Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 744 Abs. 2
Prozessführungsbefugnis der Mitglieder einer Bruchteilsgemeinschaft
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Prozessführungsbefugnis der Mitglieder einer Bruchteilsgemeinschaft
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Zur Räumungspflicht des Pächters nach Ende des Pachtvertrages
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Potsdam, 28.01.2010 - 12 O 389/06
- OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (11)
- BGH, 03.07.1980 - IVa ZR 38/80
Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung in gewillkürter …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 28 Gewillkürte Prozessstandschaft liegt vor, wenn der Prozessführende ermächtigt ist, den geltend gemachten Anspruch im eigenen Namen einzuklagen und er ein eigenes rechtliches Interesse an der Prozessführung hat (BGHZ 78, 1, 4 m. N.).Darüber hinaus muss er sich im Rechtsstreit auf die ihm erteilte Ermächtigung berufen und zum Ausdruck bringen, wessen Recht er geltend macht (BGH NJW 1972, 1580), sofern nicht für alle Beteiligten eindeutig klar ist, welches Recht eingeklagt wird (BGHZ 78, 1, 6).
Dies war für die Beklagte aufgrund des vor dem Rechtsstreit geführten Schriftwechsels ohne weiteres zu erkennen (vgl. BGHZ 78, 1, 6).
Der Kläger war - was für die Hemmung der Verjährung ausreicht (vgl. BGHZ 78, 1, 4 m. N.) - prozessführungsbefugt, wie bereits oben erörtert.
- BGH, 29.09.2004 - XII ZR 148/02
Abrechnung der Nebenkosten nach Veräußerung des gewerblich genutzten Mietobjekts
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 56 Soweit möglicherweise pachtbetroffene Grundstücksteile in der Folgezeit an den Zeugen H… veräußert wurden, kann dieser nach § 566 Abs. 1 BGB Gläubiger des Schadensersatzanspruchs wegen Schlechterfüllung des Räumungsanspruches geworden sein, wenn dieser Anspruch erst nach der Grundbucheintragung fällig geworden ist (BGH, Beschluss vom 29.09.2004 - XII ZR 148/02, juris-Tz 11 mwN) . - BGH, 02.02.2006 - IX ZR 46/05
Rechtsfolgen der Freigabe eines Grundstücks durch den Insolvenzverwalter nach …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Das zwischen den Parteien bestehende Schuldverhältnis ergibt sich aus § 546 Abs. 1 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 02.02.2006 - IX ZR 46/05, juris-Tz 16 m.w.N. = NZM 2006, 352).
- BGH, 21.03.1985 - VII ZR 148/83
Unterbrechung der Verjährung von Gewährleistungsansprüchen durch Erhebung der …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 25 aa) Dem Kläger, der hinsichtlich des Flurstücks 53/2 neben seinen Eltern und hinsichtlich des Flurstücks 53/1 neben Frau G… aus dem mit der Beklagten abgeschlossenen Vertrag berechtigt war, steht eine gesetzliche Prozessführungsbefugnis gemäß § 744 Abs. 2 BGB zu (vgl. BGHZ 51, 125, 128; BGHZ 94, 117). - BGH, 10.01.1963 - II ZR 95/61
Maurermeister - §§ 432, 709 BGB, Geltendmachung von Gesellschaftsforderungen, …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 26 Die Vorschrift des § 744 Abs. 2 BGB bezweckt, das Recht jedes Teilhabers auf Werterhaltung zu sichern (…K. Schmidt in MünchKomm, BGB, 5. Aufl., § 744 Rdn. 30 m. N.) und berechtigt ihn, eine zur Gemeinschaft gehörende Forderung im eigenen Namen einzuklagen, wenn es sich um eine zur Erhaltung eines der Gemeinschaft gehörenden Gegenstandes notwendige Maßnahme handelt (vgl. BGHZ 39, 14, 20 m. N.; BGH NJW 1982, 641). - BGH, 30.05.1972 - I ZR 75/71
Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung durch einen Nichtberechtigten
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Darüber hinaus muss er sich im Rechtsstreit auf die ihm erteilte Ermächtigung berufen und zum Ausdruck bringen, wessen Recht er geltend macht (BGH NJW 1972, 1580), sofern nicht für alle Beteiligten eindeutig klar ist, welches Recht eingeklagt wird (BGHZ 78, 1, 6). - BGH, 15.06.2005 - XII ZR 104/02
Streitwert bei Verurteilung zur Räumung und zum Abriss von Gebäuden
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 3 In einem Vorprozess zwischen den hiesigen Parteien mit gleichen Parteirollen hat das Amtsgericht Brandenburg die Beklagte durch Urteil vom 10.09.1999 - 10 C 47/94, rechtskräftig nach Verwerfungsbeschluss des BGH vom 15.06.2005 - XII ZR 104/02, zur Räumung und Herausgabe des Flurstücks 53/2 sowie zum Abriss und zur Entsorgung dortiger Baulichkeiten verurteilt und die weitergehende Klage des Klägers abgewiesen (vgl. K2, 13 GA). - BGH, 14.03.1983 - II ZR 102/82
Bestehen einer Gemeinschaft nach Bruchteilen an einem Grundstück - Überzahlung …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Mehrere Vermieter/Verpächter bilden bezüglich der gemeinsamen Mietzins-/Pachtzinsforderung eine Bruchteilsgemeinschaft i.S.v. §§ 741 ff. BGB (vgl. BGH, Urteil vom 14. März 1983 - II ZR 102/82 = WM 1983, 604). - BGH, 02.10.1981 - I ZR 81/79
Beendigung von Textrechten und Musikrechten eines Künstlers auf Grund einer …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 26 Die Vorschrift des § 744 Abs. 2 BGB bezweckt, das Recht jedes Teilhabers auf Werterhaltung zu sichern (…K. Schmidt in MünchKomm, BGB, 5. Aufl., § 744 Rdn. 30 m. N.) und berechtigt ihn, eine zur Gemeinschaft gehörende Forderung im eigenen Namen einzuklagen, wenn es sich um eine zur Erhaltung eines der Gemeinschaft gehörenden Gegenstandes notwendige Maßnahme handelt (vgl. BGHZ 39, 14, 20 m. N.; BGH NJW 1982, 641). - BGH, 02.12.1968 - III ZR 2/68
Pflichtteilsanspruch und Testamentsvollstrecker
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 3 U 58/10
Rn. 25 aa) Dem Kläger, der hinsichtlich des Flurstücks 53/2 neben seinen Eltern und hinsichtlich des Flurstücks 53/1 neben Frau G… aus dem mit der Beklagten abgeschlossenen Vertrag berechtigt war, steht eine gesetzliche Prozessführungsbefugnis gemäß § 744 Abs. 2 BGB zu (vgl. BGHZ 51, 125, 128; BGHZ 94, 117). - OLG Brandenburg, 09.02.2005 - 3 U 69/04
Anteilige Forderung von Mietzins oder Pachtzins ohne Ermächtigung des anderen …
- AG Brandenburg, 14.06.2019 - 31 C 249/17
Verschlechterung der Wohnung durch Rauchen nicht nur "Schönheitsfehler"!
Die Beklagten waren zwar als Vermieterin auch zu einer konkreten Darlegung der Höhe des Schadens verpflichtet und mussten zumindest einen spezifizierten Kostenvoranschlag oder eine entsprechende Rechnung ihrem geltend gemachten Ersatzanspruch zugrunde legen, welche zumindest hinreichend genug ein Aufmaß bzw. die Massen enthält (OLG Brandenburg, Urteil vom 15.12.2010, Az.: 3 U 58/10, u.a. in: "juris"; KG Berlin, KG-Report 2002, Seiten 96 f. = Grundeigentum 2001, Seiten 1402 f.; LG Berlin, MM 2005, Seite 146). - AG Brandenburg, 24.02.2017 - 31 C 179/14
Flecken durch Duschgel sind normale Abnutzungen
Die Klägerin ist zwar als Vermieterin auch zu einer konkreten Darlegung verpflichtet und hat zumindest einen spezifizierten Kostenvoranschlag oder eine entsprechende Rechnung ihrem geltend gemachten Ersatzanspruch zugrunde zu legen, welche zumindest hinreichend genug ein Aufmaß bzw. die Massen enthalten müssen (OLG Brandenburg, Urteil vom 15.12.2010, Az.: 3 U 58/10, u.a. in: "juris"; KG Berlin, KG-Report 2002, Seiten 96 f. = Grundeigentum 2001, Seiten 1402 f.; LG Berlin, MM 2005, Seite 146; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.05.2015, Az.: 31 C 58/14). - AG Brandenburg, 11.05.2017 - 31 C 354/15
Löcher in Holzständerwand gebohrt: Haftung für Schäden an dahinter liegenden …
Der Hauseigentümer/Vermieter wäre zwar auch zu einer konkreten Darlegung verpflichtet und müsste zumindest einen spezifizierten Kostenvoranschlag oder eine entsprechende Rechnung dem geltend gemachten Ersatzanspruch zugrunde legen, welche zumindest hinreichend genug ein Aufmaß bzw. die Massen enthalten muss (OLG Brandenburg, Urteil vom 15.12.2010, Az.: 3 U 58/10, u.a. in: "juris"; KG Berlin, KG-Report 2002, Seiten 96 f. = Grundeigentum 2001, Seiten 1402 f.; LG Berlin, MM 2005, Seite 146; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 24.02.2017, Az.: 31 C 179/14, u.a. in: IMR 2017, 191 = BeckRS 2017, Nr.: 102388 = IBRS 2017, Nr.: 0847 = "juris"). - LG Bochum, 22.02.2019 - 10 S 26/18
Wann muss der Mieter Einbauten entfernen und wann nicht?
Insofern ist eine fiktive Schadensgeltendmachung auch zulässig (vgl. dazu OLG Brandenburg, Urteil vom 15.12.2010, Az.: 3 U 58/10 - BeckRS 2011, 00404;… Zehlein aaO. § 546 Rn. 105). - LG Detmold, 26.03.2015 - 9 O 306/13
Nutzungsentschädigung, Sicherheitsleistung, Freigabe, hinterlegter Betrag
Dies ist etwas anderes als ein Anspruch auf Vorauszahlung auf die Räumungskosten zum Zwecke der Durchführung der primären Leistungspflicht der Beklagten in Gestalt der ordnungsgemäßen Räumung des Grundstücks (vgl. dazu OLG Frankfurt, Urteil v. 12.03.2008 - 2 U 174/07, BeckRS 2010, 18568; Brandenburgisches Oberlandesgericht, Urteil v. 15.12.2010 - 3 U 58/10, Rn 21, juris).
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Steuerberaterhaftung: Verjährung von Schadenersatzansprüchen wegen des nicht erfolgten Hinweises auf eine günstigere Umsatzsteueroption
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
Verjährung eines Schadensersatzanspruchs gegen einen Steuerberater
- rechtsportal.de
StBerG (a.F.) § 68; UStG § 24 Abs. 4
Verjährung eines Schadensersatzanspruchs gegen einen Steuerberater - datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Verjährung eines Schadensersatzanspruchs gegen einen Steuerberater
Verfahrensgang
- LG Hildesheim, 16.03.2010 - 3 O 251/08
- OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (16)
- BGH, 09.12.1999 - IX ZR 129/99
Verjährung des Sekundäranspruchs gegen den Rechtsanwalt
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Rn. 53 aa) Die sekundäre Belehrungspflicht entsteht, wenn der Steuerberater nach seinem die primäre Pflichtverletzung begründenden Fehler und vor Eintritt der Primärverjährung bis zum Ende seines Mandats begründeten Anlass hat zu prüfen, ob er durch seine Pflichtverletzung den Mandanten geschädigt hat, und ein sorgfältiger Berater dabei seine mögliche Haftpflicht erkennen kann (BGH, Urteil vom 23. Mai 1985 - IX ZR 102/84, NJW 1985, 2250 ff. = BGHZ 94, 380 ff.; Urteil vom 9. Dezember 1999 - IX ZR 129/99, NJW 2000, 1263 ff.; Urteil vom 14. Dezember 2000 - IX ZR 332/99, NJW 2001, 826 ff.; Urteil vom 17. Januar 2002 - IX ZR 182/00, NJW 2002, 1048 ff.).Der Steuerberater hat seinen Mandanten in diesem Fall auf einen möglichen Regressanspruch und die kurze Verjährung hinzuweisen (BGH, Urteil vom 9. Dezember 1999, a. a. O.).
- BGH, 04.06.1996 - IX ZR 246/95
Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme des Steuerberaters wegen …
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Rn. 35 dd) Die Behauptung, der Beklagte habe die Option bis zum Jahr 2003 bzw. im Januar 2004, als sie tatsächlich ausgeübt wurde, nicht angesprochen, hat der Kläger, auch soweit sie eine negative Tatsache betrifft, zu beweisen (BGH, Urteil vom 4. Juni 1996 - IX ZR 246/95, NJW 1996, 2571 ff.; Urteil vom 11. Mai 1995 - IX ZR 130/94, NJW 1995, 2842 ff.).Die für den Mandanten damit einhergehenden Schwierigkeiten werden dadurch ausgeglichen, dass der Steuerberater zunächst im Einzelnen darlegen muss, in welcher Weise er die in Rede stehende Belehrung vorgenommen haben will, und er sich nicht darauf beschränken darf, die Pflichtverletzung zu bestreiten (BGH, Urteil vom 4. Juni 1996, a. a. O.).
- BGH, 11.05.1995 - IX ZR 130/94
Pflichten des Steuerberaters zur Überwachung einer Maßnahme
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Rn. 35 dd) Die Behauptung, der Beklagte habe die Option bis zum Jahr 2003 bzw. im Januar 2004, als sie tatsächlich ausgeübt wurde, nicht angesprochen, hat der Kläger, auch soweit sie eine negative Tatsache betrifft, zu beweisen (BGH, Urteil vom 4. Juni 1996 - IX ZR 246/95, NJW 1996, 2571 ff.; Urteil vom 11. Mai 1995 - IX ZR 130/94, NJW 1995, 2842 ff.).Nach einem substantiierten Sachvortrag des Steuerberaters trifft den Mandanten aber die volle Beweislast dafür, dass auf einen Gesichtspunkt nicht hingewiesen wurde (BGH, Urteil vom 11. Mai 1995, a. a. O.).
- BGH, 04.04.1991 - IX ZR 215/90
Beginn der Verjährung des Schadensersatzanspruchs gegen den Steuerberater
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann die Perpetuierung eines früheren Fehlers den Steuerberater aber nicht entschuldigen (BGHZ 114, 150 ff. juris Rn. 31;… vgl. aber Urteil vom 14. Juli 2005 - IX ZR 284/01, WM 2005, 2106 ff., juris Rn. 15). - BGH, 14.07.2005 - IX ZR 284/01
Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Steuerberater
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann die Perpetuierung eines früheren Fehlers den Steuerberater aber nicht entschuldigen (…BGHZ 114, 150 ff. juris Rn. 31; vgl. aber Urteil vom 14. Juli 2005 - IX ZR 284/01, WM 2005, 2106 ff., juris Rn. 15). - BGH, 19.05.2009 - IX ZR 43/08
Schadensersatzanspruch eines Gesellschafters gegen einen rechtlichen Berater …
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Welche konkreten Pflichten daraus abzuleiten sind, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls (BGHZ 129, 386, 396; WM 2009, 1376). - BGH, 17.01.2002 - IX ZR 182/00
Rechtsanwalt - Vergleich - Sorgepflicht - Vergleichstext
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Rn. 53 aa) Die sekundäre Belehrungspflicht entsteht, wenn der Steuerberater nach seinem die primäre Pflichtverletzung begründenden Fehler und vor Eintritt der Primärverjährung bis zum Ende seines Mandats begründeten Anlass hat zu prüfen, ob er durch seine Pflichtverletzung den Mandanten geschädigt hat, und ein sorgfältiger Berater dabei seine mögliche Haftpflicht erkennen kann (BGH, Urteil vom 23. Mai 1985 - IX ZR 102/84, NJW 1985, 2250 ff. = BGHZ 94, 380 ff.; Urteil vom 9. Dezember 1999 - IX ZR 129/99, NJW 2000, 1263 ff.; Urteil vom 14. Dezember 2000 - IX ZR 332/99, NJW 2001, 826 ff.; Urteil vom 17. Januar 2002 - IX ZR 182/00, NJW 2002, 1048 ff.). - BGH, 11.05.1995 - IX ZR 140/94
Verjährung des Ersatzanspruchs gegen einen Steuerberater; Geltung der …
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Welche konkreten Pflichten daraus abzuleiten sind, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls (BGHZ 129, 386, 396; WM 2009, 1376). - BGH, 16.10.2003 - IX ZR 167/02
Belehrungs- und Aufklärungspflicht des Steuerberaters bei Inanspruchnahme …
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Rn. 46 Der Kläger weist zwar zutreffend darauf hin, dass es grundsätzlich auf den Erlass eines belastenden Steuerbescheides ankommt, wobei dies auch bei vorheriger Versäumung einer Ausschlussfrist gelten soll (BGH, Urteil vom 3. November 2005 - IX ZR 208/04, DB 2006, 210 ff.; vgl. auch BGH, Urteil vom 16. Oktober 2003 - IX ZR 167/02, DB 2004, 131 ff.). - BGH, 14.12.2000 - IX ZR 332/99
Wegfall des verjährungsrechtlichen Sekundäranspruchs gegen den Rechtsanwalt
Auszug aus OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 58/10
Rn. 53 aa) Die sekundäre Belehrungspflicht entsteht, wenn der Steuerberater nach seinem die primäre Pflichtverletzung begründenden Fehler und vor Eintritt der Primärverjährung bis zum Ende seines Mandats begründeten Anlass hat zu prüfen, ob er durch seine Pflichtverletzung den Mandanten geschädigt hat, und ein sorgfältiger Berater dabei seine mögliche Haftpflicht erkennen kann (BGH, Urteil vom 23. Mai 1985 - IX ZR 102/84, NJW 1985, 2250 ff. = BGHZ 94, 380 ff.; Urteil vom 9. Dezember 1999 - IX ZR 129/99, NJW 2000, 1263 ff.; Urteil vom 14. Dezember 2000 - IX ZR 332/99, NJW 2001, 826 ff.; Urteil vom 17. Januar 2002 - IX ZR 182/00, NJW 2002, 1048 ff.). - BGH, 19.03.2009 - IX ZR 214/07
Werhahn/HHP: Keine Falschberatung
- BGH, 15.11.2007 - IX ZR 34/04
Pflicht des Steuerberaters zur Herbeiführung einer verbindlichen Auskunft des …
- BGH, 13.11.2008 - IX ZR 69/07
Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Rechtsanwalt in …
- BGH, 07.05.1992 - IX ZR 151/91
Haftung des Steuerberaters bei Abweichung von einer dem Mandanten günstigen …
- BGH, 23.05.1985 - IX ZR 102/84
Entstehen des sekundären Schadensersatzanspruchs gegen einen Rechtsanwalt; …
- BGH, 03.11.2005 - IX ZR 208/04
Beginn der Verjährung von Ansprüchen gegen einen Steuerberater
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Rechtsprechung
| LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2013 - L 3 U 58/10 |
Verfahrensgang
- SG Hildesheim, 28.01.2010 - S 11 U 105/07
- LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2013 - L 3 U 58/10
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (4)
- BSG, 09.05.2006 - B 2 U 1/05 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Verletztenrente - Kausalität - …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2013 - L 3 U 58/10
Die Kausalitätsbeurteilung hat dabei auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstands zu erfolgen (vgl hierzu BSG SozR 4-2700 § 8 Nr. 17). - BSG, 24.01.2013 - B 3 KR 5/12 R
Krankenversicherung - Leistungsantrag zur Hilfsmittelversorgung (hier: technisch …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2013 - L 3 U 58/10
Im Verhältnis zwischen dem erstangegangenen Träger und dem Leistungsberechtigten ist der Anspruch anhand aller Rechtsgrundlagen zu prüfen, die überhaupt in der konkreten Bedarfssituation für Rehabilitationsträger vorgesehen sind (vgl zuletzt BSG, Urteil vom 24. Januar 2013 - B 3 KR 5/12 R- juris). - BSG, 30.08.2001 - B 4 RA 87/00 R
Entscheidung durch Gerichtsbescheid - Spätaussiedler - Verfassungsmäßigkeit des § …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2013 - L 3 U 58/10
Trotz Abweisung der Klage und Zurückweisung der Berufung hat es der Senat für angemessen erachtet, dass die Beklagte die Kosten des Klägers trägt, weil sie Anlass zur Klageerhebung gegeben hat (vgl BSGE 88, 274, 288;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl, § 193 Rn 1a). - BSG, 02.11.1999 - B 2 U 47/98 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Verletztenrente - Einfrieren der …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2013 - L 3 U 58/10
Insoweit gilt der erleichterte Beweismaßstab der hinreichenden Wahrscheinlichkeit, die zu bejahen ist, wenn mehr für als gegen die Annahme eines Ursachenzusammenhangs spricht und ernste Zweifel hinsichtlich einer anderen Verursachung ausscheiden (vgl hierzu BSG SozR 3-1300 § 48 Nr. 67 mwN).
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