Rechtsprechung
| BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- ArbG Karlsruhe, 23.03.1994 - 5 Ca 290/93
- LAG Baden-Württemberg, 23.08.1994 - 14 Sa 70/94
- BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (20)
- BAG, 27.02.1996 - 3 AZR 886/94
Zusatzversorgung - Ausschluß geringfügig Beschäftigter
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Ein betriebsrentenrechtliches Rechtsverhältnis wird nicht erst mit Eintritt des Versorgungsfalles, sondern bereits mit dem Entstehen einer Versorgungsanwartschaft begründet (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - AP Nr. 26 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe, beide auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung bestimmt).Meinungsverschiedenheiten über Bestand und Ausgestaltung der Versorgungsrechte müssen möglichst vor Eintritt des Versorgungsfalles geklärt werden, damit die Arbeitnehmer frühzeitig bestehende Versorgungslücken schließen können (…BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu A III 2 a der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 -, aaO, zu A III 2 der Gründe).
Dies hat der Senat mehrfach entschieden (vgl. u.a. BAGE 71, 29, 38 ff. = AP Nr. 18 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu B I 3 c der Gründe;… Urteil vom 7. März 1995, aaO, zu B II 2 d der Gründe; Urteil vom 16. Januar 1996 - 3 AZR 767/94 - AP Nr. 222 zu Art. 3 GG, zu C der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 -, aaO, zu B I 1 der Gründe; Urteile vom 12. März 1996 - 3 AZR 988, 989, 990/94 -, n.v., zu C II der Gründe; Urteil vom 18. Juni 1996 - 3 AZR 228/95 -, n.v., zu C II der Gründe; Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu C I der Gründe; Urteile vom 24. September 1996 - 3 AZR 652, 676/95 und 72/96 -, n.v., zu C II der Gründe).
Soweit die Tarifvertragsparteien Teilzeitkräfte, die nur geringfügig beschäftigt werden und deshalb nicht der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht unterliegen, von der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst ausgenommen haben, verstößt die Einschränkung der Versorgungspflichten nicht gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG, sondern ist wirksam (vgl. BAG Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung bestimmt, zu B III der Gründe;… BAG Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 -, aaO, zu C II 1 der Gründe).
Der Entgeltcharakter der betrieblichen Altersversorgung führt zu keinem anderen Ergebnis (vgl. BAG Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 -, aaO, zu B III 3 b bb (3) der Gründe).
- BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 767/94
Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Dieses Interesse überwiegt gegenüber den Interessen der Beklagten, weitere Prozeßkosten zu ersparen (vgl. BAG Urteil vom 16. Januar 1996 - 3 AZR 767/94 - AP Nr. 222 zu Art. 3 GG, zu A der Gründe; Urteile vom 12. März 1996 - 3 AZR 988, 989 und 990/94 -, n.v., zu A der Gründe).Dies hat der Senat mehrfach entschieden (vgl. u.a. BAGE 71, 29, 38 ff. = AP Nr. 18 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu B I 3 c der Gründe;… Urteil vom 7. März 1995, aaO, zu B II 2 d der Gründe; Urteil vom 16. Januar 1996 - 3 AZR 767/94 - AP Nr. 222 zu Art. 3 GG, zu C der Gründe;… Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 -, aaO, zu B I 1 der Gründe; Urteile vom 12. März 1996 - 3 AZR 988, 989, 990/94 -, n.v., zu C II der Gründe; Urteil vom 18. Juni 1996 - 3 AZR 228/95 -, n.v., zu C II der Gründe; Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu C I der Gründe; Urteile vom 24. September 1996 - 3 AZR 652, 676/95 und 72/96 -, n.v., zu C II der Gründe).
Die tatsächlichen Verhältnisse haben sich jedoch nicht entscheidend geändert (BAG Urteil vom 16. Januar 1996 - 3 AZR 767/94 -, aaO).
Mit den Belastungen, auf die sich die Beklagte im vorliegenden Fall beruft, hat sich der Senat in den Urteilen vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583 und 625/94 -, n.v.), vom 16. Januar 1996 (- 3 AZR 632/94 -, n.v., - 3 AZR 766/94 -, n.v., - 3 AZR 767/94 -, aaO, - 3 AZR 768/94 -, n.v., - 3 AZR 769/94 -, n.v., vom 12. März 1996 (- 3 AZR 988, 989, 990, 991, 992/94 -, n.v., - 3 AZR 993/94 -, aaO), vom 18. Juni 1996 (- 3 AZR 153/95 -, n.v.), vom 30. Juli 1996 (- 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v.) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652, 778/95 - und - 3 AZR 72/96 -, n.v.) auseinandergesetzt und sie nicht für unzumutbar angesehen.
Der besonderen Bedeutung des Gleichheitssatzes entspricht es, daß grundsätzlich auch für zurückliegende Zeiträume gleiche Entgelte für gleiche Arbeit zu zahlen sind und nicht ohne sachlichen Grund bestimmte Personengruppen vorübergehend schlechter behandelt werden, selbst wenn der Verstoß gegen den Gleichheitssatz erst nachträglich erkannt wird (vgl. BAG Urteil vom 16. Januar 1996 - 3 AZR 767/94 -, aaO, zu C IV 1 b der Gründe).
- BAG, 12.03.1996 - 3 AZR 993/94
Gleichbehandlung Teilzeitbeschäftigter bei der Zusatzversorgung der Deutschen …
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Grundsätzlich muß der Richter seiner Entscheidung die Rechtserkenntnisse zugrunde legen, die er hier und heute gewinnt (…vgl. BAG Urteil vom 16. Januar 1996, aaO, zu C IV 1 der Gründe, und Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 - AP Nr. 1 zu § 24 TV Arb Bundespost, zu C I 4 der Gründe).Mit den Belastungen, auf die sich die Beklagte im vorliegenden Fall beruft, hat sich der Senat in den Urteilen vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583 und 625/94 -, n.v.), vom 16. Januar 1996 (- 3 AZR 632/94 -, n.v., - 3 AZR 766/94 -, n.v., - 3 AZR 767/94 -, aaO, - 3 AZR 768/94 -, n.v., - 3 AZR 769/94 -, n.v., vom 12. März 1996 (- 3 AZR 988, 989, 990, 991, 992/94 -, n.v., - 3 AZR 993/94 -, aaO), vom 18. Juni 1996 (- 3 AZR 153/95 -, n.v.), vom 30. Juli 1996 (- 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v.) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652, 778/95 - und - 3 AZR 72/96 -, n.v.) auseinandergesetzt und sie nicht für unzumutbar angesehen.
Soweit die Tarifvertragsparteien Teilzeitkräfte, die nur geringfügig beschäftigt werden und deshalb nicht der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht unterliegen, von der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst ausgenommen haben, verstößt die Einschränkung der Versorgungspflichten nicht gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG, sondern ist wirksam (vgl. BAG Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung bestimmt, zu B III der Gründe; BAG Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 -, aaO, zu C II 1 der Gründe).
Dieser Leistungszweck ist nicht erreichbar, wenn der Arbeitnehmer während der Beschäftigung keine gesetzliche Rente erdient (vgl. BAG Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 -, aaO, zu C II 1 der Gründe).
- BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94
Anspruch eines Teilzeitbeschäftigten auf Zusatzversorgung
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Dies hat der Senat u.a. in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO) und vom 16. Januar 1996 (aaO) eingehend begründet.Insoweit wird auf die Ausführungen in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO, zu B IV 3 der Gründe), vom 16. Januar 1996 (aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 12. März 1996 (…aaO, jeweils zu C IV 2 der Gründe), vom 18. Juni 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 der Gründe) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe) Bezug genommen.
Grundsätzlich muß der Richter seiner Entscheidung die Rechtserkenntnisse zugrunde legen, die er hier und heute gewinnt (vgl. BAG Urteil vom 16. Januar 1996, aaO, zu C IV 1 der Gründe, und Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 - AP Nr. 1 zu § 24 TV Arb Bundespost, zu C I 4 der Gründe).
Mit den Belastungen, auf die sich die Beklagte im vorliegenden Fall beruft, hat sich der Senat in den Urteilen vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583 und 625/94 -, n.v.), vom 16. Januar 1996 (- 3 AZR 632/94 -, n.v., - 3 AZR 766/94 -, n.v., - 3 AZR 767/94 -, aaO, - 3 AZR 768/94 -, n.v., - 3 AZR 769/94 -, n.v., vom 12. März 1996 (- 3 AZR 988, 989, 990, 991, 992/94 -, n.v., - 3 AZR 993/94 -, aaO), vom 18. Juni 1996 (- 3 AZR 153/95 -, n.v.), vom 30. Juli 1996 (- 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v.) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652, 778/95 - und - 3 AZR 72/96 -, n.v.) auseinandergesetzt und sie nicht für unzumutbar angesehen.
- BAG, 07.03.1995 - 3 AZR 282/94
Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Ein betriebsrentenrechtliches Rechtsverhältnis wird nicht erst mit Eintritt des Versorgungsfalles, sondern bereits mit dem Entstehen einer Versorgungsanwartschaft begründet (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - AP Nr. 26 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe, beide auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung bestimmt).Meinungsverschiedenheiten über Bestand und Ausgestaltung der Versorgungsrechte müssen möglichst vor Eintritt des Versorgungsfalles geklärt werden, damit die Arbeitnehmer frühzeitig bestehende Versorgungslücken schließen können (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu A III 2 a der Gründe;… Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 -, aaO, zu A III 2 der Gründe).
Selbst nach Eintritt des Versorgungsfalles ist eine Feststellungsklage aus prozeßwirtschaftlichen Gründen zulässig (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu A III 2 b der Gründe; zuletzt Urteile vom 24. September 1996 - 3 AZR 652, 676, 788/95 -, n.v., zu B II 2 der Gründe).
Selbst ein schuldloser Rechtsirrtum des Arbeitgebers führt nicht dazu, daß die Gerichte die objektiv rechtswidrige Benachteiligung einer Personengruppe wider besseres Wissen aufrechterhalten müssen (vgl. BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu B IV 2 d aa der Gründe).
- BAG, 18.06.1996 - 3 AZR 153/95
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Insoweit wird auf die Ausführungen in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO, zu B IV 3 der Gründe), vom 16. Januar 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 12. März 1996 (…aaO, jeweils zu C IV 2 der Gründe), vom 18. Juni 1996 (aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 der Gründe) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe) Bezug genommen.Wie der Senat bereits in den Urteilen vom 18. Juni 1996 (aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 b der Gründe) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652/95 -, zu C IV 2 der Gründe) ausgeführt hat, ist diese Auslegung derart offenkundig, daß auch für die Gerichte der übrigen Mitgliedstaaten und den Europäischen Gerichtshof selbst kein Raum für einen vernünftigen Zweifel am Auslegungsergebnis bleiben kann.
Mit den Belastungen, auf die sich die Beklagte im vorliegenden Fall beruft, hat sich der Senat in den Urteilen vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583 und 625/94 -, n.v.), vom 16. Januar 1996 (…- 3 AZR 632/94 -, n.v., - 3 AZR 766/94 -, n.v., - 3 AZR 767/94 -, aaO, - 3 AZR 768/94 -, n.v., - 3 AZR 769/94 -, n.v., vom 12. März 1996 (- 3 AZR 988, 989, 990, 991, 992/94 -, n.v., - 3 AZR 993/94 -, aaO), vom 18. Juni 1996 (- 3 AZR 153/95 -, n.v.), vom 30. Juli 1996 (- 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v.) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652, 778/95 - und - 3 AZR 72/96 -, n.v.) auseinandergesetzt und sie nicht für unzumutbar angesehen.
- BAG, 24.09.1996 - 3 AZR 652/95
Klage einer Arbeitnehmerin (Teilzeitangestellte bei der Deutschen …
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Insoweit wird auf die Ausführungen in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO, zu B IV 3 der Gründe), vom 16. Januar 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 12. März 1996 (…aaO, jeweils zu C IV 2 der Gründe), vom 18. Juni 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 der Gründe) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe) Bezug genommen.Wie der Senat bereits in den Urteilen vom 18. Juni 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 b der Gründe) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652/95 -, zu C IV 2 der Gründe) ausgeführt hat, ist diese Auslegung derart offenkundig, daß auch für die Gerichte der übrigen Mitgliedstaaten und den Europäischen Gerichtshof selbst kein Raum für einen vernünftigen Zweifel am Auslegungsergebnis bleiben kann.
Die Beklagte kann die Erfüllung der Ansprüche insoweit selbst übernehmen und dadurch einen sofortigen größeren Kapitalabfluß vermeiden (BAG Urteil vom 24. September 1996 - 3 AZR 652/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
- BVerfG, 28.09.1992 - 1 BvR 496/87
Verfassungsrechliche Prüfung des Ausschlusses teilzeitbeschäftigter …
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn die erforderlichen Aufwendungen von der Beklagten nicht erwirtschaftet werden könnten oder gar die wirtschaftliche Existenz der Beklagten ernstlich in Frage gestellt wäre (BVerfG Beschluß vom 28. September 1992 - 1 BvR 496/87 - AP Nr. 15 zu Art. 20 GG, zu 2 b cc der Gründe). - EuGH, 14.12.1995 - C-317/93
Nolte / Landesversicherungsanstalt Hannover
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Soweit die sozialversicherungsrechtlichen Regelungen geringfügige Beschäftigungen von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht ausgenommen haben, enthalten sie keine europarechtlich unzulässige mittelbare Diskriminierung der Frauen; denn sie sind zur Erreichung sozialpolitischer Ziele erforderlich, die objektiv nichts mit einer Diskriminierung wegen des Geschlechts zu tun haben (vgl. EuGH Urteil vom 14. Dezember 1995 - Rs C-317/93 - Nolte - EuGHE I 1995, 4625 = AP Nr. 1 zu EWG-Richtlinie 79/7). - EuGH, 28.09.1994 - C-57/93
Vroege / NCIV
Auszug aus BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Im übrigen hat der Europäische Gerichtshof in seinen Urteilen vom 28. September 1994 (- Rs C-57/93 - Vroege - EAS Art. 119 EG-Vertrag Nr. 32; - Rs C-128/93 - Fisscher - AP Nr. 56 zu Art. 119 EWG-Vertrag) klargestellt, daß das dem Vertrag über die Europäische Union beigefügte Protokoll Nr. 2 zu Art. 119 EG-Vertrag sogar in dessen Anwendungsbereich keine Auswirkungen auf den Anspruch auf Anschluß an ein Betriebsrentensystem hat, um den es der Klägerin auch im vorliegenden Fall geht. - EuGH, 24.10.1996 - C-435/93
Dietz / Stichting Thuiszorg Rotterdam
- BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 766/94
Betriebliche Altersversorgung: Ausschluss Teilzeitbeschäftigter - …
- BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 768/94
Betriebliche Altersversorgung: Ausschluss Teilzeitbeschäftigter - …
- BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 769/94
Betriebliche Altersversorgung: Ausschluss Teilzeitbeschäftigter - …
- BAG, 24.09.1996 - 3 AZR 72/96
- BVerfG, 07.11.1995 - 2 BvR 802/90
Verfassungswidrigkeit der Nichtanerkennung eines Ehegattenarbeitsverhältnisses
- BAG, 28.07.1992 - 3 AZR 173/92
Zusatzversorgung für Teilzeitbeschäftigte
- BAG, 17.04.1996 - 3 AZR 774/94
Auswirkung eines Rechtsfehlers im arbeitsrechtlichen Grundverhältnis auf das …
- BAG, 18.06.1996 - 3 AZR 228/95
Gleichbehandlung Teilzeitbeschäftigter bei der Zusatzversorgung der Deutschen …
- LAG Baden-Württemberg, 23.08.1994 - 14 Sa 70/94
- BAG, 27.01.1998 - 3 AZR 435/96
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsrente ist nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits (vgl. u. a. BAG Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu B II der Gründe; Urteile vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 791/94 -, n.v., zu B II der Gründe, und - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B I der Gründe).Ein betriebsrentenrechtliches Rechtsverhältnis wird nicht erst mit dem Eintritt des Versorgungsfalles, sondern bereits mit dem Entstehen einer Versorgungsanwartschaft begründet (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - BAGE 79, 236, 239 [BAG 07.03.1995 - 3 AZR 282/94] = AP Nr. 26 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - BAGE 82, 193, 197 = AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B II 1 der Gründe).
Meinungsverschiedenheiten über Bestand und Ausgestaltung der Versorgungsrechte müssen möglichst vor Eintritt des Versorgungsfalls geklärt werden, damit die Arbeitnehmer frühzeitig bestehende Versorgungslücken schließen können (…BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu A III 2 a der Gründe;… Urteil vom 27. Februar 1996, aaO, zu A III 2 der Gründe; Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B II 2 der Gründe).
Jedenfalls vertretbare Analysen und Prognosen haben die staatlichen Gerichte hinzunehmen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 b der Gründe).
Die Rechtsfrage, wie die Teilzeitarbeit rechtlich zu ordnen ist, blieb die gleiche (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 c der Gründe).
Wie der Senat u. a. im Urteil vom 21. Januar 1997 (- 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 1 a der Gründe) ausgeführt hat, spielt bei der vorliegenden Fallkonstellation das Geschlecht der Arbeitnehmer keine Rolle.
Sie können sich auch nicht vorübergehend über die grundlegende Wertentscheidung des Art. 3 Abs. 1 GG hinwegsetzen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 2 c der Gründe).
Da die Gesamtversorgung aufgrund ihrer Zwecksetzung zwangsläufig das gesetzliche Rentenversicherungsrecht mitberücksichtigt, dürfen die Tarifvertragsparteien auf die rentenversicherungsrechtliche Rechtslage abstellen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
Gegenleistung für die im aktiven Arbeitsverhältnis erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue ist nicht eine bestimmte Zusatzrente, sondern die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzsicherung im Alter auf ein bestimmtes über die gesetzliche Grundsicherung hinausgehendes Niveau (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe).
Eine weitergehende Unwirksamkeitsfolge, die zu einer teilweisen Umgestaltung der Zusatzversorgung führen würde, wäre mit der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG) nicht zu vereinbaren (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 3 der Gründe).
- BAG, 27.01.1998 - 3 AZR 432/96
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsrente ist nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits (vgl. u. a. BAG Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu B II der Gründe; Urteile vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 791/94 -, n.v., zu B II der Gründe, und - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B I der Gründe).Ein betriebsrentenrechtliches Rechtsverhältnis wird nicht erst mit dem Eintritt des Versorgungsfalles, sondern bereits mit dem Entstehen einer Versorgungsanwartschaft begründet (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - BAGE 79, 236, 239 [BAG 07.03.1995 - 3 AZR 282/94] = AP Nr. 26 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - BAGE 82, 193, 197 = AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B II 1 der Gründe).
Sie kann nicht darauf verwiesen werden, erst nach Eintritt des Versorgungsfalles einen zeitraubenden Prozeß gegen ihren Arbeitgeber über Inhalt und Umfang ihrer Versorgungsrechte zu führen, Meinungsverschiedenheiten über Bestand und Ausgestaltung der Versorgungsrechte müssen möglichst vor Eintritt des Versorgungsfalls geklärt werden, damit die Arbeitnehmer frühzeitig bestehende Versorgungslücken schließen können (…BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu A III 2 a der Gründe;… Urteil vom 27. Februar 1996, aaO, zu A III 2 der Gründe; Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B II 2 der Gründe).
Jedenfalls vertretbare Analysen und Prognosen haben die staatlichen Gerichte hinzunehmen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 b der Gründe).
Die Rechtsfrage, wie die Teilzeitarbeit rechtlich zu ordnen ist, blieb die gleiche (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 c der Gründe).
Wie der Senat u. a. im Urteil vom 21. Januar 1997 (- 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 1 a der Gründe) ausgeführt hat, spielt bei der vorliegenden Fallkonstellation das Geschlecht der Arbeitnehmer keine Rolle.
Sie können sich auch nicht vorübergehend über die grundlegende Wertentscheidung des Art. 3 Abs. 1 GG hinwegsetzen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 2 c der Gründe).
Da die Gesamtversorgung aufgrund ihrer Zwecksetzung zwangsläufig das gesetzliche Rentenversicherungsrecht mitberücksichtigt, dürfen die Tarifvertragsparteien auf die rentenversicherungsrechtliche Rechtslage abstellen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
Gegenleistung für die im aktiven Arbeitsverhältnis erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue ist nicht eine bestimmte Zusatzrente, sondern die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzsicherung im Alter auf ein bestimmtes über die gesetzliche Grundsicherung hinausgehendes Niveau (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe).
Eine weitergehende Unwirksamkeitsfolge, die zu einer teilweisen Umgestaltung der Zusatzversorgung führen würde, wäre mit der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG) nicht zu vereinbaren (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 3 der Gründe).
- BAG, 27.01.1998 - 3 AZR 433/96
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsrente ist nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits (vgl. u. a. BAG Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu B II der Gründe; Urteile vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 791/94 -, n.v., zu B II der Gründe, und - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B I der Gründe).Ein betriebsrentenrechtliches Rechtsverhältnis wird nicht erst mit dem Eintritt des Versorgungsfalles, sondern bereits mit dem Entstehen einer Versorgungsanwartschaft begründet (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 - BAGE 79, 236, 239 [BAG 07.03.1995 - 3 AZR 282/94] = AP Nr. 26 zu § 1 BetrAVG Gleichbehandlung, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 27. Februar 1996 - 3 AZR 886/94 - BAGE 82, 193, 197 = AP Nr. 28 zu § 1 BetrAVG, zu A III 1 der Gründe; Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B II 1 der Gründe).
Meinungsverschiedenheiten über Bestand und Ausgestaltung der Versorgungsrechte müssen möglichst vor Eintritt des Versorgungsfalls geklärt werden, damit die Arbeitnehmer frühzeitig bestehende Versorgungslücken schließen können (…BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO, zu A III 2 a der Gründe;… Urteil vom 27. Februar 1996, aaO, zu A III 2 der Gründe; Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B II 2 der Gründe).
Jedenfalls vertretbare Analysen und Prognosen haben die staatlichen Gerichte hinzunehmen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 b der Gründe).
Die Rechtsfrage, wie die Teilzeitarbeit rechtlich zu ordnen ist, blieb die gleiche (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 c der Gründe).
Wie der Senat u. a. im Urteil vom 21. Januar 1997 (- 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 1 a der Gründe) ausgeführt hat, spielt bei der vorliegenden Fallkonstellation das Geschlecht der Arbeitnehmer keine Rolle.
Sie können sich auch nicht vorübergehend über die grundlegende Wertentscheidung des Art. 3 Abs. 1 GG hinwegsetzen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 2 c der Gründe).
Da die Gesamtversorgung aufgrund ihrer Zwecksetzung zwangsläufig das gesetzliche Rentenversicherungsrecht mitberücksichtigt, dürfen die Tarifvertragsparteien auf die rentenversicherungsrechtliche Rechtslage abstellen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
Gegenleistung für die im aktiven Arbeitsverhältnis erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue ist nicht eine bestimmte Zusatzrente, sondern die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzsicherung im Alter auf ein bestimmtes über die gesetzliche Grundsicherung hinausgehendes Niveau (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe).
Eine weitergehende Unwirksamkeitsfolge, die zu einer teilweisen Umgestaltung der Zusatzversorgung führen würde, wäre mit der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG) nicht zu vereinbaren (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 3 der Gründe).
- BAG, 27.01.1998 - 3 AZR 434/96
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsrente ist nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits (vgl. u. a. BAG Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu B II der Gründe; Urteile vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 791/94 -, n.v., zu B II der Gründe, und - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B I der Gründe).Jedenfalls vertretbare Analysen und Prognosen haben die staatlichen Gerichte hinzunehmen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 b der Gründe).
Die Rechtsfrage, wie die Teilzeitarbeit rechtlich zu ordnen ist, blieb die gleiche (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 c der Gründe).
Wie der Senat u. a. im Urteil vom 21. Januar 1997 (- 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 1 a der Gründe) ausgeführt hat, spielt bei der vorliegenden Fallkonstellation das Geschlecht der Arbeitnehmer keine Rolle.
Sie können sich auch nicht vorübergehend über die grundlegende Wertentscheidung des Art. 3 Abs. 1 GG hinwegsetzen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 2 c der Gründe).
Da die Gesamtversorgung aufgrund ihrer Zwecksetzung zwangsläufig das gesetzliche Rentenversicherungsrecht mitberücksichtigt, dürfen die Tarifvertragsparteien auf die rentenversicherungsrechtliche Rechtslage abstellen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
Gegenleistung für die im aktiven Arbeitsverhältnis erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue ist nicht eine bestimmte Zusatzrente, sondern die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzsicherung im Alter auf ein bestimmtes über die gesetzliche Grundsicherung hinausgehendes Niveau (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe).
Eine weitergehende Unwirksamkeitsfolge, die zu einer teilweisen Umgestaltung der Zusatzversorgung führen würde, wäre mit der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG) nicht zu vereinbaren (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 3 der Gründe).
- BAG, 27.01.1998 - 3 AZR 430/96
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsrente ist nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits (vgl. u. a. BAG Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu B II der Gründe; Urteile vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 791/94 -, n.v., zu B II der Gründe, und - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B I der Gründe).Jedenfalls vertretbare Analysen und Prognosen haben die staatlichen Gerichte hinzunehmen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 b der Gründe).
Die Rechtsfrage, wie die Teilzeitarbeit rechtlich zu ordnen ist, blieb die gleiche (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 c der Gründe).
Wie der Senat u. a. im Urteil vom 21. Januar 1997 (- 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 1 a der Gründe) ausgeführt hat, spielt bei der vorliegenden Fallkonstellation das Geschlecht der Arbeitnehmer keine Rolle.
Sie können sich auch nicht vorübergehend über die grundlegende Wertentscheidung des Art. 3 Abs. 1 GG hinwegsetzen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 2 c der Gründe).
Da die Gesamtversorgung aufgrund ihrer Zwecksetzung zwangsläufig das gesetzliche Rentenversicherungsrecht mitberücksichtigt, dürfen die Tarifvertragsparteien auf die rentenversicherungsrechtliche Rechtslage abstellen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
Gegenleistung für die im aktiven Arbeitsverhältnis erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue ist nicht eine bestimmte Zusatzrente, sondern die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzsicherung im Alter auf ein bestimmtes über die gesetzliche Grundsicherung hinausgehendes Niveau (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe).
Eine weitergehende Unwirksamkeitsfolge, die zu einer teilweisen Umgestaltung der Zusatzversorgung führen würde, wäre mit der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG) nicht zu vereinbaren (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 3 der Gründe).
- BAG, 27.01.1998 - 3 AZR 417/96
Teilzeitbeschäftigte: Anspruch auf Zusatzversorgung - Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsrente ist nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits (vgl. u. a. BAG Urteile vom 30. Juli 1996 - 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v., zu B II der Gründe; Urteile vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 791/94 -, n.v., zu B II der Gründe, und - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu B I der Gründe).Jedenfalls vertretbare Analysen und Prognosen haben die staatlichen Gerichte hinzunehmen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 b der Gründe).
Die Rechtsfrage, wie die Teilzeitarbeit rechtlich zu ordnen ist, blieb die gleiche (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C I 2 c der Gründe).
Wie der Senat u. a. im Urteil vom 21. Januar 1997 (- 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 1 a der Gründe) ausgeführt hat, spielt bei der vorliegenden Fallkonstellation das Geschlecht der Arbeitnehmer keine Rolle.
Sie können sich auch nicht vorübergehend über die grundlegende Wertentscheidung des Art. 3 Abs. 1 GG hinwegsetzen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C III 2 c der Gründe).
Da die Gesamtversorgung aufgrund ihrer Zwecksetzung zwangsläufig das gesetzliche Rentenversicherungsrecht mitberücksichtigt, dürfen die Tarifvertragsparteien auf die rentenversicherungsrechtliche Rechtslage abstellen (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 1 der Gründe).
Gegenleistung für die im aktiven Arbeitsverhältnis erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue ist nicht eine bestimmte Zusatzrente, sondern die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzsicherung im Alter auf ein bestimmtes über die gesetzliche Grundsicherung hinausgehendes Niveau (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe).
Eine weitergehende Unwirksamkeitsfolge, die zu einer teilweisen Umgestaltung der Zusatzversorgung führen würde, wäre mit der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG) nicht zu vereinbaren (BAG Urteil vom 21. Januar 1997 - 3 AZR 2/95 -, n.v., zu C IV 3 der Gründe).
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