnr. 4, vom 17.9.2007, wie vor, Rdnr. 3, 4, vom 14.6.2002, wie vor, Rdnr. 21; Thüringer OVG, Beschluss vom 4.12.2015 - 2 EO 94/15 -, juris, Rdnr. 9; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 26.3 2013, wie vor, Rdnr. 8, und vom 15.3.2013 - 1 B 133/13 -, juris, Rdnr. 56 ff; OVG Lüneburg, Beschluss vom 17.9.2012 - 5 ME 121/12 -, juris, Rdnr. 13, 15; Schnellenbach, Beamtenrecht in der Praxis, 7. Auflage, S. 51, Rdnr. 59.
  • OVG Saarland, 23.08.2017 - 1 B 454/17  

    Beförderungsauswahl, dienstliche Beurteilung, Beurteiler, Eignung, Statusamt,

    BVerwG, Urteil vom 20.10.2016 - 2 A 2.14 -, Juris, Rdnr. 20 bis 22.
  • VG Bremen, 16.01.2018 - 6 K 245/15  
    Es fehlt einer Dienstpostenbewertung und einem Dienstpostenbewertungskonzept an einer eigenständigen Gestaltungswirkung (ständige Rechtsprechung BVerwG, Urt. v. 20.10.2016 - 2 A 2/14 -, juris; OVG Sachsen, Beschl. v. 12.01.2017 - 9 A 13/16.PL -, ZfPR 2018, 8 ff. - zur Frage der Mitwirkung des Personalrats bei der Änderung eines Dienstpostenrahmenkonzeptes).

    Seine weite organisatorische Gestaltungsfreiheit ist demnach erst überschritten, wenn er sich von manipulativen, missbräuchlichen oder sonstigen sachfremden Erwägungen hat leiten lassen (BVerwG, Urt. v. 20.10.2016 - 2 A 2.14 -, juris, Rn. 15 ff., v. 13.12.2012 - 2 C 11.11 -, juris, Rn. 19 ff., und v. 30.06.2011 - 2 C 19.10 -, juris, Rn. 28 f.).

  • OVG Sachsen, 24.04.2018 - 2 A 170/17  

    Zulage; Dienstpostenbündelung; sachlicher Grund

    Sofern es an einer Dienstpostenbewertung fehlt, kann die Wertigkeit der auf dem Dienstposten wahrgenommenen Aufgaben durch das Gericht festgestellt werden (vgl. BVerwG, Urt. v. 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 -, juris Rn. 26).
  • OVG Sachsen, 14.11.2016 - 2 A 11/15  

    Amtsangemessene Beschäftigung; geringerwertige Beschäftigung;

    Diese Entscheidung erfolgt grundsätzlich allein in Wahrnehmung öffentlicher Interessen und berührt keine eigenen Rechte einzelner Beamter (vgl. Senatsbeschl. v. 23. November 2009 - 2 A 644/08 -, juris Rn. 7; BVerwG, Urt. v. 28. November 1991 - 2 C 7.89 -, NVwZ 1992, 573, juris Rn. 19; Urt. v. 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 -, Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Oktober 2016; Gerichtsbescheid v. 21. September 2005 - 2 A 5.04 -, juris Rn. 21).
  • BVerwG, 03.04.2017 - 2 B 103.15  

    Voraussetzungen für die Gewährung einer Zulage für die Wahrnehmung der Aufgaben

  • OVG Saarland, 18.10.2017 - 1 B 563/17  

    Gehobener Polizeivollzugsdienst, prüfungsfrei übergeleitete Beamte, Beamte mit

  • OVG Saarland, 18.10.2017 - 1 B 564/17  

    Gehobener Polizeivollzugsdienst, prüfungsfrei übergeleitete Beamte, Beamte mit

  • VGH Bayern, 07.08.2017 - 3 ZB 14.536  

    Erfolgloser Antrag auf Zulassung der Berufung mangels Vorliegen eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2017 - 6 B 370/17  

    Organisationsermessen des Dienstherrn bei der Zuordnung von Dienstposten zu einem

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2018 - 6 A 868/17  

    Anspruch eines Oberbrandmeisters auf eine bestimmte Beschreibung und Bewertung

  • OVG Sachsen, 13.06.2017 - 3 A 339/16  

    Amtsangemessene Beschäftigung, Zumutbarkeit, unterwertige Beschäftigung

  • VG Regensburg, 27.03.2018 - RN 12 K 16.872  

    Jobcenter, Haushaltsjahr, Voraussetzungen

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Rechtsprechung
   OVG Saarland, 27.05.2014 - 2 A 2/14   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • IWW
  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland

    Klage der Gemeinde gegen Baugenehmigung

  • rechtsportal.de

    Erteilung einer Baugenehmigung zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses i.R. sog. Drittwidersprüche; Qualifizierung der "näheren" Umgebung des Baugrundstücks zur Beantwortung der Frage des Einfügens

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wie ist die Frage nach dem "Einfügen" zu beantworten?

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Erteilung einer Baugenehmigung zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses i.R. sog. Drittwidersprüche; Qualifizierung der "näheren" Umgebung des Baugrundstücks zur Beantwortung der Frage des Einfügens

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Kurzinformation)

    Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen stellt in unterschiedlich bebauter Innenbereichslage keinen Fremdkörper dar

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Welche Sachlage ist für die Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung maßgeblich? (IBR 2014, 1167)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Beurteilungsmaßstab des Einfügens in die nähere Umgebung (IBR 2014, 1335)

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (5)  

  • OVG Saarland, 01.02.2018 - 2 A 185/16  

    Beseitigung einer Lagerhalle, Maßnahmen gegen Lärm und Brandschutz

    Letzteres beurteilt sich im Wesentlichen nach qualitativen Merkmalen und setzt voraus, dass die in Rede stehende Nutzung nach ihrer Qualität völlig aus dem Rahmen der ansonsten in der Umgebung anzutreffenden Bebauung heraus fällt, beispielsweise, wenn eine singuläre Anlage in einem "auffälligen Kontrast" zur übrigen Bebauung steht.(Vgl. OVG des Saarlandes, Urteil vom 27.5.2014 - 2 A 2/14 -, juris) Das landwirtschaftliche Anwesen des Beigeladenen bildet nach dem Eindruck der Örtlichkeit in seiner Umgebung einen natürlichen Mittelpunkt.
  • OVG Saarland, 02.01.2018 - 2 B 820/17  

    Nachbarschutz gegen Wohnhausneubau (örtliche Bauvorschrift)

    Die Eigentümer von Grundstücken in innerörtlichen Lagen haben hingegen generell keinen Anspruch auf die Vermeidung der Schaffung solcher Einsichtsmöglichkeiten in ihr Grundstück.(vgl. etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 27.5.2014 - 2 A 2/14 -, SKZ 2014, 204, Leitsatz Nr. 34, und bei juris unter Verweis auf Bitz/Schwarz u.a., Baurecht Saarland, 2. Auflage 2005, Kp XI Rn 192, mit Rechtsprechungsnachweisen; Beschlüsse vom 30.3.2012 - 2 A 316/11 -, SKZ 2012, 170, Leitsatz Nr. 20, BauR 2013, Seiten 442 ff., vom 11.8.2010 - 2 B 217/10 -, SKZ 2011, 41, Leitsatz Nr. 23) Die zuvor genannten Beispiele aus der Rechtsprechung des Senats verdeutlichen zudem, dass im konkreten Fall, in dem sich das vom Antragsteller beanstandete "Fensterband" nach den genehmigten Bauvorlagen (10,25 m + 4,05 m =) 14, 30 m von seiner Grundstücksgrenze (Flurstück Nr. ...13) und noch einmal zusätzlich die Breite der dort auf seinem Grundstück vorhandenen Garage von der nordwestlichen Außenwand seines Hauses entfernt befindet, offensichtlich die Annahme einer Rücksichtslosigkeit des Vorhabens aus Sicht des Antragstellers nicht in Betracht kommt.
  • VG Gelsenkirchen, 17.07.2014 - 5 K 3060/13  

    Kfz-Ausstellungsfläche; Allgemeines Wohngebiet; Fremdkörper; Rücksichtnahmegebot;

    vgl. OVG des Saarlandes, Urteil vom 27. Mai 2014 - 2 A 2/14; Bayerischer VGH, Urteil vom 16. März 2004 - 2 B 01.1195 - mit weiteren Nachweisen; zitiert nach juris.
  • VG Saarlouis, 09.06.2016 - 5 L 477/16  

    Zulässigkeit eines Aufenthaltsgebäudes für Asylsuchende angrenzend an ein

    Ständige Rechtsprechung, vgl. OVG des Saarlandes, Urteil vom 27.05.2014 - 2 A 2/14 - und Beschluss vom 20.05.2010 - 2 A 31/10 -.
  • VG Greifswald, 19.05.2016 - 5 A 792/14  

    Baugenehmigung für die Errichtung eines Wochenendhauses

    (BVerwG, Beschluss vom 13. Mai 2014 - 4 B 38/13 -, Rn. 7, juris; Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Urteil vom 27. Mai 2014 - 2 A 2/14 -, Rn. 41, juris; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 09. September 2010 - 2 A 508/09 -, Rn. 37, juris; Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 12. Aufl., § 34 Rn. 21 ; Schreiber, Handbuch Immobilienrecht, Öffentliches Baurecht - Bauplanungs- und Bauordnungsrecht, 3. Aufl., Rn. 110; Schrödter, BauGB, 8. Aufl., § 34 Rn. 30).
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