Rechtsprechung
| OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
BeamtVorschaltG § 4 Abs. 2; ; BBG § 21 Abs. 2; ; BBG § ... 24 S. 3; ; BBG § 36; ; BeamtVG § 4 Abs. 1 Nr. 3 idFv 24.02.1997; ; BeamtVG § 5 Abs. 3 idFv 24.02.1997; ; BeamtVG § 5 Abs. 4 idFv 24.02.1997; ; BeamtVG § 5 Abs. 5 idFv 24.02.1997; ; BeamtVG § 14 Abs. 6 idFv 24.02.1997; ; BeamtVG § 69c Abs. 1 S 1; ; BLV § 2 Abs. 5 Nr. 1; ; GG Art. 3 Abs. 1; ; GG Art. 33 Abs. 5; ; ThürBG § 41 Abs. 1; ; ThürBG § 83; ; ThürBG § 111 Abs. 4
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Einordnung des Amtes eines Staatssekretärs; Klage eines Beamten auf Schadensersatz aus Fürsorgepflichtverletzung des Dienstherrn; Klage auf Klärung der Versorgungsverhältnisse; Voraussetzungen eines Rechtsschutzbedürfnisses für die Durchführung eines ...
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Berechnungsgrundlagen für Versorgungsbezüge eines Staatssekretärs; Selbständige Anfechtbarkeit einer wiederholenden Verfügung; Einhaltung der Wartefrist nach § 5 Abs.3 S.1 BeamtVG; Laufbahnfreiheites des Amtes Staatssekretär; Staatssekretäre als politische Beamte; ...
Verfahrensgang
- VG Weimar, 26.10.1999 - 4 K 1702/97
- VG Weimar, 26.10.1999 - 4K1702/97
- OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
- BVerwG, 19.02.2004 - 2 B 56.03
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (15)
- BVerwG, 21.12.2000 - 2 C 39.99
Fürsorgepflicht, Beihilfen im Krankheitsfalle; keine Zuschüsse zur privaten …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn geht jedoch nicht über das hinaus, was dem Beamten oder früheren Beamten durch spezialgesetzliche Regelung abschließend eingeräumt ist (vgl. zuletzt BVerwG, Urt. v. 21.12.2000 - 2 C 39.99 -, BVerwGE 112, 308).Er ermöglicht deshalb keinen Ausgleich für Schäden, die durch rechtswidriges Verwaltungshandeln verursacht worden sind (BVerwG, Urt. v. 21.12.2000 - 2 C 39.99 - a. a. O., m. w. N.).
Der in den Vorschriften des Bürgerlichen Rechts zum Ausdruck kommende Rechtsgrundsatz gilt auch für die Haftung des Dienstherrn wegen Verletzung von Pflichten aus dem Beamtenverhältnis (st. Rspr. des BVerwG: Urteile vom 24.8.1961 - 2 C 165.59 -BVerwGE 13, 17, vom 25.8.1988 - 2 C 51.86 - BVerwGE 80, 123, und vom 21.12.2000 - 2 C 39/99 -, BVerwGE 112, 308).
- BVerfG, 07.07.1982 - 2 BvL 14/78
Beamtenversorgungsgesetz
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Dafür spricht auch, dass der Gesetzgeber durch das Bundesverfassungsgericht angehalten war, die Ausnahmevorschrift des § 5 Abs. 4 BeamtVG genau zu überprüfen und die Ausnahmefälle strikt zu begrenzen (BVerfG, Urteil vom 7. Juli 1982 - 2 BvL 14/78 - BVerfGE 61, 43 ff).Darüber hinaus wurde die letzte Novellierung des § 5 Abs. 3 BeamtVG im Jahr 1999 von fiskalischen Gründen getragen (vgl. insgesamt: BVerfG, Urteil vom 7. Juli 1982 - 2 BvL 14/78 - BVerfGE 61, 43 ff.;… Stegmüller/Schmalhofer, BeamtVG, HB 1, 60. EL, Erl. 7a zu § 5, Ziff. 2, S. 59).
Soweit sich diese gegen die grundsätzliche Regelung des § 5 Abs. 3 BeamtVG a. F. richten, hat das Bundesverfassungsgericht mit Urteil vom 7. Juli 1982 diese Bestimmung eingehend gewürdigt und die Vereinbarkeit - jedenfalls soweit hier relevant - insbesondere auch mit Art. 33 Abs. 5 GG festgestellt (2 BvL 14/78, a. a. O.).
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 17.01.2001 - 2 L 265/99
Ruhegehaltsfähigkeit zuletzt bezogener beamtenrechtlicher Dienstbezüge; …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Für die Frage der Zugehörigkeit des Amtes des Staatssekretärs zu einer Laufbahn galt und gilt der in § 2 Abs. 2 BLV zum Ausdruck kommende, schon den §§ 15 ff. BBG bzw. §§ 17 ff. ThürBG zugrundeliegende und in §§ 23 bis 26 BBesG vorausgesetzte Grundsatz, dass jedes statusrechtliche Amt einer Laufbahn zugeordnet ist (vgl. OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 17.1.2001 - 2 L 265/99 -, NordÖR 2001, 254;… Battis, BBG, 2. Auflage, § 15 Rz. 2;… Schröder/Lemhöfer, Das Laufbahnrecht der Bundesbeamten, 16. EL, § 2 Rz. 7a).Das hat das OVG Mecklenburg-Vorpommern auch in seiner Entscheidung vom 17. Januar 2001 - 2 L 265/99 - festgestellt:.
Für die Laufbahngebundenheit des Amtes des Staatssekretärs in Thüringen sprechen im Übrigen bei vergleichbarer Rechtslage auch entsprechende Regelungen im Bund (vgl. z. B. "Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den höheren auswärtigen Dienst vom 20. Mai 2001"), die dortige Rechtspraxis (vgl. die vom Verwaltungsgericht Weimar und im Urteil des OVG Mecklenburg-Vorpommern vom 17.1.2001 - 2 L 265/99 - zitierte Rechtsauffassung des Bundesinnenministeriums) und die Praxis in anderen Ländern (…vgl. für Nordrhein-Westfalen: Scheerbarth/Höffken u. a., Beamtenrecht, 6. Auflage, S. 332; vgl. für Mecklenburg-Vorpommern: Angaben im Urteil des OVG Mecklenburg-Vorpommern vom 17.1.2001 - 2 L 265/99 -).
- BVerwG, 28.06.2001 - 2 C 48.00
Antrag, vorheriger - an den Dienstherrn bei allgemeiner Leistungsklage und bei …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Der Kläger hat auch vor der gerichtlichen Geltendmachung von Schadenersatz aus Fürsorgepflichtverletzung einen Antrag an den Dienstherrn gestellt, wie im Anschluss an die bisherige obergerichtliche Rechtsprechung gefordert (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 27. Juni 1986, Buchholz 238.41, § 18 SVG Nr. 1; nunmehr einschränkend: BVerwG, Urteil vom 28. Juni 2001 - 2 C 48.00 -, BayVBl. 2002, 53). - BVerwG, 27.10.1970 - VI C 8.69
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Die Frage der statthaften Klageart kann auch in der Regel dahingestellt sein, da zum einen der Grundsatz der Subsidiarität der Feststellungsklage gem. § 43 Abs. 2 Satz 1 VwGO in beamtenrechtlichen Streitigkeiten grundsätzlich nicht greift (vgl. nur BVerwG, Urt. v. 27.10.1970, BVerwGE 36, 179, 182). - BVerwG, 21.09.2000 - 2 C 5.99
Verfahrensmangel, Darlegungsanforderungen an die Revisionsbegründung; Besetzung …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Ungeachtet der Frage, ob dies ein fürsorgepflichtwidriges Verhalten darstellt, kann ein solches Unterlassen des Dienstherrn für einen Schaden nur dann haftungsbegründend ursächlich sein, wenn das gebotene pflichtgemäße Handeln nicht nur möglicherweise, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Eintritt des Schadens verhindert hätte (BVerwG, Urt. v. 21.09.2000 - 2 C 5.99 -, NVwZ 2001, 810). - BVerwG, 25.08.1988 - 2 C 51.86
Auswahlkriterien - Abgelehnter Bewerber - Beförderungsamt - Schadensersatz - …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Der in den Vorschriften des Bürgerlichen Rechts zum Ausdruck kommende Rechtsgrundsatz gilt auch für die Haftung des Dienstherrn wegen Verletzung von Pflichten aus dem Beamtenverhältnis (st. Rspr. des BVerwG: Urteile vom 24.8.1961 - 2 C 165.59 -BVerwGE 13, 17, vom 25.8.1988 - 2 C 51.86 - BVerwGE 80, 123, und vom 21.12.2000 - 2 C 39/99 -, BVerwGE 112, 308). - BVerwG, 24.08.1961 - II C 165.59
Rechtsmittel
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Der in den Vorschriften des Bürgerlichen Rechts zum Ausdruck kommende Rechtsgrundsatz gilt auch für die Haftung des Dienstherrn wegen Verletzung von Pflichten aus dem Beamtenverhältnis (st. Rspr. des BVerwG: Urteile vom 24.8.1961 - 2 C 165.59 -BVerwGE 13, 17, vom 25.8.1988 - 2 C 51.86 - BVerwGE 80, 123, und vom 21.12.2000 - 2 C 39/99 -, BVerwGE 112, 308). - BVerwG, 13.12.1978 - 6 C 46.78
Kürzungsregelung - Ortszuschlagsberechtigungen - Schließung einer Gesetzeslücke
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Eine vom Richter ausfüllbare echte Lücke des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn der Schluss gerechtfertigt ist, der Gesetzgeber würde einen Fall, wenn er an ihn gedacht hätte, in einem bestimmten Sinne, etwa entsprechend der Regelung eines sachverhaltlich oder rechtlich vergleichbaren Falles geregelt haben (vgl. BVerwG, Urteile vom 24. November 1960 - 2 C 6.58 - BVerwGE 11, 263; vom 28. Dezember 1971 - 6 C 17.68 - BVerwGE 39, 221, vom 13. Dezember 1978 - 6 C 46.78 -, ZBR 1979, 202, vom 15. März 1984 - 2 C 45.81 - ZBR 1984, 304; OVG NRW, Urteil vom 14. September 1998 - 6 A 5999/96 -, ZBR 2000, 99). - BVerwG, 19.07.2001 - 2 C 33.00
Ruhegehaltfähige Dienstbezüge eines Beamten, der unmittelbar in ein …
Auszug aus OVG Thüringen, 31.03.2003 - 2 KO 548/01
Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 19. Juli 2001 (- 2 C 33.00 -, NVwZ-RR 2002, 203) hierzu klargestellt:. - BVerwG, 28.12.1971 - VI C 17.68
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
- BVerwG, 24.11.1960 - II C 6.58
Rechtliche Grundlage für die Berechnung der Bezüge der Leiter der …
- BVerwG, 15.03.1984 - 2 C 45.81
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.1998 - 6 A 5999/96
Beamtenversorgung; Versorgungsbezüge für Lehrerin; Lehrer; Ersatzschuldienst
- BVerfG, 29.06.1983 - 2 BvR 720/79
Führung der unterschiedlosen Amtsbezeichnung "Professor" an Hochschulen
- BVerfG, 17.01.2017 - 2 BvL 1/10
Die Wartefrist im Besoldungsrecht des Landes Rheinland-Pfalz ist mit dem …
Rn. 23 c) Grundsätzlich als nicht laufbahnfrei und daher vom Anwendungsbereich des Laufbahnprinzips erfasst gelten auch die der B-Besoldung zugeordneten Ämter (vgl. BVerwGE 63, 353 sowie speziell zum Amt des Staatssekretärs: Thüringer Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 31. März 2003 - 2 KO 548/01 -, juris, Rn. 67 ff.). - OVG Rheinland-Pfalz, 22.02.2021 - 2 B 11489/20
Ehemaliger Finanzminister behält vorläufig Beamtenpension
In der Hauptsache kann der Antragsteller eine Klage auf Erlass eines das Weiterbestehen seiner Versorgungsberechtigung feststellenden Verwaltungsaktes, mithin eine Verpflichtungsklage erheben (so Thüringer OVG, Urteil vom 11. Februar 2003 - 2 KO 548/01 -, juris Rn. 51). - BVerwG, 06.04.2017 - 2 C 13.16
Versorgungsrechtliche Wartefrist auch bei Stellenhebung
Rn. 29 Die fehlende Ausnahmeregelung für Fälle, in denen eine Gefälligkeitsbeförderung ausgeschlossen werden kann, darf daher nicht im Wege der Auslegung von den Gerichten geschaffen werden (vgl. OVG Münster…, Urteil vom 14. September 1998 - 6 A 5999/96 - ZBR 2000, 99 Rn. 9 f; OVG Weimar, Urteil vom 11. Februar 2003 - 2 KO 548/01 - juris Rn. 95 f.; zur fehlenden Ausnahmemöglichkeit für Stellenhebungen auch OVG Lüneburg…, Beschluss vom 13. November 1996 - 2 L 383/95 - juris Rn. 9).
- VG Regensburg, 28.09.2016 - RO 1 K 15.2046
Kein Schadensersatzanspruch bei fehlerhafter Auskunft über Versorgungsbezüge
Er erweitere nicht die durch Spezialvorschriften im Einzelnen nach Art und Umfang begrenzten Ansprüche (vgl. hierzu auch VG München, U.v. 15.1.2002, M 5 K 00.5747; Thüringisches OVG, U.v. 31.3.2003, 2 KO 548/01; BVerwG, B.v. 19.2.2004, 2 B 56/03; VG München, U.v. 17.2.2004, M 5 K 02.4284; VG Ansbach, U.v. 30.11.2010, AN 1 K 09.01731).Deshalb ist ein Rückgriff auf die Generalklausel ausgeschlossen, um die durch Spezialvorschriften im Einzelnen nach Art und Umfang begrenzten Ansprüche zu erweitern (vgl. OVG Weimar, U. v. 31.3.2003, 2 KO 548/01;… Weiss / Niedermaier / Summer / Zängl, BayBG, § 45 BeamtStG, Rn. 79, m. w. N.).
- OVG Thüringen, 17.06.2009 - 2 EO 222/08
Recht der Landesbeamten; Konkurrentenstreitverfahren: Unzulässige Öffnung des …
Grundsätzlich gilt, soweit gesetzlich nichts anderes geregelt ist, dass jedes statusrechtliche Amt einer Laufbahn zugeordnet ist (vgl. Urteil des Senats vom 31. März 2003 - 2 KO 548/01 - ThürVGRspr 2005, 133 m. w. N.;… Zängl, in: GKÖD Bd. I Teil 2a, Lfg. 4/03, K vor § 15 Rz. 5). - VG Wiesbaden, 20.06.2011 - 3 K 1349/09
Schadensersatz wegen fehlerhafter Versogungsauskunft
Mit dem Rechtscharakter der Versorgungsauskunft ist nicht in Frage gestellt, dass nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. BGH, U. v. 10.07.2003 - III ZR 155/02 -, BGHZ 155, 354) selbst mit der gesetzlichen Charakterisierung als nicht rechtsverbindlich nur klargestellt wird, dass die bloße Auskunft keine über das anzuwendende Recht hinausgehenden Ansprüche vermittelt, die mangelnde Rechtsverbindlichkeit der Auskünfte aber nicht bedeutet, dass diese nicht Grundlage für schutzwürdiges Vertrauen und daraus abzuleitende Schadensersatzansprüche sein können (Stegmüller/Schmalhofer/Bauer, Beamtenversorgungsgesetz, § 49 Erl. 16 Abschnitt 3.2.2; a. A. Thür. OVG, U. v. 31.03.2003 - 2 KO 548/01 -, ThürVGRspr. 2005, 133). - VG Gießen, 22.04.2010 - 5 K 1082/09
Klage des ehemaligen Stadtkämmerers der Stadt Gießen abgewiesen
Vielmehr soll auch ein Mindestmaß an nachhaltiger, dem Amt entsprechender Dienstleistung erbracht und die Versorgung aus dem letzten Amt durch eine bestimmte Dauer der Dienstleistung in diesem Amt erdient worden sein ( BVerwG, Urteil vom 19.07.2001 - 2 C 33.00 - DVBl. 2002, 198 ; Thüringer Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 31.03.2003 - 2 KO 548/01 -, [...], Rn. 97;… Plog/Wiedow, § 5 BeamtVG, Rn. 23a). - VG Ansbach, 30.11.2010 - AN 1 K 09.01731
Kein Anspruch auf höhere Versorgungsbezüge aufgrund unzutreffender Auskünfte, …
Deshalb ist ein Rückgriff auf die Generalklausel ausgeschlossen, um die durch Spezialvorschriften im Einzelnen nach Art und Umfang begrenzten Ansprüche zu erweitern (vgl. OVG Weimar, U. v. 31.3.2003, 2 KO 548/01; Weiss / Niedermaier / Summer / Zängl, BayBG, § 45 BeamtStG, RN 79, m. w. N.). - VG Münster, 28.01.2021 - 4 K 3615/18 Rn. 28 Die fehlende Ausnahmeregelung für Fälle, in denen eine Gefälligkeitsbeförderung ausgeschlossen werden kann, darf daher nicht im Wege der Auslegung von den Gerichten geschaffen werden (vgl. OVG Münster…, Urteil vom 14. September 1998 - 6 A 5999/96 - ZBR 2000, 99 Rn. 9 f; OVG Weimar, Urteil vom 11. Februar 2003 - 2 KO 548/01 - juris Rn. 95 f.; zur fehlenden Ausnahmemöglichkeit für Stellenhebungen auch OVG Lüneburg…, Beschluss vom 13. November 1996 - 2 L 383/95 - juris Rn. 9).
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