Rechtsprechung
| VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21 |
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§ 135 Abs 5 BauGB, § 123 VwGO, § 80 Abs 5 VwGO, § 131 Abs 2 S 1 Nr 1 BauGB, § 131 Abs 2 S 1 Nr 2 BauGB
Erschließungsbeitragsrecht: Zulässigkeit des Vollgeschoßmaßstabes; vorläufiger Rechtsschutz gegen die Ablehnung eines (Teil)Erlasses - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (13)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.06.2008 - 6 B 560/08
Antrag auf Fortführung eines Beförderungsverfahrens und unverzügliche …
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Rn. 56 In diesem Fall ist ein Anordnungsgrund nur gegeben, wenn wirksamer Rechtsschutz durch ein Hauptsacheverfahren nicht erreichbar wäre, dem Antragsteller ohne den Erlass der einstweiligen Anordnung schlechthin unzumutbare Nachteile drohten und er nach dem von ihm glaubhaft gemachten Sachverhalt voraussichtlich im Klageverfahren obsiegen würde[vgl. statt vieler OVG NRW, Beschluss vom 23.06.2008 -6 B 560/08-, juris, Rn. 5 sowie std.Rspr. der Kammer, vgl. nur Beschluss vom 25.05.2021 -3 L 520/21-][vgl. statt vieler OVG NRW, Beschluss vom 23.06.2008 -6 B 560/08-, juris, Rn. 5 sowie std.
- VG Saarlouis, 25.05.2021 - 3 L 520/21
Kostentragungspflicht der Gemeinde beim Kommunalverfassungsstreit
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Rspr. der Kammer, vgl. nur Beschluss vom 25.05.2021 -3 L 520/21-][vgl. statt vieler OVG NRW, Beschluss vom 23.06.2008 -6 B 560/08-, juris, Rn. 5 sowie std.Rspr. der Kammer, vgl. nur Beschluss vom 25.05.2021 -3 L 520/21-].
- VG München, 05.10.2015 - M 10 E 15.2231
Erlass von Gewerbesteuerforderungen im Billigkeitswege
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Im Falle einer hier vorliegenden Verpflichtungssituation in der Hauptsache ist der statthafte Rechtsbehelf im Eilverfahren gemäß § 123 Abs. 5 VwGO vielmehr ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO[vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 21.03.1997 -11 F 1/97-; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 03.03.1992 -BS VI 10/92-, juris, Rn. 5 zum Erschließungsbeitragsrecht; vgl. auch VG München, Beschluss vom 05.10.2015 -M 10 E 15.2231-, juris, Rn. 17 sowie VG Köln, Beschluss vom 07.11.2017 -17 L 1711/17-, juris.][vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 21.03.1997 -11 F 1/97-; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 03.03.1992 -BS VI 10/92-, juris, Rn. 5 zum Erschließungsbeitragsrecht; vgl. auch VG München, Beschluss vom 05.10.2015 -M 10 E 15.2231-, juris, Rn. 17 sowie VG Köln, Beschluss vom 07.11.2017 -17 L 1711/17-, juris.].Bei antragsgemäßer Entscheidung würde dem in der Hauptsache mit einer Verpflichtungsklage zu verfolgenden Verpflichtungsantrag auf einen Teilerlass in Höhe von insgesamt 2.000 EUR der ursprünglichen Gesamtforderung[so die Berechnung des Antragstellers, Bl. 3 der Gerichtsakte][so die Berechnung des Antragstellers, Bl. 3 der Gerichtsakte] schon im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes entsprochen, da ein nur vorläufiger Forderungserlass dem Abgabenrecht fremd ist[vgl. Klein, AO, Kommentar, 15. Auflage 2020, § 227 Anm. 7; FG Hamburg, Beschluss vom 19.11.2001 -II 399/01-, DStR 2002, 442; VG München, Beschluss vom 05.10.2015 -M 10 E 15.2231-, juris, Rn. 23.][vgl. Klein, AO, Kommentar, 15. Auflage 2020, § 227 Anm. 7; FG Hamburg, Beschluss vom 19.11.2001 -II 399/01-, DStR 2002, 442; VG München, Beschluss vom 05.10.2015 -M 10 E 15.2231-, juris, Rn. 23.].
- OVG Saarland, 02.11.2012 - 1 B 245/12
Abgrenzung der erschließungsbeitragspflichtigen Anbaustraße bei teilweiser …
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Rn. 9 Materiell-rechtlich findet der Vorausleistungsbescheid vom 26.04.2021 seine Rechtsgrundlage in den §§ 127 ff. BauGB i.V.m. der Satzung der Gemeinde A-Stadt über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen vom 07.11.1995 (im Folgenden: EBS), die keine erkennbaren Fehler enthält, die die Heranziehung zu Erschließungsbeiträgen in der Gemeinde A-Stadt rechtswidrig erscheinen lassen und die schon mehrfach in diesem Sinne Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen war[vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 02.11.2012 -1 B 245/12-][vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 02.11.2012 -1 B 245/12-].Rn. 44 Die saarländische Verwaltungsgerichtsbarkeit ist dem in ständiger Rechtsprechung gefolgt[vgl. Beschlüsse der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und vom 21.03.1997 -1 F 1/97-; Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 02.11.2012 -1 B 245/12- und vom 12.05.1997 -1 V 22/19-, OVG des Saarlandes, Urteil vom 16.04.2003 -1 R 10/01-][vgl. Beschlüsse der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und vom 21.03.1997 -1 F 1/97-; Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 02.11.2012 -1 B 245/12- und vom 12.05.1997 -1 V 22/19-, OVG des Saarlandes, Urteil vom 16.04.2003 -1 R 10/01-].
- OVG Saarland, 16.02.2005 - 1 Q 1/05
Auslegung einer Vertragsklausel zur Freistellung von Anliegerbeiträgen
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Rspr. der saarländischen Verwaltungsgerichtsbarkeit, vgl. nur Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 21.03.1997 -1 F 1/97-; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 05.03.2004 -1Q 69/03- und vom 16.02.2005 -1 Q 1/05-][Der Umstand, dass der Herangezogene einen Anspruch auf (Teil)Erlass nach § 135 Abs. 5 BauGB geltend macht, hat keine Auswirkungen auf die Rechtmäßigkeit des Heranziehungsbescheides (hier des Bescheides vom 26.04.2021); der Anspruch auf Erlass einer Beitragsforderung ist in einem selbständigen, vom Heranziehungsverfahren getrennten, Verwaltungsverfahren geltend zu machen, std.Rspr. der saarländischen Verwaltungsgerichtsbarkeit, vgl. nur Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 21.03.1997 -1 F 1/97-; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 05.03.2004 -1Q 69/03- und vom 16.02.2005 -1 Q 1/05-], begründet keine ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Heranziehung.
- VG Saarlouis, 07.08.2012 - 3 L 430/12
Straßenrecht: Voraussetzungen der Widmungsfiktion
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Rn. 9 Materiell-rechtlich findet der Vorausleistungsbescheid vom 26.04.2021 seine Rechtsgrundlage in den §§ 127 ff. BauGB i.V.m. der Satzung der Gemeinde A-Stadt über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen vom 07.11.1995 (im Folgenden: EBS), die keine erkennbaren Fehler enthält, die die Heranziehung zu Erschließungsbeiträgen in der Gemeinde A-Stadt rechtswidrig erscheinen lassen und die schon mehrfach in diesem Sinne Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen war[vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 02.11.2012 -1 B 245/12-][vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 02.11.2012 -1 B 245/12-].Rn. 44 Die saarländische Verwaltungsgerichtsbarkeit ist dem in ständiger Rechtsprechung gefolgt[vgl. Beschlüsse der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und vom 21.03.1997 -1 F 1/97-; Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 02.11.2012 -1 B 245/12- und vom 12.05.1997 -1 V 22/19-, OVG des Saarlandes, Urteil vom 16.04.2003 -1 R 10/01-][vgl. Beschlüsse der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 04.07.2005 -11 F 8/05- und vom 21.03.1997 -1 F 1/97-; Beschluss der Kammer vom 07.08.2012 -3 L 430/12-; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 02.11.2012 -1 B 245/12- und vom 12.05.1997 -1 V 22/19-, OVG des Saarlandes, Urteil vom 16.04.2003 -1 R 10/01-].
- BVerwG, 19.08.1994 - 8 C 23.92
Erschließungsbeitragsrecht: Erschlossensein von Sportplatzgrundstücken, …
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Das Bundesverwaltungsgericht hat auch wiederholt entschieden, dass der sog. Vollgeschossmaßstab insbesondere wegen seiner weitaus größeren Praktikabilität und der Überschaubarkeit des Heranziehungsverfahrens den Vorzug vor dem Geschossflächenmaßstab verdient[u.a. BVerwG Urteil vom 19.8.1994 -8 C 23/92-, juris und NVwZ 1996, 194 ff.][u.a. BVerwG Urteil vom 19.8.1994 -8 C 23/92-, juris und NVwZ 1996, 194 ff.]. - BVerwG, 08.12.1995 - 8 C 11.94
Unselbständige Anschlußberufung - Identität der Gegenstände von (Haupt-)Berufung …
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts beruht der durch die Herstellung einer beitragsfähigen Erschließungsanlage ausgelöste Erschließungsvorteil "auf der Möglichkeit der Inanspruchnahme dieser Anlage", richtet sich "das Ausmaß des jeweiligen Erschließungsvorteils" nach dem Ausmaß der von einem erschlossenen Grundstück aus zu erwartenden (wahrscheinlichen) Inanspruchnahme der Anlage und ist diese abhängig von "dem Umfang der zugelassenen Ausnutzbarkeit eines Grundstücks"[Urteil vom 08.12.1995 -8 C 11.94-, BVerwGE 100, 104 ][Urteil vom 08.12.1995 -8 C 11.94-, BVerwGE 100, 104 ]. - BVerwG, 26.01.1979 - 4 C 61.75
Verteilung des beitragsfähigen Erschließungsaufwands; Differenzierung nach Art …
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Dies ist im Allgemeinen die bauliche Ausnutzbarkeit eines Grundstücks, die nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts durch den sog. Vollgeschossmaßstab in zulässiger Weise bemessen wird[vgl. so schon BVerwG, Urteil vom 26.01.1979 -4 C 61-68 und 80-84.75-, BVerwGE 57, 240 (246 f).][vgl. so schon BVerwG, Urteil vom 26.01.1979 -4 C 61-68 und 80-84.75-, BVerwGE 57, 240 (246 f).]. - VG Köln, 07.11.2017 - 17 L 1711/17
Auszug aus VG Saarlouis, 20.07.2021 - 3 L 697/21
Im Falle einer hier vorliegenden Verpflichtungssituation in der Hauptsache ist der statthafte Rechtsbehelf im Eilverfahren gemäß § 123 Abs. 5 VwGO vielmehr ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO[vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 21.03.1997 -11 F 1/97-; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 03.03.1992 -BS VI 10/92-, juris, Rn. 5 zum Erschließungsbeitragsrecht; vgl. auch VG München, Beschluss vom 05.10.2015 -M 10 E 15.2231-, juris, Rn. 17 sowie VG Köln, Beschluss vom 07.11.2017 -17 L 1711/17-, juris.][vgl. Beschluss der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer des VG des Saarlandes vom 21.03.1997 -11 F 1/97-; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 03.03.1992 -BS VI 10/92-, juris, Rn. 5 zum Erschließungsbeitragsrecht; vgl. auch VG München, Beschluss vom 05.10.2015 -M 10 E 15.2231-, juris, Rn. 17 sowie VG Köln, Beschluss vom 07.11.2017 -17 L 1711/17-, juris.]. - OVG Saarland, 30.06.1986 - 2 W 803/86
- OVG Hamburg, 03.03.1992 - Bs VI 10/92
Beitragsfestsetzung; Härtefall; Vorläufiger Rechtsschutz; Streitwert
- VGH Bayern, 17.08.2010 - 6 ZB 09.558
Erschließungsbeitragsrecht; kombinierter Grundstücksflächen- und …
- OVG Saarland, 30.05.2025 - 1 B 18/25
Abwasserbeseitigungsgebühren; Nachveranlagung/Nacherhebung
Rn. 21 Zwar bestehen nach der gefestigten Rechtsprechung der saarländischen Verwaltungsgerichte[so bereits OVG des Saarlandes, Beschluss vom 30.6.1986 - 2 W 803/86 -, DÖV 1987, 1115, Leitsatz auch in juris; VG des Saarlandes, z.B. Beschlüsse vom 7.9.2000 - 11 F 69/00 -, und vom 20.7.2021 - 3 L 697/21 -, jew. juris][so bereits OVG des Saarlandes, Beschluss vom 30.6.1986 - 2 W 803/86 -, DÖV 1987, 1115, Leitsatz auch in juris; VG des Saarlandes, z.B. Beschlüsse vom 7.9.2000 - 11 F 69/00 -, und vom 20.7.2021 - 3 L 697/21 -, jew. juris] ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit eines abgabenrechtlichen Heranziehungsbescheids erst dann, wenn sie im Sinne einer größeren Wahrscheinlichkeit der schließlichen Feststellung seiner Rechtswidrigkeit überwiegen, während die Anordnung der aufschiebenden Wirkung des Rechtsbehelfs bei hauptsacheoffener Sach- und Rechtslage regelmäßig nicht in Betracht kommt; allerdings liegen fallbezogen hinsichtlich der Höhe der Gebührenschuld ernstliche Zweifel an deren Rechtmäßigkeit im vorbeschriebenen Sinn offen zutage.
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