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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,5135
OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04 (https://dejure.org/2005,5135)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15.06.2005 - 3 U 289/04 (https://dejure.org/2005,5135)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15. Juni 2005 - 3 U 289/04 (https://dejure.org/2005,5135)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • ratgeber-arzthaftung.de PDF, S. 152

    Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Arztrecht: Zur Frage von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen eines Aufklärungsversäumnisses

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Risikoaufklärung am Tag des Eingriffs; Verletzung der ärztlichen Aufklärungspflicht; Risikoaufklärung mit Perimed-Bogen; Schmerzensgeld wegen Dialyseabhängigkeit

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (14)

  • BGH, 08.01.1985 - VI ZR 15/83

    Anforderungen an den Beweis der Aufklärung durch einen Arzt; Verwertung eines …

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Nur wenn aber einiger Beweis für ein gewissenhaftes Aufklärungsgespräch erbracht ist, sollte dem Arzt im Zweifel geglaubt werden, dass die Aufklärung auch im Einzelfall in der gebotenen Weise geschehen ist (BGH, Urteil vom 8.1.1985 - VI ZR 15/83, VersR 1985, 361, unter II.2.b).
  • OLG Düsseldorf, 23.11.1995 - 8 U 157/94
    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Das vom Landgericht angeführte Urteil des OLG Düsseldorf vom 23.11.1995 - 8 U 157/94 (AHRS II 5400/126), welches aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalles eine Risikoaufklärung anlässlich einer Herzkatheteruntersuchung erst am Tag des Eingriffs gebilligt hat, unterscheidet sich wesentlich vom Streitfall.
  • BGH, 15.02.2000 - VI ZR 48/99

    Umfang der Aufklärung bei Schutzimpfung von Kindern

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Denn maßgebend ist, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (BGH, Urteil vom 15.2.2000 - VI ZR 48/99, BGHZ 144, 1, 5).
  • BGH, 15.03.2005 - VI ZR 313/03

    Anforderungen an die ärztliche Aufklärung über unterschiedliche …

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Einsichtig machen soll er nur, dass ihm die vollständige Aufklärung über das Für und Wider des ärztlichen Eingriffs ernsthaft vor die Frage gestellt hätte, ob er zustimmen sollte oder nicht (BGH, Urteil vom 11.12.1990 - VI ZR 151/90, VersR 1991, 315, unter B.2; BGH, Urteil vom 7.4.1992 - VI ZR 192/91, VersR 1992, 960, unter II.2., zuletzt BGH, Urteil vom 15.3.2005 - VI ZR 313/03, NJW 2005, 1718, 1719, unter II.2.b).
  • BGH, 25.03.2003 - VI ZR 131/02

    Zeitpunkt der Aufklärung über die Risiken eines operativen Eingriffs

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Eine Haftung für Aufklärungsversäumnisse entfällt, wenn feststeht, dass der Patient über das maßgebliche Risiko bereits anderweitig aufgeklärt worden ist, weil er dann weiß, in welchen Eingriff er einwilligt (BGH, Urteil vom 25.3.2003 - VI ZR 131/02, VersR 2003, 1441, unter II.3.).
  • BGH, 07.04.1992 - VI ZR 192/91

    Darlegungs- und Beweislast bei postoperativer Risikoaufklärung

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Einsichtig machen soll er nur, dass ihm die vollständige Aufklärung über das Für und Wider des ärztlichen Eingriffs ernsthaft vor die Frage gestellt hätte, ob er zustimmen sollte oder nicht (BGH, Urteil vom 11.12.1990 - VI ZR 151/90, VersR 1991, 315, unter B.2; BGH, Urteil vom 7.4.1992 - VI ZR 192/91, VersR 1992, 960, unter II.2., zuletzt BGH, Urteil vom 15.3.2005 - VI ZR 313/03, NJW 2005, 1718, 1719, unter II.2.b).
  • BGH, 28.02.1984 - VI ZR 70/82

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Chirurgie …

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass der Patient bereits durch einen anderen Arzt aufgeklärt worden ist, obliegt der Behandlungsseite (BGH, Urteil vom 28.2.1984 - VI ZR 70/82, VersR 1984, 538, unter II.2.c;… Steffen/ Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl., Rdnr. 430 m. w. Nachw.).
  • BGH, 17.03.1998 - VI ZR 74/97

    Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Der Nachweis der hypothetischen Einwilligung unterliegt strengen Voraussetzungen, damit nicht das Recht des Patienten zur Aufklärung auf diesem Weg unterlaufen wird (BGH, Urteil vom 17.3.1998 - VI ZR 74/97, VersR 1998, 766, unter II.2.a).
  • BGH, 04.04.1995 - VI ZR 95/94

    Umfang und Zeitpunkt der Risikoaufklärung vor diagnostischen Eingriffen

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Unmittelbar vor dem Eingriff hat ein Patient aber kaum die Ruhe, längere vorformulierte Texte zu analysieren (so BGH, Urteil vom 4.4.1995 - VI ZR 95/04, VersR 1995, 1055, unter II.2.c).
  • BGH, 11.12.1990 - VI ZR 151/90

    Bereitstellen von Medikamenten durch den Krankenhausträger; Darlegung eines …

    Auszug aus OLG Hamm, 15.06.2005 - 3 U 289/04
    Einsichtig machen soll er nur, dass ihm die vollständige Aufklärung über das Für und Wider des ärztlichen Eingriffs ernsthaft vor die Frage gestellt hätte, ob er zustimmen sollte oder nicht (BGH, Urteil vom 11.12.1990 - VI ZR 151/90, VersR 1991, 315, unter B.2; BGH, Urteil vom 7.4.1992 - VI ZR 192/91, VersR 1992, 960, unter II.2., zuletzt BGH, Urteil vom 15.3.2005 - VI ZR 313/03, NJW 2005, 1718, 1719, unter II.2.b).
  • OLG Köln, 21.07.2003 - 5 U 75/03

    Erfolgsaussicht für die Geltendmachung ärztlicher Behandlungsfehler und …

  • OLG Oldenburg, 27.08.1996 - 5 U 80/96

    Schmerzensgeld; Funktionsverlust einer Niere; Dilatation; Aufklärungspflicht; …

  • OLG Frankfurt, 15.03.1994 - 8 U 158/93

    Fehlende Abklärung der Diagnose als grober Behandlungsfehler

  • OLG Hamm, 22.03.1993 - 3 U 182/92

    Ärztliche Aufklärungspflicht; Nachweis; Ständige Durchführung von …

  • OLG Hamm, 23.11.2009 - 3 U 41/09

    Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht gegenüber einem Arzt als Patienten

    Rn. 57 Zwar kann eine Haftung für Aufklärungsversäumnisse entfallen, wenn der Patient über das betreffende Risiko bereits anderweitig aufgeklärt worden war (vgl.: OLG Hamm, U. v. 15.06.2005 - 3 U 289/04 - Juris-Rdnr. 40 m.w.N.) - was das Landgericht offenbar insofern angenommen hat.

    Rn. 60 Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl.: BGH, VersR 1992, 960 f.; 1998, 766; VersR 2003, 1441 ff. - jeweils m.w.N.) wie auch des erkennenden Senates (vgl. OLG Hamm, U. v. 15.06.2005 - 3 U 289/04 - Juris Rdnr. 39), dass der Patient vor einem bevorstehenden (diagnostischen oder therapeutischen) Eingriff, der mit nicht nur geringen Belastungen verbunden ist, so rechtzeitig aufgeklärt werden muss, dass er durch hinreichende Abwägung der für und gegen den Eingriff sprechenden Gründe seine Entscheidung und damit sein Selbstbestimmungsrecht in angemessener Weise wahren kann.

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