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Rechtsprechung
   BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,1497
BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R (https://dejure.org/2008,1497)
BSG, Entscheidung vom 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R (https://dejure.org/2008,1497)
BSG, Entscheidung vom 18. November 2008 - B 2 U 27/07 R (https://dejure.org/2008,1497)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • lexetius.com

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - gemeine Gefahr - Nothelfer - Unglücksfall - Angriff - Notwehr - Betriebsgefahr - Racheakt

  • openjur.de

    Gesetzliche Unfallversicherung; Arbeitsunfall; sachlicher Zusammenhang; gemeine Gefahr; Nothelfer; Unglücksfall; Angriff; Notwehr; Betriebsgefahr; Racheakt

  • Judicialis

    SGB VII § 2 Abs 1 Nr 13a; ; SGG § 128 Abs 1 Satz 1

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung als Nothelfer - Verletzung bei einer nach Abschluss des Angriffs erfolgenden späteren Rachehandlung

  • rabüro.de

    Schaden eines Nothelfers durch späteren Racheakt eines Täters kann Arbeitsunfall sein

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Versicherungsschutz - Arbeitsunfall - Nothelfer - Auslegung des Begriffs der gemeinen Gefahr oder Not - Messerattacke auf Gäste einer Gaststätte - möglicher Versicherungsschutz des Nothelfers bei Racheakt des Täters

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB VII § 2 Abs. 1 Nr. 13; SGB VII § 8 Abs. 1
    Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung als Nothelfer; Verletzung bei einer nach Abschluss des Angriffs erfolgenden späteren Rachehandlung

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2009, 633 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (179)Zitiert selbst (25)

  • BSG, 09.05.2006 - B 2 U 1/05 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Verletztenrente - Kausalität - …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Für einen Arbeitsunfall ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw sachlicher Zusammenhang), diese Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis (dem Unfallereignis) geführt hat (Unfallkausalität) und das Unfallereignis einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität); das Entstehen von länger andauernden Unfallfolgen aufgrund des Gesundheitserstschadens (haftungsausfüllende Kausalität) ist keine Voraussetzung für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls, sondern ua für die Gewährung einer Verletztenrente (…Bundessozialgericht [BSG] vom 12. April 2005 - B 2 U 11/04 R - BSGE 94, 262 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 14 = SGb 2006, 166 ff mit Anm Ricke, jeweils RdNr 5, noch ohne den Begriff "Unfallkausalität"; BSG vom 9. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 = SGb 2007, 242 ff mit Anm Keller, jeweils RdNr 10;… BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 24/05 R - BSGE 97, 54 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 18;… BSG vom 12. Dezember 2006 - B 2 U 1/06 R - BSGE 98, 20 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 21 jeweils RdNr 10).

    Zwar ist das von der Beklagten in ihrem Bescheid und vom LSG herausgestellte Zeitelement ein Gesichtspunkt bei einer derartigen Ursachen- und Zurechnungsbeurteilung (vgl nur BSG vom 9. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 = SGb 2007, 242 mit Anm Keller, jeweils RdNr 16).

  • BSG, 29.09.1992 - 2 RU 44/91

    Versicherungsschutz - Wegschieben - Pkw - Autobahn

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Typische Beispiele sind Unwetter, Feuer, Ausfall der Wasserversorgung, aber auch Verkehrshindernisse (…vgl BSG SozR 2200 § 539 Nr. 116: Quer zur Fahrbahn liegengebliebenes Kfz; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 19: Auf der Standspur der Autobahn liegengebliebenes Kfz; Kruschinsky in Brackmann, Handbuch der Sozialversicherung, Band 3 Gesetzliche Unfallversicherung, Stand März 2008, § 2 RdNr 648, 651; Mehrtens, Gesetzliche Unfallversicherung, Stand März 2008, § 2 SGB VII, Anm 25.4 f).

    Das Vorliegen eines solchen Verstoßes gegen die Grundsätze der freien Beweiswürdigung muss im Einzelnen von dem Beteiligten, der sich darauf beruft, dargelegt werden (stRspr vgl nur BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 19;… BSG SozR 3-2200 § 551 Nr. 8;… BSG SozR 3-2200 § 551 Nr. 16;… BSG SozR 4-5671 Anl 1 Nr. 2108 Nr. 2; jeweils mit weiteren Nachweisen;… Krasney/Udsching, Handbuch des sozialgerichtlichen Verfahrens, 5. Aufl 2005, IX, RdNr 286).

  • BSG, 28.04.2004 - B 2 U 26/03 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - innerer Zusammenhang - …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Denn ähnlich wie bei einer Vor- oder Nachbereitungshandlung kommt Versicherungsschutz nur in Betracht, wenn der Angriff einen besonders engen sachlichen, örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der eigentlichen versicherten Tätigkeit - also der Hilfeleistung bei dem ersten Angriff des Täters - aufweist (vgl BSG SozR 4-2700 § 8 Nr. 5 = SGb 2005, 171 mit Anm Jung).
  • BSG, 12.04.2005 - B 2 U 11/04 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - selbstgeschaffene Gefahr - …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Für einen Arbeitsunfall ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw sachlicher Zusammenhang), diese Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis (dem Unfallereignis) geführt hat (Unfallkausalität) und das Unfallereignis einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität); das Entstehen von länger andauernden Unfallfolgen aufgrund des Gesundheitserstschadens (haftungsausfüllende Kausalität) ist keine Voraussetzung für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls, sondern ua für die Gewährung einer Verletztenrente (Bundessozialgericht [BSG] vom 12. April 2005 - B 2 U 11/04 R - BSGE 94, 262 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 14 = SGb 2006, 166 ff mit Anm Ricke, jeweils RdNr 5, noch ohne den Begriff "Unfallkausalität";… BSG vom 9. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 = SGb 2007, 242 ff mit Anm Keller, jeweils RdNr 10;… BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 24/05 R - BSGE 97, 54 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 18;… BSG vom 12. Dezember 2006 - B 2 U 1/06 R - BSGE 98, 20 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 21 jeweils RdNr 10).
  • BSG, 05.09.2006 - B 2 U 24/05 R

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Zugunstenverfahren - Überprüfung - …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Für einen Arbeitsunfall ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw sachlicher Zusammenhang), diese Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis (dem Unfallereignis) geführt hat (Unfallkausalität) und das Unfallereignis einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität); das Entstehen von länger andauernden Unfallfolgen aufgrund des Gesundheitserstschadens (haftungsausfüllende Kausalität) ist keine Voraussetzung für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls, sondern ua für die Gewährung einer Verletztenrente (…Bundessozialgericht [BSG] vom 12. April 2005 - B 2 U 11/04 R - BSGE 94, 262 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 14 = SGb 2006, 166 ff mit Anm Ricke, jeweils RdNr 5, noch ohne den Begriff "Unfallkausalität";… BSG vom 9. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 = SGb 2007, 242 ff mit Anm Keller, jeweils RdNr 10; BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 24/05 R - BSGE 97, 54 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 18;… BSG vom 12. Dezember 2006 - B 2 U 1/06 R - BSGE 98, 20 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 21 jeweils RdNr 10).
  • BSG, 30.01.2007 - B 2 U 8/06 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Denn nicht alle Verrichtungen, die zB ein grundsätzlich nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII als Beschäftigter versicherter Arbeitnehmer im Laufe eines Arbeitstages auf der Arbeitsstätte oder während einer Geschäftsreise ausübt, sind versichert, weil nur Unfälle "infolge" der versicherten Tätigkeit Arbeitsunfälle sind und es einen sog Betriebsbann nur in der Schifffahrt (§ 10 SGB VII), nicht aber in der übrigen gesetzlichen Unfallversicherung gibt (BSG vom 30. Januar 2007 - B 2 U 8/06 R; P. Becker, Der Arbeitsunfall, SGb 2007, 721, 722).
  • BSG, 12.12.2006 - B 2 U 1/06 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Arbeitsweg - sachlicher …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Für einen Arbeitsunfall ist danach in der Regel erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw sachlicher Zusammenhang), diese Verrichtung zu dem zeitlich begrenzten von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis (dem Unfallereignis) geführt hat (Unfallkausalität) und das Unfallereignis einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität); das Entstehen von länger andauernden Unfallfolgen aufgrund des Gesundheitserstschadens (haftungsausfüllende Kausalität) ist keine Voraussetzung für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls, sondern ua für die Gewährung einer Verletztenrente (…Bundessozialgericht [BSG] vom 12. April 2005 - B 2 U 11/04 R - BSGE 94, 262 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 14 = SGb 2006, 166 ff mit Anm Ricke, jeweils RdNr 5, noch ohne den Begriff "Unfallkausalität";… BSG vom 9. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 = SGb 2007, 242 ff mit Anm Keller, jeweils RdNr 10;… BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 24/05 R - BSGE 97, 54 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 18; BSG vom 12. Dezember 2006 - B 2 U 1/06 R - BSGE 98, 20 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 21 jeweils RdNr 10).
  • BSG, 26.06.2007 - B 2 U 17/06 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Haftungsbeschränkung - privilegierter …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Die Begründung hierfür folgt aus dem Sinn und Zweck der gesetzlichen Unfallversicherung, die Beschäftigten gegen die Gefahren des Betriebes zu versichern, denen sie wegen ihrer Beschäftigung dort ausgesetzt sind, und die Unternehmen von möglichen Schadensersatzansprüchen ihrer Beschäftigten freizustellen (vgl nur BSG vom 26. Juni 2007 - B 2 U 17/06 R - vorgesehen für BSGE und SozR, jeweils RdNr 16 ff).
  • BSG, 19.03.1996 - 2 RU 19/95

    Unfallversicherungsschutz bei einem auf persönlichen Gründen beruhenden …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Eine Ausnahme wird nur gemacht, wenn der Überfall in keiner sachlichen Verbindung mit der versicherten Tätigkeit des Verletzten steht, sondern zB aufgrund einer persönlichen Feindschaft erfolgt und keine der versicherten Tätigkeit zuzurechnenden Verhältnisse den Überfall wesentlich begünstigt haben (…BSGE 17, 75 = SozR Nr. 37 zu § 543 RVO aF; BSGE 78, 65 = SozR 3-2200 § 548 Nr. 28).
  • BSG, 19.12.2000 - B 2 U 37/99 R

    Kein Unfallversicherungsschutz bei Überfall während eigenwirtschaftlicher …

    Auszug aus BSG, 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R
    Soweit der Senat in der Entscheidung vom 19. Dezember 2000 (B 2 U 37/99 R - BSGE 87, 224 = SozR 3-2200 § 548 Nr. 41) einen Arbeitsunfall bei einem Überfall auf einen Konkurrenten während eines nicht versicherten Weges verneint hat, weil der Überfallene zu diesem Zeitpunkt keiner versicherten Tätigkeit nachging und keine entsprechende Handlungstendenz hatte, kann vorliegend dahingestellt bleiben, ob an dieser Auffassung festgehalten wird (…kritisch: Ricke, in Kasseler Kommentar, aaO, SGB VII § 8 RdNr 119b: "Verabsolutierung der Handlungstendenz").
  • BSG, 02.05.2001 - B 2 U 16/00 R

    Berufskrankheit - Tatbestandsmerkmal - arbeitstechnische Voraussetzung - …

  • BSG, 19.01.1995 - 2 RU 3/94

    Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Wegeunfall - Private Verrichtungen auf dem …

  • BSG, 29.04.1980 - 2 RU 95/79

    Dienstreise - Wegfall des Versicherungsschutzes - Essenseinnahme - Dauer des …

  • BSG, 22.01.1976 - 2 RU 101/75

    Entfernen vom Arbeitsort - Private Zwecke - Unglücksfall - Betriebsvorgang - …

  • BSG, 25.01.1973 - 2 RU 55/71

    Umfang des Versicherungsschutzes durch die Berufsgenossenschaft - Anschieben …

  • BSG, 10.12.1957 - 2 RU 270/55
  • BSG, 31.01.1961 - 2 RU 251/58
  • BSG, 05.08.1976 - 2 RU 231/74

    Arbeitsunfall - Besatzungsmitglied - Zwischendeck - Schiff im Hafen - …

  • BSG, 04.07.1995 - 2 RU 42/94

    Begriff des Versicherungsfalls in Art. 3 Abs. 2 der VO zur Änderung der BKVO vom …

  • BSG, 30.08.1984 - 2 RU 42/83

    Beendigung eines Unglücksfalls

  • BSG, 29.05.1962 - 2 RU 170/59
  • BSG, 30.01.1986 - 2 RU 19/84

    Versicherungsträger - Unfallfolgen - Entschädigung von Unfallfolgen

  • BSG, 15.12.1966 - 2 RU 255/63

    Unfallversicherungsschutz - Geschäftsinhaber - Wohnung über Geschäft - …

  • BSG, 02.06.1959 - 2 RU 221/56
  • BSG, 25.08.1961 - 2 RU 259/58
  • BSG, 21.03.2024 - B 2 U 14/21 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Homeoffice - Betriebsweg - …

    Hierbei stellen sich indes wie im Fall der "besonderen Betriebsgefahr" nicht Fragen der Unfallkausalität, sondern des inneren Zusammenhangs (zB BSG Urteil vom 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 30 RdNr 25 mwN; s auch BSG Urteil vom 8.12.1994 - 2 RU 41/93 - juris RdNr 15 ff).
  • BSG, 31.01.2012 - B 2 U 2/11 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …

    Für einen Arbeitsunfall ist danach im Regelfall erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls einer versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer bzw sachlicher Zusammenhang), diese Verrichtung wesentlich ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis (Unfallereignis) verursacht hat (Unfallkausalität) und das Unfallereignis wesentlich einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität) (vgl BSG vom 29.11.2011 - B 2 U 10/11 R - zur Veröffentlichung vorgesehen;… BSG vom 18.1.2011 - B 2 U 9/10 R - BSGE 107, 197 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 17 RdNr 10; BSG vom 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 30 RdNr 10 mwN).

    Danach trägt derjenige, der ein Recht - hier Feststellung eines Arbeitsunfalls - für sich beansprucht, nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Ermittlung die materielle Beweislast für das Vorliegen der tatsächlichen Voraussetzungen dieses Rechts (stRspr;… vgl BSG vom 9.5.2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196, 198 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 RdNr 10 mwN; BSG vom 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 30 RdNr 10 mwN).

  • BSG, 27.03.2012 - B 2 U 5/11 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - …

    Rn. 30 Gegebenenfalls wäre allerdings rechtlich nicht fraglich, ob diese Verrichtung einer versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist, die auch rechtlich wesentliche Ursache von Unfallereignis und Gesundheitserstschaden war (…zu diesen Voraussetzungen siehe schon BSG vom 29.11.2011 - B 2 U 10/11 R - zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen;… BSG vom 18.1.2011 - B 2 U 9/10 R - BSGE 107, 197 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 17, RdNr 10; BSG vom 18.11.2008 - B 2 U 27/07 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 30, RdNr 10 mwN).
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Rechtsprechung
   OLG Bremen, 10.05.2007 - 2 U 27/07, 2 U 27/2007   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,8857
OLG Bremen, 10.05.2007 - 2 U 27/07, 2 U 27/2007 (https://dejure.org/2007,8857)
OLG Bremen, Entscheidung vom 10.05.2007 - 2 U 27/07, 2 U 27/2007 (https://dejure.org/2007,8857)
OLG Bremen, Entscheidung vom 10. Mai 2007 - 2 U 27/07, 2 U 27/2007 (https://dejure.org/2007,8857)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    BGB § 808 Abs. 1 Satz 1; ; BGB § 328 Abs. 1; ; BGB § 1968

  • rechtsportal.de

    Eltern oder Verwandte als Gläubiger eines Sparbuchs, das auf den Namen des Kindes lautet, aber nicht in dessen Besitz übergeht

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Die für ihr Kind ein Sparbuch anlegenden Eltern als Gläubiger des Kreditinstituts

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 18.01.2005 - X ZR 264/02

    Rechte eines Dritten an einem auf seinen Namen angelegten Sparbuch

    Auszug aus OLG Bremen, 10.05.2007 - 2 U 27/07
    Legen Eltern oder Verwandte ein Sparbuch an, das zwar auf den Namen des Kindes lautet, aber nicht in dessen Besitz übergeht, so wollen sie im Zweifel Gläubiger des Kreditinstituts bleiben (wie BGH, Urteil vom 18. Januar 2005 - X ZR 264/02 - BGHRep 2005, 618 = NJW 2005, 980).
  • BGH, 17.07.2019 - XII ZB 425/18

    Familiensache: Kontoinhaber eines Sparkontos; Verfügung der Eltern über ein auf …

    Rn. 19 (2) Ob diese Rechtsprechung - was das Oberlandesgericht meint - auch auf Fallgestaltungen übertragbar ist, bei denen Eltern auf den Namen ihres minderjährigen Kindes angelegte Sparbücher besitzen, ist umstritten (bejahend etwa OLG Bremen OLGR 2007, 693, 694; LG Mainz FamRZ 2009, 228, 229;… Palandt/Grüneberg BGB 78. Aufl. § 328 Rn. 9a;… Wever Vermögensauseinandersetzung der Ehegatten außerhalb des Güterrechts 7. Aufl. Rn. 558; verneinend etwa OLG Bamberg OLGR 2006, 68, 69; OLG Zweibrücken FamRZ 1990, 440 f.; Mayer FamRZ 2019, 461).
  • OLG Frankfurt, 15.04.2016 - 5 UF 55/15

    Schadenersatz des Kindes gegen sorgeberechtigten Elternteil wegen Vereitelung …

    Eröffnet ein Elternteil oder ein Großelternteil ein Sparbuch auf den Namen eines minderjährigen Kindes oder Enkelkindes und behält er die Verfügungsgewalt über das Sparbuch, ist anzunehmen, dass der Zuwendende sich die Verfügung über das Sparbuchguthaben bis zu seinem Tod vorbehalten will (BGH, FamRZ 2005, 510; OLG Bremen, OLGR 2007, 693).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 23.02.2011 - L 13 AS 155/08

    Vermögensanrechnung bei SGB II-Leistungen; Berücksichtigung von Sparguthaben auf …

    Wenn ein naher Angehöriger ein Sparbuch auf den Namen eines Kindes anlegt, ohne das Sparbuch aus der Hand zu geben, ist aus diesem Verhalten in der Regel zu schließen, dass der Zuwendende sich die Verfügung über das Sparguthaben bis zu seinem Tode vorbehalten will (BGH…, Urteil vom 18. Januar 2005 - X ZR 264/02 = NJW 2005, 980 - juris Rn. 10, mit Verweis auf BGH, Urteil vom 9. November 1966 - VIII ZR 73/64 = BGHZ 46, 198), er damit also bei zivilrechtlicher Betrachtungsweise alleiniger Inhaber der in dem Sparbuch verbrieften Forderung bleibt (dem BGH folgend u. a.: Oberlandesgericht (OLG) Bremen, Urteil vom 10. Mai 2007 - 2 U 27/07 - juris Rn. 3; Sächs. Oberverwaltungsgericht (OVG)…, Urteil vom 28. Juli 2010 - 4 A 303/08 - juris Rn. 28;… VGH Baden-Württemberg, a. a. O.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 14. Oktober 2009 - 6 M 20.09 - juris Rn. 2).
  • VGH Baden-Württemberg, 18.05.2010 - 12 S 1112/09

    Zur Frage, wer im Ausbildungsförderungsrecht Inhaber eines Sparkontos ist, wenn …

    Es hat sich deshalb zu Recht von der neueren Rechtsprechung der Zivilgerichte leiten lassen, wonach Inhaber eines Sparkontos zwar derjenige ist, der gemäß der Vereinbarung mit der Bank oder Sparkasse Kontoinhaber werden sollte, dabei aber gilt, dass, wenn ein naher Angehöriger ein Sparbuch auf den Namen eines Kindes anlegt, ohne das Sparbuch aus der Hand zu geben, aus diesem Verhalten in der Regel zu schließen ist, dass der Zuwendende sich die Verfügung über das Sparguthaben bis zu seinem Tode vorbehalten will (BGH, Urteil vom 18.1.2005 - X ZR 264/02 - NJW 2005, 980; Hall, jurisPR-BGHZivilR 14/2005 Anm. 3 mit Hinweisen auf ältere, gleichlautende Entscheidungen des BGH; Staudinger/Jagmann, BGB, § 328 RdNr. 147 m. w. N.) und er damit also alleiniger Inhaber der in dem Sparbuch verbrieften Forderung bleibt (…OVG Berlin-Brandenburg, a. a. O.; OLG Bremen, Beschluss vom 10.5.2007 - 2 U 27/07 - juris RdNr. 3).
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Rechtsprechung
   LSG Saarland, 18.11.2009 - L 2 U 27/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,29895
LSG Saarland, 18.11.2009 - L 2 U 27/07 (https://dejure.org/2009,29895)
LSG Saarland, Entscheidung vom 18.11.2009 - L 2 U 27/07 (https://dejure.org/2009,29895)
LSG Saarland, Entscheidung vom 18. November 2009 - L 2 U 27/07 (https://dejure.org/2009,29895)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Versichertenrente - Festsetzung des JAV nach § 90 Abs. 2 SGB VII - keine Berücksichtigung von Vergütungen für Bereitschaftsdienste - Zulage unabhängig von Lebensalter oder Berufsalter

  • ra.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (2)

  • BSG, 16.12.1970 - 2 RU 239/68

    Revisionsbegründung - Verlängerte Begründungsfrist - Revision des …

    Auszug aus LSG Saarland, 18.11.2009 - L 2 U 27/07
    § 90 Abs. 2 SGB VII lässt eine Anpassung nur an das Arbeitsentgelt zu, welches von der Vollendung eines bestimmten Lebensalters oder dem Erreichen eines bestimmten Berufsjahres abhängig ist (vgl. BSG, Urteil vom 16.12.1970 - 2 RU 239/68 = BSGE 32, 169, 172 zu der Vorgängervorschrift § 573 Abs. 2 RVO).
  • BSG, 24.06.1981 - 2 RU 11/80
    Auszug aus LSG Saarland, 18.11.2009 - L 2 U 27/07
    Rn. 28 Dieser Auffassung des Senats steht auch nicht das Urteil des BSG vom 24.06.1981 (2 RU 11/80) entgegen.
  • SG Lüneburg, 28.07.2008 - S 3 U 4/06

    Arbeitsunfall infolge einer den Versicherungsschutz nach begründenden …

    Daher kann auch das von der Beklagten zur Stützung ihrer Auffassung vorgelegte Urteil des Sächsischen Landessozialgerichts vom 17. April 2008 - L 2 U 27/07 - und ihre Ausführungen zur Fallgruppe der posttraumatischen Belastungsstörung zu keiner anderen Einschätzung führen, weil es - abweichend von den dort zugrunde liegenden Sachverhalten - vorliegend lediglich um die (isolierte) Anerkennung des Vorliegens eines Arbeitsunfalls geht, und dort um die Feststellung, ob aufgrund eines bestimmten Unfallereignisses bestimmte Unfallfolgen zu entschädigen sind.
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Rechtsprechung
   OLG Bremen, 04.06.2007 - 2 U 27/2007   

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OLG Bremen, 04.06.2007 - 2 U 27/2007 (https://dejure.org/2007,40283)
OLG Bremen, Entscheidung vom 04.06.2007 - 2 U 27/2007 (https://dejure.org/2007,40283)
OLG Bremen, Entscheidung vom 04. Juni 2007 - 2 U 27/2007 (https://dejure.org/2007,40283)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Verfahrensgang

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Rechtsprechung
   BSG, 01.03.2007 - B 2 U 27/07 B   

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BSG, 01.03.2007 - B 2 U 27/07 B (https://dejure.org/2007,69502)
BSG, Entscheidung vom 01.03.2007 - B 2 U 27/07 B (https://dejure.org/2007,69502)
BSG, Entscheidung vom 01. März 2007 - B 2 U 27/07 B (https://dejure.org/2007,69502)
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Volltextveröffentlichung

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