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| VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01 |
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Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (21)
- BVerfG, 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97
Das Risiko der Beförderung fristwahrender Schriftsätze darf nicht einseitig auf …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
Insbesondere ist unschädlich, dass der Beschwerdeführer - wohl in Anlehnung an einige auf Artikel 2 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip gründende Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (so bei Wiedereinsetzung zuletzt: BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97) - das verfassungsrechtliche Gebot wirkungsvollen Rechtsschutzes schwerpunktmäßig bei Artikel 15 SächsVerf angesiedelt hat, obwohl es seine spezifische Ausprägung durch Artikel 78 Abs. 2 und 3 SächsVerf erfährt.a) Die in den Verfahrensordnungen enthaltenen Regelungen über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dienen der Verwirklichung einer fundamentalen Rechtsschutzgarantie (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94 -), sodass die Fachgerichte die Anforderungen daran, was der Betroffene veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumnis Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erhalten, nicht überspannen dürfen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94; BVerfGE 40, 88 [91 f.]; BVerfGE 25, 158 [166]; BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG NJW 1997, 1770 [1771]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1753/97; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97).
- BVerfG, 04.12.2000 - 1 BvR 1797/00
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
Insbesondere ist unschädlich, dass der Beschwerdeführer - wohl in Anlehnung an einige auf Artikel 2 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip gründende Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (so bei Wiedereinsetzung zuletzt: BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97) - das verfassungsrechtliche Gebot wirkungsvollen Rechtsschutzes schwerpunktmäßig bei Artikel 15 SächsVerf angesiedelt hat, obwohl es seine spezifische Ausprägung durch Artikel 78 Abs. 2 und 3 SächsVerf erfährt.a) Die in den Verfahrensordnungen enthaltenen Regelungen über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dienen der Verwirklichung einer fundamentalen Rechtsschutzgarantie (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94 -), sodass die Fachgerichte die Anforderungen daran, was der Betroffene veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumnis Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erhalten, nicht überspannen dürfen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94; BVerfGE 40, 88 [91 f.]; BVerfGE 25, 158 [166]; BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG NJW 1997, 1770 [1771]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1753/97; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97).
- VerfGH Sachsen, 09.07.1998 - 53-IV-94
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
a) Die in den Verfahrensordnungen enthaltenen Regelungen über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dienen der Verwirklichung einer fundamentalen Rechtsschutzgarantie (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94 -), sodass die Fachgerichte die Anforderungen daran, was der Betroffene veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumnis Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erhalten, nicht überspannen dürfen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94; BVerfGE 40, 88 [91 f.]; BVerfGE 25, 158 [166]; BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG NJW 1997, 1770 [1771]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1753/97; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97).Dies gilt in besonderer Weise bei der Versäumung einer Einspruchsfrist nach § 108 AO, bei der die Wiedereinsetzung die verfassungsrechtlich geforderte Ergänzung des summarischen Verwaltungsverfahrens bildet und die Risiken kompensiert, die sich durch die Zulässigkeit der Ersatzzustellung ergeben (vgl. für ersten Zugang zu Gericht: BVerfGE 41, 23 [26]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1735/97 - ; SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94).
- BVerfG, 15.10.1997 - 2 BvN 1/95
Landesverfassungsgerichte
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
a) Der Sächsische Verfassungsgerichtshof ist berechtigt, die Anwendung der bundesgesetzlichen Vorschriften der Finanzgerichtsordnung und der Zivilprozessordnung jedenfalls insoweit am Maßstab der Sächsischen Verfassung zu messen, als Letztere mit den grundgesetzlichen Gewährleistungen übereinstimmt (vgl. SächsVerfGHG, Beschluss vom 14.05.1998 - Vf. 1 - IV - 95 -, JbSächsOVG 1998, 28; BVerfGE 96, 345 [364 ff.]). - BVerfG, 13.03.1990 - 2 BvR 94/88
Gleichheitssatz - Prozeßkostenhilfe - Erfolgsaussichten - Ungeklärte Rechtsfragen
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
Die Fachgerichte sind zwar durch Artikel 18 Abs. 1 SächsVerf i.V.m. Artikel 28 SächsVerf gehalten, bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes die Lage von Verfahrensbeteiligten, die zur Verfolgung ihrer Rechte der Prozesskostenhilfe bedürfen, weitgehend der Situation jener Verfahrensbeteiligten anzugleichen, welche die Verfahrenskosten aus eigenen Mitteln zu tragen haben (vgl. BVerfGE 81, 347 [356 ff.]; BVerfGE 78, 104 [117 f.]). - BVerfG, 26.04.1988 - 1 BvL 84/86
Verfassungsmäßigkeit der Ratenzahlung bei Bewilligung von Prozeßkostenhilfe
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
Die Fachgerichte sind zwar durch Artikel 18 Abs. 1 SächsVerf i.V.m. Artikel 28 SächsVerf gehalten, bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes die Lage von Verfahrensbeteiligten, die zur Verfolgung ihrer Rechte der Prozesskostenhilfe bedürfen, weitgehend der Situation jener Verfahrensbeteiligten anzugleichen, welche die Verfahrenskosten aus eigenen Mitteln zu tragen haben (vgl. BVerfGE 81, 347 [356 ff.]; BVerfGE 78, 104 [117 f.]). - BVerfG, 21.01.1969 - 2 BvR 724/67
Ersatzzustellung und Anspruch auf rechtliches Gehör
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
a) Die in den Verfahrensordnungen enthaltenen Regelungen über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dienen der Verwirklichung einer fundamentalen Rechtsschutzgarantie (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94 -), sodass die Fachgerichte die Anforderungen daran, was der Betroffene veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumnis Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erhalten, nicht überspannen dürfen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94; BVerfGE 40, 88 [91 f.]; BVerfGE 25, 158 [166]; BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG NJW 1997, 1770 [1771]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1753/97; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97). - BVerfG, 10.06.1975 - 2 BvR 1018/74
Führerschein
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
a) Die in den Verfahrensordnungen enthaltenen Regelungen über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dienen der Verwirklichung einer fundamentalen Rechtsschutzgarantie (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94 -), sodass die Fachgerichte die Anforderungen daran, was der Betroffene veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumnis Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erhalten, nicht überspannen dürfen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94; BVerfGE 40, 88 [91 f.]; BVerfGE 25, 158 [166]; BVerfG NJW-RR 2001, 1076; BVerfG NJW 1997, 1770 [1771]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1753/97; BVerfG, Beschluss vom 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97). - BVerfG, 16.12.1975 - 2 BvR 854/75
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Gewährung von Wiedereinsetzung in den …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
Dies gilt in besonderer Weise bei der Versäumung einer Einspruchsfrist nach § 108 AO, bei der die Wiedereinsetzung die verfassungsrechtlich geforderte Ergänzung des summarischen Verwaltungsverfahrens bildet und die Risiken kompensiert, die sich durch die Zulässigkeit der Ersatzzustellung ergeben (vgl. für ersten Zugang zu Gericht: BVerfGE 41, 23 [26]; BVerfG, Beschluss vom 10.05.1998 - 2 BvR 1735/97 - ; SächsVerfGH, Beschluss vom 09.07.1998 - Vf. 53-IV-94). - BGH, 05.10.2000 - X ZB 13/00
Gegenbeweis gegen Zustellungsnachweis aufgrund Postzustellungsurkunde
Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
aa) Keiner abschließenden Entscheidung bedarf dabei, ob sich die verfassungsrechtlichen Anforderungen an eine die erste gerichtliche Sachentscheidung eröffnende Wiedereinsetzung beim behaupteten Verlust des Benachrichtigungsscheins nach der hierzu im Bereich der Finanzgerichtsbarkeit entwickelten Übung richten (vgl. BFH, Beschluss vom 15.03.2001 - X B 101/00; BfH, Urteil vom 13.07.1995 - V R 51/94 m.w.N.; FG München, Urteil vom 21.02.2001 - 1 K 4885/99; ebenso: LAG Frankfurt a.M., Beschluss vom 18.02.1986 - 7 Sa 1072/85 - BB 1986, 1092) oder ob insoweit die im Bereich der Zivilrechtspflege im Vordringen befindliche Sicht (BGH NJW-RR 2001, 571; OLG Brandenburg OLG-NL 2001, 187 [188]; OLG Düsseldorf NJW-RR 2001, 1148; abweichend: BayObLG, Beschluss vom 28.02.2001 - 2 Z BR 9/01) den Maßstab des Grundgesetzes und der Sächsischen Verfassung wiedergibt. - BVerfG, 26.03.1997 - 2 BvR 842/96
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Gewährung von Wiedereinsetzung in den …
- BVerfG, 10.05.1998 - 2 BvR 1753/97
Fehlerhafte Versagung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
- OLG Düsseldorf, 20.09.2000 - 9 W 66/00
Ersatzzustellung durch Niederlegung bei einer Agentur der Deutschen Post AG; …
- BFH, 13.07.1995 - V R 51/94
Konkretisierung des Grundsatzes der entschuldigten Fristversäumung
- BFH, 15.03.2001 - X B 101/00
Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Nichtzulassungsbeschwerde; Hinreichende …
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 1-IV-98
- VerfGH Sachsen, 28.01.1999 - 20-IV-98
- VerfGH Sachsen, 09.03.2000 - 20-IV-99
- BayObLG, 28.02.2001 - 2Z BR 9/01
Glaubhaftmachung fehlenden Verschuldens an der Fristversäumnis
- LAG Hessen, 18.02.1986 - 7 Sa 1072/85
Wiedereinsetzung in vorigen Stand nach Versäumung der Berufungsfrist
- FG München, 21.02.2001 - 1 K 4885/99
Gegenbeweis zu in Postzustellungsurkunde beurkundeten Tatsachen
- VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24 Art. 78 Abs. 3 Satz 1 SächsVerf verankert das Gebot des fairen Verfahrens inhaltsgleich zu den in Art. 19 Abs. 4, Art. 2 Abs. 1 und Art. 103 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip verbürgten Gewährleistungen des Grundgesetzes (SächsVerfGH, Beschluss vom 27. August 2003 - Vf. 40-IV-03 (HS); Beschluss vom 18.10.2001 - Vf. 25-IV-01; vgl. BVerfG, Beschluss vom 6. November 1984, BVerfGE 68, 237 [255];… Zimmermann in: Baumann- Hasske, Die Verfassung des Freistaates Sachsen, 4. Aufl., Art. 78 Rn. 49 f. m.w.N.).
- BVerfG, 21.09.2021 - 2 BvR 220/21
Anordnung der Auslagenerstattung im Verfassungsbeschwerdeverfahren nach …
Die Rechtsschutzgarantie des Art. 78 Abs. 3 Satz 1 SächsVerf ist nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs des Freistaates Sachsens inhaltsgleich (auch) mit der des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 18. Oktober 2001 - Vf. 25-IV-01 -, S. 4 d. U.). - VerfGH Sachsen, 12.09.2002 - 1-IV-02 Dass die Beschwerdeführerin insoweit unzutreffend Art. 38 Abs. 1 SächsVerf als verletzt rügt, ist unschädlich (SächsVerfGH, Beschluss vom 18. Oktober 2001 - Vf. 25-IV-01).
- VerfGH Sachsen, 25.02.2014 - 102-IV-12 Deshalb dürfen bei der Anwendung und Auslegung der für die Wiedereinsetzung maßgeblichen prozessrechtlichen Vorschriften die Anforderungen daran nicht überspannt werden, was ein Betroffener veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumung die Wiedereinsetzung zu erhalten (vgl. BVerfG, Beschluss vom 14. Mai 2000 - 2 BvR 1557/98; Beschluss vom 26. März 1997, NJW 1997, 1770 [1771]; Beschluss vom 15. April 1980, BVerfGE 54, 80 [84]; SächsVerfGH, Beschluss vom 9. Juli 1998 - Vf. 53-IV-94; Beschluss vom 18. Oktober 2001 - Vf. 25-IV-01).
- VerfGH Sachsen, 30.11.2017 - 147-IV-17 Deshalb dürfen bei der Anwendung und Auslegung der für die Wiedereinsetzung maßgeblichen prozessrechtlichen Vorschriften die Anforderungen daran nicht überspannt werden, was ein Betroffener veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumung die Wiedereinsetzung zu erhalten (vgl. BVerfG, Beschluss vom 14. Mai 2000 - 2 BvR 1557/98; Beschluss vom 26. März 1997, NJW 1997, 1770 [1771]; Beschluss vom 15. April 1980, BVerfGE 54, 80 [84]; SächsVerfGH, Beschluss vom 25. Februar 2014 - Vf. 102-IV-12; Beschluss vom 18. Oktober 2001 - Vf. 25-IV-01).
- VerfGH Sachsen, 15.11.2013 - 32-IV-13
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Entscheidungen über die Verwerfung eines …
Deshalb dürfen bei der Anwendung und Auslegung der für die Wiedereinsetzung maßgeblichen prozessrechtlichen Vorschriften die Anforderungen daran nicht überspannt werden, was ein Betroffener veranlasst haben und vorbringen muss, um nach einer Fristversäumung die Wiedereinsetzung zu erhalten (vgl. BVerfG, Beschluss vom 14. Mai 2000 - 2 BvR 1557/98; Beschluss vom 26. März 1997, NJW 1997, 1770 [1771]; Beschluss vom 15. April 1980, BVerfGE 54, 80 [84]; SächsVerfGH, Beschluss vom 9. Juli 1998 - Vf. 53-IV-94; Beschluss vom 18. Oktober 2001 - Vf. 25-IV-01). - VerfGH Sachsen, 24.10.2002 - 12-IV-02 Rügt er eine Verletzung der in Art. 18 Abs. 1 SächsVerf in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 1 Satz 2 SächsVerf) verbürgten Rechtsschutzgleichheit (vgl. SächsVerfGH, Beschl. v. 18. Oktober 2001 - Vf. 25-IV-01, und Beschl. v. 11. Juli 2002 - Vf. 73-IV-01; BVerfGE 63, 380 [394 f.]; BVerfGE 81, 347 [356 f.]) durch Verletzung des von den Fachgerichten auszulegenden und anzuwendenden einfachen Bundesrechtes zur Prozesskostenhilfe mit der dort bestimmten, bundesverfassungsrechtlich unbedenklichen Voraussetzung hinreichender Erfolgsaussicht der beabsichtigten Rechtsverfolgung (vgl. BVerfGE 56, 139 [143 f.]; 81, 347 [357]), hat er darzulegen und zu begründen, dass und wodurch der Richter, dessen einfachrechtliche Sicht zweifelhaft sein mag, die Bedeutung verfassungsbeschwerdefähiger Rechte für den seiner besonderen fachlichen Kompetenz zugewiesenen Normbereich verfehlt, etwa die Grundrechtsrelevanz der von ihm zu entscheidenden Frage überhaupt nicht gesehen, den Gehalt des maßgeblichen Grundrechts verkannt oder seine Auswirkungen auf das einfache Recht in grundrechtlich fehlerhafter Weise missachtet hat.
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