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Rechtsprechung
   OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,11519
OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02 (https://dejure.org/2002,11519)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 13.02.2002 - 3 EO 123/02 (https://dejure.org/2002,11519)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 13. Februar 2002 - 3 EO 123/02 (https://dejure.org/2002,11519)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die versammlungsrechtliche Gefahrenprognose ; Schutzgut des Versammlungsgrundrechts; Vorläufiger Rechtsschutz gegen ein Versammlungsverbot; Mahnwache unter freiem Himmel im Stadtgebiet; Erinnerung an die Bombardierung von Dresden am 13. Februar 1945; ...

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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (22)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2001 - 5 B 115/01

    Fackelaufzug der NPD verboten

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Die Kammer schließe sich der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein- Westfalen (Beschlüsse vom 25. Januar 2001 - 5 B 115/01 - DVBl. 2001, 584 = DÖV 2001, 649, vom 23. März 2001 - 5 B 395/01 - NJW 2001, 2111 und vom 10. August 2001 - 5 B 1072/01 - DVBl. 2001, 1625) an; der Kritik des Bundesverfassungsgerichts daran trage sie im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes Rechnung.

    Der dahingehenden Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen (vgl. die Beschlüsse vom 25. Januar 2001 - 5 B 115/01 - DVBI.

    2001, 584 = DöV 2001, 649, vom 23. März 2001 - 5 B 395/01 - NJW 2001, 2111 und vom 10. August 2001 - 5 B 1072/01 - DVBI.

  • BVerfG, 24.03.2001 - 1 BvQ 13/01

    Zur teilweisen Aufhebung eines Versammlungsverbots im deutsch-niederländischen …

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Dementsprechend ist es nicht von vornherein ausgeschlossen, auf eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung etwa unter dem Gesichtspunkt eines der Versammlung anhaftenden nationalsozialistischen Gepräges und der da- mit verbundenen Außenwirkungen abzustellen, sofern die näheren Begleitumstände Erinnerungen an die nationalsozialistische Zeit des Dritten Reiches bei den Bürgern wecken könnten, was etwa bei Aufmärschen mit paramilitärischen oder sonstigen massiv einschüchternden Elementen der Fall sein kann (vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 24. März 2001 - 1 BvQ 13/01 - NJW 2001, 2069 = DVBl 2001, 897 = BayVBI. 2001, 624 m. w. N.).

    Durch die enge Fassung der Straftatbestände hat der Gesetzgeber zum Ausdruck gebracht, im Übrigen keinen Vorrang des Rechtsgüterschutzes gegenüber Meinungsäußerungen anzuerkennen (vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 24. März 2001 - 1 BvQ 13/01 - NJW, 2069 = DVBl. 2001, 897 = BayVBl. 2001, 624 m. w. N.).

  • BVerfG, 01.05.2001 - 1 BvQ 22/01

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen ein Versammlungsverbot; "Gegen Sozialdumping und …

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Insoweit bezieht sie sich im Einzelnen auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts in dessen Beschluss vom 1. Mai 2001 (Az.: 1 BvQ 22/01).

    2001, 1625) ist das Bundesverfassungsgericht entgegen getreten (vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 1. Mai 2001 - 1 BvQ 22/01 - NJW 2001, 2076, 2077).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.03.2001 - 5 B 395/01

    Verbot des Einmarsches

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Die Kammer schließe sich der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein- Westfalen (Beschlüsse vom 25. Januar 2001 - 5 B 115/01 - DVBl. 2001, 584 = DÖV 2001, 649, vom 23. März 2001 - 5 B 395/01 - NJW 2001, 2111 und vom 10. August 2001 - 5 B 1072/01 - DVBl. 2001, 1625) an; der Kritik des Bundesverfassungsgerichts daran trage sie im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes Rechnung.

    2001, 584 = DöV 2001, 649, vom 23. März 2001 - 5 B 395/01 - NJW 2001, 2111 und vom 10. August 2001 - 5 B 1072/01 - DVBI.

  • OVG Thüringen, 03.09.1999 - 3 ZEO 671/99

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Versammlung; Wahlkampf; unmittelbare …

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Weitere Auflagen, die Ort und Zeit, Dauer sowie die Art und Weise (Form und Inhalt) der Durchführung der Versammlung betreffen, können hingegen grundsätzlich nur - im Hinblick auf das Schutzgut der öffentlichen Sicherheit - unter Wahrung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes gerechtfertigt sein (vgl. aus der Rechtsprechung des ThürOVG beispielhaft zur Verlegung der Demonstrationsroute; Beschluss vom 13. März 1998 - 2 ZEO 341/98 und 2 EO 344/98 - DVBI. 1998, 849; zur Verwendung von Fahnenstangen und Trommeln - dazu die Senatsbeschlüsse vom 3. September 1999 - 3 ZEO 669/99 - ThürV- BI. 2000, 15 = DVBI. 1999, 1754 L = NVwZ-RR 2000, 154 L sowie - 3 ZEO 671/99 und 3 EO 672/99 - ThürVBl.

    1999, 1754 L = NVwZ-RR 2000, 154 L; dem Mitführen oder Zeigen der "Reichskriegsflagge" Senatsbeschluss vom 7. Mai 1999 - 3 ZEO 311/99 - n. v.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.08.2001 - 5 B 1072/01

    Verbot einer für den 11. August 2001 in Meschede angemeldeten …

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Die Kammer schließe sich der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein- Westfalen (Beschlüsse vom 25. Januar 2001 - 5 B 115/01 - DVBl. 2001, 584 = DÖV 2001, 649, vom 23. März 2001 - 5 B 395/01 - NJW 2001, 2111 und vom 10. August 2001 - 5 B 1072/01 - DVBl. 2001, 1625) an; der Kritik des Bundesverfassungsgerichts daran trage sie im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes Rechnung.

    2001, 584 = DöV 2001, 649, vom 23. März 2001 - 5 B 395/01 - NJW 2001, 2111 und vom 10. August 2001 - 5 B 1072/01 - DVBI.

  • BVerfG, 12.04.2001 - 1 BvQ 19/01

    Erneut Demonstrationsverbot aufgehoben

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Sie scheidet daher als Anknüpfungspunkt für eine unmittelbare Gefährdung eines Schutzguts der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung von vornherein aus (vgl. hierzu nur BVerfG, Beschluss vom 12. April 2001 - 1 BvQ 19/01 - NJW 2001, 2075 = DVBl. 2001, 1056 m. w. N.).
  • BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 233/81

    Brokdorf - Voraussetzungen für Verbot einer Spontandemonstration

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Auf das Schutzgut der öffentlichen Ordnung darf ein Verbot nur ganz ausnahmsweise gestützt werden (vgl. zu allem BVerfG, Senatsbeschluss vom 14. Mai 1985 - 1 BvR 233, 341/81 - BVerfGE 69, 315 = DVBl. 1985, 1006 = DÖV 1985, 778 = NJW 1985, 2395 ; Kammerbeschluss vom 7. April 2001 - 1 BvQ 17/01 - NJW 2001, 2072 = DVBl. 2001, 1054; ThürOVG, Beschlüsse vom 12. November 1993 - 2 EO 147/93 - ThürVBl.
  • BVerfG, 24.10.2001 - 1 BvR 1190/90

    Sitzblockaden III

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Die Grundrechte selbst garantieren nicht nur Mehrheiten, sondern auch Minderheiten Äußerungsmöglichkeiten und fordern insoweit nur die Grenzen ein, die der Meinungsfreiheit durch die Strafnormen gezogen sind, bei deren Anwendung zugleich der wertsetzenden Bedeutung der Grundrechte hinreichend Rechnung zu tragen ist (vgl. BVerfG, Senatsbeschluss vom 24. Oktober 2001 - 1 BvR 1190/90 u. a. - DVBl. 2002, 256).
  • BVerfG, 13.04.1994 - 1 BvR 23/94

    Auschwitzlüge

    Auszug aus OVG Thüringen, 13.02.2002 - 3 EO 123/02
    Mithin entfällt der Grundrechtsschutz von vornherein nur bei Unfriedlichkeit der Versammlung i. S. v. Art. 8 Abs. 1 GG, der selbst die Art und Weise der kollektiven Meinungskundgabe schützt, während die Grenzen zulässiger Meinungsäußerung aus Art. 5 Abs. 1 GG i. V. m. den allgemeinen Strafgesetzen folgen (vgl. zu letzterem nur BVerfG, Beschluss vom 13. April 1994 - 1 BvR 23/94 BVerfGE 90, 241, 246).
  • BVerfG, 26.01.2001 - 1 BvQ 9/01

    Keine rechtsextreme Demonstration am Holocaust-Gedenktag

  • BVerfG, 07.04.2001 - 1 BvQ 17/01

    Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs gegen ein …

  • BVerfG, 18.08.2000 - 1 BvQ 23/00

    Zur teilweisen Aufhebung eines Versammlungsverbots in Hamburg am 20. August 2000

  • BVerwG, 02.05.2001 - 1 C 18.99

    Einbürgerung der Nachkommen Danziger Juden

  • BVerfG, 26.01.2001 - 1 BvQ 8/01

    Einstweilige Anordnung - Sofort vollziehbares Versammlungsverbot - Durchführung …

  • OVG Thüringen, 13.03.1998 - 2 ZEO 342/98

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Versammlung; öffentliche; Auflage; …

  • BVerwG, 05.01.1996 - 1 B 151.95

    Versammlungsrecht: Bestimmung des Veranstaltungsortes

  • OVG Thüringen, 03.09.1999 - 3 ZEO 669/99

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Versammlung; Auflage; politische Partei; …

  • OVG Thüringen, 13.08.1999 - 3 ZEO 616/99

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Versammlung; Wahlkampf; unmittelbare …

  • OVG Thüringen, 12.11.1993 - 2 EO 147/93

    Rechtmäßigkeit einer Verbotsverfügung einer Kundgebung der Nationaldemokratischen …

  • OVG Thüringen, 29.04.2000 - 3 ZEO 336/00

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Versammlung; Demonstration; …

  • OVG Thüringen, 13.03.1998 - 2 ZEO 341/98

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht

  • VGH Hessen, 02.12.2023 - 2 B 1715/23

    Versammlungsrechtliche Auflagen, Verbot der Parolen From the river to the sea und …

    Der Begriff der öffentlichen Sicherheit umfasst den Schutz zentraler Rechtsgüter wie Leben, Gesundheit, Ehre, Eigentum und Vermögen des Einzelnen sowie die Unversehrtheit der gesamten Rechtsordnung und der staatlichen Einrichtungen, wobei in der Regel eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit anzunehmen sein wird, wenn eine strafbare Verletzung dieser Schutzgüter droht (vgl. Thür. OVG, Beschluss vom 13.02.2002 - 3 EO 123/02 -, juris Rn. 35).
  • OVG Thüringen, 23.08.2002 - 3 EO 552/02

    Versammlungsverbot

    Der angefochtene Bescheid steht im Widerspruch zur gefestigten verfassungsrechtlichen Rechtsprechung, der der Senat in seiner Spruchpraxis ebenso gefolgt ist (vgl. nur Beschluss vom 13. Februar 2002 - 3 EO 123/02 - zur Veröffentlichung vorgesehen, m. w. N.).

    Soweit nicht eine Gefährdung von Schutzgütern aus der besonderen Art der gemeinschaftlichen Kundgabe folgt, sind die zur Abwehr nationalsozialistischer Bestrebungen geschaffenen Strafnormen (insbesondere §§ 84 ff. StGB) abschließend und stehen einem Rückgriff auf die Schutzgüter der öffentlichen Sicherheit und Ordnung entgegen, soweit kein Straftatbestand erfüllt ist (vgl. nur Senatsbeschluss vom 13. Februar 2002 - 3 EO 123/02 - a. a. O., m. w. N.).

  • OVG Thüringen, 12.04.2002 - 3 EO 261/02

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Versammlung; Demonstration; …

    Diese die Schwelle für den Erlass eines Versammlungsverbots bestimmenden Maßstäbe, die auch das Thüringer Oberverwaltungsgericht seinen versammlungsrechtlichen Entscheidungen in ständiger Rechtsprechung zu Grunde legt (vgl. etwa die Beschlüsse 13. Februar 2002 - 3 EO 123/02 -, vom 13. März 1998 - 2 ZEO 342/98 und 2 EO 343/98 -, ThürVBl.
  • VG Gera, 10.04.2019 - 1 K 738/17

    Versammlungs- und Demonstrationsrecht

    Es hat insoweit sowohl auf bestimmte behördliche Pflichten als auch auf Obliegenheiten auf Veranstalterseite hingewiesen, deren Erfüllung oder Nichterfüllung die Eingriffsschwelle verschieben können (vgl. BVerfG, Beschluss vom 14. Mai 1985 - 1 BvR 233/81, 1 BvR 341/81 - Brokdorf II, Brokdorf -, juris; vgl. auch die ständige Rechtsprechung des ThürOVG, etwa die Beschlüsse vom 13. Februar 2002 - 3 EO 123/02 -, vom 13. März 1998 - 2 ZEO 342/98 und 2 EO 343/98 -, jeweils zitiert nach juris).
  • VG Meiningen, 24.07.2012 - 2 E 355/12

    Verbot einer Versammlung wegen Forderung nach einem Moschee-Verbot

    Als Abwehrrecht, das jeder Bürger beanspruchen kann, gewährleistet es den Grundrechtsträgern grundsätzlich das Selbstbestimmungsrecht über Ort, Zeitpunkt, Art und Inhalt der Veranstaltung (ThürOVG, Beschluss vom 13.02.2002, Az.: 3 EO 123/02, ThürVBl. 2002, 213 m. w. N.).
  • VG Gera, 02.11.2016 - 1 E 1158/16

    Verschiebung einer Versammlung vom 9. November

    Der in diesem Zusammenhang zu treffenden Gefahrenprognose müssen tatsächliche Anhaltspunkte zugrunde liegen, die bei verständiger Würdigung aller Umstände eine hinreichende Wahrscheinlichkeit des Gefahreneintritts ergeben; bloße Verdachtsmomente und Vermutungen reichen für sich allein nicht aus (ThürOVG, Beschluss vom 13.2.2002 - 3 EO 123/02 - Beschluss vom 19.4.2002 - 3 EO 273/02 -, jew. m. w. N.).
  • VG Kassel, 31.10.2008 - 2 L 1506/08

    NPD darf am 08.11.2008 in Fulda demonstrieren

    Dies auch deshalb, da bei irriger Einschätzung jederzeit die Möglichkeit einer späteren Auflösung der Versammlung nach § 15 Abs. 2 Versammlungsgesetz verbleibt, (so im Ergebnis OVG Thüringen, Beschl. v. 13.02.2002 - 3 EO 123/02 -).
  • OVG Thüringen, 16.08.2008 - 3 EO 515/08

    Versammlungsverbot

    Diese die Schwelle für den Erlass eines Versammlungsverbots bestimmenden Maßstäbe, die auch das Thüringer Oberverwaltungsgericht seinen versammlungsrechtlichen Entscheidungen in ständiger Rechtsprechung zu Grunde legt (vgl. etwa die Beschlüsse vom 13. Februar 2002 • 3 EO 123/02 •, vom 13. März 1998 • 2 ZEO 342/98 und 2 EO 343/98 •, ThürVBl.
  • VG Gera, 16.08.2007 - 1 E 666/07

    Versammlungsrecht; Versammlungsrecht; Demonstrationsfreiheit; Versammlungsverbot; …

    (ThürOVG, Beschluss vom 13. Februar 2002 - 3 EO 123/02 - Beschluss vom 19. April 2002 - 3 EO 273/02 -, jew. m.w.N.).
  • VG Gera, 11.04.2016 - 1 E 294/16

    Verschiebung einer Versammlung vom 20. April

    Der in diesem Zusammenhang zu treffenden Gefahrenprognose müssen tatsächliche Anhaltspunkte zugrunde liegen, die bei verständiger Würdigung aller Umstände eine hinreichende Wahrscheinlichkeit des Gefahreneintritts ergeben; bloße Verdachtsmomente und Vermutungen reichen für sich allein nicht aus (ThürOVG, Beschluss vom 13.2.2002 - 3 EO 123/02 - Beschluss vom 19.4.2002 - 3 EO 273/02 -, jew. m. w. N.).
  • OVG Thüringen, 11.08.2004 - 3 EO 1178/04
  • VG Gera, 09.09.2009 - 1 E 990/09

    Verbot der Versammlung "4. Fest der Völker" wegen Veranstaltungskollision und der …

  • OVG Thüringen, 17.08.2006 - 3 EO 746/06
  • VG Gera, 15.08.2006 - 1 E 736/06
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