Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Justiz Sachsen
GG Art. 2 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1, Art. 6 Abs. 2, Art. 7 Abs. 1; SächsVerf Art. 7 Abs. 1, Art. 15, Art. 15 i. V. m. Art 14, Art. 22 Abs. 3; SächsSchulG § 1 Abs. 2
- saarheim.de
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Neuregelung der deutschen Rechtschreibung; staatliche Regelungskompetenz; Vorbehalt des Gesetzes; schulischer Erziehungs- und Bildungsauftrag; Unterrichtung der neuen Rechtschreibregeln in der Schule
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Dresden, 14.08.1997 - 5 K 2192/97
- OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Papierfundstellen
- DÖV 1998, 118
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (23)
- BVerfG, 06.12.1972 - 1 BvR 230/70
Förderstufe
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Danach besitzt der Staat die Befugnis zur Planung und Organisation des Schulwesens mit dem Ziel, ein Schulsystem zu gewährleisten, das allen jungen Bürgern gemäß ihren Fähigkeiten die dem heutigen gesellschaftlichen Leben entsprechenden Bildungsmöglichkeiten eröffnet (BVerfGE 34, 165, 182).Zu diesem staatlichen Gestaltungsbereich gehören die organisatorische Gliederung der Schule, die inhaltliche Festlegung der Ausbildungsgänge und Unterrichtsziele sowie die Bestimmung des Unterrichtsstoffes (BVerfGE 34, 165, 182, 45, 400, 415, BVerwGE 47, 185, 198, BVerwG, NJW 1981, 1056).
Das Grundgesetz hat Erziehung und Ausbildung nicht zur alleinigen Angelegenheit des Staates erklärt, sondern auch anderen Erziehungsträgern die Aufgabe übertragen, das Kind bei der Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit innerhalb der Gesellschaft zu unterstützen und zu fördern (BVerfGE 34, 165, 182).
Diese gemeinsame Erziehungsaufgabe von Eltern und Schule ist in einem sinnvoll aufeinander bezogenen Zusammenwirken zu erfüllen (BVerfGE 34, 165, 183).
Deshalb muß der Staat in der Schule die Verantwortung der Eltern für den Gesamtplan der Erziehung ihrer Kinder achten und für die Vielfalt der Anschauungen in Erziehungsfragen soweit offen sein, als es sich mit einem geordneten staatlichen Schulwesen vereinbaren läßt (BVerfGE 34, 165, 183).
Darüber hinaus hat er einen aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. den beiden o.g. Verfassungsprinzipien abgeleiteten Anspruch darauf, daß "wesentliche" Entscheidungen über ihn belastende Maßnahmen, die an sich von der Verfügungsgewalt des Staates erfaßt werden, vom Gesetzgeber getroffen und nicht der Exekutive überlassen werden (vgl. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 41, 251, 259 [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]; 45, 400, 417 ff. [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76]; 47, 46, 78 f.; BVerwGE 47, 194, 197 f. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 8/73]; 47, 201, 203 ff. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74]; 56, 155, 157 [BVerwG 14.07.1978 - 7 C 11/76]; 57, 360, 363 f. [BVerwG 22.03.1979 - 7 C 8/73]; 64, 308, 310 f. [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80]).
Dort bedeutet "wesentlich" in der Regel, "wesentlich für die Verwirklichung der Grundrechte" (BVerfGE 34, 165, 192; 40, 237, 248 f.; 41, 251, 260 f. [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]).
- BVerfG, 21.12.1977 - 1 BvL 1/75
Sexualkundeunterricht
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
In diesem Bereich wird die Schulhoheit des Staates grundsätzlich nicht durch das Elternrecht beschränkt (vgl. BVerfGE 47, 46, 75).Vielmehr ist es von vornherein und mit zunehmendem Alter in immer stärkerem Maße eine durch diese Verfassungsbestimmungen geschützte Persönlichkeit (BVerfGE 47, 46, 74), die das Recht hat, sich und damit ihre Anlagen und Befähigungen möglichst ungehindert zu entfalten.
Darüber hinaus hat er einen aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. den beiden o.g. Verfassungsprinzipien abgeleiteten Anspruch darauf, daß "wesentliche" Entscheidungen über ihn belastende Maßnahmen, die an sich von der Verfügungsgewalt des Staates erfaßt werden, vom Gesetzgeber getroffen und nicht der Exekutive überlassen werden (vgl. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 41, 251, 259 [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]; 45, 400, 417 ff. [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76]; 47, 46, 78 f.; BVerwGE 47, 194, 197 f. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 8/73]; 47, 201, 203 ff. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74]; 56, 155, 157 [BVerwG 14.07.1978 - 7 C 11/76]; 57, 360, 363 f. [BVerwG 22.03.1979 - 7 C 8/73]; 64, 308, 310 f. [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80]).
Ihre Markierung ist vielfach von maßgebender Bedeutung und daher Aufgabe des Gesetzgebers (vgl. BVerfGE 47, 46, 80; BVerwGE 64, 308, 313) [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80].
- BVerwG, 13.01.1982 - 7 C 95.80
Pflichtfremdsprache - Bremer Orientierungsstufe - Elterliches Erziehungsrecht - …
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Darüber hinaus hat er einen aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. den beiden o.g. Verfassungsprinzipien abgeleiteten Anspruch darauf, daß "wesentliche" Entscheidungen über ihn belastende Maßnahmen, die an sich von der Verfügungsgewalt des Staates erfaßt werden, vom Gesetzgeber getroffen und nicht der Exekutive überlassen werden (vgl. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 41, 251, 259 [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]; 45, 400, 417 ff. [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76]; 47, 46, 78 f.; BVerwGE 47, 194, 197 f. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 8/73]; 47, 201, 203 ff. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74]; 56, 155, 157 [BVerwG 14.07.1978 - 7 C 11/76]; 57, 360, 363 f. [BVerwG 22.03.1979 - 7 C 8/73]; 64, 308, 310 f. [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80]).Ihre Markierung ist vielfach von maßgebender Bedeutung und daher Aufgabe des Gesetzgebers (vgl. BVerfGE 47, 46, 80; BVerwGE 64, 308, 313) [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80].
Darüber hinaus hat sich der Gesetzgeber den bildungs- und schulpolitischen Grundentscheidungen von allgemeiner Bedeutung selbst anzunehmen (BVerwGE 64, 308, 315) [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80].
- BVerfG, 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73
Speyer-Kolleg
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Darüber hinaus hat er einen aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. den beiden o.g. Verfassungsprinzipien abgeleiteten Anspruch darauf, daß "wesentliche" Entscheidungen über ihn belastende Maßnahmen, die an sich von der Verfügungsgewalt des Staates erfaßt werden, vom Gesetzgeber getroffen und nicht der Exekutive überlassen werden (vgl. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 41, 251, 259 [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]; 45, 400, 417 ff. [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76]; 47, 46, 78 f.; BVerwGE 47, 194, 197 f. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 8/73]; 47, 201, 203 ff. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74]; 56, 155, 157 [BVerwG 14.07.1978 - 7 C 11/76]; 57, 360, 363 f. [BVerwG 22.03.1979 - 7 C 8/73]; 64, 308, 310 f. [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80]).Dort bedeutet "wesentlich" in der Regel, "wesentlich für die Verwirklichung der Grundrechte" (BVerfGE 34, 165, 192; 40, 237, 248 f.; 41, 251, 260 f. [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]).
- BVerfG, 22.06.1977 - 1 BvR 799/76
Oberstufenreform
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Darüber hinaus hat er einen aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. den beiden o.g. Verfassungsprinzipien abgeleiteten Anspruch darauf, daß "wesentliche" Entscheidungen über ihn belastende Maßnahmen, die an sich von der Verfügungsgewalt des Staates erfaßt werden, vom Gesetzgeber getroffen und nicht der Exekutive überlassen werden (vgl. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 41, 251, 259 [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]; 45, 400, 417 ff. [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76]; 47, 46, 78 f.; BVerwGE 47, 194, 197 f. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 8/73]; 47, 201, 203 ff. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74]; 56, 155, 157 [BVerwG 14.07.1978 - 7 C 11/76]; 57, 360, 363 f. [BVerwG 22.03.1979 - 7 C 8/73]; 64, 308, 310 f. [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80]).Allerdings konnten diese, ohnehin weitgehend gerichtlicher Beurteilung entzogenen Fragen (vgl. BVerfGE 45, 400, 414) [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76] bei der vorliegenden Entscheidung, die allein nach rechtlichen Kriterien zu treffen war, keine Berücksichtigung finden.
- BVerwG, 15.11.1974 - VII C 12.74
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Ob sich aus diesem Recht auch ein Recht auf Bildung ableiten läßt (so: BVerwGE 47, 201, 206) [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74] kann dabei dahinstehen.Darüber hinaus hat er einen aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. den beiden o.g. Verfassungsprinzipien abgeleiteten Anspruch darauf, daß "wesentliche" Entscheidungen über ihn belastende Maßnahmen, die an sich von der Verfügungsgewalt des Staates erfaßt werden, vom Gesetzgeber getroffen und nicht der Exekutive überlassen werden (vgl. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 41, 251, 259 [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]; 45, 400, 417 ff. [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvR 799/76]; 47, 46, 78 f.; BVerwGE 47, 194, 197 f. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 8/73]; 47, 201, 203 ff. [BVerwG 15.11.1974 - VII C 12/74]; 56, 155, 157 [BVerwG 14.07.1978 - 7 C 11/76]; 57, 360, 363 f. [BVerwG 22.03.1979 - 7 C 8/73]; 64, 308, 310 f. [BVerwG 13.01.1982 - 7 C 95/80]).
- BVerfG, 21.06.1996 - 1 BvR 1057/96
Verfassungsbeschwerden gegen "Rechtschreibreform" sind unzulässig
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Denn wenn der Antragsgegner durch Erlaß einer einstweiligen Anordnung verpflichtet wird, den Antragsteller zu 1 bis zur Rechtskraft einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren nicht nach den neuen, sondern dann nach den aufgrund des Beschlusses der Kultusministerkonferenz aus dem Jahre 1955 fortgeltenden Rechtschreibregeln zu unterrichten (vgl. BVerfG, NJW 1996, 2221, 2222) [BVerfG 21.06.1996 - 1 BvR 1057/96], wird für diesen Zeitraum das mit der Unterlassungsklage erstrebte Ergebnis vorweggenommen, ohne daß dies bei einem negativen Ausgang des Klageverfahrens wieder rückgängig gemacht werden könnte (ebenso: VG Freiburg, Beschl. v. 29.08.1997 - 2 K 1753/97 - a. A. OVG Schleswig, NJW 1997, 2636).Eine weitere Gemeinsamkeit von Sprech- und Schriftsprache, die auf deren außerstaatliche Fortbildung hinweist, ist die Tatsache, daß sich auch in der Schriftsprache letztlich nur das an Neuem durchsetzt, was allgemeine Akzeptanz findet Denn alle, die bereits lesen und schreiben können, haben die bisherige Rechtschreibung verinnerlicht (BVerfG, NJW 1996, 2221, 2222) [BVerfG 21.06.1996 - 1 BvR 1057/96].
- BVerfG, 25.10.1988 - 2 BvR 745/88
Eidespflicht
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Unter solchen Umständen ist vorläufiger Rechtsschutz nur dann zu gewähren, wenn ohne ihn schwere und unzumutbare, anders nicht abwendbare Nachteile entstünden (vgl. BVerfG, NJW 1989, 827 [BVerfG 25.10.1988 - 2 BvR 745/88]) und ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg in der Hauptsache spricht (vgl. BVerwGE 63, 110, 111 f.) [BVerwG 16.08.1978 - 1 WB 112/78] Dies gilt auch für den grundrechtsrelevanten Bereich, jedoch mit der Maßgabe, daß bei Gefahr einer erheblichen, über Randbereiche hinausgehenden Verletzung von Grundrechten, die durch eine der Klage stattgebende Entscheidung in der Hauptsache nicht mehr beseitigt werden kann, erforderlichenfalls eine eingehende tatsächliche und rechtliche Prüfung des im Hauptsacheverfahren geltend gemachten Anspruchs stattzufinden hat (vgl. BVerfG. NJW 1989, 827 [BVerfG 25.10.1988 - 2 BvR 745/88]).Im übrigen ist bei Grundrechtsverletzungen der in Rede stehenden Art die Bejahung des Anordnungsanspruches für die Prüfung des Anordnungsgrundes in weitem Umfang vorgreiflich (vgl. BVerfG, NJW 1989, 827, 828) [BVerfG 25.10.1988 - 2 BvR 745/88].
- BVerfG, 26.02.1980 - 1 BvR 684/78
Verfassungsmäßigkeit des hessischen Gesetzes über die Neuordnung der gymnasialen …
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Daraus ergibt sich eine weitgehende eigenständige Gestaltungsfreiheit der Länder bei der Festlegung der Schulorganisation sowie der Erziehungsprinzipien und Unterrichtsgegenstände, die nur eingeschränkt ist, soweit übergeordnete Normen des Grundgesetzes ihr Grenzen setzen (BVerfGE 53, 185, 196) [BVerfG 26.02.1980 - 1 BvR 684/78].Jedenfalls würde ein derartiges Recht auf Bildung - wie das Persönlichkeitsrecht an sich (vgl. BVerfGE 53, 185, 203) [BVerfG 26.02.1980 - 1 BvR 684/78] - etwa denselben Beschränkungen unterliegen wie das Elternrecht nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG (vgl. HessStGH, DÖV 1983, 546, 548).
- BVerfG, 28.10.1975 - 2 BvR 883/73
Justizverwaltungsakt
Auszug aus OVG Sachsen, 28.10.1997 - 2 S 610/97
Dort bedeutet "wesentlich" in der Regel, "wesentlich für die Verwirklichung der Grundrechte" (BVerfGE 34, 165, 192; 40, 237, 248 f.; 41, 251, 260 f. [BVerfG 27.01.1976 - 1 BvR 2325/73]). - BVerfG, 14.12.1965 - 1 BvR 413/60
Kirchenbausteuer
- BVerwG, 14.07.1978 - 7 C 11.76
Berliner Versetzungsordnung - Gesetzesvorbehalt, Art. 12 GG, Art. 2 GG i.V.m. …
- BFH, 27.03.1996 - I R 182/94
Berufsbildende Einrichtung - Anerkennung als Ersatzschule - Gewerbesteuer - …
- BVerwG, 22.03.1979 - VII C 8.73
Vereinbarkeit der in § 5 Hamburgisches Schulgesetz (Hamb. SchulG) und in den …
- BVerwG, 15.11.1974 - VII C 8.73
Verpflichtung des Gesetzgebers zur Vornahme wesentlicher Entscheidungen im …
- BVerwG, 22.09.1972 - VII C 27.71
- BVerfG, 24.07.1957 - 1 BvL 23/52
Hamburgisches Hundesteuergesetz
- StGH Hessen, 25.11.1982 - P.St. 930
Umwandlung eines Gymnasiums in eine Sekundarstufenschule 1
- OVG Niedersachsen, 17.10.1997 - 13 M 4160/97
Rechtschreibreform; Vorbehalt des Gesetzes; Unzulässigkeit eines Vorziehens der …
- BVerwG, 23.05.1989 - 7 C 2.87
Transzendentale Meditation
- BVerwG, 15.11.1974 - IV C 32.71
Begriff des Außenbereichsvorhabens; Fehlender Bestandsschutz bei …
- BVerwG, 16.08.1978 - 1 WB 112.78
Hauptsacheverfahren - Eilverfahren - Faktische Identität von Anträgen - Antrag …
- VG Dresden, 14.08.1997 - 5 K 2192/97
- BVerfG, 14.07.1998 - 1 BvR 1640/97
Rechtschreibreform
Anträge auf ein einstweiliges Unterlassen der Unterrichtung nach den neuen Rechtschreibregeln hatten dagegen vor den Verwaltungsgerichten teilweise Erfolg (…vgl. vor allem Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, NJW 1997, S. 3456; Sächsisches Oberverwaltungsgericht, DÖV 1998, S. 118); an den Schulen Niedersachsens wird infolgedessen wieder nach den alten Regeln unterrichtet. - VG Wiesbaden, 26.01.1998 - 6 G 1267/97
Unterlassung der Unterrichtung nach neuen Rechtschreibregeln im Schuljahr …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OVG Sachsen, 14.07.2020 - 4 B 169/19
Wasserrecht; Planfestellungsrecht
Mit diesem Ergebnis kann vorläufiger Rechtsschutz jedoch nur dann gewährt werden, wenn ohne ihn schwere und unzumutbare, anders nicht abwendbare Nachteile entstünden (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 25. Oktober 1988 - 2 BvR 745/88 - juris Rn. 17 = BVerfGE 79, 69;… Beschl. v. 8. November 2017 - 2 BvR 809/17 -, juris Rn. 13 = DVBl. 2018, 49) und ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg in der Hauptsache spricht (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 55 = SächsVBl. 1997, 298;… Beschl. v. 16. Mai 2011 - 2 B 273/09 -, juris Rn. 9).
- VG Cottbus, 29.01.2025 - 8 K 1331/19
Betrag zur Anerkennung der Förderungsleistung, Laufende Geldleistung für …
Nach anderer Auffassung, der sich die Kammer anschließt, bedarf es dagegen keiner vorherigen Antragstellung (vgl. so Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg…, Urteil vom 1. Juni 1990 - 8 S 637/90 -, juris Rn. 20; Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 14. November 1997 - 3 A 817/97 -, NJW 1998, 1243, BeckRS 1997, 23467; Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 53; Ehlers in Schoch/Schneider/Pietzcker/Marsch, 45. EL Januar 2024, VwGO Vorb.Unter diesen Umständen wäre es ein sachlich nicht zu rechtfertigender Formalismus, den Kläger bzw. dessen Rechtsvorgänger zunächst auf den Verwaltungsweg zu verweisen (vgl. ebenso: Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 53; Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 14. November 1997 - 3 A 817/97 -, NJW 1998, 1243, BeckRS 1997, 23467).
- VG Cottbus, 29.01.2025 - 8 K 1344/19
Betrag zur Anerkennung der Förderungsleistung, Empfehlungen des Deutschen Vereins …
Nach anderer Auffassung, der sich die Kammer anschließt, bedarf es dagegen keiner vorherigen Antragstellung (vgl. so Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg…, Urteil vom 1. Juni 1990 - 8 S 637/90 -, juris Rn. 20; Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 14. November 1997 - 3 A 817/97 -, NJW 1998, 1243, BeckRS 1997, 23467; Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 53; Ehlers in Schoch/Schneider/Pietzcker/Marsch, 45. EL Januar 2024, VwGO Vorb.Unter diesen Umständen wäre es ein sachlich nicht zu rechtfertigender Formalismus, die Klägerin zunächst auf den Verwaltungsweg zu verweisen (vgl. ebenso: Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 53; Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 14. November 1997 - 3 A 817/97 -, NJW 1998, 1243, BeckRS 1997, 23467).
- VG Berlin, 14.11.1997 - 3 A 817.97
Unterlassen der Einführung der Rechtschreibreform an Berliner Schulen; Umsetzung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OVG Niedersachsen, 20.06.2001 - 13 L 2463/98
Neue Rechtschreibung; Rechtschreibreform; reformierte Rechtschreibung; …
Insofern ist dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht zuzustimmen, wonach mit der Unterrichtung der neuen Rechtschreibregeln der Schule eine weitere, vom bisherigen Erziehungs- und Bildungsauftrag nicht erfaßte Aufgabe übertragen worden sein dürfte (Beschl. v. 28.10.97 - 2 S 610/97 -, DÖV 1998, 118/120). - VG Cottbus, 17.02.2026 - 8 K 1585/17
Anerkennungsbetrag, Kalkulation, Kindertagespflege, Leistungsgerechtigkeit, …
Nach anderer Auffassung, der sich die Kammer anschließt, bedarf es dagegen keiner vorherigen Antragstellung (vgl. so Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 1. Juni 1990 - 8 S 637/90 -, juris Rn. 20; Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 14. November 1997 - 3 A 817/97 -, NJW 1998, 1243, BeckRS 1997, 23467; Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 53; Ehlers in Schoch/Schneider/Pietzcker/Marsch, 45. EL Januar 2024, VwGO Vorb. - OVG Sachsen, 09.06.2020 - 4 B 188/20
Anordnungsgrund; Vorwegnahme; Salafismus; Konto; Sparkasse; Beschwerdebegründung
Vorläufiger Rechtsschutz ist unter solchen Umständen nur dann zu gewähren, wenn ohne ihn schwere und unzumutbare, anders nicht abwendbare Nachteile entstünden (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 25. Oktober 1988 - 2 BvR 745/88 - juris Rn. 17 = BVerfGE 79, 69;… Beschl. v. 8. November 2017 - 2 BvR 809/17 -, juris Rn. 13 = DVBl. 2018, 49) und ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg in der Hauptsache spricht (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 28. Oktober 1997 - 2 S 610/97 -, juris Rn. 55 = SächsVBl. 1997, 298;… Beschl. v. 16. Mai 2011 - 2 B 273/09 -, juris Rn. 9).
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