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Rechtsprechung
   VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24 V   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,36956
VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24 V (https://dejure.org/2024,36956)
VG Berlin, Entscheidung vom 18.11.2024 - 34 L 370.24 V (https://dejure.org/2024,36956)
VG Berlin, Entscheidung vom 18. November 2024 - 34 L 370.24 V (https://dejure.org/2024,36956)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (20)

  • VG Berlin, 28.01.2022 - 37 L 4.22
    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Mit Blick auf §§ 5 Abs. 1 Nr. 1a, 49 Abs. 5 Nr. 5 AufenthG ist für eine Entscheidung über die Visumserteilung vor diesem Hintergrund grundsätzlich eine vorherige persönliche Vorsprache der Antragsteller zur Gewinnung der erforderlichen Erkenntnisse insbesondere über deren Identität notwendig (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 5. März 2019 - OVG 3 L 67.17 -, juris Rn. 5; VG Berlin, Beschluss vom 28. Januar 2022 - VG 37 L 4/22 V -, juris Rn. 18 und VG Berlin, Beschluss vom 2. Dezember 2021 - VG 38 L 634/21 V -, Entscheidungsabdruck S. 3).

    Die Vorsprache zwecks Identitätsnachweises ist nicht deshalb ausnahmsweise entbehrlich, weil ein Zuwarten für die Antragsteller zu 1 und 2 unzumutbar wäre (so auch VG Berlin, Beschluss vom 28. Januar 2022 - VG 37 L 4/22 V -, juris Rn. 20; VG Berlin, Beschluss vom 18. Juni 2024 - 27 L 119/24 V - Entscheidungsabdruck S. 4; VG Berlin, Beschluss vom 27. August 2024 - 32 L 206/24 V - Entscheidungsabdruck S 6 f. VG Berlin, Beschluss vom 18. Juni 2024 - 27 L 119/24 V - Entscheidungsabdruck S. 6).

  • BVerfG, 12.05.1987 - 2 BvR 1226/83

    Familiennachzug

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Das Gericht weist darauf hin, dass die Dauer von mehr als einem Jahr bei Visaverwaltungsverfahren durchaus als üblich angesehen wird (VG Berlin, Beschluss vom 1. November 2021 - VG 37 L 220/21 V - Entscheidungsabdruck S. 4 f.), währenddessen die Dauer von mehr als drei Jahren die zeitlichen Grenzen überschreiten dürfte (vgl. EGMR, Urteil vom 10. Juli 2014 - 2260/10 - NLMR 2014, 298-301; BVerfG, Beschlüsse vom 12. Mai 1987 - 2 BvR 1226/83 - juris, Rn. 81 ff., insbesondere Rn. 118 ff.).
  • BVerwG, 27.04.2021 - 1 C 45.20

    Zu den Anforderungen an eine Ausnahme von dem Regelausschlussgrund des § 36a Abs. …

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Der Antragsteller zu 1 und 2 sind als Eltern eines minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten, dessen Nachzugsanspruch nach § 36a AufenthG ausdrücklich und in Bezug auf § 36 Abs. 2 Satz 1 AufenthG abschließend geregelt ist, jedoch nicht "sonstiger Familienangehöriger" im Sinne des § 36 Abs. 2 Satz 1 AufenthG (vgl. BVerwG, Urteil vom 27. April 2021 - 1 C 45/20 -, juris Rn. 40).
  • EGMR, 10.07.2014 - 2260/10

    [FRE]

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Das Gericht weist darauf hin, dass die Dauer von mehr als einem Jahr bei Visaverwaltungsverfahren durchaus als üblich angesehen wird (VG Berlin, Beschluss vom 1. November 2021 - VG 37 L 220/21 V - Entscheidungsabdruck S. 4 f.), währenddessen die Dauer von mehr als drei Jahren die zeitlichen Grenzen überschreiten dürfte (vgl. EGMR, Urteil vom 10. Juli 2014 - 2260/10 - NLMR 2014, 298-301;… BVerfG, Beschlüsse vom 12. Mai 1987 - 2 BvR 1226/83 - juris, Rn. 81 ff., insbesondere Rn. 118 ff.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 06.02.2019 - 3 S 101.18

    Visum zur Ausübung einer Beschäftigung; Spezialitätenkoch; Vorwegnahme der …

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Rn. 37 Die Festsetzung des Wertes des Verfahrensgegenstandes beruht auf §§ 53 Abs. 2 Nr. 1, 52 Abs. 2 des Gerichtskostengesetzes (vgl. zum Ansatz des halben Auffangstreitwerts OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 6. Februar 2019 - OVG 3 S 101.18 -, juris Rn. 9 m.w.N.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 12.12.2023 - 3 B 43.23

    Aufenthaltsrecht: Nachzug von Eltern zu ihren volljährigen Kindern; syrische …

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Sie sind im Zusammenhang mit § 36a Abs. 1 AufenthG zum anderen auch dann gegeben, wenn besondere Umstände des Einzelfalles eine Fortdauer der räumlichen Trennung der Angehörigen der Kernfamilie des subsidiär Schutzberechtigten mit Art. 6 Abs. 1 und 2 Satz 1 GG nicht länger vereinbar erscheinen lassen (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12. Dezember 2023 - OVG 3 B 43/23 -, juris Rn. 37).
  • KAG Rottenburg-Stuttgart, 11.09.2023 - 10/23
    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Diese lebt bei seinem volljährigen älteren Bruder, der von den Antragstellern zu 1 und 2 umfassend bevollmächtigt wurde, sich um die Belange der Referenzperson zu kümmern; eine Vormundschaft für die Referenzperson wurde daher durch das Amtsgericht Borna nicht eingerichtet (vgl. AG Borna, Beschluss 21. Dezember 2023 - 51 F 10/23 -).
  • KAG erster Instanz für die Diözesen Limburg - Mainz - Speyer - Trier, 23.12.2024 - M 18/24
    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Ihr droht keine Trennung von beiden Elternteilen, da die Antragsteller zu 1 und 2 gerade keinen Anspruch auf Erteilung der begehrten Visa zum Familiennachzug haben und die Antragstellerin damit nicht elternlos in der Türkei zurückgelassen werden wird (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 2. April 2024 - OVG 3 S 18/24 -, Entscheidungsabdruck S. 3 f.).
  • BVerwG, 17.12.2020 - 1 C 30.19

    Nachzug zu einem subsidiär Schutzberechtigten bei Eheschließung nach Verlassen …

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Rn. 16 Als Rechtsfolge sieht § 36a Abs. 1 Satz 1 und 2 AufenthG einen Anspruch auf eine ermessensfehlerfreie Entscheidung vor (BVerwG, Urteil vom 17. Dezember 2020 - BVerwG 1 C 30.19, juris Rn. 41;… VG Berlin, Urteile vom 5. März 2020 - VG 38 K 2.19 V, juris Rn. 18ff., und - VG 38 K 71.19 V, juris Rn. 20ff.), die nur begrenzt gerichtlich überprüfbar ist (§ 114 VwGO).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.05.2019 - 3 B 1.19

    EuGH; unionsrechtskonforme Auslegung; Familienzusammenführung; …

    Auszug aus VG Berlin, 18.11.2024 - 34 L 370.24
    Er kann - wie hier - formlos und auch per E-Mail vom 16. Oktober 2024 durch den Prozessbevollmächtigten erfolgen, solange das Begehren jedenfalls sinngemäß erkennbar ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 22. Mai 2019 - OVG 3 B 1.19 -, juris Rn. 38).
  • BVerwG, 08.12.2022 - 1 C 56.20

    Voraussetzungen für den Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.03.2019 - 3 L 67.17

    Notwendigkeit vorheriger persönlicher Vorsprache bei einer Entscheidung über die …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.09.2020 - 3 B 38.19

    Familiennachzug der Eltern zum ehemals minderjährigen subsidiär …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.04.2017 - 3 S 23.17

    Versagung der Erteilung eines Visums zwecks Familiennachzugs im vorläufigen …

  • VG Berlin, 05.03.2020 - 38 K 71.19

    Erteilung eines Visums zum Nachzug

  • VG Berlin, 11.01.2022 - 21 L 640.21

    Aufenthaltsrecht: Erfordernis der Vorsprache bei der afghanischen …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 13.10.2015 - 2 S 51.15

    Beschwerde; einstweilige Anordnung; Visum; Indonesien; Kind; Nachzug zu …

  • VG Berlin, 05.03.2020 - 38 K 2.19

    Erteilung eines Visums zum Nachzug

  • VG Berlin, 27.08.2024 - 32 L 206.24
  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.12.2021 - 6 S 32.21
  • VG Berlin, 16.12.2024 - 34 L 404.24

    Zumutbarkeit der persönlichen Vorsprache im Konsulat vor Erteilung von Visa; …

    Ebenso wenig muss hier entschieden werden, ob es dem Verwaltungsgericht grundsätzlich verwehrt wäre, die nach § 36a Abs. 2 Satz 2 AufenthG anstehende Auswahlentscheidung selbst vorzunehmen, die in der Praxis vom Bundesverwaltungsamt erfolgt (vgl. VG Berlin…, Beschluss vom 27. August 2024 - VG 32 L 206/24 V -, juris, Rn. 15 m. w. N.; Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V -, vorgesehen zur Veröffentlich bei juris).

    Unter Berücksichtigung der Vorgaben in §§ 5 Abs. 1 Nr. 1a und 49 Abs. 5 Nr. 5 AufenthG ist für eine Entscheidung über die Visumserteilung grundsätzlich eine vorherige persönliche Vorsprache der Antragsteller zur Gewinnung der erforderlichen Erkenntnisse insbesondere über deren Identität notwendig (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21. November 2024 - OVG 3 S 141/24 - BA S. 3;… Beschluss vom 5. März 2019 - OVG 3 L 67.17 -, juris Rn. 5;… Urteil vom 22. Mai 2019 - OVG 3 B 1.19 -, juris Rn. 38; VG Berlin, Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V -).

    Vergleichbar hohe Antragszahlen mit entsprechend langen Wartezeiten bestehen gerichtsbekannt bei den anderen Auslandsvertretungen in der Region (vgl. zu Istanbul: VG Berlin, Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V -, demnächst juris; zu Beirut: Beschluss vom 5. Dezember 2024 - VG 30 L 1042/24 V - zu Erbil: Beschluss vom 12. Dezember 2024 - VG 32 L 522/24 V -).

    Rn. 20 Aufgrund der Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland ist nachvollziehbar und nicht zu beanstanden, dass die Antragsgegnerin angesichts der in vielen Fällen tangierten Minderjährigen nicht regelmäßig ohne weitere gewichtige hinzutretende Gründe Ausnahmen von der Regelerteilungsvoraussetzung der grundsätzlich im persönlichen Vorsprachetermin zu klärenden Identität der Antragsteller machen kann (vgl. VG Berlin…, Beschluss vom 27. August 2024 - VG 32 L 206/24 V -, juris Rn. 21, sowie Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V - und nachfolgend OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21. November 2024 - OVG 3 S 141/24 -).

  • VG Berlin, 14.01.2025 - 38 L 522.24

    Identitätsklärung bei Antrag auf Visum zum Familiennachzug; Vergabe von …

    Unter Berücksichtigung der Vorgaben in § 5 Abs. 1 Nr. 1a und § 49 Abs. 5 Nr. 5 AufenthG ist für eine Entscheidung über die Visumserteilung grundsätzlich eine vorherige persönliche Vorsprache der Antragsteller zur Gewinnung der erforderlichen Erkenntnisse insbesondere über deren Identität notwendig (…vgl. OVG Berlin-Brandenburg Beschluss vom 19. Januar 2022 - OVG 3 M 185/20 -, NVwZ-RR 2022, 1012 [1013] Rn. 9 m.w.N.; vom 16. Juli 2024 - OVG 3 N 3/24 -, S. 3; …und vom 21. November 2024 - OVG 3 S 141/24 -, juris Rn. 2; sowie OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. Dezember 2024 - OVG 3 S 165/24 -, S. 2; ferner VG Berlin…, Beschluss vom 27. August 2024 - VG 32 L 206/24 V -, juris Rn. 17 m.w.N.;… Urteil vom 10. Oktober 2024 - VG 4 K 199/23 V -, juris Rn. 39; Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V -, juris Rn. 18; vom 5. Dezember 2024 - VG 30 L 1024/24 V -, S. 5;… vom 12. Dezember 2024 - VG 32 L 522/24 V -, juris Rn. 23; …und vom 16. Dezember 2024 - VG 34 L 404/24 V -, juris Rn. 12).

    Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Antragsgegnerin trotz der gewichtigen Interessen der Antragsteller und trotz des drohenden Rechtsverlustes nicht regelmäßig ohne weitere hinzutretende Gründe Ausnahmen von der Regelerteilungsvoraussetzung der grundsätzlich im persönlichen Vorsprachetermin zu klärenden Identität der Antragsteller macht (vgl. VG Berlin…, Beschluss vom 27. August 2024 - VG 32 L 206/24 V -, juris Rn. 21 m.w.N.; vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V -, juris Rn. 19ff.; …und vom 16. Dezember 2024 - VG 34 L 404/24 V -, juris Rn. 20).

  • VG Berlin, 10.10.2025 - 35 L 670.25
    Es ist es nicht zu beanstanden, dass die Antragsgegnerin - entsprechend ihrer dem Gericht bekannten und im vorliegenden Verfahren nachvollziehbar erläuterten Praxis - Termine zur Vorsprache grundsätzlich in chronologischer Reihenfolge abhängig vom Registrierungsdatum vergibt und Sondertermine nur einräumt, wenn besondere Umstände des Einzelfalls vorliegen, die im Verhältnis zu den Interessen anderer Antragsteller eine rasche Terminierung als dringlich erscheinen lassen, insbesondere bei schweren, nur im Bundesgebiet behandelbaren Krankheiten, der dringenden Gefahr für Leib oder Leben der Antragsteller oder dem in Kürze bevorstehende Tod der Referenzperson (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 18. September 2025 - VG 41 L 369/25 V - BA, S. 3 f.; Beschluss vom 3. Januar 2025 - VG 11 L 810/24 V - BA, S. 7 f.; Beschluss vom 11. März 2025 - VG 14 L 329/24 V - BA, S. 9; Beschluss vom 6. Januar 2025 - VG 20 L 335/24 V - BA, S. 8; Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V - juris, Rn. 23 f.).
  • VG Berlin, 12.12.2024 - 32 L 522.24

    Kein vorläufiger Rechtsschutz zur Erteilung eines Einreisevisums zwecks …

    Rn. 30 Aufgrund der Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland ist ferner nachvollziehbar und nicht zu beanstanden, dass die Antragsgegnerin angesichts der in vielen Fällen tangierten Minderjährigen nicht regelmäßig ohne weitere gewichtige hinzutretende Gründe Ausnahmen von der Regelerteilungsvoraussetzung der grundsätzlich im persönlichen Vorsprachetermin zu klärenden Identität der Antragsteller machen kann (vgl. VG Berlin…, Beschluss vom 27. August 2024 - VG 32 L 206/22 V - juris, Rn. 21 m. w. N., sowie Beschluss vom 18. November 2024 - VG 34 L 370/24 V - und nachfolgend OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21. November 2024 - OVG 3 S 141/24/OVG 3 M 53/24 -).
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